christina-farben

Ganz einfach ich… oder doch nicht so ganz einfach?

Karin Wess hat aufgerufen:

„Zeig der Welt wie du bist, wenn du GANZ EINFACH DU bist!“

Jetzt mal ehrlich, ist das wirklich einfach? Sogar ganz einfach? *lach*

Also ich für meinen Teil erlebe ja das wirkliche „Einfach ich selbst sein“ als eine der größten Herausforderungen meines Lebens!

Ich habe mich durch etliche Fragen (z.B. „Wer bin ich und wenn ja, wie viele? (Precht)), Glaubenssätze und Blockaden gekämpft. Ich habe Bücher gelesen, Seminare besucht, Coachings in Anspruch genommen. Stundenlange Gespräche mit Freunden geführt, tagelang nachgedacht, unterschiedlichste Sachen ausprobiert, etliche Ängste überwunden… und das alles nur, um immer noch etwas leichter „ganz einfach ich“ zu sein.

Was für ein Trip!

Was ich dabei übersehen hatte: Ich war andauernd und zu jeder Zeit „ganz einfach ich“. Denn ich kann ja gar niemand anders sein.

Selbst wenn ich tue, was andere wollen, tue ICH es.
Wenn ich mich kleide, wie es anderen gefällt, entscheide ICH es.
Wenn ich rede, wie mich andere mögen, ist das genau das, wozu ICH in dem Moment fähig bin.

So dass vielleicht genau die Unfähigkeit „ganz einfach ich“ zu sein, gerade jetzt ein Teil von mir ist und mein ICH mit ausmacht.

Das würde bedeuten, dass auch meine vermeintlichen Schwächen und verleugneten Anteile jederzeit zur mir gehören und genau darum ging es ja in Karins Artikel auch.

Da gibt es dieses Lied „Wie schön Du bist„:

„Mit all deinen Farben
Und deinen Narben
Hintern den Mauern
Ja ich seh dich
Lass dir nichts sagen
Nein, lass dir nichts sagen
Weißt du denn gar nicht
Wie schön du bist?“

Das sollten wir uns vielleicht selbst und gegenseitig viel öfter sagen!

So viele Facetten!

Jeder Mensch hat so viele wunderbare Farben und hier sind also ein paar von meinen.

Gute und schlechte, aber nichts davon hindert mich daran, erfolgreich mein Business aufzubauen. 😉

  • Ich bin ein Schussel. Das bedeutet, ich vergesse ständig Sachen. z.B. Geburtstage. Überhaupt Termine. Ohne meinen Kalender wäre ich völlig aufgeschmissen. Und ohne Cathrina, meine Mitarbeiterin, die so viel für mich organisiert. Dafür bin ich sehr dankbar.
  • Ich bin überhaupt nicht so mutig, wie viele denken. Ich habe immer wieder Angst, was passieren könnte, wenn… meistens tue ich es dann trotzdem. Und seitdem ich mal den Spruch gelesen habe „Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern dass man etwas trotz der Angst tut“ glaube ich, dass ich vielleicht doch recht mutig bin.
  • Ich bin Tänzerin. Schon immer. Und ich habe es eine ganze Weile (7 Jahre) geschafft, das zu verdrängen. Auch eine Leistung oder? Jetzt tanze ich wieder und es ist einfach großartig.
  • Ich schreibe gerne und gut. Und zu wenig. Immer wieder lasse ich mich davon ablenken. z.B. von facebook. Im letzten Jahr habe ich nur ein paar wenige Blogartikel geschrieben und ich nehme mir fest vor, dass ich das ändert. Ich bin aber nicht sicher, ob ich das einhalten kann.
  • Ich habe ein Pseudonym „Anna Frei“ unter dem ich über bestimmte Dinge meines Lebens schreibe. Ist das gut oder schlecht? Ich finde es gerade heraus. Das bedeutet, ich tue manchmal Dinge, die strategisch vielleicht nicht klug sind, sondern nur meinen Gefühlen entspringen. Andererseits bin ich in meinem Leben gerade an solchen Dingen am meisten gewachsen.
  • Ich bin Idealistin und glaube an das Gute im Menschen. Immer. Und glaub mir, dass ist so rein businessmäßig betrachtet nicht immer nur von Vorteil.
  • Ich will die Welt verbessern und schaffe es nicht mal jeden Tag, meine eigene kleine Welt in Ordnung zu halten. Ich streite mit meinem Mann, ich schreie auch mal menie Kinder an, ich tue vieles nicht, von dem ich weiß, dass es gut für mich wäre. Und ich rede mir ein, dass das alles nur Kleinigkeiten sind, im Vergleich zu meiner großen Mission! 😀 Wir werden sehen…
  • Und zu guter Letzt: Ich mache andauernd Pläne und halte mich oft nicht daran. Damit ich das vor mir selbst rechtfertigen kann, habe ich eine neue These über Pläne aufgestellt: „Ein guter Plan erfüllt sich von selbst.“ Heißt, wenn Teile meines von mir erdachten Planes nicht eintreten oder von mir eingehalten werden, dann war der Plan einfach noch nicht gut genug.

So, das waren ein paar Farben von mir, die Dich ermutigen sollen, auch ganz Du selbst zu sein. Ohne schlechtes Gewissen.

