Für das Mädchen, auf der Suche nach ihrem Herzensweg.

24. November 2015

Dieser Artikel ist mein Statement zum Blogartikel von Mara Stix „Die besten 8 Tipps, wie Du eine Köngin wirst“ (dieser war ebenfalls aus dem Jahr 2015 und ist leider nicht mehr auffindbar).

Die Krönung

„Ich bin die Königin Phantasiens!“ erschallte es laut durch den Thronsaal des Elfenbeinturms.

Überall in der Hauptstadt Phantasiens hingen riesige Bilder und Fahnen und alle zeigten nur ein Gesicht. Das Antlitz von Dari, die heute zur Königin Phantasiens gekrönt werden sollte. Die Krönungszeremonie war in vollem Gange. Aus aller Herren Länder waren sie gekommen, um ihrer neuen Königin zu huldigen. Es gab ein strenges Zeremoniell. Jeder musste vor der neuen Königin niederknien, ihre Füße küssen und ihr ewige Treue schwören.

Stetes, dumpfes Trommeln begleitete die nun schon seit Stunden andauernde Zeremonie.

Unruhestifter

Doch plötzlich störte eine aufkommende Unruhe das Ritual. Einige Kundschafter tauchten auf und verbreiteten die Nachricht, dass Angreifer sich näherten. Wer würde es wagen, an diesem besonderen Tag zu stören??

Dari richtete sich von ihrem großen, goldenen Thron auf, um besser sehen zu können, wer die Eindringlinge waren. Schon vernahm sie die Nachricht einer ihrer Kundschafter, der berichtete: „Es ist nicht klar auszumachen, wer die Aufsässigen anführt, doch sie kommen schnell näher!“

„Schließt die Tore, bewaffnet die Truppe – wir werden jeden Störenfried, der es wagt, meine Macht anzuzweifeln, vernichten!“ schrie Dari ihren Soldaten zu. Die Soldaten gehorchten aufs Wort, denn sie waren leere Rüstungen, die nur durch den Willen Daris gelenkt wurden.

Sofort entbrannte ein gnadenloser Kampf, doch obwohl die Soldaten stärker bewaffnet waren, hatten die Angreifer einen Vorteil: Sie kämpften nicht für sich selbst, sondern sie kämpften für etwas, das größer war als sie selbst – für das Überleben von Phantasien. Denn wenn Dari Königin von Phantasien werden würde, würde nicht nur sie selbst, sondern auch Phantasien mit ihr untergehen.

Der Weg der Wünsche

Einige Monate zuvor kam Dari als ganz normales, kleines Mädchen nach Phantasien. Sie entdeckte hier eine ganz neue Welt voll unendlicher Möglichkeiten. Immer wenn sie in Phantasien einen Wunsch auch nur dachte, wurde er sofort wahr.

Man sagte ihr, sie solle dem „Weg der Wünsche“ folgen, denn so könnte sie Phantasien noch reicher und wunderbarer gestalten. Das hörte sich ganz einfach und auch aufregend an. Und sie bekam ein Amulett auf dem stand „Tu, was Du willst“.

„Das ist schön, endlich einmal kann ich alles tun, was ich will“ sagte das kleine, blonde Mädchen und freute sich sehr und reinen Herzens fing sie an, ihre neue Welt zu gestalten. Als erstes wünschte sie sich, kein kleines Mädchen mehr, sondern eine junge, gutaussehende und starke Frau zu sein. Und bereits als sie diesen Wunsch noch dachte, bemerkte sie bereits die Veränderung an sich.

„Das klappt ja wunderbar!“ freute sie sich und erschuf sich so eins nach dem anderen. Sie erlebte jede Menge Abenteuer und alle Bewohner Phantasiens lernten sehr schnell ihren Namen kennen, denn selten war eine so mutige, gutaussehende und starke Frau in Phantasien vorher gesehen worden.

Der Spiegel und seine Prophezeihung

concept wonderful fairy tale with beautiful girl in country of mEines Tages geschah es jedoch, dass sie auf einen magischen Zauberspiegel traf und dieser Spiegel sprach: „Kennst Du die Botschaft Deines Amuletts, Dari?“ Dari war verunsichert, denn sie war sehr schlau und wenn der Spiegel so fragte, steckte mit Sicherheit etwas dahinter. Trotzdem antwortete sie selbstbewusst: „Ja natürlich. Ich soll tun und mir wünschen, was ich will.“

Der Spiegel fuhr fort: „Das ist richtig… und auch falsch, Dari. In Phantasien wird mit diesem Amulett alles wahr, was Du Dir wünscht. Doch hast Du gewusst, dass Du für jeden Wunsch eine Erinnerung an Dein Leben vorher verlierst?“

„Das macht nichts“ antwortete Dari „ich will ohnehin nicht mehr zurück in mein altes Leben und meine alte, normale, vernünftige, langweilige Welt. Ich will hier bleiben. Vielleicht werde ich eines Tages sogar Königin von Phantasien!“ Bei diesem Gedanken huschte ihr ein Lächeln übers Gesicht. Oh ja, das wäre doch toll!

„Nein Dari“ sagte der Spiegel ruhig „das wäre gar nicht gut. Denn wenn Du für immer hier in Phantasien bleibst, dann wirst Du niemals Deine Botschaft in die normale Welt bringen können. Und als Königin von Phantasien würdest Du an Phantasien selbst ersticken. Du musst aufhören, Dir einfach immer mehr zu wünschen und anfangen Deinen wirklichen Herzenswunsch zu suchen. Nur dieser Herzenswunsch kann Dich zurück in Deine Welt bringen und nur mit ihm, kannst Du Deine Welt heilen.“

„Das ist doch Unsinn!“ schrie Dari fast. „Was weißt Du schon, alter Spiegel? Dies ist IST meine Welt!“

Und sie lief davon. Mit diesem alten, dummen Spiegel wollte sie nie wieder reden!

Wegbegleiter

So reiste sie weiter durchs Land, bestand viele Abenteuer. Unterwegs fand sie einige Wegbegleiter, die sich ihr anschlossen, doch einige davon verließen sie bald wieder, da sie bemerkten – nein, es war mehr eine Ahnung – dass die junge Frau nicht auf ihrem Herzensweg war. Andererseits gab es auch so einige, die ihr gerne folgten, denn in der Gefolgschaft einer zukünftigen Königin zu sein, war natürlich für viele eine verlockende Aussicht.

Und so zog Dari bald mit einer tausendköpfigen Gefolgschaft durchs Land und sie verlor dabei Stück für Stück die Erinnerung an ihre alte Welt. Als sie sich schon praktisch nicht mehr daran erinnern konnte, woher sie einmal gekommen war und dass sie noch bis vor kurzem ein kleines Mädchen gewesen war, erreichte sie die Mitte Phantasiens, den Elfenbeinturm.

Sie war am Ziel, dort wo sie immer hinwollte, wovon sie immer geträumt hatte. Ein Palast!

Die Gesetze der Königin

Und bestärkt von ihrer Gefolgschaft, alle Warnungen in den Wind schlagend, traf sie den unumstößlichen Beschluss:

Ich setze mich an die erste Stelle! Ich werde Königin!

Folgende Regeln stellte sie auf und jeglicher Verstoß dagegen sollte geahndet werden:

  1. Ich bin die Königin Phantasiens und niemand stellt das in Frage.
  2. Nur das Beste ist gut genug für mich.
  3. Es wird eine große Zeremonie geben und alle werden mir huldigen und mich feiern.
  4. Es wird königliche Audienzen geben und keine Kompromisse mehr!
  5. Meine Macht wird immer weiter wachsen.
  6. Ich gönne immer mir selbst zuerst das Beste und bin dann natürlich auch großzügig meinem Volk gegenüber.
  7. Ich bin das Maß der Dinge und wer das nicht versteht, dem werden meine Soldaten Beine machen.
  8. Ich verändere die Welt, diese Welt ist jetzt meine Welt.

Bald schon fand also die oben beschriebene Krönungszeremonie statt. Und wie ihr bereits wisst, wurde sie jäh unterbrochen durch den Angriff der Aufsässigen, die für Phantasien kämpften.

Niederlage oder Rettung?

Doch in diesem Kampf ging es nicht um den Sieg. Es ging um Rettung. Sollten die Aufsässigen es nicht schaffen, die Reihe der königlichen Soldaten zu durchbrechen und die endgültige Krönung zu verhindern, würde mit Beendigung der Zeremonie Phantasien an sich selbst ersticken.

Denn Phantasien lebt nicht durch Regentschaft, Hierarchie und Macht. Phantasien lebt durch die Freiheit der Gedanken und Ideen. Durch ein Miteinander der aller Wesen und Kreaturen, die sich gegenseitig bereichern und befruchten.

Phantasien muss sterben in dem Augenblick, in dem der Atem der freien Gedanken und der Liebe in ein Korsett der Vorstellungen einer Person gezwängt und zugeschnürt wird. In dem Augenblick, in dem ich die Herrscherin meiner Phantasie werden will, erstickt sie jämmerlich.

Unser Herz schlägt nicht, weil wir ihm vorgeben zu schlagen. Unser Atem fließt nicht, indem wir unseren Lungen befehlen zu atmen. Schlaf kommt nicht durch erzwingen, sondern durch loslassen. Inspiration kommt niemals unter Druck. Und Phantasie lebt nicht durch Gedankenkontrolle.

Im Grunde ist Phantasien nichts als eine Phantasie eines kleines Mädchens, das sich selbst vergessen muss, um Königin werden zu können. Und im gleichen Moment stirbt ein Herzensweg.

Die Entscheidung

Die Aufrührer kämpften mit all ihrer Kraft und mit ganzem Herzen gegen die hohlen, eisernen Soldaten an. Doch es war aussichtslos. Nach einer Stunde war es entschieden. Die Soldaten der zukünftigen Königin umzingelten die restlichen Kämpfer und entwaffneten sie. Dari trat in ihre Mitte. Sie wollte ihren Angreifern direkt ins Gesicht sehen, um ihnen zu sagen, dass dieser Angriff ihr Todesurteil war. Sie hatte ihr Revier erfolgreich verteidigt.

Die Rüstungen der eisernen Soldaten reflektieren die bereits tief am Himmel stehende Sonne. Und da geschah es, dass Dari für den Bruchteil einer Sekunde ihr eigenes Spiegelbild in einer der Rüstungen erblickte. Sie sah für einen letzten Moment ihr wahres Ich, das kleine, blonde Mädchen und es blickte sie direkt an. Fragend. Willst Du das wirklich tun? Dann ist dies unser letzter Moment.

