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Die 5 Social Media Geheimnisse erfolgreicher Coaches und wie Du davon profitieren kannst

Ich bin ja doch ziemlich präsent auf facebook und eine Social Media Strategie ist ein fester Teil meiner Gesamtstrategie. Ich halte das für eine sehr effektive und kostengünstige Möglichkeit, mich als Coach sichtbar zu machen. Deswegen habe ich für heute die

Social Media Expertin Sandra Holze

eingeladen, für meine Coaches – also für Dich – ein paar Tipps zum Umgang mit den sozialen Medien zusammenzustellen.

Ihr Artikel ist einfach toll geworden und beinhaltet nicht nur einfach irgendwelche Tipps, sondern DIE 5 größten Geheimnisse, die Deinen Erfolg auf facebook & Co ausmachen. Ich kann jeden einzelnen bestätigen, jeder einzelne erfordert im Grunde nichts weiter als einen gesunden Menschenverstand, ein wenig die grauen Gehirnzellen anzustrengen und etwas Durchhaltevermögen. 🙂 Aber lies selbst…

Gastartikel von Sandra Holze – Social Media Expertin

Fragst du dich, warum manche Coaches scheinbar viel erfolgreicher und bekannter sind als andere?

Wie schaffen sie es, online überall präsent zu sein? Warum erscheinen andere, die genauso gut und lange im Geschäft sind, gar nicht auf der Bildfläche?

Erfolgreiche Coaches haben erkannt, wie sie Social Media richtig für sich nutzen.

Hier sind die 5 Social-Media-Geheimnisse der Social-Media-Rockstars unter den Coaches.

1. Geben ohne Hintergedanken

Herausragend bekannte Coaches haben verstanden, dass Geben ohne Erwartungen der wichtigste Schlüssel ist, um begeisterte und treue Fans zu gewinnen. Sie teilen ihr Wissen, ohne zurückzuhalten und helfen ihren Fans und Lesern damit, weiterzukommen. Ihre Fans lernen so ihre Arbeitsweise kennen und sehen, dass ihre Tipps zu Ergebnissen führen.

Wie du das umsetzen kannst

  • Sei großzügig mit dem, was du im Blog, im Newsletter und in den Netzwerken gibst. Je mehr herausragend guten Content du teilst, umso mehr Interessenten wirst du anziehen.
  • Frag dich immer, ob du deine Informationen von Herzen teilst und ohne eine kurzfristige Erwartung an deine Leser und Fans. Wenn du deine Inhalte an Bedingungen knüpfst, werden sich deine Leser getäuscht fühlen. Deine kurzfristige Motivation sollte das Helfen sein. Dann wirst du langfristig eine treue Fangemeinde aufbauen, die von dir kauft.

2. Stete Präsenz

Social-Media-Rockstars sind präsent und täglich auf Facebook, Google+ oder anderen Netzwerken aktiv und mit ihren Fans in Kontakt. Ihre Fans können sich darauf verlassen, dass ihre Blog-Artikel und Newsletter regelmäßig erscheinen. Viele haben sogar feste Tage, an denen sie ihre Fans mit neuen Inhalten versorgen.

Wie du das umsetzen kannst

  • Triff mit dir folgende Vereinbarung: Wenn Social Media, dann richtig. Kündige auf deinem Blog an, wann Leser deine Blog-Artikel oder Newsletter erwarten können. Diese öffentliche Verpflichtung hilft dir, am Ball zu bleiben.
  • Veröffentliche deinen Newsletter nicht seltener als monatlich, sonst vergessen deine Leser, wer du bist.
  • Auf Facebook und den anderen Netzwerken solltest du täglich präsent sein, um in der Nachrichtenflut nicht unterzugehen. Plane deine Facebook-Beiträge wöchentlich im Voraus, das geht wesentlich schneller, als dir täglich Gedanken machen zu müssen. Mit der Timer-Funktion kannst du deine Beiträge auf Facebook im Voraus einstellen.
  • Erstelle einen Redaktionsplan für deinen Content. Trage alle wichtigen Anlässe, wie deine Seminare, neue Angebote oder Feiertage, ein. So kannst du diese zukünftig bei deiner Planung berücksichtigen. Hier ist eine Vorlage. http://bit.ly/socialmediathemenplan