Und falls Du auch etwas dazu schreiben magst, hier ist der Originalartikel von Karin Wess (Klick!)

Wir freuen uns auf Deine Farben!

Alles Liebe
Christina

Du und ich – wir können die Welt verbessern!

Ich will mit Dir flirten. Flirten bedeutet „anderen Menschen gute Gefühle machen“.

Da Du – falls Du dies liest – wahrscheinlich Coach bist und ich auf Coaches echt total stehe, würde ich Dir gerne so gute Gefühle machen, dass Du Dich am Ende auf mich einlässt, wir beide eine tolle Beziehung aufbauen und ganz viel Liebe… in die Welt bringen. 😉

Okay, kommen wir zu

Flirtstufe 1 – Aufmerksamkeit. Es geht mir um DICH!

Ich will Dich erfolgreich machen!

(Ich hoffe nun sehr, dass Dir dieser Satz schon mal ein wenig gute Gefühle macht. ;-))

Warum will ich das?

Weil ich der Meinung bin, dass die Welt da draußen noch viel mehr gute Coaches wie Dich braucht, die erfolgreich sind.

Warum braucht die Welt gute UND erfolgreiche Coaches?

Weil nur die guten UND erfolgreichen Coaches langfristig auch andere Menschen glücklich machen können.

Und ich weiß, dass Du genau dafür angetreten bist. Du wärst sonst nicht Coach.

Können also Coaches die Welt retten?

Naja, wohl nicht allein.

Aber ich glaube, dass wir als Coaches Menschen dazu befähigen können, ihr Leben besser, eigenverantwortlicher und glücklicher zu gestalten und das macht auch die Welt zumindest ein Stückchen besser.

Es würde meiner Ansicht nach schon mal erheblich etwas verändern, wenn z.B. zumindest die meisten Menschen beruflich etwas tun würden, das sie erfüllt. Stattdessen… naja, man braucht sich nur mal morgens um 7 Uhr in eine UBahn einer Großstadt setzen… Da ist schon ziemlich viel Elend zu sehen.

Und dann spielen wir mal Mäuschen beim Abendessen in Familien… oder in Meetingräumen in Unternehmen. Oder…

Nicht immer lustig.

Also ich sehe da ne Menge Bedarf.

Warum haben dann nicht alles Coaches jede Menge Kunden?

Dafür gibt es so einige Gründe. Einer (ich betone ausdrücklich einer) davon ist, dass hier in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum Coaching ansich noch nicht wirklich ein gängiger Begriff ist. Und da wo man ihn kennt, ist er nicht immer mit positiven Vorstellungen verknüpft.

Woran das liegt, will ich heute hier nicht diskutieren.

Ich will mich nicht darum kümmern, woher es kam.

Ich will mich mit Dir zusammen darum kümmern, dass es sich ändert.

Flirtstufe 2 – Annäherung.

Sind wir schon so weit, dass ich ein Stück näher rücken darf? Ja? Okay.

Während ich mich also mal wie beiläufig neben Dir auf den Stuhl gesetzt habe, wirst Du das Gefühl nicht los, dass wir uns schon mal begegnet sind.

Und ich sag Dir warum:

Damals… also vor diesem Leben… als wir gerade als zwei so kleine Seelen da oben auf der Wolke saßen und wir richtig Spaß hatten… da haben wir uns mit ein paar anderen kleinen Seelen zusammengetan und beschlossen, „jetzt mal gemeinsam zu reinkarnieren und die Welt da unten ein wenig aufzumischen, indem wir Coaches werden und mal für ein wenig Glück in der Welt sorgen!“

Es war halt irgendwie doch ein bisschen traurig, da oben zu sitzen und auf all die Seelen runterzuschauen, die sich da so unglaublich abmühen.

„DAS GEHT AUCH ANDERS!“

haben wir uns gesagt und uns jeweils ein paar Eltern ausgesucht, die uns genau das erleben ließen, was wir brauchten, um hier unten auf Erden den unbedingten Wunsch zu entwickeln, etwas mehr als „Beamten-Dasein“ aus unserem Leben zu machen – nämlich als Coaches etwas zum Glück der Welt beizutragen.

So… und Du fragst Dich, warum wir uns so vertraut sind? Jetzt ist es klar oder? 🙂

Wir wollen etwas bewegen!

Ja, wir beide wollen das. Und ein möglicher Schritt ist, gemeinsam dafür zu sorgen, dass Coaching selbst bekannter und beliebter wird.

Flirtstufe 3: Erstes Geplauder & sich in einem möglichst guten Licht zeigen

Ich bin ja kein Anfänger. Daher frage ich Dich jetzt nicht sofort – kaum dass wir ein wenig plaudern – ob Du gerne Mitglied bei The-Coach.Net werden willst oder einen Kurs von mir buchst. Das wäre etwas plump. So, als ob ich Dich beim ersten Flirt direkt nach der Farbe Deiner Unterwäsche fragen würde.

Ich frage Dich lieber danach, von was Du so träumst und da Du Coach bist und wahrscheinlich ziemlich kommunikativ, wirst Du mir bestimmt gerne etwas darüber erzählen, warum Du Deinen Beruf als Coach so sehr liebst und welche Ziele Du noch so hast.

