Struktur statt Inhalt

Warum Inhalt nichts und Struktur alles ist (und wie Dir diese Erkenntnis hilft, Dein Business weiterzubringen)

Ich bin Bloggerin. Ich liebe Content Marketing. Wie kann ich also behaupten, dass Inhalt NICHTS ist? Widerspricht sich das nicht? Ich sage Nein.

Content Marketing ist genau mein Ding!

Über gute, wertvolle Inhalte Leser und irgendwann auch Kunden zu gewinnen ist für mich die smarteste Art von Marketing, die ich kenne. Ich verkaufe nicht, ich argumentiere nicht. Ich ZEIGE meine Kompetenz einfach dadurch, indem ich regelmäßig in meinem Blog darüber schreibe, ein kostenloses EBook oder einen E-Kurs anbiete.

Auch viele meiner Bloggerkolleginnen und -kollegen machen das so. Wir halten nicht mit unserem Wissen hinter dem Berg, geben alles raus. Wissen ist heutzutage sowieso überall abrufbar. Wer sichtbar werden und Vertrauen bei den Menschen aufbauen will, der stellt sein Wissen einfach kostenlos zur Verfügung. Und zwar alles.

[box type=“note“ width=“100%“ ]Und eines lässt sich leicht beobachten: Bei den wirklich Guten gibt es kein „Wenn Du mehr wissen willst, kaufe dies und das…!“ oder „Das war Tipp 1-3, für die restlichen genialen Tipps, klicke (und kaufe) hier…!“[/box]

 

Warum funktioniert das und wie kommen dadurch Kunden?

An der Stelle lese ich oft die einfache Begründung:

„Die Kunden kommen, 1. weil sie Vertrauen haben und 2. weil das persönliche Coaching nochmal was ganz anderes ist.“

Zugegeben, solange ich mir selbst nicht ganz im Klaren darüber war, was das genau bedeutet, habe ich den Satz auch schon oft genau so gesagt. Im Grunde ist das auch nicht falsch. Ein Text vermittelt natürlich nicht genau das Gleiche, wie der Autor im persönlichen Gespräch, da dieser im Dialog natürlich ganz anders auf sein Gegenüber reagiert. Das heißt, die Inhalte werden individueller, viel mehr Informationen (Stimme, Körpersprache, etc.) werden mit einbezogen.

Doch was ist der wirklich entscheidende Unterschied?

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch nicht darin, dass im persönlichen Gespräch, im Coaching oder im Online-Coachingprogramm die Inhalte (noch) besser werden oder gar völlig anders.

Der Unterschied liegt in der Struktur.

Ganz einfach gesagt heißt das:

…nichts. Oder nicht viel.

Das liegt daran, dass wir Menschen hinter unserem Verhalten eine bestimmte Struktur haben. Wir tun Dinge immer und immer wieder auf die gleiche Weise. Meist bekommen wir davon gar nichts mit. In vielen Bereichen sichert das unser Überleben und ist somit sehr hilfreich. Niemand von uns muss jeden Tag darüber nachdenken, WIE man kaut, schluckt, sich die Schuhe zu bindet oder die Treppe runtergeht (zumindest nicht mehr ab einem bestimmten Alter und bis zu einem bestimmten Alter ;-))

In anderen Bereichen – und leider kriegen wir auch davon meist bewusst nichts mit – ist das leider nicht so hilfreich, z.B. wenn es darum geht, das eigene Verhalten zu ändern, weil

  • eine Spinnenphobie im Grunde absolut sinnlos ist
  • Du es schon wieder nicht hinbekommen hast, morgens joggen zu gehen oder
  • Du immer wieder die gleiche, erfolglose Strategie fährst, um mehr Kunden als Coach zu bekommen. 😉

Das stimmt natürlich nicht für alle Menschen. Es gibt durchaus Menschen, die, wenn sie bestimmte neue Informationen bekommen, sofort sich selbst durchschauen, genau erkennen, wie das eigenen Verhalten beschaffen ist und woher es kommt und es entsprechend ändern. In bestimmten Situationen hast Du diesen Aha-Effekt sogar mit Sicherheit auch schon erlebt:

Du liest einen Blogartikel…, es fällt Dir wie Schuppen von den Augen…, Du denkst „Meine Güte, ja klar, wieso bin ich da nicht schon selbst drauf gekommen?“ Du schreibst vielleicht sogar einen Kommentar und bedankst Dich für diese Erkenntnis, die sicherlich Dein Leben ändern wird und dann…