3. Großes Netzwerk

Nicht umsonst haben wirklich erfolgreiche Menschen immer auch ein großes Netzwerk. Als Einzelkämpfer erfolgreich zu werden, ist deutlich schwerer, wenn nicht gar unmöglich. Facebook und Co. macht es uns unglaublich einfach, uns mit anderen zu vernetzen. Coaches, die Social Media erfolgreich zur Kundenakquise nutzen, sind richtig gut im Netzwerken. Sie nutzen Social Media, um sich mit Personen innerhalb und außerhalb ihrer Nische zu verknüpfen. Sie teilen regelmäßig auch die großartigen Inhalte anderer Leute. Die Regel „Wie du mir, so ich dir“ trifft zu und ein größeres Netzwerk führt zu mehr Empfehlungen, mehr Fans und höherer Interaktion.

Wie du das umsetzen kannst

  • Mach es dir zur Gewohnheit, regelmäßig anderer Leute Blog-Artikel zu kommentieren und auf deinen Social-Media-Profilen zu teilen. Nutze die sozialen Netzwerke nicht nur, um deine Inhalte zu teilen.
  • Zettle regelmäßig Gespräche mit deinen Fans an, indem du kleine Fragen stellst und auf Kommentare antwortest.
  • Werde aktives Mitglied einer Gruppe und schau, ob du regelmäßig die Fragen anderer Mitglieder beantworten kannst.
  • Verknüpfe dich mit anderen Bloggern und biete ihnen Gastartikel an. Regelmäßige Gastartikel in Blogs, die von deiner Nische gelesen werden, helfen dir immens dabei, deine Bekanntheit aufzubauen.

4. Klares Zielgruppenprofil

Richtig gute Coaches kennen ihre Kunden und Leser so gut, dass sie mit ihren Inhalten und Empfehlungen Gefühle wecken, denen sich ihre Leser kaum entziehen können. Sie schaffen es, mit ihren Themen die Probleme ihrer Leser und Fans anzusprechen und Tipps zu geben, die wirklich weiterhelfen.

Wie du das umsetzen kannst

  • Überlege dir, wer dein Wunschkunde ist und finde alles über ihn oder sie heraus. Erstelle dir eine ausführliche Beschreibung dieser Person und halte die Herausforderungen, Problemen, Sorgen, Ängste, Hoffnungen und Träume fest. Wenn du das Gefühl hast, deinen idealen Kunden ganz genau zu kennen, bist du am Ziel. (Eine genaue Beschreibung, wie das geht, findest Du auch in diesem Artikel. Anm. C.E.)
  • Wenn du deine Inhalte erstellst, schreibe so, als würdest du zu deinem Wunschkunden sprechen. So wird deine Kommunikation wesentlich persönlicher und du ziehst zukünftig die richtigen Leute, nämlich potenzielle Lieblingskunden, an.

Nein, das ist kein Tippfehler! 😉

5. Unverwechselbare Position

Erfolgreiche Coaches haben es geschafft, ihre Person in eine Marke zu verwandeln. Sie haben ihre Persönlichkeit soweit in ihr Unternehmen eingebracht, dass sie damit eine unverwechselbare Positionierung erreicht haben. Das ist aus zwei Gründen sehr clever: 1. Persönlichkeit kann von Wettbewerbern nicht kopiert werden. 2. Kommunikation allgemein und natürlich auch in Social Media erfolgt immer zwischen Menschen. Uns fällt es einfach leichter, uns mit einer Person zu identifizieren als mit einem Unternehmen.

Wie du das umsetzen kannst

  • Überlege dir, wie du deine Person in dein Coachingunternehmen integrieren kannst. Welche Erfahrungen und Ereignisse haben dich dahin gebracht, wo du heute stehst? Erzähle diese Geschichten in deinem Blog, auf deiner Über-mich-Seite oder im Newsletter.
  • Trau dich, deine Meinung, auch wenn sie kontrovers ist, zu vertreten und zu teilen. So ziehst du viele Gleichgesinnte an, regst Diskussionen an und erzeugst damit viel Aufmerksamkeit.
  • Gib deinen Lesern und Fans ab und an persönliche Einblicke. Zeig, wie du arbeitest und was du als Privatperson gern tust. Menschen lieben solche Einblicke, denn sie zeigen, dass hinter dem erfolgreichen Unternehmer ein ganz normaler Mensch steckt.