Das ist klasse, denn daran knüpfe ich an und lade Dich ein, es mit mir gemeinsam zu tun.

Also die Welt verbessern. 😉

Wir können gemeinsam dafür sorgen, dass Coaching auch hier im deutschsprachigen Raum immer bekannter wird und dass Menschen ihr Leben verändern und/oder verbessern, indem sie die vielfältigen Möglichkeiten kennenlernen, die Coaching bietet.

Wie können wir das gemeinsam tun?

Im Frühjahr 2016 habe ich ein Projekt gestartet.

Eine Messe. Eine Online-Messe. Für Coaches. Die Onlinemesse LebensZiele.

Unsere Vision: „Wir wollen Coaching und Coaches bekannter machen!“

Und wir wollen dies so tun, dass es sich jeder Coach leisten kann, daran teilzuhaben.

Deswegen online. Auf einer Onlinemesse ist ein Stand bezahlbar und man kann ihn immer wieder verwenden.

Und man kann sehr viele Menschen über das Internet erreichen. D.h. wir können als Coaches auch sehr viele Menschen über das Internet erreichen.

Das klingt gut oder?

Flirtstufe 4: Der Morgen danach

Wow, wir waren nun tatsächlich so lange zusammengesessen und haben uns unterhalten. Du bist immer noch hier.

Und langsam gehen die Lichter auf der Straße wieder aus und der Morgen bricht an.

Wir stellen fest, dass bei Tageslicht ein wenig der Schleier der Romantik fällt und langsam fragen wir uns vielleicht doch, worauf wir uns hier einlassen.

Zum Glück kann ich Dich an dieser Stelle beruhigen.

Denn bevor Du Dich auf eine Beziehung und das Abenteuer mit mir einlässt, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, habe ich hier ein paar Fakten für Dich.

Lies es ruhig in Ruhe durch und dann kannst Du entscheiden, ob wir beide diesen Weg gehen wollen.

Vielleicht bist Du auch noch nicht bereit. Das ist ok. Wir werden uns wiedersehen – spätenstens oben auf der Wolke. 🙂

Die Fakten

Klicke einfach auf das Bild oder HIER, um Dir den Bericht über die erste Online Messe LebensZiele als pdf herunterzuladen.

Ich freue mich auf Deine Gedanken dazu und natürlich noch mehr, wenn Du dabei bist – bei unserem kühnen Plan!

Bei Interesse wende ich bitte an andrea@onlinemesse-lebensziele.de.

Photography Exhibition Hall

Und noch mehr Infos für Weltverbesserer und alle die es werden wollen, gibt es hier auf der Infoseite für Coaches zur Messe.

Alles Liebe
Christina

dog in grass taking a selfie looking so cool

Die Positionierung der Positionierung – dein Buch und dein Business

Wie wichtige eine genaue Positionierung für den Erfolg deines Business als Coach, Trainerin, Beraterin ist, brauche ich dir hier nicht zu schreiben. Das hast du sicher schon oft von Christina gehört und auch umgesetzt.

Allerdings ist es meine Erfahrung, dass es nicht ausreicht dich EINMAL zu positionieren. Das Leben geht nach der ersten Positionierung weiter, du entwickelst dich, dein Business wächst und auch deine Zielgruppe kann sich verändern. Daher ist es gute Idee deine Positionierung regelmäßig wieder zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Ein eigenes Buch zu schreiben eignet sich dazu als Anlass und Mittel gleichermaßen hervorragend.

Ich verwende der Einfachheit halber in diesem Artikel durchgehend die weibliche Form. Selbstverständlich bist du dabei auch mit angesprochen, wenn du ein Mann bist.

Buchschreiben als Werkzeug für deine Positionierung

Es gibt viele gute Gründe gerade als Coach, Trainerin, Beraterin einen Ratgeber, ein Sachbuch, eine persönliche Erfolgsgeschichte zu schreiben und veröffentlichen.

Du:

  • stärkst dein Branding
  • schaffst dir eine zusätzliche, regelmäßige Einnahmequelle
  • gewinnst hochwertige Kontakte
  • bekommst einen „Türöffner“ für Einladungen zu Vorträgen, Webinaren, Challenges
  • wirst besser in dem, was du tust
  • positionierst dich als Expertin in deinem Gebiet.

Vielleicht fragst du dich, wieso du besser wirst, in dem, was du tust und was das mit deiner Geschäftsausrichtung zu tun hat?

Du musst dich festlegen, wenn du ein Buch schreibst. Vieles, das du in deinem Alltag einfach locker anwendest, schreibst du jetzt auf – und zwar so, dass es ein Mensch, der wesentlich weniger Wissen und Erfahrung hat als du (deswegen schreibst du ja ein Buch) leicht verstehen, lernen und umsetzen kann.

Das heißt, du darfst dein Thema aus vielen Perspektiven betrachten und sowohl einen guten Überblick geben, als auch in die Details gehen. Eines von den beiden wird eine besondere Herausforderung für dich sein, weil die Menschen i.d.R. eine Vorliebe für das Globale oder die Einzelheiten haben.

