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Wie mein Unternehmen so verdammt sexy wurde – Case Study

Es war einmal eine Unternehmerin, die einige Jahre lang anderen Unternehmern und Unternehmerinnen erzählte, wie sie sich erfolgreich neu positionieren können und das möglichst echt und authentisch.

Sie arbeitete mit ihren Kunden daran, herauszufinden, wofür deren Herz WIRKLICH schlug und unterstütze sie dabei, darauf ein persönliches Branding aufzubauen. Immer mit dem Blick darauf, worum es im Kern wirklich geht, so dass sich zwar das Angebot durchaus hin und wieder ändern kann, aber die Message dahinter bestehen bleibt.

Doch dann geschah es, dass sie eines Tages bemerkte, dass sie selbst nicht mehr ganz authentisch war, denn ein wichtiges, neues Herzenthema drängte nach draußen, aber sie traute sich nicht, es auch zu zeigen.

Was ist es wirklich?

Du kannst Dir ja wahrscheinlich schon denken, dass ich von mir selbst rede.

Es war im Frühjahr 2016, da war das Thema Sexualität plötzlich so präsent und wollte so sehr „aus mir raus“, dass ich es einfach nicht mehr übersehen oder wegdrängen konnte.

Eigentlich war dieses Thema schon immer eines, das mich fasziniert hat. Doch wahrscheinlich musste ich erst persönlich reifen und wachsen, bis es soweit war, dass ich mich wirklich damit zeigen konnte.

Die Anna in mir

Doch wie sollte ich da ran gehen? Sollte ich es wirklich einfach risikieren, mit einem neuen Blog über Sex meine Zielgruppe zu „überfallen“? Und noch wichtiger: würde ich mich damit wirklich wohl fühlen, in aller Öffentlichkeit über das Thema zu schreiben?

Die Lösung war, mir ein Pseudonym zuzulegen. Und zwar sicherheitshalber – damit auch das Impressum der neuen Website den gesetzlichen Vorschriften entsprechen konnte – komplett mit eigener Adresse.

Sich eine anonyme Postadresse zuzulegen ist im übrigen völlig legal, solange man damit keine Straftaten begeht, versteht sich. Es handelt sich dabei einfach um eine gekaufte Postadresse, die dann die eingehende Post an mich weiterleitet, meinen Namen aber nur an die Polizei weitergeben darf, falls ich mir etwas zu Schulden kommen lassen würde.

Ich erschuf also Anna Frei. Anna ist mein zweiter Vorname und der Nachname „Frei“ sollte symbolisieren, dass ich mir selbst die Freiheit gönne und erlaube, nun dieses Thema anzugehen.

Zu schnell erfolgreich

Innerhalb von zwei Wochen hatte ich ein Pseudonym, einen neuen Blog und den ersten Artikel erstellt.

Außerdem bekam Anna Frei ein eigenes Facebook-Profil (wenn schon, denn schon!) und der neue Blog Deep-Sexuality.com auch eine eigene Fanpage.

Und dann ist es passiert!!

Innerhalb von nur 3 Wochen hatte die neue Fanpage über 1000 Likes und der Blog ne Menge Besucher!

Mein Post von damals: 😀

Ihr bringt mit ins Schwitzen

OMG!

Das hat wohl einen Teil in mir so erschreckt, dass ich außer ein paar weiteren Blogartikel, gar nichts mehr in der Richtung gemacht hab.

Wir kennen sie alle: die „Angst vor der eigenen Größe“ hatte voll zugeschlagen!

Eineinhalb Jahre später…

Ja, so lange hat es gedauert, bis ich mich dann letztlich doch wirklich ganz diesem Thema öffnen konnte.

In diesem eineinhalb Jahren hat sich einmal mein ganzes Leben umgekrempelt (wer mich auf Facebook verfolgt, hat ja einiges davon mitbekommen), dadurch ist mein Business richtig schön ins Hintertreffen geraten und langsam ist mein monatlicher Umsatz gesunken.

Unternehmerleben.

Und ein paar kräftige Tritte in den Allerwertesten vom Universum.

So würde ich es insgesamt nennen.

Wer mir erzählen will, dass Unternehmerleben eine gerade Linie nach oben ist… sorry, den kauf ich inzwischen nicht mehr.

Berg- und Talfahrten

2014 und 2015 haben mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und etwas aufbauen kann.

2016 hat mir gezeigt, dass ich weiß, wie es geht. Ich hatte jeden Monat 4- oder 5-stellige Umsätze.