Fazit

Nimm dir schon erfolgreiche Personen zum Vorbild und modelliere, was die tun. Wende die 5 Social-Media-Geheimnisse erfolgreicher Coaches an und du wirst sehen, dass du mehr Aufmerksamkeit, mehr Interaktion und letztlich mehr Fans und Kunden gewinnst.

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portraetblauAutoreninfo:

Sandra Holze berät Unternehmer dazu, wie sie mit Social Media Kunden binden und akquirieren. Auf www.likesmedia.de gibt es ihren wöchentlichen Newsletter mit Tipps zum Bloggen, Facebook & Email-Marketing.

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Vielen Dank liebe Sandra, für diesen wunderbaren Artikel.

Jetzt sind Sandra und ich natürlich gespannt, was davon Du bereits umsetzt oder vielleicht hast Du ja auch noch einen Supertipp auf Lager. Wir freuen uns auf Dich in den Kommentaren.

Liebe Grüße

Sandra & Christina

Marketing im Flow

Marketing im Flow? Das geht doch gar nicht.

Verkaufen ist immer noch für viele Coaches ein ganz böses Wort. Niemand will sich gerne anbiedern. Andere mit guten Argumenten von sich selbst zu überzeugen fällt vielen sehr schwer, nicht zuletzt, weil sie noch nicht mal von sich selbst wirklich überzeugt sind.

Und selbst wenn das der Fall sein sollte… das Anderen gegenüber zu behaupten ist vielen sehr unangenehm.

Und dass genau das auch heute gar nicht mehr notwendig ist, finde an der „neuen Art des Marketing und Verkaufs“ so wunderbar.

Für mich ist Verkaufen = Vertrauen aufbauen.

Doch wer jetzt hergeht und zu seinen Kunden Vertrauen aufbaut, nur um zu verkaufen… Nö, so funktioniert der nicht. 😉

Wenn ich alle meine Aktivitäten nur unter dem Gesichtspunkt des Verkaufens plane und durchführe, werden das die Menschen da draußen irgendwann merken. Die Welt ist transparent geworden und der größte Fehler, den man machen kann, liegt meines Erachtens darin, seine Kunden zu unterschätzen.

Austricksen und „übers Ohr hauen“ durch Versprechungen oder Lockangebote sind vielleicht Taktiken, die hier und da noch funktionieren mögen. Doch welche Kunden bekomme ich dabei? Und ich glaube daran, dass die Menschen mit denen ich, egal auf welcher Ebene, zu tun habe, es irgendwann unterschwellig (oder energetisch, wie auch immer man es nennen mag) merken werden, dass ich nicht fair spiele.

Also keinerlei Strategie, nur alles aus Leidenschaft?

Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass ich alles was ich tue, rein aus Leidenschaft mache. Es wäre einfach gelogen zu behaupten, dass alle meine facebook Postings, alle meine Blogartikel und was ich sonst so tue, aus reinem guten Willen der Menschheit gegenüber geschehen. Ich bin nicht von der Wohlfahrt. Ich möchte von dem, was ich aus Leidenschaft tue leben können. Ich will Geld damit verdienen und dazu brauche ich Kunden.

Wo ist also der schmale Grad, wo sich reine Marketingstrategien und das Handeln aus ganzem Herzen treffen? Gibt es das überhaupt? Marketingstrategien sind zweckgerichtet. Etwas, das ich aus Liebe zum Tun tue, ist zweckfrei. Ich tue es, weil es Freude macht und ich bin dabei im Flow. Wird nicht jeder Flow sofort unterbrochen, sobald sich der Zweckgedanke einschleicht? Ist Marketing im Flow also quasi unmöglich?