… fällst Du entweder gleich oder nach ein paar Tagen in Dein altes Verhalten und Deine alte Struktur zurück. Wenn Du Glück hast, vergisst Du sogar komplett, was Du gelesen hast. So brauchst Du Dir nicht einmal mehr Vorwürfe machen. Das hat unser Gehirn schon geschickt eingefädelt. 😉

Willst Du nicht gleich wieder vergessen, was Du grade gelesen hast, sondern wirklich dranbleiben? Ja? Dann klicke bitte hier.

Wo bekommst Du also eine neue Struktur her?

Da können wir als bloggen und wertvollen Inhalt produzieren so viel wir wollen. Wir können supergroßzügig damit um uns werfen. Wir inspirieren, motivieren, schaffen neue Erkenntnisse und das alles for free! Das ist überhaupt kein Problem, denn es hilft nicht. Oder lass es mich genauer ausdrücken: die Inhalte alleine helfen nicht.

Wahrscheinlich fällt Dir jetzt sofort ein Gegenbeispiel ein. Ein Artikel, der Dein Leben verändert hat. Der Dich so sehr inspiriert hat, dass Du im nächsten Moment genau gewusst hast, was zu tun war und es auch umgesetzt hast. Natürlich gibt es diese Artikel.

Wenn Du genauer hinschaust, wirst Du feststellen, dass es dabei allerdings nicht die Inhalte waren, die Dich verändert haben. Mal ehrlich, so ziemlich alles, was wir schreiben, lesen, hören oder sehen ist nicht neu. Inhalte gibt es tausendfach auf der Welt und heutzutage haben wir in sekundenschnelle Zugriff auf alles. Es ist also (in den allermeisten Fällen) nicht die Information, die Dir vor besagtem Artikel gefehlt hat. Es ist die Art und Weise, in der sie zum genau richtigen Zeitpunkt in der für Dich genau richtig, aufbereiteten Form zur Verfügung steht.

Ich erlebe das im Live-Coaching und auch in Online-Kursen so.

In den meisten Online-Kursen, die ich kenne, wird nichts vermittelt, was ich nicht auch in einem Buch nachlesen könnte. Doch wenn ich eine bestimmte Zeit lang (wie z.B. in der 21-Tage-Challenge von Karin Wess) mit einer Gruppe von anderen Menschen zusammen eine bestimmten Prozess durchlaufe, der mir eine neue Struktur zu arbeiten anbietet und wenn der Kurs es schafft, mich entsprechend abzuholen und mitzunehmen, dann verändert sich etwas. Mal ehrlich, dass es nützlich ist, eine ToDo-Liste zu führen, wird nicht sehr vielen Menschen, die selbständig sind, wirklich neu sein.

Doch weil Karin es vermag, uns mit auf eine Reise zu nehmen und es schafft, einige von uns aus ihrem Trott zu reißen, funktioniert das Konzept.

Funny business yogaSie könnte uns auch dazu ermutigen, alle um 12 Uhr Mittags regelmäßig einen Kopfstand zu machen (niemand hat bisher bewiesen, dass das nicht auch gut für unser Business sein könnte), doch das würden wir dann sehr wahrscheinlich – bis auf ein paar Spaßvögel – als nicht sinnvoll erachten und die Struktur würde nicht greifen.

 

Ich erlebe das in meinem eigenen Coachingprogramm genauso. Das Programm ist für Coaches und vieles von den Inhalten ist (natürlich) für Coaches nicht neu. Die meisten haben eine gute Ausbildung und es ist ihnen durchaus klar, warum z.B. Ziele oder Glaubenssätze wichtig sind für den eigenen Erfolg. Und einige Inhalte sind bestimmt, wie natürlich auch bei Karin, für einige Teilnehmer wirklich neu. Doch auch hier ist der Inhalt hauptsächlich sinnvolles Füllmaterial, damit unser Gehirn nicht Alarm schlägt. Die wahre Veränderung findet in der Struktur statt, die die Teilnehmer durchlaufen.

Wie kann Dir das helfen, Dein Business weiterzuentwickeln?