Neue Perspektiven und Weglassen

Du musst dich ganz in den Blick deiner idealen Leserin, deines idealen Lesers hineinversetzen und deine Strategien zum Teil übersetzen und vielfach ausformulieren, weil vieles zwar für dich klar und eindeutig ist, nicht jedoch für dein Publikum.

Du musst auch Vieles weglassen. Du weißt so viel, hast so viele Erfahrungen und triffst für dein Buch eine Auswahl. Dieser Mix aus dem das Wesentliche auswählen und es so einbetten, dass es auch leicht lernbar und anwendbar bist, lässt dich auch deine Positionierung in neuem Licht sehen.

Du verfeinerst den Filter noch mehr, als du es tust, wenn du dir dein ganzes Business ansiehst. Weil du nur einen bestimmten Ausschnitt herausfilterst.

Von der Wunschkundin zur Wunschleserin

Ich gehe davon aus, dass du dir klar darüber bist, mit welchen Menschen du idealerweise zusammenarbeiten willst. Du kennst deine ideale Kundin sicher. Ist das automatisch auch das perfekte Publikum für dein Buch?

Zum Teil wird das wahrscheinlich so sein. Du darfst dir aber drei Tatsachen vor Augen halten:

  • Nicht alle deinen potentiellen Kundinnen werden auch dein Buch lesen (wollen). Gerade wenn du mit Unternehmerinnen oder Führungskräften arbeitest, ist Zeit oft das knappste Gut. Diese Menschen lesen oft nicht gerne, sie bezahlen dich dafür, dass du für sie eine maßgeschneiderte Auswahl triffst …
  • Viele Menschen werden nie zu deinen potentiellen Kundinnen zählen, sind jedoch perfekte Leserinnen deines Buchs.
  • Manche Menschen werden erst durch das Lesen deines Buchs zur potentiellen Kundin.

Was bedeutet das konkret für dich und deine Positionierung?

Du darfst dir für dein Buch ganz spezifisch deine Ziele und deine Zielgruppe anschauen und dieses neue Angebot, dein neues Produkt entsprechend ausrichten. Überhaupt, wenn es dir darum geht, mit deinem Buch ein Einstiegsprodukt zu schaffen, über das du die Kommunikation mit „neuen“ Menschen in Gang bringst.

Faszinierend ist, dass du so einen wechselseitigen Prozess in Gang setzt.

Buch und Business befruchten sich gegenseitig

So wie du deine praktischen Erfahrungen und theoretischen Erkenntnisse aus deinem Business zu deinem Buch verarbeitest, so hilft dir dein Buch dich weiter zu fokussieren.

  • Welche Schwerpunkte setzt du?
  • Worauf legst du am meisten Gewicht?
  • Was zeigt dir das Feedback deiner Leserinnen?
  • Was ist dir selbst am Wichtigsten, was ist deine Kernbotschaft?

Vielleicht geht es auch dir so, dass das Buchschreiben einen bestimmten Abschnitt, eine Phase der Entwicklung von dir und deinem Business zum Abschluss bringt. Schließlich setzt du mit Niederschreiben Platz in deinem Hirn, deinem Geist frei – und schaffst Raum für Neues. So förderst du dein Wachstum als Unternehmerin und Persönlichkeit.

Das ist eine wunderbare Gelegenheit deiner Kreativität freien Lauf zu lassen, indem du die Strukturen, die du dir geschaffen hast, wirken lässt und im gleichen Prozess weiterentwickelst und anpasst.

Ich habe schon oft erlebt, wie Unternehmerinnen ihr Buch einerseits genutzt haben, um noch mehr Schwung in ihr Business zu bringen und es andererseits als Sprungbrett genutzt haben. Mit dem Buch sind sie z.B. von reinen Businessthemen stärker in den Mindsetbereich gewachsen und umgekehrt.

Ein Wirklichkeitscheck tut immer wieder gut

Letztlich stellst du mit deinem Ratgeber deine Positionierung auf eine neue Probe, du gleichst sie in einem viel größeren Rahmen mit der Wirklichkeit ab, weil du mit diesem Produkt umso viel mehr Menschen erreichst. 1.000 Bücher im Jahr zu verkaufen ist planbar, wenn du zu dem Thema, über das du schreibst auch praktisch arbeitest und dir ein aktives Netzwerk aufbaust, oder noch besser, bereits aufgebaut hast. 1.000 Coachings oder Trainingsteilnehmerinnen zu gewinnen, das dauert meist viel länger.

Du prüfst und testest in der Praxis, wie gut deine Wunschkundin zu dir passt, wie sehr deine Spezialisierung dir entspricht und wie weit du deine persönlichen Vorlieben und Stärken, deinen USP einbringen kannst.

All das nutzt dir nicht nur für dein Buch, sondern für dein ganzes Business.

Die Positionierung auf Zeit

Es gibt auch Unternehmerinnen, die es als schwierig empfinden sich spitz zu positionieren. Vielleicht haben sie Angst Menschen auszugrenzen oder sie empfinden diese Festlegung als Einschränkung.

Fall du zu diesen Menschen gehören solltest, habe ich zum Abschluss noch einen Vorschlag: Wie wäre es, wenn du dich nur zeitlich befristet festlegst, nur für dein Buch eben?

