young joyful blonde woman laughing

So schaffst Du den Sprung vom excellenten Coach zur erfolgreichen Unternehmerin

Der 1. Testlauf meines OnlineCoachingprogramm The Smart Coach ist vorbei und was haben wir alle viel gelernt!

Meine Teilnehmer natürlich, aber auch ich. So ein ganz neue Form von Wissensvermittlung auszuprobieren ist verbunden mit einer enormen inneren Entwicklung, die ich so nicht erwartet hätte. In Wirklichkeit sind ganz andere Themen auf mich zugekommen, als ich dachte. Und hier eines der spannendsten:

Bist Du Unternehmerin oder Konsumentin?

Was heißt das genau? Die Hintergrundgeschichte ist folgende:

Eine Teilnehmerin meines Kurses, Mirjana Petricevic*, war von Anfang an besonders aktiv am Coaching-Programm beteiligt und sehr interessiert daran, sich auch mit den anderen Teilnehmern auszutauschen und zu vernetzen. Genau zu diesem Zweck hatte ich sowohl eine geschlossene facebook-Gruppe, als auch ein Forum eingerichtet.

By the way: Im nächsten Durchlauf wird es nur noch die facebook-Gruppe geben. Zwei Plattformen sind, wie ich festgestellt habe, zu viel, weil sich zum einen Informationen zu sehr verstreuen können und man dann immer erst überlegen muss, wo jetzt was stand. Zum anderen gilt wohl auch hier der Grundsatz: Biete den Leuten zu viele Wahlmöglichkeiten an und sie wählen gar nicht. Dass auch zwei Möglichkeiten schon eine zuviel sein kann, weiß ich jetzt. 🙂

Zurück zur Hintergrundgeschichte:

Bereits in der 2. Woche erhielt ich Post von Mirjana per Email. So ca. 1 DIN A4-Seite. In Kurzform: „Warum ist da in der Teilnehmergruppe von wegen Austausch nix los und warum kümmerst Du Dich nicht mehr darum, Christina?“

Einen Moment lang war ich versucht, mich zu verteidigen: Das ist mein erster Kurs, ist doch erst eine Woche, bla bla… Dann hielt ich inne und überlegte, was mich tatsächlich zurückhielt, den Austausch voranzutreiben. Mirjana sagte es deutlich: „Du bist doch das Zugpferd, der Leader hier in dieser Sache!“

Stimmt! Doch was genau macht einen guten Leader aus? Was wollte ich für meine Teilnehmer erreichen?

Sollten die Teilnehmer einem Leader folgen?

Ich erinnerte mich daran, dass dies nicht ein Trainingscamp, sondern ein Coachingprogramm war. Und mein Ziel dabei ist, meine Teilnehmer in ihrem eigenen Entwicklungsprozess zu unterstützen und zu begleiten. Der äußere Entwicklungsprozess besteht in diesem CoachingProgramm darin, ein für sich passendes Geschäftsmodell zu finden, der innere Entwicklungsprozess besteht darin, vom Coach zum Unternehmer zu werden. Und in meiner Welt gibt es hier einen extrem wichtigen Unterschied zwischen einem erfolgreichen Unternehmer und einem weniger erfolgreichen:

Folgendes habe ich also Mirjana geantwortet (Auszug aus der Originalmail):

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Liebe Mirjana,

Du könntest diese Gelegenheit (also den bisher fehlenden Austausch in der Gruppe) natürlich nutzen und von Dir aus den Austausch schaffen, den Du gerne haben willst. Nichts anderes tue ich in meinem Business auch. Wenn ich ein Netzwerk aufbauen will, warte ich nicht darauf, dass sich jemand bei mir meldet, sondern ich tue den ersten Schritt.

Das hast Du ja nun schon auch getan (damit meine ich Deine Forumsbeiträge und by the way finde ich das super an Dir). Doch was macht an dieser Stelle den Erfolg aus? Den Erfolg macht nicht ein ein- oder mehrmaliges Tun aus, sondern ein ständiges Weitermachen. Hartnäckigkeit. Nicht Aufdringlichkeit. Und doch Hartnäckigkeit. Niemand da draußen wartet auf uns.