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: was ich mit diesem Artikel nicht sagen will ist, dass es egal wäre, ob wir guten oder schlechten Inhalt produzieren. Ich bin davon überzeugt, dass Content Marketing überhaupt nur mit guten Inhalten funktionieren kann. Was ich sage ist, dass es jedoch am Ende nicht die Inhalte sind, die uns verändern.

Wer das verstanden hat, sieht das „System dahinter“ und kann erkennen, warum es – wie Du vielleicht schon öfter gehört hast – nicht notwendig ist, inhaltlich „das Rad komplett neu zu erfinden“. Es kommt darauf an, die Menschen, die Du unterstützen willst, durch einen Prozess zu führen, in dem sie die Möglichkeit bekommen, ihre Struktur zu verändern. Das Schöne im Coaching, ob nun online oder live, ist, dass der Klient dabei seine volle Eigenverantwortung behält. Am Ende geht jeder mit genau dem Lernerfolg heraus, der für ihn jetzt genau richtig ist.

Wenn Du also mit Deinen Inhalten noch mehr Erfolg haben willst, dann gib diesen Inhalten eine übergeordnete Struktur.

Überlege Dir nicht nur, was der Leser/Zuschauer/Teilnehmer gerade an Informationen bekommt, sondern was diese Information mit ihm macht.

Überlege Dir nicht nur, wie wertvoll Dein Text/Vortrag/Seminar für jemanden inhaltlich ist, sondern welche inneren Schritte derjenige dabei durchlaufen soll.

Und auf einer noch höheren Ebene… wenn Du alle Deine Inhalte von oben auf dem „Spielfeld“ betrachtest, was hast Du damit vor? Wohin geht die Reise? Wohin begleitest Du Deine Kunden? Welche Strukturen willst Du durchbrechen, welche neu aufbauen?

 

Wow. Danke, dass Du bis hierher gelesen hast. Ich glaube, diesen Artikel schafft nicht jeder bis hier. Du schon! 🙂

Liebe Grüße
Christina

 

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business woman with laptop and her baby girl

Coach oder Kinder? Rückwärts leicht gemacht.

Vielleicht ist dieser Artikel mehr für meine weibliche Leserschaft… aber nur vielleicht. Denn im wesentlichen stehen ja in der heutigen Zeit sowohl Männer als auch Frauen vor der Frage: Karriere oder Kinder? Zumindest in unserer kleinen Familie war es so, dass wir uns diese Frage gemeinsam gestellt haben. Es war nicht von vorn herein klar, dass ich als Frau meinen Beruf aufgeben muss, sobald Kinder da sind. Ich wollte es dann aber so. Ich wollte wissen, wie das ist… so als Vollzeitmama. Und ja, war nett. 😉

Inzwischen sind unsere Kinder 2,5 und 4 Jahre alt und ich arbeite seit ca. einem Jahr wieder. Ich habe mir meine berufliche Selbständigkeit langsam wieder aufgebaut. Naja vielleicht sollte ich besser sagen, MIR ist es langsam vorgekommen. Von außen bekomme ich ziemlich oft was ganz anderes zu hören: „Christina, wie machst Du das? WIE alt sind Deine Kinder? Wo nimmst Du die Zeit her für all diese Aktivitäten?“

Nun gut, heute soll das Geheimniss gelüftet werden:

I have no fucking idea! Nein ehrlich, das ist kein Witz. Ich habe keine Ahnung, wie das immer alles geht.

Ich höre und lese da immer die ganzen Ratschläge wie „Nimm Dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit.“, „Teile Dir Deine Arbeit in kleine Teile ein.“ , „Stecke Dir erreichbare Ziele und überprüfe den Erfolg.“ Ehrlich, das klappt bei mir überhaupt nicht.

Also bestimmt gibt es berufstätige Mamas oder Papas da draußen, die wenden das genau so an und es klappt super. Es muss die geben. Bitte lass es die geben. Ich fall sonst vom Glauben ab. (An dieser Stelle: Bitte meldet Euch in den Kommentaren, dass es Euch gibt!!!)

Okay, back to… me. Ich mach das völlig anders. Ich habe einen großen Block und einen Bleistift. Auf diesen Block schreibe ich ständig irgendwas auf, weil ich ständig Ideen habe, was ich noch alles tun könnte. Soweit so gut. Wenn ich dann eine von diesen Ideen angehe, arbeite ich eine ganze Weile wie eine Gestörte daran, gönne mir fast keine Pausen und bin hochproduktiv.