So hast du die Möglichkeit danach wieder andere Bereiche hinzuzunehmen oder auch die Richtung anzupassen. Das ist ein sehr spielerischer Zugang zum Thema Positionierung, der schon vielen geholfen hat, diese Hürde zu meistern.

Denn sobald du verstanden und angenommen hast, dass jede Positionierung eine Momentaufnahme in einem Prozess der ständigen Veränderung und Entwicklung ist, hast du gewonnen.

Was meinst du? Hast du Lust das zu testen? Oder willst gar mehr zum Thema Buch und Marketing erfahren? Dann schau dir mein aktuelles Buch „Mission Bestseller – Ratgeber und Sachbücher erfolgreich vermarkten und verkaufen. Eine Anleitung“ an. Es ist als eBook und Taschenbuch auf Amazon und den anderen Online-Portalen erhältlich.

Viel Erfolg bei allem, was du tust und frohes Schreiben – be wonderful!

Tom Oberbichler, Bestsellerautor und Buchmentor

www.be-wonderful.com

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Geh mir weg mit Deiner Lösung, sie wär‘ der Tod für mein Problem.

Es gibt einen Teil an Menschen in unserem Umfeld, die wollen eigentlich keine Lösung.

So scheint es zumindest manchmal und ich erinnere mich dann immer an obige Liedzeile von Annett Louisan: „Geh mir weg mit Deiner Lösung, sie wär‘ der Tod für mein Problem!“

Zumindest wollen sie keine Lösung von uns. So selbstkritisch darf man durchaus im Business auch mal sein.

Dennoch tragen sich solche Menschen auch in unseren Newsletter ein. Sei es aus Interesse am Freebie (was völlig in Ordnung ist) oder weil sie sich selbst vorgaukeln, ganz viel für ihr Business zu tun, wenn sie sich nur in viele Newsletter eintragen und auf diesem Wege viele Informationen bekommen.

Warum auch immer sie da sind – sie werden in der Regel nicht unsere Kunden.

Das ist erst einmal nicht schlimm. Nein, ich würde sogar das Gegenteil behaupten. Nicht-Kunden sind gut und wichtig. Wir sollten arg darauf achten, sie nicht zu schnell als Abstauber oder Schmarotzer zu verurteilen, was oft geschieht, ich bekomme das immer wieder mit.

Viele von ihnen sind wunderbare treue Leser oder sogar Fans. Sie liken, kommentieren, machen bei unseren kostenlosen Angeboten mit, empfehlen diese vielleicht sogar weiter.

Manche von ihnen stellen irgendwann fest, dass sie unsere Lösung vielleicht doch brauchen und manche lösen ihre Probleme ganz allein durch die Impulse, die wir in Newsletter, Blog und Co. geben.

Alle diese Nicht-Kunden sind super, denn sie helfen uns auf irgendeine Art, unser Business voran zu bringen und unsere Berufung dadurch zu leben.

Doch es gibt noch eine Art von Nicht-Kunden. Ich nenne sie „die Meuterer“.

Die Meuterer

Sie wollen weder Deine Lösung, noch ein gutes Haar an Dir lassen. Du darfst sie ziehen lassen. Ja, Du darfst sogar aktiv dafür sorgen, dass Du nicht so viele von ihnen in Deinem Verteiler hast.

Doch wie geht das?

„Sorge für Newsletteraustragungen! Ja, ja, AUStragungen.“

Manchmal hinterlassen Menschen nur einen Satz in unserem Leben, der uns immer wieder trägt.

Markus Cerenak hat obigen Satz bei mir vor nun schon fast zwei Jahren bei mir hinterlassen. Nach einer Meisterklasse, beim gemütlichen Abendessen sagte er zu mir, dass wir viel zu viel Aufmerksamkeit darauf legen, dass Menschen in unserem Newsletter bleiben.

Kommen und gehen…

Es ist gut und richtig, dass Menschen in unser Businessleben kommen und irgendwann auch wieder gehen. Die Zeitspanne ist unterschiedlich lang und wenn unser Business reiche Früchte tragen soll, ist es essentiell, dass sie in dieser Zeitspanne irgendwann Kunden oder Empfehlungsgeber (oder beides) werden.

Geschieht dies nicht (oder werden sie gar zu Meuterern), ist es auch gut, wenn sie sich wieder vom Newsletter abmelden bzw. wieder aus unserem Businessleben verschwinden.

Eine Austragung bedeutet KEINEN persönlichen Bruch (manche von diesen Menschen sind heute noch gute Bekannte oder Freunde), sondern signalisiert nur, dass kein Interesse oder Bedarf mehr an unserem Produkt oder Angebot besteht.

Wir haben nur eine bestimmte Zeit im Leben der anderen Menschen, in der sie ein Problem haben, das wir lösen können.Newsletteraustragungen bedeuten, dass diese Zeit vorbei ist. Nichts weiter.

Indem Du verkaufst, sortierst Du aus.

Es ist eigentlich ganz einfach.

Fange an, zu verkaufen und Du wirst lustige Sachen erleben. Die Onlinewelt ist manchmal ein wenig crazy und Du es ist ratsam, hier etwas Humor an den Tag zu legen, denn… mmmh… ich will es mal so sagen:

Niemand verurteilt einen Bäcker, dass er ein Angebotsschild vor seine Türe stellt und dass er Dich aktiv fragt, was Du gerne möchtest, wenn Du die Bäckerei betrittst.