Dari entschied.


Diese Geschichte ist angelehnt an das Buch von Michael Ende „Die Unendliche Geschichte“ und dabei an den weniger bekannten zweiten Teil, in dem Bastian Phantasien gerettet hat und sich auf die Suche nach seinem Heimweg in seinen Wünschen verliert. Am Ende wird Bastian durch seinen noch einzigen wahren Freund Atreju gerettet, indem er ihn davor bewahrt Kaiser Phantasiens zu werden. Anschließend findet Bastian seinen Weg nach Hause. Und er findet das Tor zurück in seine Welt nicht im Außen (wo er lange gesucht hat), sondern er findet es im Innen. Sein letzter und wahrer Wunsch, der Wunsch lieben zu können, bringt ihn heim und nur durch den Wunsch das Wasser des Lebens seinem Vater bringen zu können, kann er am Ende beide Welten heilen.

Ähnlichkeiten meiner Geschichte mit Personen des realen Lebens sind nicht zufällig, sondern gewollt.

In Liebe
Christina

86 Kommentare zu „Warum Du nicht Königin von Phantasien werden kannst.“

  1. Nein, ich finde diesen Artikel nicht treffend, der Vergleich hinkt! Hier wurde missverstanden, was Mara Stix damit meint, sich als „Königin“ zu fühlen! Es geht ihr nämlich nicht um Regentschaft, schon gar nicht um Einschränkung anderer, denn Mara spricht ebenso häufig vom „Dienen“. Vielmehr geht es um Selbstwertgefühl, dass ihre Kundinnen noch entwickeln müssen, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen.
    Und da Mara solches auch auf königliche Art ausstrahlt, ist sie so erfolgreich und für viele nachahmenswert.
    Ebenso könnte man sich ja wundern, warum hier als Spontanreaktion auf den Artikel nur Positives anzuklicken ist! 😉

    1. Hallo Ly,

      ich bin durchaus dafür, in sich selbst die innere Königin, weise Frau, Kriegerin, Lichtgestalt oder was auch immer zu entdecken. Die eigene innere Größe zu finden und zu leben ist meiner Ansicht nach unser Auftrag hier auf Erden.

      Sich als Königin zu fühlen ist nochmal etwas anderes, als sich selbst dazu zu ernennen und sich über andere zu stellen. Von Dienen spricht sie wahrlich viel. 😉

      Ich glaube nicht, dass ich ihren Artikel falsch verstanden habe, aber wer kann da schon sicher sein? Ich finde es allerdings immer gefährlich, wenn wir jemanden einfach „nachahmen“ wollen. Wir sollten doch alle unseren eigenen Weg finden.

      Ich danke Dir für’s Lesen und für Deine konträre Meinung, die hier natürlich stehen bleiben darf.

      Liebe Grüße
      Christina

      1. Hallo Ly Hallo Christina

        Ich muß da Christina recht geben, der original Artikel, obwohl er reichlich mit zweifelnden Smilis gespickt ist, oder weil der gerade das notwendig hat, fordert gerade nicht auf dazu sich nicht selbst zu vernachläßigen. Ich verstehe ihn ähnlich wie ich vermeine, daß ihn auch Christina versteht.

        Er fordert zu egoismus und Rücksichtlosigkeite auf. Sich selbst zu allerst und dann mal vieleicht goßzuügig zu sein, aber vorallem zu sich selbst.

        Und glaube mir eines um Smilies in einem Text richtig zu verstehen, oder diese zumindest annährend sinngemäß richtig zu interpretieren, muß entweder der Text davor so offensichtlich sein, daß es den Smili eigentlich nicht braucht, oder man hat ein sehr nahes, oder zumindest angenehm vertrautes Verhältnis zum Schreiber, zur Schreiberin,

        Andonsten sind smilies ein Zeichen, daß sich jemand mit dem Text selber nicht zufrieden ist, aber auch sich nicht die Mühe macht, nochmal drüber zu gehen um seinen eigenen Bauch zu befragen, was daran nicht stimmig ist. Oder sie oder er will bewußt Trolle füttern.

    2. Liebe Anne,

      ich hoffe, dass ich niemals so ein Video von mir öffentlich sehen muss. Ich würde mir wünschen, wenn ich so hilflos bin, dass mein Gegenüber Erbarmen mit mir hat über meine Schwäche hinwegzusehen, die Größe hat mir zu vergeben und sich bitte bitte integer verhält und mein Ausbruch unter uns bleibt.
      Es ist wundervoll, wenn Menschen ruhig und präsent bleiben, wenn ich verwirrt und voller Angst bin. Es ist eine Gnade, wenn sie mir dann die Hand reichen, indem sie mich so sehen wie ich in meinen besten Momenten bin, auch wenn ich es gerade nicht sein kann.
      Ich bin echt froh, dass keine Kamera gelaufen ist, als ich ausgeflippt bin. Es hätte mich unglaublich viel Kraft gekostet mit der Scham fertig zu werden und mich vermutlich in eine Depression gestürzt.
      Danke
      Runa

      Anmerkung Christina: Das angesprochene Video wurde inzwischen entfernt.

  2. Liebe Frau Emmer,

    herzlichen Dank für diesen tollen Artikel – der mir sehr aus dem Herzen spricht … Ich habe den Weg der betreffenden Person auch verfolgt und ich finde es arg peinlich, wie sie sich weg von sich entwickelt hat … Sie ist mir sehr unsympathisch geworden … Nur gemeinsam und zum höchsten Wohle aller Menschen und in Liebe können wir uns ein Paradies auf Erden schaffen. Ich folge dem Weg meines Herzens und ich möchte dafür nicht bewundert werden, denn ich weiß, was ich zu geben habe, ohne ständig auf mein Konto blicken zu müssen und an meiner ersten Million zu feilen, oder durch die Welt zu jetten und furchtbare Kleider zu tragen 😉 … Das ist peinlich und hilft der Welt und den Menschen nicht …

    Herzliche Grüße, Tina Müller

    1. Liebe Tina,

      ich pflege hier das respektvolle Du, ich hoffe, das ist ok. 🙂

      Danke für Dein Feedback. Ich kann Dich verstehen und ich will gar kein Urteil über die Lebensweise anderer fällen, das soll jeder machen, wie er mag.

      Und wir geraten ja alle mal von unserem Weg ab. Ich nehme mich da nicht aus. Doch in jedem Moment können wir uns auch wieder anders entscheiden.

      Liebe Grüße
      Christina

  3. Danke, liebe Christina, unbekannterweise!
    Ich hatte den Artikel nur schnell überflogen, aber er hat in mir großen Widerwillen, Unverständnis und ja, man kann es so nennen, Entsetzen ausgelöst.
    Auch mein Weg ist ein anderer und bei meinen Klientinnen verfolge ich einen anderen Ansatz.
    Für mich geht es immer auch ums Miteinander, mit dem Partner, den Lieblingskindern und mit all den helfenden Händen, denen wir beruflich und privat begegnen dürfen.
    Ich bin auch die Summe der lieben Menschen um mich und die will ich nicht regieren.
    Gleichzeitig ist eine gute Portion Selbstliebe so wichtig, gerade auch für Frauen und Mütter, die ihr Licht gerne mal unter den Scheffel stellen anstatt selbst zu leuchten. Und ich hoffe, dass sich die Leserinnen diesen Aspekt herausfiltern. Den Rest bitte nicht.
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

    1. Liebe Elisabeth,

      danke für Dein schönes Feedback.

      Ich finde auch, Selbstliebe und ein gutes Selbstwertgefühl auch super wichtig. Viele Frauen (und auch viele Männer) haben davon noch viel zu wenig, sonst würde es, meiner Ansicht nach, nicht so wild zugehen auf der Welt.

      Im guten Miteinander ist ein starkes Selbst auch sehr wichtig. Selbstliebe ist die Grundlage von allem. Sich selbst über andere stellen das Ende von allem.

      Liebe Grüße
      Christina

  4. Liebe Christina,

    ich habe am beide Artikel gelesen. Nein, ich will auch keine Königin sein. Ich liebe die Wahrheit von Geschichten. Allerdings glaube ich, dass es schon einen König und eine Königin in jedem von uns gibt. Genauso, wie es den Bettler, den Soldaten und den guten Freund in uns gibt. Ich will das alles sein. Friedvoll und in Hingabe an meine selbstgewählte Aufgabe, die ich von Herzen liebe.
    Alles, was ohne Liebe gelebt wird, wird mit der Zeit hohl. Vor kurzem hatten wir uns ein groß angekündigtes E-Book von der Königin herunter geladen, … Es stand weniger drin, als ich mir vorstellen konnte. …
    Liebe Grüße an Dich

    PS: Mein Job ist auch gerade, wirklich den Mut zu haben, sehr offen meine Meinung zu sagen und Stellung zu beziehen. Damit stoße ich unweigerlich Menschen vor den Kopf, die ich zwar mag, doch deren Meinung ich in wichtigen Bereichen nicht teile … Das ist sehr schwer. Doch irgendwie scheint es notwendig zu sein, wenn man nicht immer nur am Rand zuschauen will …

    1. Hallo liebe Beatrice,

      ich bin absolut dafür die innere Königin, den inneren Freund und all das, was unsere wahre Größe ausmacht, zu finden und zu leben. Ich denke, da sind wir uns einig.

      Die innere Königin strahlen zu lassen ist toll. Wenn diese Königin dann jedoch über jede Kritik erhaben wird, ist das für mich kein Strahlen mehr.

      Ich wünsche Dir viel Mut für Deinen Weg.

      Liebe Grüße
      Christina

  5. Liebe Christina,

    ein sehr schöner Artikel. ich habe beide Beiträge gelesen und ich glaube, Ihr habt auch beide recht. Jede auf ihre Weise. Ich finde es sehr schön, verschiedene Ansichten zu hören/lesen und mir meine Gedanken dazu zu machen.
    Dein Herzklopfen verstehe ich. Das würde mir genau so gehen. 🙂
    Letztlich glaube ich, ist es wichtig, den eigenen Weg zu gehen und den auch immer wieder zu hinterfragen und zu beobachten, damit man sich nicht in etwas verrennt.
    Und so wünsche ich uns allen, dass wir unseren Weg finden, weiterbeschreiten und viele tolle Erfahrungen machen, die uns wachsen lassen und unser Licht in die Welt tragen.

    Alles Liebe
    Karin

    1. Hallo Karin,

      danke für Deinen schönen Kommentar. Und natürlich haben wir beide Recht. Es gibt ja nie nur eine Wahrheit.