Meine Kinder sind währenddessen entweder im Kindergarten (unter der Woche) oder, wenn es nicht anders geht und ich mal ein Wochenende durcharbeiten muss und will, mit Papa bei den Großeltern. Wenn ich grade mal wirklich an eine größeren Projekt dran bin, sehen mich meine Kinder auch mal ein paar Tage lang nur zum Abendessen. Oder – noch viel schlimmer – ich arbeite sogar während sie neben mir spielen.

Während dem 1. Testdurchlauf meines Online Coachingprogramms habe ich gefühlt meine Kids jetzt fast 6 Wochen nicht gesehen. Gestern war ich mal unten (mein Büro ist im DG) –  alles ok, sie lieben mich noch. 😉

So ist das natürlich nicht immer. Ich liebe ja mein Privatleben auch sehr. Meine Pferde. Gemeinsam mit meinem Mann abends einen schönen Film anschauen. Ein gutes Buch lesen. Am Wochenende einen Familienausflug machen. Für all das finde ich auch Zeit, wenn dann wieder so ein „Schub“ vorbei ist.

Was ich damit sagen will ist, dass ich meine Aufgaben weder in Scheibchen schneide, noch halbestundeweise arbeite. Beim Schreiben dieses Artikels (habe ich schon mal erwähnt wie sehr ich das Schreiben liebe und wie heilsam es ist) ist mir bewusster geworden, was ich mache, um dennoch so strukturiert vorzugehen, wie ich das offensichtlich doch tue. Ich plane rückwärts. Das beschreibe ich gleich noch genauer.

Was hat das alles mit Dir zu tun?

Ich glaube, dass es noch mehr wie mich da draußen gibt, vielleicht ja Du. Zufälligerweise. 😉

Wir zwei, also Du und ich, zermartern und regelmäßig das Hirn darüber, wie das alles gehen soll, also Coach sein (mit all dem was da dran hängt, also Konzeptausarbeitung, Websitepflege, Marketing, Netzwerken, Kundengespräche, etc.) und gleichzeitig ein vernünftiges Privatleben mit glücklichen Kindern hinkriegen.

Ein Ziel stecken und nach vorne schauen. Unmöglich. Ein Berg, nein sorry, ein Gebirge  von Verpflichtungen und ToDo’s steht da zwischen mir und meinem Ziel und ich fange erst gar nicht an.

Rückwärts ist mein Zauberwort

Vielleicht klingt das ein bisschen verrückt, aber ich setze mir einen Endtermin und überprüfe nur SEHR GROB ob das machbar ist (also natürlich kann ich nicht ein Projekt in 2 Wochen fertig haben, wenn ich die nächsten 2 Wochen in Urlaub bin). Wenn also keinen größeren, anderen Projekt oder Dinge anstehen, dann setze ich den Termin fest. Ich berücksichtige keine Familienfeiern, Coachingtermine, Telefonate oder gar tägliche Kleinigkeiten wie Staubsaugen oder Einkaufen.

Mein nächster Schritt ist, dass ich Verbindlichkeit erschaffe. Das heißt z.B., ich poste mein Vorhaben auf facebook oder schreibe veröffentliche es auf meiner Homepage.

Spätenstens jetzt entsteht bei mir eine sehr große Energie, denn ich beginne nun das Projekt irgendwie möglich zu machen, anstatt mir dauernd zu überlegen, warum es nicht geht.

Das heißt, in so einer Phase, setzte ich mich, wann immer es mir möglich ist, hin und arbeite an meinem Projekt. Das hat dann für diesen Zeitraum Priorität eins. Hey mal ehrlich, meine Kinder laufen mir nicht weg, meine Kunden… naja, ok, das ist ein bisschen übertrieben, trifft es aber doch irgendwie ganz gut. Und bevor jetzt lauter Protest kommt von wegen „Aber die Kindheit ist doch so schnell vorbei und Du verpasst sie vielleicht!“ will ich sagen, dass das 1. nur immer eine bestimmte Zeit so läuft und 2. glaube ich, dass wir Mama’s uns genau dahinter auch gerne verstecken, wenn es um das eigene Glück geht. Zu meinem Glück gehört der Beruf dazu.

Also zurück zum Rückwärts-Prinzip (was für ein Wortspiel!)

