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Onlinebusiness

Ein Online Business aufbauen – was kostet das wirklich?

Im letzten Artikel zu der Serie:

„Wie Du Dir ein Online Business aufbauen kannst – Technik, Tools, PlugIns, & Co“

habe ich Dir schon ein paar Details darüber verraten, wo mein Umsatz herkommt, wie viel ich mit meinem Onlinebusiness verdiene und wie ich das organisiere.

Heute schauen wir auf die andere Seite: Was gebe ich jeden Monat dafür aus?

Was kostet es genau, wenn Du ein Online Business aufbauen willst?

An der Stelle kann ich natürlich nur auf meine Erfahrungswerte zurückgreifen und die hängen widerum zusammen mit der Art meines Online Businesses.

Wie ich mein Online Business strukturiert habe, habe ich ja bereits im Artikel „Was ich mir in eineinhalb Jahren Bloggen alles zusammengebastelt habe“ beschrieben. Auf diese Struktur greife ich nun zurück, um die Kosten darzustellen. Ok? 🙂

Ich hatte die Struktur aufgeteilt in den Salesfunnel und den Membership- bzw. Onlinekursbereich. Das mache ich jetzt genauso.

1. Der Salesfunnel

Dieser besteht bei mir aus:

Tool:
Kosten/Monat
einer facebook-Gruppe                                  –   €
einer facebook-fanpage                                  –   €
einem privat-geschäftlichen fb-Profil                                  –   €
xing Premium                              5,95 €
weitere social-media Kanäle und Netzwerke                                  –   €
Webinare (Zoom)                          30,99 €
Blog (Domain)                              7,95 €
WordPress                                  –   €
Freebie                                  –   €
Newsletter-System Klick Tipp Deluxe                          67,00 €
Autoresponder-Sequenz (in Klick Tipp inbegriffen)                                  –   €
Email-Marketing (natürlich auch in Klick Tipp inbegriffen)                                  –   €
Summe                        111,89 €

Membership- bzw. Onlinekursbereich:

Tool: Kosten/Monat
Landingpage: leadpages.com                            23,00 €
Buchungssystem: Digistore Kosten erst bei Umsatz, wie im letzten Artikel beschrieben.
Mitgliedersystem und Kursinhalte: Digimember                            32,13 €
Emailsystem: Klick-Tipp bereits oben inbegriffen
Benutzerverwaltung und Seitenerstellung: WordPress bereits oben inbegriffen
                                 –   €
Summe                          55,13 €

Das sind zusammen: 111,89 + 55,13 = 167,02 Euro

All das hatte ich nicht von Anfang an.

Ich würde sagen, ganz am Anfang braucht es nicht gleich webinarjam und auch beim E-Mail-Anbieter gibt es kostenlose Varianten wie mailchimp, die erst einmal ausreichen. Dort gibt es allerdings keinen kostenlosen Autoresponder, was mir von Anfang an wichtig war.

Ich hatte anfangs auch ganz simple Verkaufsseiten mit WordPress, leadpages ist also auch kein unbedingtes must-have.

Und obwohl ich also ein paar Dinge habe, die vielleicht auch günstiger gehen, finde ich 167,02 Euro als monatliche Business-Investition wirklich nicht viel. Ich will damit ja Geld verdienen und nicht ein nettes Hobby haben. Und sollte ich scheitern, sind viele der Kosten auch relativ zeitnah wieder kündbar und ich gehe nicht mit einigen tausenden von Euro Schulden wieder raus.

Ist das wirklich alles?

Das ist mein Grundgerüst. Ich verwende noch ein paar andere Tools, teilweise kostenlos, teilweise kostenpflichtig, teilweise für mich notwendig, teilweise weil sie einfach Spaß machen – über diese werde ich in einem der nächsten Artikel zu dieser Artikelserie noch schreiben.