      Ich wünsche mir auch ganz viele Menschen, die ihren eigenen Weg gehen. Und sich nicht verrennen dabei. Aber wer kann das schon immer ganz vermeiden? 🙂

      Liebe Grüße
      Christina

  6. Liebe Christina,
    ich finde es immer spannend, wenn jemand in ganz besonderer Weise auf etwas reagiert. Der Artikel hat dich offensichtlich sehr angetriggert. Warum? Darauf gibt es vielleicht noch andere Antworten, als im Autor selbst. Ich persönlich lese in dem „Königinnen-Artikel“ auch Sätze wie: Dankbarkeit und Demut. Und nicht: Mach alle nieder, hauptsache es geht dir gut….
    Also, jeder ist ein anderer Typ und genießt unterschiedliche Dinge, why not? Auch das gehört zu einem guten, wertschätzenden Miteinander. Und nicht Gleich-Brei.
    Klar, die Königen provoziert und reizt, aber das ist ja auch die Strategie.
    Meiner Meinung nach ist das ein bekennender Artikel zur Selbstliebe und das ist gut so. Selbstliebe ist eben nicht Egoismus, da schließe ich mich nicht an.Und der Rest ist Geschmackssache und nicht Ideologie.
    Beste Grüße
    Bea

    1. Hallo Bea,

      danke für Deinen Kommentar.

      Selbstliebe ist nicht Egoismus. Da bin ich absolut bei Dir.

      Cleveres Marketing ist nicht immer Wahrheit.
      Strategie ist nicht immer ein guter Grund.

      Ich freue mich, dass wir unterschiedliche Blickwinkel haben.
      Liebe Grüße
      Christina

  7. Liebe Christina,

    danke für die schöne Geschichte.
    Ich habe diesen Artikel von Mara nur überflogen, weil er mich nicht angesprochen hat. Mir geht es so, dass ich mit Hierarchien wenig anfangen kann und es nicht mein Ziel ist, Königin zu werden.

    Trotzdem glaube ich nicht, dass Mara Königin im Sinne von Herrscherin gemeint hat.
    Ich gehe davon aus, dass sie damit meint, dass wir uns zugestehen dürfen, auf uns zu achten und das zu machen / sagen / tun, was uns gut tut. Dass wir unseren eigenen Wert erkennen, uns ernst und wichtig nehmen und an die erste Stelle stellen.
    Generell finde ich, dass Viele (da schließe ich mich nicht aus 😉 ) an der Stelle noch Verbesserungsbedarf haben.
    Wenn dich der Artikel so getriggert hat, dann hoffe ich, dass du aus der Auseinandersetzung damit (und aus diesem Blogpost) viel für dich mitnehmen konntest.
    Liebe Grüße
    Michaela

    1. Hallo Michaela,

      was der Artikel in mir angetriggert hat, konnte ich bereits klären.

      Meine Sicht ist einfach anders. Schöne Worte verbergen nicht immer alles.

      Ich bin ein großer Fan von Selbstliebe. Ich ermutige die Menschen auch wo ich nur kann, in ihre eigene wahre Größe zu kommen und auf ihre Intuition und Bedürfnisse zu achten.

      Alles Liebe
      Christina

  8. Liebe Christina,

    erst gestern Abend hatte ich den Artikel von Mara auf FB gesehen und auch gelesen. Dabei habe ich geschmunzelt und in meinem Kommentar unter den Post auch geschrieben, dass ich finde, dass Mara viele verschiedene Archetypen in den Archetyp der Königin hineinpackt, ohne so recht zu wissen, wofür eine Königin eigentlich steht.
    Dennoch spüre ich, dass der Archetyp der Königin in ihr anklingt und daher möchte sie auch ihre Gefolgschaft damit infizieren 🙂 – sie daran teilhaben lassen.
    Auch ich bin der Meinung, dass in jedem Artikel etwas Wahres steht und wir in einer Zeit leben, in der jede/r selbst herausfinden muss was zu ihr/ihm passt. Das ist Teil der Lektionen auf dem Weg hinein in unsere Individualität – in unsere Selbstbestimmung und auch Selbstwirksamkeit. Auf diesem Weg werden wir Fehler machen und manchmal auch straucheln, doch das ist das Neue – wir dürfen das, weil wir aus diesen Erfahrungen lernen – weil wir uns mittlerweile erlauben, dass wir unvollkommen als Mensch in unserer Vollkommenheit als geistig-seelische Wesen sind.

    Noch etwas: Beim Lesen deines Märchens – du bist eine sehr begabte Geschichtenschreiberin 🙂 habe ich mich gefragt, warum du als Coach – deine Reaktion auf diesen Artikel von Mara nicht hinterfragt hast. Warum berührt es dich so, dass sich im Außen eine Frau zur Königin kürt? Für mich ist die innere Königin verbunden mit Würde, mit Selbstachtung und mit Besonnen- und Wohlgesonnenheit – den Weg dorthin muss jede/r für sich selbst entdecken und erfahren.

    Herzlichst,
    Bianka Maria

    1. Liebe Bianka Maria,

      danke für Deinen schönen Kommentar. Ich bin ganz bei Dir.

      Ich habe meine Reaktion natürlich hinterfragt. Ich habe dafür sogar andere Meinungen als meine eigene gelten lassen. 😉 Ich habe auch viel für mich gelernt und auf einer gewissen Ebene bin ich dankbar, dass eine andere Frau sich zur Verfügung stellt, um uns diese Erfahrung und Diskussion zu ermöglichen.

      Dann habe ich auf meine innere Stimme gehört und diese Geschichte geschrieben. Nichts weiter. Ich nehme nicht die Wahrheit für mich in Anspruch. Ich finde es einfach schön, dass ein paar Menschen ins Nachdenken geraten. Dazu trage ich immer gerne bei.

      Wer die Wahrheit für sich beansprucht, ist in meiner Welt auf verlorenem Posten. Wer die Wahrheit nicht für sich beansprucht, hat nichts zu befürchten.

      Liebe Grüße und nochmals Danke
      Christina

  9. Liebe Christina,

    jeder hat doch seinen Weg und seine Wahrheit. Wege verändern sich …. doch wer weiß ob sich ein Weg wirklich verändert hat? Vielleicht ist genau die Richtung für die betreffende Person stimmig!? Was wissen wir denn schon wirklich über den anderen? Wir sehen immer nur unsere eigenen Anteile die noch nicht erlöst sind, besonders wenn wir emotional reagieren.
    Ich schreibe es jetzt mal ganz spirituell: Wir sind alle ein Ausdruck der universellen Energie! Du! Ich! Alles! Und so auch eine Königin!
    Es ist doch eher spannend das Alles zu beobachten. Mei, vielleicht trifft die Königin auf ihrem jetzt eingeschlagenen für sie richtigen Weg einen König und bekommt ganz schnell fünf Bambinos. Dann tut sich ein neuer Weg auf und der ist auch wieder richtig. Wir meinen immer zu wissen was richtig oder falsch ist, ist aber nicht so. Wir bewerten nach unserer Ausrichtung und sehen immer nur uns selbst.
    Egal was sie anhat, wo sie sitzt oder ihre Arbeit macht … wenn sie damit Menschen erreicht, berührt und so auf einen Weg bringt ist doch alles ok. Sie erreicht andere Menschen wie Du und Ich! Und das ist gut so!

    Alles dient zur Bewusstwerdung!

    Fröhliche Grüße
    Claudia Schwab

    1. Liebe Claudia,

      ich bin absolut bei Dir. Alles ist gut.

      Ich habe nur die Geschichte erzählt, die ich wahrgenommen habe. Nicht mehr und nicht weniger.

      Liebe Grüße
      Christina

      1. Liebe Christina,

        ich sehe, dass Du nicht nur die Geschichte erzählt hast, die Du wahrgenommen hast, ich sehe, dass Du eine Frau an den Pranger gestellt hast, weil irgendetwas in Dir angetriggert wurde.

        Dies hat mich persönlich zutiefst erschüttert, erinnert es mich doch zu sehr an die Zeit der Scheiterhaufen und nicht an die Jetztige, in der wir Frauen wieder lernen, uns von Herz zu Herz zu begegnen und Schwesternschaft zu leben!

        Ich sehe, das wenn Du ihren Namen wegelassen hättest, dann hättest Du eine Geschichte erzählt, dann würde ich Dir jetzt das „nicht mehr und nicht weniger“ glauben.

        Sei gegrüßt
        Regine

        1. Liebe Regine,

          danke für Dein Feedback. Ich lass das einfach mal so stehen, denn wenn ich Deiner Meinung wäre, hätte ich den Artikel ja so nicht geschrieben. 😉

          Liebe Grüße
          Christina

  10. Liebe Christina!

    Wenn ich mich entscheiden müsste 🙂 und da wir Frauen viel zu oft unser Licht unter den Scheffel stellen, gehe ich diesmal mit Mara. Manchmal ist es einfach wichtig zu übertreiben, damit das Pendel ausschlägt und sich in der Mitte wieder einpendeln kann.

    Diese 8 Regeln sind natürlich nicht immer und zu 100% andauernd umsetzbar, das wissen wir alle – aber sie als Ziel zu haben, sehe ich als durchaus guten Weg.

    Und obwohl mich Maras Artikel sehr an Coelhos „Krieger des Lichts“ erinnert finde ich ihn großartig, er gibt mir Kraft und Energie. Leider kann ich das diesmal von deinem nicht sagen, denn bei deinem fühlt es sich so an, als müsste man sich entscheiden, dabei darf eine Frau alles im Herzen behalten, weiter gehen und ein „sowohl als auch“ leben.

    Vielen Dank für dieses bewusst Machen liebe Christina!

    Verena

    1. Liebe Verena,

      danke für Deine Gedanken. Du musst Dich ja glücklicherweise nicht entscheiden. 🙂

      Und ich bin ganz bei Dir – wir können alles Leben, was in unserem Herzen ist. Ich ermutige alle Menschen um mich, in ihre wahre Größe zu kommen.

      Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass wir uns da hin und wieder verrennen. Ich bin in diesen Fällen auch selbst sehr froh, um meine Freunde und Mentoren. 🙂

      Liebe Grüße
      Christina

  11. Liebe Christina,

    ich habe beide Artikel gelesen ich kann – auch bei kritischer Betrachtung – dem Artikel von Mara etwas abgewinnen.
    Viele Frauen stellen ihr Licht unter den Scheffel, kümmern sich erst um sich selbst, wenn alle anderen versorgt sind, stehen nicht zu ihren Träumen und wünschen …
    Somit tut es genau diesen Frauen gut, ein wenig mehr an sich zu denken und sich selbst genau so wichtig zu nehmen, wie die anderen. Die Betonung liegt auf „genau so“! Es geht nicht draum, sich über andere zu erheben, oder zu herrschen.