Und NIEMAND würde in eine Bäckerei gehen, dort einfach stehenbleiben und die Verkäuferin – sobald sie fragt – anbrüllen:

„Ich habe gerade kein Interesse mehr an Brot!“
„Ich erhalte derzeit zuviel Brot!“
„Sie verkaufen immer nur Brot, das entspricht nicht meinen ethischen Werten!“
„Hier wird mir zuviel verkauft, ich gehe wieder!“
„Ihr Brot ist für mich irrelevant!“

… und laut stampfend den Laden wieder verlassen!

Lustige Vorstellung oder?

Wenn Du jetzt gerade den Impuls verspürst, zu sagen: „JAAAA, das ist ganz unmöglich! Online sind die Menschen alle so unverschämt!“ kann ich Dir nur sagen:

Nein, online sind nicht ALLE Menschen unverschämt, aber manche werden zu Meuterern, denn sie sind anonym, sie sind vielleicht frustriert und sie wollen vielleicht auch tatsächlich keine Lösung für Ihr Problem. Wer weiß das schon so genau?

Fokusiere Dich auf die, die bleiben und/oder kaufen

Gestern habe ich eine Angebotsemail an ca. 3400 Menschen verschickt. 35 haben sich sofort abgemeldet, weil… ich weiß es nicht. Und es ist auch nicht relevant.

3365 Menschen haben sich nicht abgemeldet und laut Stand heute (ein Tag später) haben einige von ihnen mir ca. 500 Euro Umsatz beschert.

Das ist es, was letztlich zählt.

Klar, wenn Du immer nur Austragungen und niemals Kunden bzw. Umsatz generierst, dann solltest Du Deine Strategie, Deinen Ansprache, Deine Kommunikation, etc. überdenken.

Doch die Wahrheit ist, dass ich es viel seltener erlebe, dass jemand anbietet und keiner kauft, als dass gar nicht erst etwas angeboten wird aus Angst, Menschen zu vergraulen.

Eine große, aber tote Liste nützt Dir nichts

Die Wahrheit ist auch, ich habe keine irre große Newsletterliste, wie manch andere Kollegen, die ich kenne.

Doch ich mache gute Umsätze damit, weil ich zwei Dinge tue:

  1. Ich versuche (und dabei habe ich auch bereits einiges ausprobiert) immer ein Freebie zu haben, das die richtigen Kunden zu mir bringt.
  2. Ich mache meiner Liste aktiv Angebote – und zwar schon ab der 3. Autoresponder-Email.

Diese zwei Dinge sorgen dafür, dass Menschen in meine Liste kommen… und wieder gehen. Und die, die bleiben wollen in der Regel auch irgendwann meine Lösung.

Denn dafür bin ich angetreten:

Meine Lösung soll der Tod für ein Problem ganz vieler Coaches sein!

Werde ich jetzt leidenschaftlich? Ja ok, mal kurz:

Ich kann es gar nicht mit ansehen, wie viele geniale Coaches es da draußen gibt, wie viele Menschen dringend ein Coaching brauchen könnten und wie wenige Coaches und Kunden zusammenfinden!

Und damit geht einher, dass zu wenige Coaches von ihrem Beruf leben können.

Ich will diejenigen Coaches in meiner Liste haben, die eine Lösung für sich finden und umsetzen wollen.

Wenn Du zu diesen Coaches gehörst und noch nicht in meiner Liste bist, kannst Du das hier jetzt sofort ändern: 🙂

Alles Liebe
Deine Christina

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Expertensprechstunde- Versteckst Du Dein Business auch hinter Deinen Texten?

 

Wie Du mit klaren Botschaften die richtigen Leser und Kundinnen/Kunden anziehst.

So hilft Dir eine Autorin auf Deinem Weg zum Erfolg

Eva Laspas unterstützt Dich dabei, bessere Texte für Dein Unternehmen zu schreiben.

evalaspasSie schreibt seit nahezu 45 Jahren, 30 Jahre davon für unterschiedliche Kunden.

Zu ihrem Repertoire gehören Kolumnen, Artikel, Newsletter-Beiträge, PR-Texte und SocialMedia-Posts. Ihr Schwerpunkt ist dabei hauptsächlich die Gesundheitsbranche.

Sie ist Autorin von vier Büchern, Herausgeberin des Festival der Sinne-Journals und brachte im Jahr 2000 als einer der Pioniere eine Online-Zeitschrift heraus.

Dabei vereint sie ihre kaufmännische Ausbildung als Verkaufsleiterin, ihre schriftstellerische Ausbildung sowie ihre Montessori-Ausbildung mit zahlreichen gesundheitsspezifischen Ausbildungen.

Eva unterstützt mit ihrer „Akademie Schreiben lernen“ UnternehmerInnen auf ihrem Weg zum Erfolg.

Das besondere an den Kursen der „Akademie Schreiben lernen“ ist der Ansatz der Maria Montessori-Pädagogik in der Erwachsenenbildung.

