Christian Gursky2Christian Gursky
Unternehmerberater & Podcaster
christiangursky.com

Sichtbarwerden und Kontakte gut pflegen

Jeder von uns hat so seine Vorbilder. Vorbilder sind, was das Geschäftliche angeht, oftmals Menschen, die etwas ähnliches tun, was wir tun, aber aus unserer ganz eigenen Wahrnehmung heraus dabei bisher erfolgreicher oder beliebter als wir sind.

Da wir in dieser Challenge über das Sichtbarwerden sprechen, bin ich mir sicher, dass Du das Folgende auch kennst:

Sicher kennst Du Coaches, Trainer oder Berater, die etwas anbieten, was deinen Angeboten ähnelt. Oder die offensichtlich nicht besser sind als du.

Aber vielleicht sind diese Menschen in sozialen Netzwerken, auf Events oder in gerne gelesenen Blogs trotzdem präsenter als du.

Mir ging das früher auch so.

Inzwischen ist mir bewusst geworden, welches “Geheimnis” sie haben. Und dieses Geheimnis, wenn es denn überhaupt eines ist, werde ich heute lüften. Damit du damit beginnen kannst, es deinen Vorbildern gleich zu tun.

The Secret? 😉

In diesem Beitrag werde ich erklären, warum jeder Coach, der sein Business und seine berufliche Existenz ernsthaft lebt, eine eigene E-Mail-Liste aufbauen, die gewonnenen Kontakte intensiv pflegen und die eigene E-Mail-Liste in den Mittelpunkt des Sichtbarwerdens stellen sollte.

Übrigens, es geht hier um den Aufbau einer eigenen E-Mail-Liste. Da du vermutlich Christinas Blog schon längere Zeit verfolgst, ist es gut möglich, dass du wie sie auch bereits eine eigene E-Mail-Liste pflegst. In diesem Fall ist die heutige Aufgabe nichts für dich, sondern du solltest mit mir im Rahmen meiner Newsletterchallenge zusammen deine Abonnentenzahl optimieren.

Warum E-Mail-Marketing wichtig für dich ist

Ganz vorne weg: Ich kenne viele, die behaupten, E-Mail-Marketing habe sich überlebt. Ich kenne viele, die mir weiß machen wollen, es wäre wichtiger, bei Facebook, Twitter oder gar Periscope präsent zu sein, als E-Mails zu verschicken.

Ich kann dann immer nur den Kopf schütteln, denn das ist einfach nur Quatsch.

Warum?

Nun, das ist einfach erklärt.

Jeder Mensch, spätestens wenn er berufstätig wird, hat eine eigene E-Mail-Adresse. Und praktisch jeder loggt sich täglich mehrere Male in seinen E-Mail-Posteingang ein und “checkt seine 148 Mails”. Genau wie Tim Bendzko…

https://www.youtube.com/embed/4BAKb2p450Q

Und ganz verwegene Zeitgenossen haben ihr Smartphone sogar so eingestellt, dass es einen Piepton macht, sobald eine neue E-Mail eingegangen ist.

Du siehst, E-Mails sind eine ganz persönliche Angelegenheit. Sofern uns der Absender bekannt ist und wir wissen, dass der Inhalt wichtig für uns ist, öffnen wir sie.

Heute, nicht morgen.

Ganz anders bei Twitter, Facebook oder Periscope.

Die verschiedenen Timelines “scannt” man. Und der Algorithmus von Facebook ist sogar so optimiert, dass du selbst von deinen Freunden nur einen Bruchteil aller Status-Updates überhaupt angezeigt bekommst.

Verlässlichkeit in der Kommunikation sieht anders aus.

Verlässlich mit deinen Kontakten kommunizieren kannst du nur per E-Mail.

Aber, sei vorsichtig, denn:

Ich höre die Hundertschaften von Social Media-Beratern schon aufschreien. Sie singen im Chor: “Facebook ist ein Muss, Periscope darfst du nicht verpassen.”

Seien wir ehrlich. Ja, Facebook ist ein Muss, Twitter ist toll. Periscope kann der nächste Hit werden.

Aber soziale Netzwerke kommen und gehen. Ich habe meine ersten Online-Erfahrungen mit einem Service gemacht, der BTX hieß. Danach habe ich mich jahrelang über Compuserve ins Internet eingeloggt. Damals hätte sich niemand nur im Traum vorstellen können, dass CompuServe mal dicht macht. 2009 war es dann soweit.

Und auch heute kann sich niemand vorstellen, dass es mal eine Zeit ohne Facebook geben wird.

(Wo wir gerade von Unmöglichkeiten sprechen, da fällt mir ein, dass ich irgendwo noch einen alten Karstadt-Gutschein habe. Den sollte ich wohl besser auch schnell noch einlösen gehen…)

Ich sage nicht, dass Facebook nicht überleben kann. Ich sage nur, dass die Pflege deiner Kontakte zu wichtig ist, als dich auf Kommunikationswege zu verlassen, die dir nicht gehören. Denn Deine Facebook-Kontakte können schon morgen verschwunden, abgeschaltet oder sogar kostenpflichtig sein.

Und das ist das Schöne am E-Mail-Marketing. Denn jeder Abonnent deines Newsletters erlaubt dir persönlich, ihn anzuschreiben. Grundsätzlich gilt das erst einmal unabhängig davon, welche Software du benutzt.

Die eigene E-Mail-Liste ist deshalb auch der wichtigste Wachstumsmotor für dein Business im digitalen Zeitalter.