    Ich sehe aber auch, dass Maras Artikel den Menschen nicht Hoffnung machen, sonder Phantasiebilder vorgaukeln. Es sieht so aus, als müsste Frau sich einfach nur selbst wichtig nehmen und alles andere kommt von selbst – ohne Leistung, als Geburtsrecht sozusagen.

    Eine weitere große Gefahr ist es, dass Artikel dieser Art und Maras Werdegang viele mutlos macht, weil sie es noch nciht geschafft haben. Sie zweifeln dann erst recht an sich.

    Deinen Beitrag finde ich extrem wichtig, weil er relativiert, wieder nachdenklich macht und hinterfragt. Er zeigt, dass es wichtig ist: „Ich stehe zu mir. Ich bleibe ich selbst.“ Wobei ja nichts dagegen einzuwenden ist, dass ich mich weiter entwickle und sozusagen eine bessere Version von mir erschaffe.

    Wir haben alles in uns: Gaukler, Königin, Bettler, Mutter, Tochter, Herrin und Dienstmagd … und jeder dieser Archetypen hat ein Existenzrecht und ist in gewissen Situationen durchaus dienlich. Die Kunst ist es, immer die passende Person in sich zu finden.

    Als Mutter habe ich gelernt zu vertrauen, dass Kinder sich aus all dem was auf sie einströmt, das richtige herausfiltern und so vertraue ich auch hier, dass sich auch Maras Leserinnen das herausfiltern, was sie im Moment weiterbringt und alles andere einfach ausblenden.

    Alles Liebe
    Ilse

  12. Liebe Christina,

    ich finde Deinen Artikel sehr schön geschrieben. Besonders gut gefällt es mir, dass Du darauf aufmerksam machst, dass es bei Mara dieses kleine Mädchen noch gibt.
    Jedoch kann es keine Königin ohne Gefolgschaft geben. Ich bin immer wieder erstaunt gewesen, wie Mara es geschafft hat, ohne wirklich nennenswerte Inhalte so eine große Resonanz auszulösen. Ich bin über ihren Blog auf das Thema Onlinemarketing aufmerksam geworden, habe bei ihr das erste mal von email-listen gelesen. Aber dann kam da nichts mehr an tatsächlichem Mehrwert, egal ob in ihren Newslettern oder in ihren Webinaren. Es wurden große Versprechungen gemacht, es wird vom großen Geld gesprochen und das es ganz einfach ist und das jeder das kann. Sie stellt ihren Erfolg dar, feiert sich selber, aber tatsächliche Inhalte lese ich keine außer einigen Banalitäten, die meine Klienten nach einem 2- Tages-Seminar auch von sich geben können.
    Welche Bedarfe spricht sie an. Das es ganz einfach geht. Es ist nur notwendig, ein paar Glaubenssätze mal eben zu verändern und schon wird man reich. Andere Motivationnstrainer füllen damit ganze Hallen. Das aber jede Menge Engagement, Durchhaltevermögen und ein starker Wille dazu gehören, findet man hier nicht. Der Glaube an sich selber, an die eigenen Fähigkeiten sind natürlich unabdingbar, jedoch ist es genauso notwendig die eigenen Grenzen zu überwinden und sich weiterzuentwickeln.
    Sie bedient sehr erfolgreich den Bedarf vieler, dass man sich ganz schnell und einfach seine Wünsche erfüllen kann. Doch wenn ich verschweige, dass eine Veränderung der eigenenSituation nur möglich ist, wenn ich meine Gedanken und Handlungen tatsächlich verändere, nutzt man auf unverantwortliche Weise die Hoffnung auf den leichten Weg für seine eigene Zielerreichung. Dies ist bei Mara, wie sie es selber in einem ihrer letzten Newsletter schreibt, im nächsten Jahr eine Millionen zu verdienen.
    Ja, ich bin auch davon überzeugt, dass die meisten Menschen nur einen Bruchteil ihres Potenzials ausleben, aber Mara´´s Weg ist hierfür nicht nachhaltig wirksam.

    Viele Grüße
    Andrea

    1. Liebe Andrea,

      danke für Deinen Kommentar.

      Ich wollte natürlich überhaupt nicht Maras Fachkompetenz in Frage stellen, das liegt mir fern. Und ich respektiere natürlich Deine Meinung.

      Ich bin davon überzeugt, dass Mara ein gutes Herz hat. Das meine ich absolut ernst.

      Und ich stimme Dir zu, in meiner Welt geht es auch anders, wenn ich anderen wirklich helfen will. Und ich behaupte mit keinem Wort, dass ich die bessere Lösung hätte. 🙂

      Liebe Grüße
      Christina

  13. Liebe Christina,

    genau das mag ich an dir – deine ehrliche und trotzdem immer respektvolle Art! Ehrlich gesagt lese ich die Sachen von der besagten Person seit Monaten nicht mehr, weil es für mich nur noch seelenloses 0-8-15-Gewäsch ist, dass ich in jedem Motivationsbuch finde. Und es ist ganz wenig Persönlichkeit, Einzigartigkeit oder Authentizität dabei. Der Text von ihr erinnert mich an ein kleines trotziges Kind, das um sich wirft und schreit „Ich bin eine Königin und kann alles haben, was ich will.“ Vielleicht wäre es wichtiger, einfach mal in die Ruhe zu gehen und wirklich seinen Herzenswunsch zu suchen! Das ist weder einfach, noch passiert das schnell oder ist immer angenehm – aber es ist ungemein wichtiger und bedeutender. Danke für deine ehrliche Meinung und das du immer Charakter zeigst!

    1. Liebe Annika,

      dankeschön für Deine Sicht. Ich finde es wunderbar, wie viele verschiedene Aspekte hier in den Kommentaren noch sichtbar werden.

      Liebe Grüße
      Christina

  14. Liebe Christina,
    vielen Dank für deine wunderbare Geschichte. Ich habe beide Artikel gelesen…
    Das Interessante am Lesen der der Artikel und der Kommentare ist, dass dahinter ja immer unsere eigene persönliche Geschichte steckt. Das heißt, in der Bedeutung, die ich dem Gelesenen für mich gebe. Das macht es auch so spannend, wenn ich mich selbst reflektiere. Ich kann immer wieder mal feststellen, dass meine Worte völlig anders ausgelegt werden, als ich es mir vorgestellt (gehofft) hatte. So sehe ich es auch mit meinem Weg, den ich gehe. Es ist mein Weg und ich darf zu allen Entscheidungen, die ich getroffen habe, auch stehen. Aber letztendlich bleibt es mein Weg und den kann nur ich gehen. Mir gefällt das, was Karin schreibt: Lasst uns das Licht in unsere Welt tragen… Jeder auf seine Weise.

    Herzliche Grüße
    Thomas

    1. Lieber Thomas,

      danke für Dein Feedback. Ja, das ist auch mein Herzenswunsch.

      Und Du hast natürlich recht. Meine Geschichte spiegelt nur meinen Blick auf die Dinge wieder. Mehr wollte ich auch gar nicht.

      Liebe Grüße
      Christina

  15. Liebe Christiana,

    in meiner Welt geht es ausschließlich darum, die Menschen dabei zu unterstützen ihre persönliche Freiheit zurück zu erlangen. Es geht darum Menschen zu helfen die Ketten im Kopf zu sprengen, die von Eltern, Gesellschaft, Politik und Medien installiert wurden. Damit diese Menschen ihre persönliche Freiheit zurück gewinnen und ihren persönlichen Weg gehen. Ich interpretiere die Geschichte von Michael Ende so…

    Und dieser Weg beginnt bei mir selbst als erstes!

    Dann fühle ich mich wie eine / ein „Königin oder König“ und bin ein Geschenk für die Menschen.

    Vielen Danke für den Beitrag der mein Bewusstheit für das Thema noch mal geschärft hat.

    Herzlichst
    Martin Seidl

    1. Hallo Martin,

      danke für Deine Gedanken zu dem Thema.

      „helfen, die Ketten im Kopf sprengen“ gefällt mir gut. Und ich würde nur ein kleines Wort einfügen, wenn ich darf: „helfen, die Ketten im Kopf selbst zu sprengen“. (Wahrscheinlich hast Du das eh gemeint.)

      Wenn ein König/eine Königin dazu beiträgt, hab ich damit überhaupt kein Thema.

      Wenn eine Königin sich aufmacht, alle Ketten mit ihrem rosa Schwert selbst zu zerschlagen, ist das nicht nur respektlos, sondern auch sinnlos.

      Alles Liebe
      Christina

  16. Liebe Frau Emmer,

    Phantasien und der Artikel von Mara Stix betrifft verschiedene Welten. Haben Sie vielleicht überlesen / über-fühlt, was hinter den 8 Tipps steckt.

    Die nachfolgende Passage (Punkt 5) macht deutlich, welche Verantwortung hinter der ‚Königin‘ zu verstehen ist und dass sie eben nicht die Königin in Phantasialand abbildet.
    Zitat: “Eine echte Königin will sich laufend weiterentwickeln. Sie ist neugierig und gibt sich nicht mit halben Sachen zufrieden. Sie gibt jeden Tag ihr Bestes, um ihre Rolle als Königin gut auszufüllen.

    Sie ist sehr dankbar und demütig für alles Gute, das sie bekommen hat und geht mit großer Verantwortung damit um.‘

    Schade, ich scheine dem Irrtum aufgelaufen zu sein, dass wir verantwortungsbewusste Coachs ‚Gehalt‘ lesen und für uns das Wesentliche herausnehmen können. Dabei fällt mir die Parallele zwischen Coach und der Königin ein:
    Beide nehmen ihre Verantwortung für sich an und leben diese. Beide wissen um ihre Schwächen und gestehen dies auch anderen zu. Beide sind in der Lage sich in eine Metaebene zu begeben, worin nicht das nur rein Offensichtliche, sondern der Weitblick und das Gesamtbild gesehen werden.

    Ich bin gerne eine Königin mit der darin innewohnenden Verantwortung, Wachstum und dem Bewusstsein um die Menschlichkeit der Menschen.

    Viele Grüße
    Ursula Vormwald

    1. Liebe Ursula,

      danke für das Feedback.

      Ich glaube nicht, dass ich etwas überlesen habe. Aber das ist nur meine Meinung.