In meiner kleinen Welt gibt es dafür eine Lösung: Ich habe gelernt, Marketing zu lieben.

Ja, ich sage bewusst, dass ich das gelernt habe, denn bis vor einigen Monaten war mir der Gedanke, dass man so etwas wie Marketing überhaupt mögen kann, wirklich fremd. Über Verkaufen habe ich ähnlich gedacht. Doch dann habe ich gelernt, dass es ehrliches, authentisches und vor allem RESPEKTVOLLES Marketing geben kann. Ich habe außerdem gelernt, dass nichts „ehrenhaftes“ daran ist, mein Licht unter den Scheffel zu stellen und mich nicht meinem Wert entsprechend zu verkaufen. Ich diene der Welt damit nicht, wie es ja so schön in der Antrittsrede von Nelson Mandela heißt und die ich mir solange über meinen Schreibtisch gehängt habe, bis ich das verinnerlicht hatte.

AntrittsredeMandelaBildDu kannst sie Dir downloaden und auch aufhängen, wenn Du magst 🙂

Ok, was bedeutet das genau?

Das bedeutet ganz einfach, dass ich mir vor allen Aktivitäten, die ich durchführe, immer eine Frage stelle, die vielleicht sehr banal klingt, doch für mich allesentscheidend ist:

„Fühle ich mich gut, bei dem, was ich da gerade mache?“

Es gibt manchmal Marketingstrategien, bei denen ich ein „komisches Gefühl“ habe. Aus irgendeinem Grund, den ich vielleicht nicht mal gleich rational erklären kann, fühle ich mich unwohl. Sei es, dass ich das Gefühl habe, dass ich, um dies und das zu tun oder zu schreiben, nicht ganz ehrlich sein könnte oder , dass es sich anfühlt, als würde ich meine Kunden damit irgendwie übervorteilen. Wenn sich etwas in der Art einstellt, lasse ich es. Egal, ob ich rational davon überzeugt bin, dass das Kunden bringen könnte oder nicht. Ich lasse es einfach sein und suche etwas, das sich für mich gut anfühlt.

Ein Beispiel dazu. Seit einigen Tage biete ich meinen kostenlosen E-Kurs „Kunden magisch anziehen – Positionierung für Coaches“ an. Als ich gerade dabei war, diesen Kurs zu entwerfen, fand ich ein Video einer amerikanischen Facebook-Marketerin, in dem sie ihre Strategie vorstellte, wie man aus ihrer Sicht einen „lead magnet“ erschafft und Teilnehmer dafür gewinnt. Die Strategie ansich fand ich toll, doch es gab ein paar Punkte, die fühlten sich für mich nicht stimmig an. Ich pickte mir die Rosinen heraus, den Rest ließ ich weg. Zu dem Kurs haben sich seit vergangenem Dienstag 97 Teilnehmer angemeldet.

(Anmerkung: Den Kurs gibt es immer noch, allerdings ist er inzwischen nicht mehr kostenlos. Die kostenlose Variante hatte mir innerhalb von 3 Monaten 500 neue Newsletterabonnenten gebracht.)

Schritt für Schritt stelle ich mir auf diese Weise meinen eigenen, zu mir passenden Marketing-Werkzeugkoffer zusammen.

Die Standardkoffer waren alle nichts für mich. Doch meinen persönlichen Werkzeugkoffer liebe ich. Ich liebe ihn wirklich. Z.B. liebe ich es, Menschen etwas zu schenken. Also erstelle ich für meine Kunden einen E-Kurs und verschenke ihn. Ich liebe es, mit meinen Kunden persönliche Gespräche zu führen. Also hab ich telefonische Zielgespräche verschenkt (innerhalb von zwei Tagen waren insgesamt 24 Termine belegt). Ich liebe es, zu schreiben, daher schreibe ich diesen Blog. Ich liebe es… ach ja, ich glaub, Du weißt was ich meine, oder?

Aus alledem haben sich nun auch bereits meine ersten Kunden für mein 2. Onlinecoachingprogramm ergeben.

Marketing im Flow! Geht also doch! 🙂

Jetzt interessiert mich, was liebst Du und was davon setzt Du in Deinem Marketing ein?

