Autorenname: ChristinaEmmer

Wem bist Du verpflichtet?

Pflicht. Verpflichtung. Ich verpflichte mich. Ich fühle mich verpflichtet. Verpflichtungen aus Moralvorstellungen, aus religiösen Dogmen heraus oder aus alten Erziehungsbildern stelle ich in Frage. Doch ich achte Verpflichtungen aus Verträgen, die ich schließe. Ich achte Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber, in der mich entschieden habe, zu leben. Ich achte meine Verpflichtungen gegenüber meinen Kindern. Ich achte […]

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Im Umbruch

Dieses Jahr hat es wirklich in sich.Burn OutHochzeit 50. Geburtstag 3 Ereignisse: ein tiefes Tief, ein wunderschönes Hoch und etwas, was ich bereits jetzt als sehr tiefgreifenden Übergang erlebe. Ich bin eigentlich kein Mensch, der sich über Alter viele Gedanken macht. Ich fühle mich nicht alt. Ok, mein junges Gefühl im Innen und mein fast

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Sinkflug

Verloren. Im Nebel. Essen. Tee. Kerzen. Schlaf. Grundbedürfnisse als einzige Stabilisation in einem endlos wabernden Meer von Gedankenströmen. Verloren. In mir. Mein Körper als einzige noch zuverlässige Referenz, weil die kognitive Innenwelt zerbricht wie gefrorene Spinnenfäden, sobald ich versuche, sie zu greifen. Ich komme heim. Mache Kerzen an. Mach mir Tee. Beruhigend, während die Welt

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Unbequeme Vielfalt

Im Supermarkt bedeutet Vielfalt Wahlfreiheit ohne Risiko. Man kann zwischen 20 Joghurtsorten wählen – aber keiner davon bedroht das eigene Weltbild. Man kann ausprobieren, vergleichen, zurückkehren zur Lieblingssorte. Diese Vielfalt ist bequem, kontrollierbar und sicher. Sie vermittelt Macht über Entscheidungen und das Gefühl: „Ich bestimme.“ Im echten Leben bedeutet Vielfalt Verlust von Kontrolle. Plötzlich begegnet

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Vielfalt = Menschlichkeit (ein Statement)

In letzter Zeit fällt mir auf, wie eng unser Blick auf „normal“ wieder geworden ist. Wie schnell Menschen heute in Schubladen landen und wie leicht es geworden ist, andere für „falsch“ zu halten. Ich frage mich oft, ob wir das überhaupt merken – wie still und unscheinbar sich Verurteilung wieder in unseren Alltag schleicht. Mal

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ADHS und Masking: Zwischen Anpassung und Authentizität

Es ist jetzt offiziell: ich habe ADHS.Natürlich habe ich es schon länger geahnt – man begibt sich selten umsonst auf so eine Reise. Aber ein offizielles Ergebnis ist etwas anderes. Seitdem arbeitet vieles in mir. Besonders intensiv beschäftigt mich gerade ein Thema, das in der ADHS-Community immer wieder auftaucht: Masking. Vielleicht klingt das erstmal so,

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