Etwas habe ich noch vergessen bzw. weggelassen, weil es keine monatlichen Fixkosten darstellt: für die Erstellung einer professionellen Website habe ich in 2014 einmalig 1500 Euro ausgegeben. Und hin und wieder schalte ich facebook-Werbung, wobei das auch erst später kam, als ich schon etwas Geld verdient hatte und das wieder reinvestieren konnte.

Ist das viel?

Ich weiß natürlich, dass für einige meiner Leser dieser monatliche Betrag ziemlich hoch erscheint. Wenn man gerade anfängt und noch kein hohes Einkommen hat können auch 167 Euro eine Belastung sein.

Andererseits habe ich z.B. so gut wie keinen Cent für Flyer oder teure Werbung ausgegeben. Für ein Onlinebusiness brauche ich auch keine Raummiete, die meisten meiner Coachings laufen per Skype. Ich spare also an diesen Stellen.

Allerdings gibt es etwas, wovon ich sehr viel investiert habe…

Die meisten Coaches haben beim Start ihres Business eine Sache im Überfluss: Zeit. So war das auch bei mir. Also natürlich habe ich als Mama nicht so viel Zeit gehabt, wie ein 25 jähriger Single. 😉

Trotzdem… solange ich noch keine Aufträge hatte, hatte ich genug Zeit für Blogartikel, Newsletter, facebook-postings, etc.

Das größere Problem war, dass ich meine Zeit oft nicht effektiv genug genutzt habe. Ich frage mich, wo ich heute sein könnte, wenn ich mich weniger mit den Blogs und Aktivitäten der anderen, sondern mehr auf „meine Sache“ fokussiert hätte. Doch am Anfang dachte ich, ich muss jetzt jeden Blogartikel lesen und alles Wissen aufsaugen, was da so im Netz rumschwirrt.

Hier liegt die eigentliche Verschwendung!

Ich erlebe das wirklich ganz oft (und war am Anfang selbst nicht so viel anders)… es wird wahnsinnig viel Zeit darauf verschwendet, noch besser zu werden. Wir orientieren uns an den tollen Vorbildern und fragen uns „Warum die und nicht ich?“

Erst als ich angefangen habe, wirklich MEIN DING zu machen und als ich akzeptiert habe, dass ich gut genug bin, ging es richtig los.

Doch warum gehe ich jetzt auf das Thema Zeit ein? Ganz einfach…

Weil Deine Zeit natürlich auch investiertes Geld ist.

Jeder Tag, an dem Du nicht endlich Dein Angebot raushaust auf den Markt und es verkaufst, geht Dir Geld verloren. An jedem Tag, an dem nichts reinkommt, sind 167 Euro sehr viel!

Und Spaß macht das auch keinen. Was Spaß macht ist, wenn 3 Kunden pro Tag Dein Angebot kaufen, das komplett von alleine läuft und Du Dir darüber Gedanken machst, was Du als nächstes – ja, vielleicht auch wieder mit einem kostenpflichtigen Dienst – automatisieren kannst.

Und richtig Spaß entsteht dann auch, wenn Deine Coachings schön eingestreut in Deinen Kalender stattfinden, so 4-6 Termine im Monat. Reicht. 🙂

Wie kannst Du noch Zeit sparen?

Ich sage es ja nur ungern, weil es so arg nach Werbung klingt. Andererseits habe ich es einfach zu oft erlebt, um es NICHT zu erwähnen:

Du kannst Dir Zeit und damit auch Geld sparen bzw. schneller welches verdienen, wenn Du Dir Unterstützung holst. Zum Beispiel einen Coach wie mich, der Dir dabei hilft, Deine Kunden genauer anzusprechen (damit sie endlich verstehen, was Du wirklich für sie tun kannst!) und eine Strategie  auszuarbeiten (damit Du Dich noch mehr von den richtigen Dingen tust, anstatt nur Glückstreffer zu landen).

Ja klar kostet das auch erstmal Geld. Doch wie oft ist es so, dass Coaches lieber so lange alleine vor sich hinwerkeln, bis dann tatsächlich kein Geld mehr da ist? Du auch? 😉

Noch Fragen?