Wie oft habe ich – seit ich mit meinem Blog angefangen habe – auf facebook gepostet und Beiträge geschrieben, bis da mal ein Feedback kam? Ich habe es ein Jahr lang immer und immer wieder getan. Habe gelernt was Leute interessiert und was nicht. Habe gelernt, nicht über mich zu sprechen, wenn ich Interesse bekommen will. In meinen Artikeln erzähle ich schon von mir, aus meinem Leben, doch IMMER mit dem Fokus darauf, was es dem anderen bringen könnte.

Was ist Dein Nutzen für die Welt? Was ist Dein Nutzen für diese Gruppe? Was nützt Du mir und den anderen?

Und da kommt jetzt vielleicht der Gedanke auf: „Moment, ICH habe doch bezahlt! Also musst Du mir nutzen und nicht umgekehrt.“ Das klappt als Verbraucher. Und ist die Garantie für Misserfolg als Unternehmer. 😉

Ich habe folgende gedankliche Herausforderung für Dich: Was, außer Deinem wirklich wertvollen Feedback, das Du mir eh schon gibst, könntest Du NOCH für mich tun? 😉

Erst wenn diese Gedanken keine Gefühle von Empörung oder Widerstand mehr folgen, hast Du verinnerlicht, was es heißt, einer Sache zu dienen. Eine Fähigkeit, die nur die allerwenigsten haben. In Deinem Fall geht es natürlich nicht darum, mir zu dienen, sondern Deinem Vorhaben, Deinem Ziel zu dienen.“

Ende des Auszugs

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Mirjana hat das sofort verstanden. Und umgesetzt. Innerhalb von einem Tag war unsere facebook-Gruppe voll mit Fragen, Infos und Gedanken von Mirjana. Sie hat nicht lockergelassen und sie hat es geschafft. Eine kleine, feine Gruppe hat sich gebildet und unterstützt sich auch jetzt, nach dem Ende des Kurses, noch gegenseitig.

Auch die anderen sind durch ihr Vorbild immer aktiver geworden. Hätte ich das vorgemacht, hätte es sicherlich bei Weitem nicht das gleiche bewirkt, denn schließlich hätte es ja von mir ohnehin jeder erwartet.

Mirjana hat ab diesem Tag den Turbo-Boost eingeschaltet. Sie hat innerhalb der 6 Wochen ihr Konzept ausgearbeitet und ihre Webseite erstellt. Sie hat das Progamm für sich optimal genutzt. Und das Programm hat ihr die Struktur gegeben, die sie brauchte.

Doch was sie vorallem geschafft hat war:

Der innerliche Sprung zur Unternehmerin!

Vielen Dank an alle meine Teilnehmer des 1. Testlaufs des Smart Coaches! Ihr seid alle super! Wir hatten aktive und weniger (nach außen sichtbar) aktive Teilnehmer, schnellere und langsamere Teilnehmer (nicht jeder hat die gleichen Lebensumstände)… Ich weiß, dass jeder immer genau das lernt, was er gerade zu lernen hat und genau das macht auch so ein Online-Coachingprogramm so vielfältig.

Ich freue mich, dass einige von Euch weiterhin in der facebook-Gruppe dabeibleiben werden, so können die folgenden Teilnehmer auch profitieren.

Ich freue mich auch schon sehr auf den nächsten Durchlauf und wenn Du jetzt Lust bekommen hast, bei nächsten Mal dabei zu sein, kannst Du Dich unter diesem Link noch genauer über die Inhalte informieren:

The Smart Coach – OnlineCoachingprogramm

Doch die absolut wichtigste Message heute ist:

Und nun würde ich noch gerne von Dir wissen: Welcher Sache kannst Du dienen? Hast Du die wahre Unternehmerin in Dir schon entdeckt? Und geweckt? Erzähle mir doch in den Kommentaren davon!