      Ich sehe durchaus, die positiven Aspekte und bin ein großer Freund von Selbstliebe und einem guten Selbstwertgefühl, das auch nach außen erlebbar wird. Ich liebe es, Menschen zu ermutigen, in ihre wahre Größe zu gehen und diese auch zu leben.

      In jedem der 8 Punkte steckt etwas Gutes, das ist mir durchaus bewusst. 😉

      Liebe Grüße
      Christina

  17. Liebe Christina,

    ich kann es gut verstehen, dass Du Herzklopfen hattest, als Du den Senden-Knopf angeklickt hast… mir wäre es auch so gegangen.

    Wie schön, dass Du so mutig warst ♥

    Ich habe Deine Geschichte gelesen und auch den Beitrag von Mara. Eines ist mir dabei ganz besonders aufgefallen… und jetzt brauche ich Mut, es zu benennen…

    Mir liegt es am Herzen, das Einzelkämpfertum hinter mir zu lassen. Es war mühsam für mich, mich von Bewertungen zu verabschieden. Andersartigkeit als Bereicherung anzusehen und Konkurrenzdenken hinter mir zu lassen, ist mir nicht leicht gefallen…

    Das Große Ganze liegt mir am Herzen, genau wie Dir, Christina. Wir beide, und all die wundervollen anderen um uns herum, tragen unermüdlich dazu bei, dass es auf zwischenmenschlicher Ebene wärmer wird.

    Warum schreibe ich das? Weil es für mich ganz ganz wichtig ist, dem Leben und allem, was mir begegnet, erst einmal zu vertrauen. So vertraue ich darauf, dass Maras Beitrag auch etwas ist, das mich etwas erkennen lässt.

    Es gab eine Zeit, in der ich Mara gefolgt bin. Dann kam ein Moment, in dem ich spürte, dass die Essenz ihrer Beiträge Gold wert ist, die Art und Weise – die „Verpackung“ – mir nicht zusagt. Also habe ich mich von Mara verabschiedet.

    Ich spüre, was Du meinst, Christina. Ich verstehe Dich. Ich fühle auch Deine Sorge ♥

    Ich weiß, dass Mara mit der Königin die natürliche Autorität meint. Dass wir unsere natürliche Autorität leben, ist so wichtig. Doch für mich ist die natürliche Autorität nichts, was wir anziehen wie einen Schuh. Sie ist auch nichts, was wir steuern können. Die natürliche Autorität ist etwas, das von ganz alleine entsteht.

    Für mich ist die natürliche Autorität vergleichbar mit einer Blume, die erblüht. Plötzlich ist die Blüte geöffnet. Genauso plötzlich nehmen wir wahr, wie stark wir sind, wieviel wir geschafft haben, was wir alles meistern, wie wir wirken…

    So ist es mir nicht wichtig eine Königin zu sein. Doch es liegt mir am Herzen, mich mehr und mehr kennenzulernen und in meine Größe hineinzuwachsen.

    Ich glaube, dass Mara im Herzen das Gleiche anstrebt wie wir. Auch „heute“ noch. Ich vertraue darauf, dass alles so stimmig ist, wie es ist. Und ich bin mir sicher, dass die Kraft, die die Blumen wachsen und die Herzen schlagen lässt, es verhindern würde, wenn irgendetwas in eine destruktive Richtung läuft.

    Liebe Christina, für mich fühlt es sich so an, als würdest Du mit Mara Rücken an Rücken stehen. Du siehst eine Seenlandschaft im Mondenschein und Mara eine Berglandschaft im Sonnenschein. Beide habt Ihr Recht, wenn Ihr Eure Sichtweise beschreibt. Keine Sichtweise ist besser als die andere. Doch Ihr könnt Euch bereichern, indem Ihr Euch einen Rückspiegel zulegt. Wenn Ihr es wollt.

    Ich habe lange gebraucht, um zu erkennen, dass es auch eine Bereicherung ist, wenn ich erkenne, dass das eine oder andere nicht zu mir passt.

    Eines finde ich schön… Mara erweckt sicherlich viele Frauen dafür, dass sie sich etwas wert sind. Dass sie sich etwas gönnen dürfen. Dass sie ihren Platz auf dieser wunderschönen Erde einnehmen – diese Tatsache finde ich berührend.

    Wenn Du all meine Zeilen gelesen hast, danke ich Dir…

    Martina

  18. Liebe Christina,

    eine Freundin empfahl mir vor einiger Zeit Mara Stix, und ich habe relativ schnell entschieden, dass ihr Weg und Ziel nicht meinem entsprechen.

    Meiner Ansicht nach – da kann ich mich natürlich täuschen – ist die Sache mit der Königin eine Strategie, um viele Leser zu bekommen und bei Google gefunden zu werden. „Wie du eine Königin wirst“ soll die Frauen ansprechen, die nach dem Hinfallen ihr Krönchen wieder aufrichten (sollen). Die sich besser fühlen wollen als sie es tun.

    Wenn ich auf den Inhalt schaue, so stehen sicher einige gute Tipps darin, sie sind eben nur auf dieses Königinnen-Dings hin optimiert, sodass der ganze Text wahrhaft unköniglich erscheint. Wer weiß schon, ob das eine Königin wirklich will und lebt, was sie behauptet? Egal, wie gesagt, ich glaube, es ist eine reine Vermarktungsstrategie (was ja durchaus zulässig ist).

    Ich freue mich für dich, dass du deinen inneren Stürmen so kreativ Ausdruck verleihen konntest!

    Herzliche Grüße
    Dunja

  19. Liebe Christina,

    Ich habe beide Artikel aufmerksam gelesen und denke, dass Deine Anmerkungen den Nerv der Zeit treffen.
    Dazu möchte ich gerne den Begriff der Königin ein bisschen deutlicher machen. Hier überschneiden sich nämlich die Bilder von einer Prinzessin und einer Königin. Ersteres ist das Bild einer egozentrierten und in ihr Speigelbild verliebten Prinzessin. Der goldene Ball, ihr schönesKleid und das Krönchen und ihr Liebreiz spielen die Hauptrolle.
    Da fehlt es noch an Reife und Lebenserfahrung.
    Eine wahre Königin ist sich ihrer Verantwortung für ihr Handeln bewußt und weiß, was wirkliches Dienen bedeutet. Vorne stehen bedeutet auch, seine eigenen Interessen zurücknehmen zu können zum Wohle des Ganzen. an der Seite eines ebenbürtigen Königs, statt eines eitlen oder machtbessenen Ritters.

    In den Medien werden so viele falsche Prinzessinnen bzw. Königinnen gekürt !
    Selbstverliebtheit, Magersucht und Realitätsverlust sind fatale Folgen dieser künstlichen Vorbilder.

    Deshalb brauchen wir wirklich Mut und ein offenes Herz, diese „Fehlmeldungen“ zu korrigieren und verantwortungsbewußte Orientierungen vorzuleben.

    Elke

  20. Ganz spannend hier! Ich verstehe Maras Artikel tatsächlich eher „metaphorisch“ und habe gar nicht den Eindruck, dass sie sich „über etwas oder jemanden“ stellen möchte. Vielleicht möchte sie aber auch, dass man über sie spricht und mit dem Artikel polarisieren, das scheint gelungen. Aus meiner ganz (bescheidenen) Erfahrung weiß ich, dass Prozesse (unter Frauen) nicht immer erklärbar sind, am wenigsten für diese selbst. Das gleiche gilt natürlich für Männer 😉

    Lieber Gruß, peter

    1. Hallo Peter,

      solange man den Artikel nur metaphorisch betrachtet und sich die Rosinen rauspickt, ist auch alles in bester Ordnung. 😀

      Ich persönlich glaube nicht, dass dies ein „Prozess unter Frauen“ ist – dafür bin ich irgendwie nicht der Typ.

      Aber schön, zu erleben, wie unterschiedlich das wahrgenommen wird.

      Alles Liebe
      Christina

  21. Man hält sich immer den eigenen Spiegel vor. Artikel über andere zu schreiben und seine Wertung dazu zu schreiben, finde ich persönlich nicht gut. Liebe kann nur entstehen, wenn man jeden leben lässt, wie er ist. Tanzt mal einer aus der Reihe, dann ist das sein eigener Erfahrungsweg. Auch eine wirklich gute Gemeinschaft kann nur entstehen, wenn jeder so sein darf, wie er ist. Sonst haben wir ja wieder die gleichen Probleme, wie wir sie ja jetzt schon haben in unserer Welt. Jeder sollte kraftvoll in diese Welt fliegen und sein Ding leben dürfen. Jeder kommt mit der Energie in Berührung, die mit ihm zu tun hat.

    1. Liebe Petra,

      Du hast völlig Recht. Dieser Artikel ist nur ein Spiegel meiner Sicht. Mehr soll er auch gar nicht sein. Ich vertrete keine Wahrheit.

      Danke für Deine Meinung.
      Liebe Grüße
      Christina

    2. Liebe Petra, ich mag kurz zu Deinen Worten „Artikel über andere“ etwas sagen: in der Wissenschaft ist das ein gängiges Vorgehen, in sehr guten Journals/Fachmagazinenen. Da heisst ein Artikel dann „Review on… “ und dann wird ein anderer Artikel und Autor genannt. Und hier wird in meinen Augen eine Kunst zelebriert, die ich wirklich als solche – sprachlich und von den Gedankengängen und Argumentationen her – sehe. Fair und sachlich Dinge von einer anderen Seite zu beleuchten. Dahinter steht das Wissen, dass eine Sache sowieso nie nur von einer Seite gesehen werden kann und es leistet meines Erachtens einen wichtigen Beitrag darin, Dinge kritisch auch von mehreren Seiten zu sehen und zu hinterfragen, und wenn es von allen Seiten „eingekreist“ ist, dann können wir uns friedlich und aufgeklärt für eine Sicht entscheiden oder eine bewusste Mischung aus verschiedenen Artikeln wählen.
      Ich freue mich persönlich, auch mal so etwas im Web zu lesen und finde oder spüre, dass mehr hiervon sinnvoll / wichtig / klasse ist.. Eine wertschätzende Gesprächskultur um verschiedene Ansichten kann man nicht genug üben. Danke Christina, dass Du das tust.