Wie genau das passiert, erfährst du in dieser Podcast-Episode.

Berührungsängste mit automatisierter Kontaktpflege

Ich propagiere hier also ganz bewusst, dass du die Liste der Menschen, die dir erlaubt haben, dass du sie per E-Mail anschreibst, in den Mittelpunkt des Sichtbarwerdens stellst.

Und ich propagiere, dass du dich dazu einer E-Mail-Marketing-Software bedienen sollst. Denn die Software managt und verwaltet deine Kontakte. Sie hilft dir, zu verstehen, welcher deiner Kontakte welches Thema interessant findent. Sie hilft dir, spielend Interessenten, Kunden, Coaching-Klienten, Multiplikatoren und alle anderen voneinander zu unterscheiden. Und sie sorgt dafür, dass du dich rechtssicher verhältst.

Nun könnte sich bei dem Gedanken daran allerdings ein unbestimmtes, ungutes Gefühl bei dir einstellen.

Denn als Coach, Trainier oder Berater bist du gut in dem, was du tust. Und du bist genau deshalb gut darin, weil DU es tust. Niemand sonst.

Und da dein berulicher Erfolg untrennbar mit deinem eigenen Fachwissen, deiner Präsenz und deinem Einfühlungsvermögen zusammenhängt, fällt es dir möglicherweise schwer, eine Software die Kontakt pflegen zu lassen.

Wenn das so ist, dann kann ich dich verstehen. Denn E-Mail-Marketing ist nun einmal eine Form der Marketing-Automatisierung.

Siehe es aber bitte einmal so:

Menschen kaufen von Menschen, die sie kennen, die sie mögen und denen sie vertrauen.

Erfolg im Business hängt also davon ab, wie gut du darin bist, persönliche Beziehungen zu pflegen. Marketing-Automatisierung hilft dir dabei, weil sie dir standardisierte, immer wiederkehrende Aufgaben abnimmt und dir deshalb gerade mehr von dieser so wichtigen Zeit gibt.

Ergo: Dein Wirken bleibt dein Wirken. Mit Marketing-Automatisierung und deiner eigenen E-Mail-Liste kannst du aber mehr Gutes tun. Das rechtfertigt in meinen Augen den Einsatz von Marketing-Automatisierung in jedem Fall.

Wie du den richtigen Anbieter findest

Gleich erzähle ich dir, wie du deine eigene E-Mail-Liste starten kannst. Es geht alles los mit der Auswahl der richtigen E-Mail-Marketing-Software.

Ich habe in den letzten Jahren eigentlich alle namhaften Anbieter intensiv getestet.

Mein persönlicher Favorit im Moment ist übrigens AcitveCampaign.

Hier sind die anderen Anbieter, die ich dir auch noch empfehlen kann:

Es gibt noch zwei richtig professionelle Anbieter, Infusionsoft und Ontraport. Aber hier starten die kleinsten Pakete mit monatlichen Kosten um die 200-300 Dollar, weshalb ich dir für deinen Start ins E-Mail-Marketing davon abrate.

Übrigens, Christina selbst pflegt ihre Liste mit Klick-Tipp. (Anm. Christina: … und ist sehr zufrieden damit :-))

Wie du noch heute deine eigene Liste startest

  1. Entscheide dich für einen E-Mail-Marketing-Anbieter und eröffne ein Konto
  2. Lege eine erste Liste oder Kampagne in der Software an, in der deine Kontakte gesammelt werden
  3. Schau dich im FAQ- oder Support-Bereich der von dir ausgewählten Software um und lass dir dort erklären, wie du ein Eintrageformular auf deine Webseite bekommst

Sobald du auf deiner Webseite ein Formular anbietest, in das sich deine Webseitenbesucher eintragen können, sammelt deine Webseite für dich von nun an an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr herum neue Interessenten ein.

Ich bin sicher, so einen Anmeldeprozess hast du schon mindestens einmal mitgemacht. Denn um an dieser Challenge teilzunehmen, musstest du ja deine E-Mail-Adresse auch in Christinas Liste eintragen.

Mache den Listenaufbau zur Priorität

Sobald du dich mit deiner eigenen E-Mail-Liste angefreundet hast, solltest du die Möglichkeit, sich in deine Liste einzutragen, in den Mittelpunkt aller deiner Maßnahmen stellen, mit denen du sichtbar werden willst.

Denn durch die oben besprochene Automatisierung werden dann jede Woche mehr und mehr deiner Webseitenbesucher zu deinen neuen Kontakten. Und denen kannst du dann mit der Zeit deine Angebote präsentieren.

Werde sichtbar und kümmere Dich um Deine Kontakte!

Alles Liebe

Christian und Christina

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Christian Gursky

Foto Christian GurskyChristian Gursky hilft Selbständigen und Solo-Unternehmern, Marketing-Automatisierung zu nutzen, um mit weniger Arbeit mehr zu verdienen und so mehr Zeit für ein erfülltes Familienleben zu haben. E-Mail-Marketing ist seiner Meinung nach sogar überlebenswichtig für Coaches, Trainer und Berater. Deshalb veranstaltet er eine eigene Challenge nur zu dem Thema. Du kannst jetzt sofort auf dieser Seite kostenfrei daran teilnehmen.

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Christina Emmer ist Mit-Initiatorin von „Reden für Menschlichkeit“

Wenn Du mehr darüber erfahren willst, bist Du herzlich in die geschlossene facebook-Gruppe eingeladen!

Gruppe Reden für Menschlichkeit

 

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