Nun würde ich natürlich gerne von Dir wissen, wie Du darüber denkst. Ich weiß ja, über Geld spricht man nicht so leicht, doch vielleicht traut sich ja jemand. 🙂

Und wenn Du noch Fragen hast zu meinen Ausgaben, dann schreibe mir gerne in den Kommentaren.

Liebe Grüße

Christina

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6 Kommentare

  1. Hallo Christina,

    vielen Dank für Deine Offenheit. Ich finde es toll, wenn mal jmd. sagt, was ihn das kostet. Sobald ich mit meinem Blog Geld verdiene, überlege ich auch, wie es schon in den USA gemacht wird, aufzeigen, womit ich Geld verdiene und was ich ausgebe. Ich finde das wichtig für die vielen anderen Blogger die mit einem Blog starten möchte. Mein Ziel ist es, mit meinem Blog über gesunde Ernährung und Sport auch irgendwann mal Geld zu verdienen. Gerade baue ich noch meine Emailliste auf und bin aktuell mit einem kleinen Produkt (ein kleines E-Book als Anleitung wie man selber einfach Smoothies mixen kann) am testen, ob es angenommen wird.

    Ich finde auch das Du recht hast und man sich Hilfe nehmen muß. Ich hatte mir zu Beginn meiner Bloggingtätigkeit auch eine Stunde mit einem Coach gegönnt und es hat total viel geholfen. Dein Angebot finde ich auch interessant und komme ggf. auf Dich zu. Da ich in Augsburg wohne, wäre das ja nicht so weit =-).

    Liebe Grüsse Heidi

    1. Liebe Heidi,

      danke für Dein tolles Feedback. Ich hatte wirklich sehr gehofft, dass das jemandem was bringt und daher freue ich mich umso mehr.

      Ich stimme Dir da voll zu, ich hatte oft auch keine Ahnung, was denn die anderen so ausgeben und war da auch immer froh, über die Offenheit anderer Blogger und Onlineunternehmer.

      Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg mit Deinem Business.
      Liebe Grüße
      Christina

  2. Hallo Christina,

    ich finde es toll, dass du eine konkrete Auflistung deiner Kosten machst. Viele Coaches, Therapeuten etc. glauben, ohne sich vorher genau zu erkundigen, dass sie hunderte an Euro pro Monat in all diese Tools und Möglichkeiten investieren müssen und gehen es gar nicht erst an.

    Ich arbeite mit ähnlichen Mitteln und zahle auch nicht mehr als 150.- Euro im Monat. Diese bringen mir aber mit der Zeit immer mehr Umsatz. Damit kann ich bei Bedarf auch noch zusätzlich in das eine oder andere Tool investieren, was die Gesamtsumme nur mässig erhöht.

    Es lohnt sich, anfangs professionelle Hilfe zu holen wenn nötig. Oder wie du schreibst die Zeit zu nutzen, die man zu Beginn der Businesstätigkeit hat.

    Ich habe anfangs für meine Hypnosepraxis Flyer machen lassen und Werbung in der Zeitung geschaltet. Das war viel teurer auf’s Monat gerechnet als die Online Massnahmen, vor allem weil die Flyer nur gelegentlich einen Klienten bringen. Für die Hypnoseausbildung setze ich voll auf Online Marketing, was eine gute Entscheidung war.

    Danke!
    Herzlichen Gruß, Sandra

  3. Liebe Christina, danke für den Artikel! Mich würde noch interessieren, wie hoch Du die Kosten für das eigene CoachIng ansetzen würdedt, dass man zwischendurch braucht? Liebe Grüße Maike

  4. Ein toller Artikel. So kann man sich mal tatsächlich einen Eindruck über die Kosten machen. Ich kann mir doch sehr gut vorstellen, dass dieser Bereich oftmals unterschätzt wird.

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