    3. Liebe Petra, liebe Christina,

      andere so sein lassen wie sie sind könnte doch aber womöglich auch beinhalten, ihnen zu gestatten ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Auch dann wenn diese wertend ist, denn im Grunde kann man überhaupt nicht sprechen ohne zu werten.
      Wir leben mittlerweile in einer recht gesichtslosen Gesellschaft. Während vor 20 Jahren mehrmals pro Woche Diskussionssendungen im Fernsehen gelaufen sind, in denen man sich gegenseitig verbal so einiges um die Ohren gehauen hat, trauen sich heute nicht einmal mehr Politiker ihre tatsächliche Meinung kund zu tun.
      Gerade wir Unternehmer halten uns besonders vornehm zurück, es könnte ja geschäftschädigend sein, wenn wir uns so zeigen wie wir wirklich sind. Nur nicht zu verfänglichen Themen äußern.
      Respekt ist das große Schlagwort, aber ich kann jemanden nur respektieren, wenn ich sein wahres Gesicht sehen kann. Eine leere Fassade interessiert mich nicht.
      Insofern respektiere ich Christina und Mara gleichermaßen, weil sie sich so zeigen wie sie sind und sich hierfür auch die eine oder andere Ohrfeige abholen.
      Und die Beiträge hier begeistern mich.
      Es ist interessant zu beobachten, welche davon Resonanzen in mir auslösen. Ich liebe es, Menschen zu beobachten und kann mir da sehr viel herausholen, auch bei Mara, es ist interessant, sie zu beobachten, auch wenn ich ihr nicht nachfolge.

  22. Liebe Christina,

    Respekt für deinen Mut! Ich kann sehr gut nachfühlen was du meinst. Zwar hab ich nicht den absoluten Überblick über die ganze Geschichte hinter Maras Artikel, aber ich hab meine eigene Geschichte beim Verfolgen ihrer Arbeit.

    Persönlich kann ich nichts mit dem „Königinnen-Gerede“ anfangen, das ich seit geraumer Zeit immer wieder von v.a. Frauencoaches in verschiedenen Business-Sparten lese. Ich begreife es zwar als eine innere Haltung – eine Würde – eine Stärke, doch wie jeder Archetyp hat auch die Königin ihre Schwächen, die allzu gerne außer Acht gelassen wird.

    Dein Artikel nehme ich daher als wunderbare Ergänzung wahr. Die Schwäche (oder das Risiko) des Archetypen AUCH zu sehen. Die weise Frau zu aktivieren, die Königin im Auge zu behalten, um die Macht weise einzusetzen. Perfekt!

    Ich nutze diese „Königinnen-Anreden“ dazu, mich an meine Macht zu erinnern. Dabei die Demut und die anderen im Auge zu behalten ist – für mich – ein notwendiger Punkt! Das hat nichts mit dem Thema „sich klein machen“ zu tun. Sonder damit, ausgewogen zu agieren.

    Für mich war der Artikel von Mara gut, damit ich meinem Größenwahn (im positivsten Sinne) etwas Futter gebe. Und dein Artikel ist für mich gut, mein inneres Lachen und meine innere Weisheit zu füttern.

    Danke!
    Claudia

    1. Liebe Claudia,

      danke für diesen wunderbaren Kommentar. Ich bin auch weit von „sich klein machen“ weg. Menschen in ihre Größe zu bringen, ist mein Herzenswunsch. Und kein Weg birgt so viele Gefahren in sich, wie dieser… Wir dürfen einfach immer weiter hinschauen. Da nehme ich mich nicht aus.

      Danke Dir und Liebe Grüße
      Christina

  23. Liebe Christina,
    ich verfolge dich und Mara noch nicht allzu lange, weil ich mich erst seit kurzem mit Online-Marketing auseinandersetze und finde Eure Seiten und Eure Angebote wunderbar! Ich bewundere sehr, wie Ihr das auf diese Weise aufbauen konntet! Toll!

    Umso spannender fand ich diese Diskussion und danke dir, dass du so mutig warst, sie in Gang zu setzen. Wir können daran erkennen, welch sensibles Thema es ist.

    Ich habe Maras Beitrag allerdings ganz anders wahrgenommen. Für mich hat sie sich nicht „zur Königin ernannt“, sondern sie hat die Königin in sich gefunden. So, wie wir sie alle in uns tragen. (So, wie alle Männer Könige in sich tragen.). Ich konnte mich sehr mit Mara identifizieren, da auch ich immer dachte, ich müsste es anderen Recht machen. Hauptfokus meines Verhaltens war (unbewusst), was muss ich tun, damit andere mich lieben. Erst nach vielen Jahren innerer Arbeit konnte ich meine Muster neu programmieren und den inneren Wert fühlen, dass ich es wert bin, so geliebt zu werden wie ich bin. Ich hatte in dieser Zeit sehr viele ‚Königinnen‘ in meinem Bekanntenkreis und vor allem als Lebenspartner (den „König“). Es zeigte sich mir im übertriebenem Spiegel des Prahlend, Protzens, ‚auf-dicke-Hose-machen‘ etc. Aber meine Eltern hatten mich das Gegenteil gelehrt. Das durfte man nicht, das tut man nicht. Ich fand es abstoßend. Ich habe es aufs tiefste verurteilt.
    Sie waren mir meine größten Lernfelder. Denn sie haben sich erlaubt, etwas zu sein, was tief in meinem Unterbewusstsein auch existierte und was ich auch leben wollen durfte.
    Wir wissen hier in diesen Foren alle, dass das, was uns emotional irgendwie berührt, uns ein wunderbares Lernfeld ist, hinzuschauen. Was ist es genau, was uns da antriggert? Warum verurteilen wir etwas, d.h. was verurteilen wir damit in uns selbst? Welches Gefühl, welches Glaubensmuster will da gesehen werden?

    Für mich war es ein sehr langer und mühsamer Weg zur Königin und immer noch erlebe ich Situationen und Menschen, in denen ich sie wieder verliere, klein bin, im Mangel bin. Und Mara hat mich in ihrem Artikel wieder an sie erinnert. Auch, dass nur der, der wirklich in Fülle ist, wirklich wahrhaftig geben kann, was unser aller Job ist. Meistens geben wir, obwohl wir selbst nicht genug haben. Das ist löblich, aber das ist keine Liebe. Die Königin hat genug, um zu geben. Ihr fest verankerte Glaube an Fülle, Respekt, Wertschätzung und Sicherheit machen sie erfolgreich. Aber sie ernennt sich nicht selbst zur Königin, sondern sie findet sie in sich selbst. Das scheint Mara gerade gemacht zu haben. Und es schien ein langer Weg gewesen zu sein und umso größer ihre Freude. Wie schön!

    Ihre Aussagen erinnerten mich an das Gedicht von Marianne Williamson „Unsere größte Angst“. Für mich wichtig ist diese Passage: „Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.“ Ja, lasst uns unser Licht scheinen, so dass es unser Gegenüber auch zeigen darf!

    Für mich ist der Lotussitz bei der Meditation auch ein Ausdruck unseres königlichen Seins. „Du musst sitzen wie eine Königin“ wurde mir gesagt. Und ja, es ist ein gänzlich anderes Gefühl, als wenn ich mit den Schultern zusammengesunken im Stuhl hängen würde.

    Namaste, liebe Christina, das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir – oder die Königin in mir grüßt die Königin in dir. Nochmal vielen Dank, dass du mit deinem Beitrag diese wertvolle Diskussion ermöglicht hast!

    1. Liebe Ute,

      danke für Deinen Kommentar und Deine Gedanken.

      Ich bin absolut bei Dir. Das innere Licht (die innere Königin oder wie auch immer wir es nennen wollen) zu finden, ist etwas Wunderbares. Noch immer sind wir Frauen hier viel zu bescheiden. Natürlich dürfen wir in Fülle leben und es ist schön, wenn wir uns erlauben, ganz wir selbst zu sein. Meine Geschichte handelt genau davon, den eigenen Herzensweg zu finden und auch davon, was passieren kann, wenn wir nicht mehr genau hinschauen. Wenn wir nicht mehr hinterfragen. Und wenn wir uns hinstellen und den Spiegel nicht mehr wahrnehmen.

      Ich bin auch nicht dafür, sich von allem, was von Außen kommt, ablenken oder verwirren zu lassen. Den eigenen Fokus zu bewahren und auf die positiven Dinge zu lenken, ist für mich ein Schlüssel, um auf dem eigenen Weg weiter zu kommen.

      Die Kunst dabei ist, offen zu bleiben für die anderen und die Welt „da draußen“. Nicht alles, was kritisch ist, ist automatisch falsch. Was zu mir kommt, habe ich auch angezogen. Was hilft es, das einfach abschmettern zu lassen vom diensthabenden Ritter?

      Meine Wahrnehmung ist, dass genau das Hinschauen hier nicht mehr passiert – der eigene Status wird zum Maß aller Dinge. Und genau an der Stelle gehe ich nicht mehr mit.

      Ich mag mich irren. Dann ist es einfach gut, dass wir mal hingeschaut und darüber gesprochen haben.
      Liebe Grüße
      Christina

  24. Liebe Christina,

    es ist ein schöner Artikel mit einer weisen Botschaft. Danke dafür.
    Auch ich denke Mara will das Frauen ihr Selbstbewusstsein entwickeln und stärker auftreten. Manchmal ist es ein profanes Mittel dies mit „Gewalt“ zu wecken. Doch eins vermisse ich dabei. Eine Königin hat Pflichten.

    Eine Frau (auch ein Mann) sollte sich meiner Meinung nach, nicht mit Nachahmen „vergeuden“. Jedoch lernen wir hauptsächlich durch Nachahmen und das ganz unbewusst.
    Jeder hat in sich das was ihn ausmacht und gleichzeitig drückt er aus, was ihn umgibt. Oft gibt es dabei Diskrepanzen und inneren Druck, ohne das der oder diejenige es ausdrücken bzw. verstehen kann.
    Seinen eigenen Weg zu finden, ist sehr schwer. Es bedeutet sich zu kennen, anzunehmen und zu lieben. Nicht für jeden ist der Weg eine Königin zu sein. Oft ist es nur der Wunsch des kleinen Mädchens in uns. Doch wenn ich an die Konsequenzen denke … 😉

    Liebe Grüße
    Andrea

  25. Liebe Christina,

    ich bin kein Coach und derzeit auf der Suche, so beobachte ich momentan vieles.

    Meine Wahrnehmung ist zu diesem Beitrag sehr gemischt. Worum geht es? Was wurde getriggert? Liest man den Beitrag von Mara nehme ich wahr: Selbstverwirklichung, sich selbst wertvoll sein und auch an sich denken. Ja, sagen denn das nicht alle Coaches?

    Gestern bin ich einem Webinar gefolgt, dort waren wir eine Herde und ein Pferd ist einzigartig… Ist das nicht sehr ähnlich.