Diese Vorgehensweise ist aus 2 Gründen ziemlich gefährlich:

  1. Sie erfordert eine gute Einschätzung der eigenen Kräfte, denn in den Projektphasen habe ich zwar einen enormen Antrieb, verbrauche aber auch viel Energie.
  2. Sie bringt vielleicht schneller Erfolg als Dir lieb ist und es könnte passieren, dass Du süchtig wirst.

Diese beiden Gefahren meine ich wirklich ernst. Ich glaube wirklich, dass für viele Menschen da draußen die halbe Stunde pro Tag besser und gesünder ist. Vielleicht gibt es sogar relativ wenige Menschen, die auf diese Weise, also rückwarts, arbeiten (können).

Wenn Du einer davon bist, DU BIST NICHT ALLEIN. 🙂

Liebe Grüße

Christina

PS: Beim nochmaligen Durchlesen merke ich, dass auch diesem Artikel die Rückwärts-Struktur zu Grunde liegt. Ich wollte einen Artikel in 2 Stunden schreiben und wusste am Anfang noch nicht die Lösung für das geschilderte Problem. Dann habe ich alles daran gesetzt, das zu schaffen und siehe da, die Lösung steckte im Prozess.

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Coachingprogramm, Abflug

5 Schritte auf dem Weg zum ersten, eigenen Online-Coachingprogramm

Ich bin ja kein Profi was Onlineprogramme angeht, da gibt es schon ganz andere Fachleute.

Und ich glaube auch nicht, dass ein Coachingprogramm die einzige Lösung für alle Coaches auf dem Weg zu mehr Geld oder Freiheit ist. Doch es ist EINE Möglichkeit. Und da ich sie nutze, berichte Dir gerne aus der Praxis, wie ich als Coach mein erstes Programm entworfen, gestaltet, gebaut und verkauft habe.

Ich will Dir genau sagen, was mir zur Verfügung stand und was nicht.

Was habe ich?

  • Ich habe mein Wissen und meine Fähigkeiten als Coach
  • Ich habe Internet (dort ist ALLES an Wissen zu finden was man braucht)
  • Ich habe unglaublich viel Freude an dem was ich tue
  • Ich habe mir über einen gewissen Zeitraum jeden Tag 2-3 Stunden Zeit nur für dieses Programm genommen (und in der Endphase etwas mehr – siehe unten)
  • Ich habe ein unglaublich starkes soziales Netzwerk (allen voran mein Mann!)

Was habe ich nicht?

  • Mir stand nicht viel Kapital zur Verfügung
  • Ich habe nicht die Zauberformel für schnellen Erfolg
  • Ich habe keine Ausbildung als Programmierer

Wie ich eingesetzt habe, was mir zur Verfügung stand oder steht, erfährst Du jetzt.

Schon geht’s los!

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1. Schritt: Idee

Überhaupt eine Idee zu finden, das war der längste aller Prozesse. Nur grob:

  • Ich habe ca. 2 Jahre gebraucht.
  • In diesen zwei Jahren war ich natürlich alles andere als untätig, sondern habe (neben meinem Job als Mama)
    • vieles ausprobiert
    • noch mehr gelernt
    • Rückschläge eingesteckt
    • Bücher und Blogs gelesen
    • Ich habe mein Netzwerk ausgebaut, mich viel gezeigt (Christina, was Du immer alles auf facebook postest!) und bei anderen Bloggern kommentiert und geliked. (Und nein, das habe ich nicht nur für Marketingzwecke getan, sondern weil andere Blogger mir so viel gegeben haben.)
    • Ich habe selbst einen Blog gestartet.
    • Ich habe Fortbildungen gemacht.
    • Bei jeder einzelnen Fortbildung hatte ich die Hoffnung, dass JETZT die zündende Idee kommen würde. War nix.
    • Die zündende Idee kam bei einem gemeinsamen Wochenendausflug mit meinem Mann ohne Kinder mit viel S.. – oh Mann, ich lande immer wieder bei diesem Thema. 😉
    • Der Tag der Idee war der 16.08.2014. Also vor genau 4 Wochen!
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2. Schritt: Entwurf und Gliederung

Als die Idee da war, war ich so Feuer und Flamme, dass ich den groben Entwurf innerhalb von einer Stunde auf Papier hatte. Den Entwurf in eine Gliederung umzuarbeiten hat dann noch mal ca. eine Woche gedauert.