Liebe Grüße

Deine Christina

 

* Das ist ihr wirklicher Name, die Geschichte ist nicht erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist beabsichtigt und ich habe von Mirjana die ausdrückliche Erlaubnis, Dir von dieser wunderbaren Entwicklung in unserem Coachingprogramm zu erzählen.

business woman with laptop and her baby girl

Coach oder Kinder? Rückwärts leicht gemacht.

Vielleicht ist dieser Artikel mehr für meine weibliche Leserschaft… aber nur vielleicht. Denn im wesentlichen stehen ja in der heutigen Zeit sowohl Männer als auch Frauen vor der Frage: Karriere oder Kinder? Zumindest in unserer kleinen Familie war es so, dass wir uns diese Frage gemeinsam gestellt haben. Es war nicht von vorn herein klar, dass ich als Frau meinen Beruf aufgeben muss, sobald Kinder da sind. Ich wollte es dann aber so. Ich wollte wissen, wie das ist… so als Vollzeitmama. Und ja, war nett. 😉

Inzwischen sind unsere Kinder 2,5 und 4 Jahre alt und ich arbeite seit ca. einem Jahr wieder. Ich habe mir meine berufliche Selbständigkeit langsam wieder aufgebaut. Naja vielleicht sollte ich besser sagen, MIR ist es langsam vorgekommen. Von außen bekomme ich ziemlich oft was ganz anderes zu hören: „Christina, wie machst Du das? WIE alt sind Deine Kinder? Wo nimmst Du die Zeit her für all diese Aktivitäten?“

Nun gut, heute soll das Geheimniss gelüftet werden:

I have no fucking idea! Nein ehrlich, das ist kein Witz. Ich habe keine Ahnung, wie das immer alles geht.

Ich höre und lese da immer die ganzen Ratschläge wie „Nimm Dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit.“, „Teile Dir Deine Arbeit in kleine Teile ein.“ , „Stecke Dir erreichbare Ziele und überprüfe den Erfolg.“ Ehrlich, das klappt bei mir überhaupt nicht.

Also bestimmt gibt es berufstätige Mamas oder Papas da draußen, die wenden das genau so an und es klappt super. Es muss die geben. Bitte lass es die geben. Ich fall sonst vom Glauben ab. (An dieser Stelle: Bitte meldet Euch in den Kommentaren, dass es Euch gibt!!!)

Okay, back to… me. Ich mach das völlig anders. Ich habe einen großen Block und einen Bleistift. Auf diesen Block schreibe ich ständig irgendwas auf, weil ich ständig Ideen habe, was ich noch alles tun könnte. Soweit so gut. Wenn ich dann eine von diesen Ideen angehe, arbeite ich eine ganze Weile wie eine Gestörte daran, gönne mir fast keine Pausen und bin hochproduktiv.

Meine Kinder sind währenddessen entweder im Kindergarten (unter der Woche) oder, wenn es nicht anders geht und ich mal ein Wochenende durcharbeiten muss und will, mit Papa bei den Großeltern. Wenn ich grade mal wirklich an eine größeren Projekt dran bin, sehen mich meine Kinder auch mal ein paar Tage lang nur zum Abendessen. Oder – noch viel schlimmer – ich arbeite sogar während sie neben mir spielen.

Während dem 1. Testdurchlauf meines Online Coachingprogramms habe ich gefühlt meine Kids jetzt fast 6 Wochen nicht gesehen. Gestern war ich mal unten (mein Büro ist im DG) –  alles ok, sie lieben mich noch. 😉

So ist das natürlich nicht immer. Ich liebe ja mein Privatleben auch sehr. Meine Pferde. Gemeinsam mit meinem Mann abends einen schönen Film anschauen. Ein gutes Buch lesen. Am Wochenende einen Familienausflug machen. Für all das finde ich auch Zeit, wenn dann wieder so ein „Schub“ vorbei ist.

Was ich damit sagen will ist, dass ich meine Aufgaben weder in Scheibchen schneide, noch halbestundeweise arbeite. Beim Schreiben dieses Artikels (habe ich schon mal erwähnt wie sehr ich das Schreiben liebe und wie heilsam es ist) ist mir bewusster geworden, was ich mache, um dennoch so strukturiert vorzugehen, wie ich das offensichtlich doch tue. Ich plane rückwärts. Das beschreibe ich gleich noch genauer.