2017 hat mir gezeigt, was passiert, wenn ich mich zu lange dagegen wehre, meinem Herzen zu folgen und an Altem festhalten will.

2018… wir werden sehen! 🙂

Sex, ok! Aber Geld???

Ich bin nun also ganz offiziell mit dem Thema Sexualität unterwegs.

Doch dass ich darüber schreibe, heißt ja noch nicht, dass ich damit Geld verdiene.

Von den eineinhalb Jahren habe ich auch ca. ein halbes Jahr darüber gegrübelt, ob und wie ich damit nun Geld verdienen will und könnte.

Grundsätzlich gibt es ja immer zwei Möglichkeiten:

  • Wir verkaufen eigenen Produkte oder Dienstleistungen
  • Wir verkaufen die Produkte oder Dienstleistungen von anderen.

Ich habe mich am Ende für eine Mischung aus beidem entschieden.

So monetarisiere ich meinen Blog „Deep Sexuality“:

  1. Ich biete Coachings in Sachen Sex an. Speziell für Männer. Ich nenne es „Lebe den König in Dir!“.
  2. Ich biete Inspiration und Ideen in Form von Geschichten bzw. Szenarien in einem Mitgliederbereich für kleines Geld an, um Menschen etwas mehr Pepp in ihre Schlafzimmer zu bringen. Passend zum Blog habe ich diesen Mitgliederbereich „Deep Fantasy“ genannt.
  3. Ich verlinke Produkte als Affiliatepartner, die ich gut finde und von denen ich überzeugt bin und – ganz wichtig – die immer im Zusammenhang stehen mit dem was ich schreibe, an.

So findet man die Produkte:

Für das Coachingangebot „Lebe den König in Dir!“ gibt es einfach eine Unterseite auf meinem Blog, über die Besucher das Angebot finden können. Ich vertraue hier darauf, dass die richtigen Männer mich finden. 🙂

Für den Deep Fantasy Mitgliederbereich werbe ich aktiver. Es gibt eine eigene Fanpape zu dem Produkt, wo ich über Neuerungen und die Entwicklung berichte.  Und immer, wenn in dem Mitgliederbereich eine neue Geschichte erscheint, dann poste ich einen kleinen Ausschnitt davon in einem Facebookpost, um die Leser neugierig zu machen. 😉

Kleiner Preis sucht ne Menge Menschen

Wenn man ein Produkt anbietet für so einen kleinen Preis (es kostet 7 Euro monatlich inkl. MwSt), dann ist es natürlich darauf ausgerichtet, eine größere Menge an Menschen zu erreichen und als Kunden zu gewinnen.

Damit diese Strategie aufgeht, überlege ich mir gerade noch Wege, wie möglichst viele Menschen davon erfahren können. Denn ich glaube, ein paar gute Ideen und Inspirationen für das eigenen Liebesleben können eine Menge Menschen gebrauchen. 😀

Falls Du Ideen hast für mich, wie ich noch mehr Menschen erreichen kann… immer her damit! Ich freu mich!

Wie reagiert mein Netzwerk auf diese komplette Neupositionerung?

Natürlich gibt es immer Menschen, die nicht mögen, was man tut.

Doch ich muss sagen, insgesamt habe ich überwiegend positive Rückmeldungen erhalten.

Ich führe das darauf zurück, dass ich immer so ehrlich bin, wie es mir möglich ist. (Authentisch heißt für mich nicht, immer alles rausposaunen zu müssen, aber eben so ehrlich zu sein, wie ich gerade kann und es meiner eigenen Entwicklung in dem Moment entspricht.)

Und am Ende wird das belohnt.

Die Menschen freuen sich mit mir, wenn ich mutig meinen Weg gehe und sie fühlen sich dadurch inspiriert, egal ob sie nun etwas mit meinem neuen Thema anfangen können oder nicht.

Wie läuft es an?

Gut.

Es reißt mich noch nicht vor lauter Buchungen vom Hocker, aber ich habe in den ersten beiden Wochen ein paar Kunden gewinnen können, die mir direkt wunderbare Feedbacks zu den Geschichten geschickt haben. Und wir wissen ja alle, dass gute Referenzen Gold wert sind.