    Christina, was ist dein Ziel?
    Viele Grüße
    Tanja

    1. Liebe Tanja,

      danke für Deine Fragen. Mein Ziel ist damit praktisch erreicht. 🙂

      Du willst aber bestimmt trotzdem eine Antwort. 🙂

      Selbstverwirklichung, sich selbst wertvoll sein, an sich denken – alles bestens. Da gehe ich voll mit.
      Doch ich habe es hier schon mal geschrieben: Wenn der eigene Status dann zum Maß aller Dinge wird, bin ich nicht mehr dabei.
      (Wenn Du so willst, ist das der Punkt, der mich angetriggert hat. :-))

      Liebe Grüße
      Christina

  26. Liebe Christina,
    toller Artikel, du solltest Kinderbücher schreiben. Dieser Text hat mir völlig klar gemacht, warum ich mich in deiner Gruppe so wohlfühle und was ich gesucht habe!
    Leider hat dein Artikel aber auch dazugeführt, dass ich den Artikel von Mara Stix gelesen habe, was sonst nicht passiert wäre, nur um zu verstehen worum es geht. Damit musst du jetzt auch umgehen können! 😉
    Viele Grüße, Angelina

      1. Nicht um die Konkurrenz geht es mir, sondern um meine Gefühle! 😉 Aber dafür kann ich dich wohl nicht ernsthaft verantwortlich machen.
        Nach einem halben Webinar von Mara, hatte ich mir vorgenommen, nichts mehr von ihr zu lesen oder hören.

  27. Liebe Christina,
    Danke für …ja für was eigentlich? Wahrscheinlich am ehesten für die Gelegenheit, zwischen den Polen von euren beiden Blogs meine eigenen Triggerpunkte zu erkennen , sie anzuschauen und meine eigene Identität zu stärken.
    Ich verfolge seit einiger Zeit sowohl Maras als auch deine Seiten und habe mehrere Produkte von Mara gekauft, zuletzt einen 9wöchigen Coachingkurs, der gerade in seine Endphase geht. Dass sie ihre Produkte offensiver anbietet als du, hat mich abwechselnd befremdet und faziniert und letztlich dazu geführt, ihre coachings zu buchen. Eine, die MACHT und sagt: los, du kannst das auch. Ich zeig dir, wie.
    Und das tut sie. Jedes ihrer Produkte ist richtig gut und besonders der Coachingkurs vermittlt eine unglaubliche Tiefe und Power, sowohl in den Kursinhalten als auch in der daraus entstandenen geschlossnen Facebook Gruppe.
    Tiefe: es geht gerade nicht um die „tu dies und werde reich über Nacht“- Slogans. Ich habe reichlich eigene coaching-und Therspieerfahrungen gesammelt und habe in den letzten Wochen intensiv meine Werte, meinen inneren Antrieb zu coachen, meine hinderlichen Glaubenssätze und meine Wachstums- und Zugehörigkeitswünsche sortiert. Ich bin noch lange nicht fertig und glatt damit – und super-froh, es zu machen. Am Wochenende startet mein erster (diesmal noch kostenfreier;)) Onlinekurs, ich habe als bekennende Technikphobikerin meine erste Landingpage gemacht undundund.
    Mara als Person habe ich erlebt als eine Mischung aus sehr inspirierend und klar einerseits und ….schwer zu beschreiben…sehr zurückhaltend und auf der Suche andererseits. Ich habe erst nach deinem Post den Königinnen-Blog gelesen und kann deine Befremdung nachvollziehen. Mir fehlt in den ersten Absätzen das verbindende, das Gefühl für das Miteinander, die Liebe, bei mir triggert es auch an meiner Angst vor Macht(missbrauch?), vor Einsamkeit, vor „die Liebe aus den Augen verlieren“. Und ich weiß gleichzeitig, dass das meins ist…und dass ich mir für mich nicht vorstellen kann, mich in der Breite des Netzes so zu zeigen. Und dass es an mir ist zu entscheiden, welchen ihrer Impulse ich wie für mich nutze.
    Eure beiden Artikel haben mir geholfen, bei mir selbst zu schauen . Und das, was sich für mich daraus entwickelt, fühlt sich gut und stimmig an. Ich ahne, dass für euch beide viel Energie drinsteckt und danke Euch beiden für den Mut, euch als “ Projektionsfläche“ zur Verfügung zu stellen. (Wenn ich es technisch hinbekomme, bekommt Mara ein Kopie hiervon).
    Herz-liche Grüße, Antje

    1. Liebe Antje,

      dein Kommentar ist sehr persönlich geschrieben und gleichzeitig triffst du damit genau ins Schwarze. Es hat mir Freude bereitet, ihn zu lesen!

      Beste Grüße
      Dunja (die ebenfalls die Technik als größten Stolperstein für sich entdeckt hat)

    2. Liebe Antje,

      danke für Dein Feedback und das teilen Deiner Erfahrungen. Ich bin wirklich froh, dass es hier zu dem Thema verschiedene Meinungen gibt.

      Liebe Grüße
      Christina

  28. Ich habe beide Beiträge gelesen. So oder so, spannend finde ich, wenn die moderne Frau das Gleichnis einer „Königin“ heranzieht. Ich möchte daran erinnern: Frau wird eine Königin a) wenn jemand stirbt oder b) ein Mann, seines Zeichens König, sie heiratet. Eigenleistung klingt anders. Auch eine innere königliche Haltung *davor* ist recht unbedeutend für diese Zielerreichung.

    Ein passenderes Bild für die moderne Frau könnte z.B. sein: „finde die Delia Fischer oder die Christiane Nüsslein-Volhard in dir“
    Ein passendes Bild für den modernen Mann könnte z.B. sein: Finde den „König Edward VIII. in dir“. Das war der, der für die Liebe auf den Thron verzichtet hat.

  29. Eine Königin dient.
    Sie übernimmt Verantwortung.
    Sie achtet auf sich, weil sie nur so in der Lage ist, so ihre Mission zu erfüllen.
    Sophie Hedwig von Braunschweig wirkte wie eine Königin, in meinen Augen. Sie war nur eine Prinzession. Sie gab alles um ihr Volk zu beschützen, sie war mutig und machte das Ungedachte möglich.
    Da kann ich mir dann nicht, dass laute Lachen verkneifen, wenn es eines Ritters bedarf um Königin zu sein.
    Na ja, Bedürfnisse wecken um sie mit einem Seminar zu befriedigen ist wahrhaft königlich.
    Mit einem weiteren Blogartikel zu reagieren ist gekonntes Marketing.
    Es war mir eine Freude Eure beiden Artikel zu lesen.

    Mit ganz laienhaften Grüßen
    Sabrina

    1. Liebe Sabrina,

      danke für Dein Feedback. Diesen Artikel habe ich allerdings nicht aus Marketinggründen geschrieben. Das hätte ich leichter haben können. 😉

      Ich habe im übrigen nicht prinzipiell etwas gegen Königinnen. Kommt eben auf ihre innere Einstellung an.

      Liebe Grüße
      Christina

  30. Ihr Lieben,

    ich möchte eine Königin sein.

    Eine geduldige und liebevolle Königin. Eine warm- und barmherzige Königin. Eine mutige und weise Königin. Eine Königin, die sich ihrer Verantwortung und Aufgabe bewusst ist und diese verantwortungsvoll trägt. Eine Königin, die delegieren kann. Deren ‚Personal‘ ihr gerne dient, weil sie gütig und gerecht ist.
    Eine Königin, die im Frieden mit den benachbarten Königreichen lebt und doch nicht zögert, in den Kampf zu ziehen, wenn sie gebraucht wird, um ihr Land und ihre Untertanen zu verteidigen.
    Eine Königin, die vorausschauend genug ist, ihr Leben nicht aufs Spiel zu setzen, in dem Wissen, dass ihr Volk ihre Führung braucht.
    Eine Königin, der das Wohl Ihres Volkes am Herzen liegt. Mehr als alles andere. Mehr als die eigenen Kleider und Kronjuwelen. Eine Königin, von der man gerne regiert wird. Eine Königin der Herzen, mit ‚Volksnähe‘ und doch in einer Präsenz und Aura, die einzigartig sind. Der man gerne zujubelt, mit einem Lachen im Herzen und auf den Lippen.
    Eine Königin, die weise und respektvoll an der Seite ihres Königs steht, ihn als ihren Mann voller Hingabe liebt, genauso wie er sie über alles liebt. Die ihn genau kennt, liebevoll ‚durchschaut‘ und mit ihre weiblichen Weisheit seine manchmal vielleicht ein wenig zu ‚männlichen‘ Entscheidungen und Aktionen sanft in eine gute Richtung für Volk und Land lenkt.
    Eine Königin, die weise und respektvoll an der Seite ihres Königs steht, ihn genau kennt, liebevoll ‚durchschaut‘ und mit ihre weiblichen Weisheit seine manchmal vielleicht ein wenig zu ‚männlichen‘ Aktionen sanft in eine gute Richtung für Volk und Land lenkt.
    Eine Königin, die die Schönheit sieht. Die glücklich und erfüllt ist mit der Größe Ihres Landes, deren liebste Tätigkeit es ist, Feste für alle zu organisieren. Die es liebt, schöne Kleider zu tragen und auf dem Rappen durch die Wälder zu reiten. Eine Königin, die die Regeln des Hofes kennt und respektiert, weil sie die anderen Menschen respektiert. Und die doch nicht müde wird, Tropfen für Tropfen den Stein zu höhlen.
    Eine Königin, die gut für die Prinzen und Prinzessinnen sorgt. Ihnen die Liebe zur Natur, zur Kunst und Kultur mitgibt. Die fürsorglich ist und ihre Ängste für sich behält.
    Eine Königin, die wenn sie gebraucht wird, da steht wie ein Baum. Stark für ihr Volk. Stark für ihre Kinder.

    Es gibt ganz wunderbare Königinnen, finde ich. Die Königin im Film ‚3 Haselnüsse für Aschenputtel‘ finde ich ganz wunderbar. Ganz bezaubernd. Die Königin in StarWars auch. Ich glaub, sie heißt Lea (meine Kinder wüssten das besser)

    Im realen Leben finde ich Königin Silvia ein ganz großartiges Vorbild für wahre Königlichkeit. Ich habe Sie erleben dürfen beim Semperopernball. Sie umgibt eine Aura, die königlich ist. Ganz automatisch möchte man sich verneigen. Aus Respekt. Sie ist intelligent, warmherzig, engagiert sich in hohem Maße sozial und trifft Ihre Entscheidungen ganz offensichtlich zum Wohle ihres Volkes (und nicht unbedingt zu ihrem eigenen Vorteil).
    Meine Freundin war Weinkönigin.