Was hat das alles mit Dir zu tun?

Ich glaube, dass es noch mehr wie mich da draußen gibt, vielleicht ja Du. Zufälligerweise. 😉

Wir zwei, also Du und ich, zermartern und regelmäßig das Hirn darüber, wie das alles gehen soll, also Coach sein (mit all dem was da dran hängt, also Konzeptausarbeitung, Websitepflege, Marketing, Netzwerken, Kundengespräche, etc.) und gleichzeitig ein vernünftiges Privatleben mit glücklichen Kindern hinkriegen.

Ein Ziel stecken und nach vorne schauen. Unmöglich. Ein Berg, nein sorry, ein Gebirge  von Verpflichtungen und ToDo’s steht da zwischen mir und meinem Ziel und ich fange erst gar nicht an.

Rückwärts ist mein Zauberwort

Vielleicht klingt das ein bisschen verrückt, aber ich setze mir einen Endtermin und überprüfe nur SEHR GROB ob das machbar ist (also natürlich kann ich nicht ein Projekt in 2 Wochen fertig haben, wenn ich die nächsten 2 Wochen in Urlaub bin). Wenn also keinen größeren, anderen Projekt oder Dinge anstehen, dann setze ich den Termin fest. Ich berücksichtige keine Familienfeiern, Coachingtermine, Telefonate oder gar tägliche Kleinigkeiten wie Staubsaugen oder Einkaufen.

Mein nächster Schritt ist, dass ich Verbindlichkeit erschaffe. Das heißt z.B., ich poste mein Vorhaben auf facebook oder schreibe veröffentliche es auf meiner Homepage.

Spätenstens jetzt entsteht bei mir eine sehr große Energie, denn ich beginne nun das Projekt irgendwie möglich zu machen, anstatt mir dauernd zu überlegen, warum es nicht geht.

Das heißt, in so einer Phase, setzte ich mich, wann immer es mir möglich ist, hin und arbeite an meinem Projekt. Das hat dann für diesen Zeitraum Priorität eins. Hey mal ehrlich, meine Kinder laufen mir nicht weg, meine Kunden… naja, ok, das ist ein bisschen übertrieben, trifft es aber doch irgendwie ganz gut. Und bevor jetzt lauter Protest kommt von wegen „Aber die Kindheit ist doch so schnell vorbei und Du verpasst sie vielleicht!“ will ich sagen, dass das 1. nur immer eine bestimmte Zeit so läuft und 2. glaube ich, dass wir Mama’s uns genau dahinter auch gerne verstecken, wenn es um das eigene Glück geht. Zu meinem Glück gehört der Beruf dazu.

Also zurück zum Rückwärts-Prinzip (was für ein Wortspiel!)

Diese Vorgehensweise ist aus 2 Gründen ziemlich gefährlich:

  1. Sie erfordert eine gute Einschätzung der eigenen Kräfte, denn in den Projektphasen habe ich zwar einen enormen Antrieb, verbrauche aber auch viel Energie.
  2. Sie bringt vielleicht schneller Erfolg als Dir lieb ist und es könnte passieren, dass Du süchtig wirst.

Diese beiden Gefahren meine ich wirklich ernst. Ich glaube wirklich, dass für viele Menschen da draußen die halbe Stunde pro Tag besser und gesünder ist. Vielleicht gibt es sogar relativ wenige Menschen, die auf diese Weise, also rückwarts, arbeiten (können).

Wenn Du einer davon bist, DU BIST NICHT ALLEIN. 🙂

Liebe Grüße

Christina

PS: Beim nochmaligen Durchlesen merke ich, dass auch diesem Artikel die Rückwärts-Struktur zu Grunde liegt. Ich wollte einen Artikel in 2 Stunden schreiben und wusste am Anfang noch nicht die Lösung für das geschilderte Problem. Dann habe ich alles daran gesetzt, das zu schaffen und siehe da, die Lösung steckte im Prozess.

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