Schreiben kann Spaß machen!

eva@laspas.at

Viel Spaß und viele neue Erkenntnisse wünschen Euch Christina Emmer und Elke Dola


Starker Slogan

Daniela:

Eva, findest du meinen Slogan passend, oder könntest du ihn optimieren?

„Erfolg durch Erfüllung – Dein Weg zu deinem wahren Selbst.“ – ist aber so noch nicht online, da ich mir nicht sicher bin, ob das nicht zu spirituell klingt. ich arbeite zwar spirituell, bin aber sehr bodenständig. trotzdem gefällt mit der Slogan schon seit langem.

evalaspasEva Laspas:

das ist eine gute Schlagzeile, als Unter-Titel für deine Homepage. Stell dir jetzt zwei Dinge vor:

  1. a) Welche Suchbegriffe könnten Menschen in den Google eingeben, die deine Dienstleistung suchen?
  2. b) Wenn dich jemand fragt: Was machst du beruflich, was würdest du darauf sagen?

Daniela:

Wahrscheinlich geben die Leute Liebe, Partnerschaft, Beruf, Probleme ein, einige auch Coaching, ich überprüfe immer mal meine Statistik. Dass alles möchte ich nicht unbedingt in eine Schlagzeile packen, sondern dann eher im Text verpacken.

Wenn mich jemand fragt, was ich mache, dann antworte ich, ich bin spiritueller Coach. Wobei ich auch da vom Wort Coach etwas weg möchte….. Und wenn ich mich Lebensberaterin nenne, wird das oft mit zu Spirituellem gleichgesetzt. Hab da noch nicht so ganz meins gefunden.

evalaspasEva Laspas:

Ah, siehst du, das wusste ich nicht. Ich konnte mir nichts vorstellen unter dem – wirklich ansprechenden Titel. Nur, ich frage da nach… Google oder die Menschen, die Probleme in der Partnerschaft haben, suchen nach konkreten Begriffen.

Wichtig ist, dass unsere Antworten so ausfallen, dass im Gegenüber kein großes Fragezeichen in den Augen entsteht. Sondern Interesse, mehr zu erfahren.


Neupositionierung

evalaspasEva Laspas:

Was ist das häufigste Problem, mit dem die Paare zu dir kommen?

Daniela:

Ich schwenke grad um in meinem Feld, da immer mehr Leute zu mir kommen, die beruflich was verändern möchten, arbeite also mit zwei Feldern, dem Partnerschaftsthema und dem Berufsthema.

evalaspasEva Laspas:

Welches ist da das häufigste Thema?

Daniela:

Wann kommt er wieder, wie rette ich meine Beziehung. Leider ist das aber nicht mehr so mein Thema, obwohl die Menschen damit zu mir kommen.

evalaspasEva Laspas:

o.k. – du bist auf dem Weg zu einer neuen Positionierung?

Daniela:

Ja, ohne aber die anderen Bisherigen wegzuschicken. Immerhin sind es treue Kunden, die Geld bringen – aber NUR das möchte ich nicht den ganzen Tag machen.

Meine neuen Themen sind Wegfindung, entspanntes, freies Arbeiten, Traumjob finden, wie  ich mit dem Geld, was mir Spaß macht, was macht mir überhaupt Spaß, sich trauen, sich selbstständig zu machen, Sicherheitsdenken überwinden usw.

evalaspasEva Laspas:

Du musst sie ja nicht wegschicken. Aber die beiden Zielgruppen würde ich trennen. Wobei ich den Fokus ab jetzt einfach mehr auf die neue Zielgruppe legen würde. Das „alte Modell‘ läuft dann langsam aus, im gleichen Maß, wie sich das Neue aufbaut.

Da musst du auch niemanden wegschicken, weil ohne Fokus …kommen immer weniger. ,-)

Daniela:

Stimmt. und die Stammkunden wissen ja sowieso, wie sie mich erreichen also wäre unter dem neuen Fokus der Slogan schlüssiger?

evalaspasEva Laspas:

Erfolg durch Erfüllung – Dein Weg zu deinem wahren Selbst – hast du geschrieben. Wenn ich jetzt mit dir nicht geschrieben hätte, wüsste ich – aus diesem Satz heraus – nicht genau, was du meinst und was du genau tust.


Fokussierung

evalaspasEva Laspas:

Du hast weiter oben eine Menge an Themen geschrieben (entspanntes, freies arbeiten…

– schau doch mal bei Google, welche Begriffe da am meisten gesucht werden, dann nimm einen der Begriffe noch in deinen Satz auf.

Damit hast du mal eine Schlagzeile für deine HP mit einem Keyword. 😉

Daniela:

Okay, da schau ich mal. Bastel schon sehr lange daran.

evalaspasEva Laspas:

Das kann ich mir vorstellen, ich fühle bei dir noch die Unentschlossenheit, die wir oben besprochen haben.

Es gibt noch unzählige Möglichkeiten das zu lösen. Du könntest auch zwei Seiten machen, eine fürs Persönliche eine fürs Business.

Doch zu allererst ist es wichtig, dass du für dich, in dir drinnen, im Bauch, eine Entscheidung triffst. So ein warmes Kraftpaket, das dir dann ein Kompass ist.