Die Inhalte waren ja alle schon in meinem Kopf. Ich brauchte sie „nur“ noch in eine Ordnung zu bringen. Ich verwende dafür altmodisch Papier und Bleistift. VIEL Papier!

Wichtig waren dabei folgende Eckpunkte:

  • Wie lange sollte der Kurs dauern?
  • Wie viele Module sollte er beinhalten?
  • Welche Inhalte sollen rein?
  • Welche Programme will ich dafür nutzen?
  • Wie viel soll er kosten?
    • Für die Testphase (Betaphase) war die Entscheidung zu treffen: Kostenlos oder gegen geringe Gebühr? Ich entschied mich für eine geringe Gebühr. Meine Inhalte sind noch nicht perfekt aufbereitet, manches funktioniert nicht 100% rund, aber meine Inhalte sind wertvoll. Punkt.
  • Welche Klienten will ich haben?
  • Wann soll der Kurs zum ersten Mal online gehen? Antwort: 15.09.2014
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3. Schritt: Verkauf

Ich bin wie ich bin – auf den letzten Drücker geht es am Besten.

  • Zwei Wochen habe ich mir Zeit genommen, um mir zu überlegen, welche Tools, Programme, PlugIns ich für das Programm nutzen möchte.
  • Die nötigen Plug Ins habe ich auf meiner WordPress Seite installiert und schon mal das Nötigste eingerichtet. Nur für den Fall, dass jemand an meinen Angebot interessiert sein sollte. 😉
  • In der zweiten Woche habe ich zwei „Freundinnen-Kolleginnen-Verbündete“ gefragt, ob sie das Programm kostenlos mitmachen wollen. Ich wollte mir zum einen das Gefühl verschaffen, schon Teilnehmer zu haben und zum anderen sichergehen, dass ich keine Rückzieher mache. Jetzt hatte ich mein Wort gegeben. Also gab es eh nur noch den Weg nach vorn!
  • Am 09.09.14 habe ich in einem Blogartikel das Angebot erwähnt.Die Resonanz war so hoch, dass ich..
  •  schnell eine Angebotsseite erstellt habe, die am nächsten Tag online war und über Digistore war das Angebot buchbar.
  • Ich habe meine Angebotsseite auf facebook gepostet und in meinem wunderbaren Netzwerk verteilt.
  • Ich habe meine Newsletterabonnenten informiert.
  • Innerhalb von 5 Tagen waren die 15 Plätze voll gebucht.
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4. Schritt: Umsetzung

Vom 10.09. bis zum 14.09. habe ich das erste Modul erstellt.

  • Ich habe 10 Unterseiten auf meinem Blog erstellt, verlinkt und gestaltet.
  • Ich habe 8 Videos (je 5-10 Min.) und eine Audiodatei erstellt.
  • Ich habe 10 Übungen als pdfs zu den Videos erstellt.
  • Ich habe ein Forum eingerichtet.
  • Ich habe 4 Tage lang nicht viel geschlafen und meinen Mann mit den Kindern über’s Wochenende zu Oma und Opa geschickt.
  • Ich habe getestet und verbessert.
  • Jetzt habe ich vor meinen Teilnehmern einen Vorsprung von einer Woche. Glücklicherweise steht ja jetzt viel von der Struktur schon und ich fülle diese Struktur „nur noch“ mit Inhalten. Inhalte, die ich teilweise schon mein Leben lang und teilweise in den letzten 2 Jahren gesammelt habe.

Das fühlt sich so großartig an. Wie viel Kraft und Energie frei wird, wenn man sein Herzensthema gefunden hat – unglaublich!

Natürlich ist mein Arbeitseinsatz im Moment noch recht hoch, ist wohl normal in so einer Testphase. Doch schon jetzt merke ich, wie sich viele Dinge verselbständigen. Beim nächsten Durchlauf fällt diese ganze Neuerstellung dann ja weg und Schritt für Schritt bin ich weniger in den Ablauf involviert.

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5. Schritt: Freizeit

MeineKids

Gestern beim Einkaufen – happy Kids 🙂

Jetzt fahre ich erst einmal Geburtstaggeschenk für meine Tochter kaufen. Sie wird übermorgen 4 Jahre alt. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Und vielleicht wäre es gut, heute Nacht mal wieder etwas mehr Schlaf zu erwischen. 😉

Alles Liebe

Deine Christina

 

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