Hier ist ein Beispiel, das ich veröffentlichen darf, wohlgemerkt von einer Frau (obwohl ich das Produkt in erster Linie auf Männer ausgerichtet hab):

„Ich fand die Story gestern echt super als Anstoß für mich und auch ein wenig als „Revanche“ für ihn (denn er hat etwas Ähnliches schon mal mit mir gemacht) 😉 Ich hab sie adaptiert und ihm schon ein paar Stunden vorher die ersten Anweisungen zukommen lassen. 🙂 Bin schon gespannt, was da sonst noch so kommt von dir!“

Und von einem Mann habe ich auch ein schönes Beispiel:

„Liebe Anna, interessanterweise bin ich auf deinen Blog durch meine Frau gestoßen, die ihn mir gezeigt hat. Mich haben die ästhetischen Fotos direkt angesprochen und die Idee deiner Fantasie-Geschichten. Nun besitze ich eigentlich selbst genug Fantasie, aber ich konnte auf diesem Wege noch einmal erfahren, dass ich sie durchaus mutiger ausleben darf. So ergab sich bereits gestern Abend spontan die erste Gelegenheit dazu und ich habe mich von deiner Geschichte inspirieren lassen und die Dinge abgewandelt, von denen ich wusste, dass sie auf keine Gegenliebe stoßen werden. Und mit dem Rest und der Abwandlung haben wir beide  unseren Genuss  gefunden. Ich bin gespannt auf deine weiteren Geschichten.“

Was sind meine Ziele?

Ich habe mir als Ziel gesetzt, in den nächsten 6 Monaten 10.000 Mitglieder zu gewinnen. Das mal zu den Zahlen.

Mein Ziel hinter den Zahlen ist:

Ich möchte inspirieren. Zu Offenheit und Mut anregen. Dazu, der eigenen Sexualität auf die Spur zu kommen. Einzutauchen. Auszuprobieren. Spaß zu haben. Lust zu erleben. Hemmungen zu überwinden und sich fallen zu lassen in die Tiefe der eigenen Sexualität.

Oder klingt das eher nach einer Mission? Was meinst Du?

Und ist das nicht ein richtig schönes, sinnliches Bild zum Produkt? Ich liebe es!

Die Unternehmerin, die ich wirklich sein will

Und so werde ich, Schritt für Schritt, immer mehr zu der Unternehmerin, die ich wirklich sein will.

Ich gehe Schritt für Schritt in meine eigene, wahre Größe und auch wenn ich schon dafür kritisiert wurde, dass das Titelbild von mir oben doch schon viel zu alt sei, um es noch zu nutzen, habe ich es hier nochmal verwendet, weil es für mich etwas Wichtiges symbolisiert:

Das Bild ist 2006 gemacht worden und mindestens schon so lange schlummert das Thema Sexualität in mir.

Doch manches braucht eben seine Zeit und alles geschieht dann, wenn der rechte Zeitpunkt dafür gekommen ist.

Jetzt ist der Schmetterling geschlüpft und fliegt.

Watercolor Space Butterfly Art, Space Texture, Print Ready, Poster Design

Hast Du noch Fragen zu meinem neuen Produkt, zur Ausrichtung, zur Entwicklung?

Ich beantworte sie sehr gerne in den Kommentaren.

Und falls Du auch mal eine Neuausrichtung planst oder eine neue Strategie brauchst… ich biete immer noch auch gerne Coachings für Unternehmer/innen an. Findest Du direkt hier auf dieser Seite unter dem Menüpunkt „Deine Lösung„. Ist halt auch immer noch eine Leidenschaft von mir. 😉

Alles Liebe
Christina

 

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Unternehmer mit Vision!

Mir wird wieder einmal klar, von wievielen wundervollen Menschen ich umgeben bin!

Alles began eigentlich ganz harmlos mit einer „Herbst-Aktion“.

Ich habe auf Facebook zwei Fragen in die Runde geworfen und dachte mir, mal sehen, was dabei raus kommt!

Was steckt hinter dem Tun der Unternehmer und Unternehmerinnen in meinem Umfeld? Warum tun diese Menschen, was sie tun? Ich weiß, dass die meisten von ihrer Arbeit nicht auf Anhieb reich und weltberühmt werden, dennoch setzen sie sich täglich dafür ein, ihr Business erfolgreich voranzutreiben und etwas zu bewirken. Read More

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Angst vor Entscheidungen – oder lieber doch das Leben leben?

Was machst Du, wenn Du schwierige Entscheidungen treffen musst?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Entscheidungen nicht besser werden, wenn wir lange darüber nachdenken.

Ein Lehrer sagte mir mal: „In dem Moment, in dem sich die Frage stellt, ist die Entscheidung eigentlich schon getroffen.“

Stimmt das wirklich? Wenn das wahr wäre, warum sind dann manche Entscheidungen so schwierig zu treffen? Read More