Daniela:

Ja genau. ist noch am Schlüpfen gerade. 🙂

Kannst du mir bitte mal sagen, wo ich genau die Keywords herausfinde bei Google, hab damit lange nicht gearbeitet.

evalaspasEva Laspas:

klar, gerne:

https://adwords.google.com/KeywordPlanner?hl=de


Eva Laspas schließt noch mit einem Tipp ab

Für einen guten Pitch oder deine Kurzbeschreibung auf FB (oder auch für deine Visitenkarte – mal was anderes) hast du 140 Zeichen. Verschenke sie nicht.


PITCH und lange Wortwürmer

Kris:

Hallo Eva, mein Pitch ist folgender:

Mutterglück statt Babyblues!… Als Babybluescoach helfe ich Frauen nach der Geburt, ihre Emotionen zu verstehen und den Fokus neu zu finde.Was meinst du dazu? Herzlichen Gruß, Kris

evalaspasEva Laspas:

Ich verstehe, dass sich Frauen an dich wenden, die nach der Geburt unglücklich sind und ein schlechtes Gewissen haben, dass sie ihr Kind nicht so lieben, wie sie es sich vorgestellt haben… u.s.w. Passt das so?

Kris:

Ja das passt. Es gibt sehr vielfältige Gründe für emotionale Schwierigkeiten im Wochenbett und darüber hinaus. Wer welche Emotionen hat und warum, das kommt dann ja in der Beratung. Schön.

evalaspasEva Laspas:

o.k. dann bitte ich dich, dir deinen Satz einmal laut vorzusagen. Beachte dabei bitte: Rhythmus und deinen Atem. ,-)

Kris:

Hab ich getan. Spricht sich für mich gut. Worauf willst du hinaus? Worauf soll ich achten?

evalaspasEva Laspas:

Ich stolpere über das erste Wort „Babybluescoach“ – ein langes Wort. Eventuell ist dieses Wort für die erste Vorstellung nicht notwendig, um zu verstehen, was du tust?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen dazu tendieren, lange Wörter zwar wahrzunehmen, aber dann geistig „schon weg sind“, weil die Aufmerksamkeitsspanne bei vielen (und sicher bei deiner Zielgruppe) sehr kurz ist.

Jetzt stelle ich mir vor, ich bin nach der Geburt erschöpft und deprimiert… und habe eigentlich zu nichts Lust..nur so ein Gedanke… ,-) Wie siehst du das?


Mach´s einfach EINFACH

Kris:

Ja, verstehe deinen Gedanken. Ich kann das natürlich auch – je nach Vorstellung – weglassen. Dann einfach: Ich helfe Frauen…

evalaspasEva Laspas:

Genau, dann bist du auf den emotionalen Zustand deiner Zielgruppe auch eingegangen. Weil auf deine Aussage „Ich helfe…“ kommt dann eh meist „Wie?“ und vielleicht später „Als was?“ – aber ich persönlich würde eher ganz zum Schluss fragen, ob du Coach bist, weil wenn ich schon vertrauen in dich habe, weil du meine Probleme lösen kannst… da frage ich persönlich nicht nach einem Zeugnis..

Kris:

Also doch bei „als was“ Babybluescoach an das Ende setzen oder auf Nachfrage?

evalaspasEva Laspas:

Nur auf Nachfrage: So kommt es knackig und hat einen anderen Rhythmus: Ich helfe Frauen nach der Geburt, ihre Emotionen zu verstehen und den Fokus neu zu finden. (eventuell noch statt „den“ „ihren Fokus“… aber das ist Feintuning.)

Und wenn ja, dann hätte ich noch ein zwei Gedanken zum Text.. ,-)

Noch einen Gedanken, weil ich sagte ja zwei – das Wort „Fokus“ – damit schränkst du deine Zielgruppe auf einen gewissen Bildungsgrad ein. 😉 Das ist nicht schlecht, weil damit auch deine Preisbildung einhergehen kann. ,-) Nur bewusst sollte es dir sein.

Kris:

Genau. Es ist ein Angebot für Privatzahler. Vielen Dank Eva für dein Feedback. Das gibt meinen blinden Flecken wieder mehr Licht!

Christina Emmer:

Liebe Eva, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast und so hilfreiche und konkrete Antworten gegeben hast.

evalaspasEva Laspas:

Liebe Christina, ja gerne! danke schön!!


Wenn Du gerne auch Evas Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, oder mehr über sie erfahren möchtest, kannst Du Dich bei ihr melden unter:

Texte schreiben lassen – Akademie Schreiben lernen:

www.evalaspas.at

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Festival der Sinne – Thema 2016: Kost-Probe

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  1. Festival der Sinne Linz: 26.u.27. Nov. 2016

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Festival der Sinne Journal – das Buch

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Lebe-frei.info – Mehr Selbstbewusstsein für Frauen – jetzt anmelden.


Diese Expertensprechstunde findet jeden Freitag in der Facebookgruppe „Werde sichtbar als Coach“ statt,  jede Woche mit einem anderen Experten. Und damit dieses wertvolle Wissen nicht einfach wieder in den Untiefen Facebooks verschwindet, habe ich beschlossen, eine Zusammenfassung davon als Gastartikel hier einzustellen. Die Fragen sind natürlich anonymisiert zusammengefasst.