    Königin sein ist ein ‚harter Job‘. Und definitiv keine ‚ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt‘ Laune. Dann bin ich Pippi Langstrumpf. Ist auch schön. Vermutlich lustiger, unbeschwerter, lebendiger, freier, wilder.

    Jede/r hat ihre/seine Aufgabe und Berufung.

    Ich möchte eine Königin sein, gründe deshalb einen Verein, der unser Königreich sein wird. Ein Königreich, in dem Menschlichkeit und Werte im Fokus stehen. Wo Geld Mittel zum Zweck ist und nicht der Zweck, der alle Mittel heiligt. In unserem Königreich haben wir keine Spiegel, wir finden nämlich den Blick in die Augen eines anderen den besten Spiegel überhaupt. In unserem Königreich werden die Gesetze übrigens von allen gemacht. Wobei ich als Königin mit meinem juristischen Berater den letzten Blick und die letzten Entscheidung habe, dass wirklich die Gesetze zum Wohle aller verfasst werden.

    Ich möchte eine Königin sein. So wie ich Königin verstehe. Ich glaube, ich werde eine gute Königin sein. Zumindest werde ich danach streben, einen gute Königin zu sein.

    Herzlichst
    Latira

    Danke, Christina für Deine Geschichte.

    1. Liebe Latira,

      danke auch für Deine Geschichte. 🙂

      Ich glaube, die Eigenschaften, die Du beschreibst, wünschen sich viele. Ob man dafür Königin sein muss, sei mal dahingestellt. 😉

      Wenn Du diese Königin wirst, wünsche ich Dir viel Herzensweisheit, den schmalen Grat jederzeit zu erkennen. 🙂

      Liebe Grüße
      Christina

  31. Liebe Christina,

    wow, Du schaffst es nicht nur, dass ich zum ersten Mal einen Blogartikel lese, es sind gleich zwei und ich antworte darauf….uff.

    Die Königin ist ein Archetyp aus der Lehre von C.G. Jung. Sie steht für:

    Mütterlichkeit, Verantwortung für andere, weise Herrschaft und liebevolle Güte.

    Ihre Aufgaben sind:
    Führung, Überblick, Bewusstsein und Präsenz , Wärme und Begeisterung herstellen, Kommunikation nach innen und aussen, Gemeinschaft

    Da Mütterlichkeit (in anderen Lehren heisst sie auch nicht Königin, sondern Muttergöttin), die oberste Qualität einer Königin ist, wissen zumindest wir, die Mütter sind, dass sie niemals sich selbst an erste Stelle setzen würde.

    Von mir kann ich sagen: Ja, ich will Königin sein. Sie verinnerlicht die anderen Archetypen (Liebende, Kriegerin, Magierin) in sich. Sie dient selbstlos. Aber nicht als Opfer, sondern mit Würde und Stärke.

    Das Wohl des „Volkes“, sprich der Gemeinschaft, steht immer über ihrem eigenen Wohl.

    Um diesen Archetyp representieren zu können, müssen wir frei sein vom Opfer, von Selbsthass, vom Klein-Spielen, von Survival und Egoismus.

    Auch wenn ich jetzt vielleicht eine auf den Deckel bekomme, für mich gibt es fast nichts Schlimmeres als egoistische Frauen, die denken, wenn sie sich männliche Qualitäten zu eigen machen, nährt das ihr Selbstbewusstsein und ihren Selbstwert.

    Ich bin eine Frau und auf dieser Welt um zu lieben, zu dienen und zu heilen.

    Um König zu sein, muss mein Ego abgeschliffen werden, und nicht aufgebaut.

    Und während ich das hier gerade schreibe, frage ich mich, ob ich gerade der falschen blog-Autorin antworte 🙂

    So, soviel zu meiner blog Premiere

    Dee

    1. Liebe Dee,

      ich danke Dir sehr für Deine Antwort. Das ist für mich die beste Definiton von Königin, die ich bisher gelesen habe.

      Ja, das Thema „Dienen“ spricht mich sofort an. Es ist für mich eine der größten Künste überhaupt. Dazu braucht es, wie Du schreibst, innere Stärke und Würde. Und auch an dieser Stelle gibt es wohl noch ziemliche Missverständnisse, also was Stärke und Würde angeht. 🙂

      Liebe Grüße
      Christina

    2. Liebe Dee, eine großartige Blog-Premiere. Eine wundervolle Rück-Koppelung an ein vergessenes Wissen in mir. Ein Puzzleteil, dass ‚fehlte‘ und nun den Platz an der richtigen Stelle finden konnte. DANKE. Latira

  32. Liebe Christina,

    was wäre, wenn es gar keinen Wiederspruch und gar kein Getrenntsein in beiden Geschichten gäbe?

    Herzliche Grüße Sibylle

  33. Ein fantastischer Vergleich, passt perfekt zu Mara!!! 😀

    Wer es nicht glaubt, kann sich selbst eine Meinung bilden…

    Hier wurde das Video von Mara Stix verlinkt. Ich habe es aus Respekt Anne Heintze gegenüber entfernt. Christina

  34. Liebe Christina,

    herzlichen Dank an Dich für Deine Offenheit auch von mir, ich finds super, dass Du dadurch soviel anregst.

    Wenn man sich selbst liebt und annimmt, so wie man ist, dann ist es „automatisch“ so, dass man z.B. weiß, was einem guttut und was nicht, wo die eigenen Grenzen liegen, was einen glücklich macht etc. Dafür brauchts dann auch keinen „Titel“ mehr – meine persönliche Meinung.
    Natürlich kann das Bild der Königin nützlich sein, um das ein oder andere noch plastischer herauszuarbeiten, hervorzuheben, klarer zu machen, zu stärken etc., z.B. seinen Platz einzunehmen, auch für sich selbst. Ich persönlich denke aber, dass es nicht mehr nötig ist, wenn man mit sich im Reinen ist, seinen Frieden gefunden hat und – z.B. – seinem Herzen ganz einfach folgt – denn dann „ist“ man einfach, in seiner Präsenz und Einzigartigkeit und macht sich sicherlich keine Gedanken mehr darüber, ob man genug „Königin“ ist 😉 🙂 Ist doch total wumpe dann, auch, weil wir eh alle vom Grundgedanken her genial sind.

    Es geht uns so unglaublich gut hier mit unserem Lebensstandard oder allein schon damit, wenn man gesund ist…dass ich fast loslachen muss, wenn ich diesen ganzen Königinnenkram lese.
    Aber, ich sehe es auch so: Alles darf sein, jede/r hat seinen persönlichen Weg… 🙂 Und daher: Alles ok, so ist das eben. Und wie gesagt super, dass Du hier zur Auseinandersetzung anregst.

    In diesem Sinne, viele Grüße aus dem Norden und alles Liebe,

    Manuela

  35. Hallo Christina

    Ich springe da mal über etliche Kommentare hinweg, ich würde sie gerne alle lesen, da sie viele Aspekte enthalten, nur alle auf einmal, das würde mich überfordern. Ich muß mal eine Pause machen daher hier gleich meine Gedanken.

    Mich hat Deine Geschichte mehr angesprochen als der original Artikel. Der Deine drückt in seinem ersten Teil die gleichen Grundgedanken aus, der wichtig ist, man sollte sich nicht selbst vergessen. Nicht bloß darauf schauen was, sagen die anderen, was reden die anderen über einen, wie meinen die andern wie man selbst sein sollte. Die Innere Königin gehört unter’s Volk und nicht in den höchsten Elfenbeinturm weg gesperrt. Ein Thema das mich schon lange begleitet.

    Deine Geschichte fügt dem ganzen noch einen, für mich sehr wichtigen, Aspekt einer Königin hinzu. Eine Königin braucht ein Königreich, Reich an Menschen, Reich an Gedanken, Reich an Miteinander, Reich an Begeisterung, Reich an Liebe auch zu sich selbst, Reich an Erlebnissen, Reich an Leben, Reich an Zeit, Reich an Schönem, Hat oder will sie das nicht, verarmt sie an und in sich selbst, verhungert sie an ihrem Begehren, vereinsamt durch ihre Ignoranz, erstickt an ihrer Macht, dem immer selber machen müßen, wollen , weil …,

    Danke Dir dafür, als jemand die Geschichten liebt und gerne erzählt, die von Geschichten angetrieben wird, danke ich Dir dafür.

    LG
    Xristoph

  36. Katharina Renzi

    Vielen, vielen Dank, liebe Christina – für diese wunderbar geschriebene Geschichte.

    Bis vor einigen Wochen war ich selbst noch eine Verehrerin von Dari – ihr Kleid glänzte so schön golden und ich dachte, wenn ich es berühre und die glitzernde Krone poliere – genau wie sie es immer so andächtig tat – dann bin ich weitab von allem Leid, welches sich gefährlich auf Phantasien und andere Gegenden bewegt.
    Ich wollte im betörenden Duft all der schönen Dinge sein und wie sie durch die Gänge meines eigenen kleinen Reiches schreiten.

    Sie wisperte mir immer wieder zu, wie schön es sei, wenn ich endlich meine Prinzessinnenurkunde anerkennen würde. Als ich ihren Gesängen zuhörte, sah ich ihren großen, diamantbesetzten Ring flimmern und war ganz betört.
    Manchmal holte ich meine letzten Gulden und gab sie ihr – für Weisheiten, welche überall auf dem Markt für den Bruchteil feilgeboten wurden. Aber bei ihr wirkten sie so bedeutsam, so schön verpackt, so einzigartig. Wie ein Zaubertrank.

    Eine Zeitlang war es auch schön – die Grazien eilten herbei und der Hofplatz vor dem Palast war voll von Lachen, Anteilnahme und Austausch und Kochrezepten.
    Doch eines Tages rief Dari aus einem ihrer hohen Turmfenster: Hinweg ihr Volk! Bleiben sollt ihr, wenn ihr mir viele Gulden bringt – die anderen hinfort!
    Traurig packten die Marktweiber ihre Angebote ein und der Wind wurde rau und blies die letzten Blätter des Sommers über die Landschaft.
    Nur noch einzelne, streng blickenden Amazonen liefen Patrouille – der warme Boden war inzwischen durch eine Elfenbeinverkleidung ersetzt worden.

    Der 1. Ritter übernahm nun alle Geschäfte und auch Dari zeigte sich nur noch sehr selten.
    Ihr Hofstaat schirmte sie ab.

    Es wurde sehr kalt um den Elfenbeinturm, so dass ich Dari verließ…

    Liebe Grüße
    Katharina

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