Liebe Grüße

Christina

 

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Businesswoman using laptop away from co-workers

Ich bin Coach. – Ah ja, und für was? oder Der ideale Klient

Vor einiger Zeit war ich auf einer größeren Veranstaltung und bin mit einigen interessanten Leuten ins Gespräch gekommen. Eine der neuen Bekanntschaften fragte mich, was ich denn beruflich tun würde. Etwas so in der Art: „Und was machen Sie beruflich?“

Kleiner Zwischengedanke: Ich habe mir vor einiger Zeit bereits einen Elevator Pitch ausgearbeitet. Das ist ein Satz (oder zwei) der auf den Punkt bringen soll, was ich beruflich mache und das sollte möglichst so formuliert sein, dass es möglichst interessant für das Gegenüber klingt und neugierig macht. Für alle die den Begriff nicht kennen, das Ding heißt Elevator Pitch, weil es eine persönliche Vorstellung in dem Rahmen ermöglichen soll, die eine Aufzugfahrt dauern kann. Also nicht so sehr lange. Auf jeden Fall keine Zeit für ausschweifende Erklärungen und Hintergrundgeschichten. Erwiesenermaßen haben wir ja nur wenige Sekunden, um unseren Gesprächspartner davon zu überzeugen, dass wir etwas wirklich Interessantes zu sagen oder anzubieten haben.

Mein Elevator Pitch lautet:

Ich unterstütze Coaches darin, ein profitables Geschäftsmodell zu finden, das genau zu ihrem Potential und Lebensstil passt.

Klingt doch nicht schlecht oder? Naja, so viel dazu.

Zum Zeitpunkt des obigen Gesprächs war ich da noch nicht so klar und ich antwortete: „Ich bin Coach.“ Sehr spannend. Und daraufhin folgte auch prompt die Gegenfrage „… ah ja. Und für was?“

Das war für mich die Aufforderung, meine halbe Lebensgeschichte zu erzählen. Ich hatte keine eindeutige Botschaft parat, also holte ich weit aus und erklärte, wie ich geworden war, was ich jetzt bin und warum. Nach einigen Minuten merkte ich zwar meist, dass die Aufmerksamkeit meines Gesprächpartners drastisch absank, doch jetzt war ich schon mittendrin. Ich konnte doch unmöglich aufhören, bevor ich nicht wenigstens gesagt hatte, was am Ende meiner Reise zum Coachsein rauskam.

Dabei war ich selbst noch nicht einmal am Ende dieser Reise angelangt. Ich hatte damals noch keine eindeutige Positionierung. Und… auch noch keine Kunden.

Der Weg zur Sichtbarkeit

Meine jetzige Positionierung auszuarbeiten hat mich ca. 2 Jahre und etliche Seminare und Fortbildungen gekostet. Seitdem mir selbst ganz klar ist, was ich machen möchte, ist es auch meinen Lesern und Kunden klar und sie kommen zu mir.

Eines der größten Geheimnisse dazu hat mir Marie Forleo in ihrer B-School geschenkt (naja ok, geschenkt ist übertrieben, der Kurs war teuer und jeden Cent wert!) und ich teile es gerne hier mit Dir. Sie nennt es ICA – Ideal Costumer Avatar. Auf deutsch nenne ich es: Dein idealer Klient.

Es gibt natürlich noch ein paar mehr sehr wichtige Bausteine für die eigene Posititonierung – dazu später mehr – doch dieses Tool ist sowohl für Coaches, als auch für sonst jeden superhilfreich, der seine Kunden perfekt persönlich ansprechen will.

Seitdem ich meinen idealen Klienten gefunden, oder besser gesagt, erschaffen habe, weiß ich immer genau, an wen ich mich mit meinem Business richte. Egal mit welcher Botschaft. Damit positioniere ich mich klar und steche aus der Masse raus.

Der ideale Klient

Wie erschafft man sich also seinen idealen Klienten?

Das ist eigentlich ganz einfach. Wenn Du Dir einen Klienten aussuchen dürftest, also den perfekten Klienten… wäre das ein Mann oder eine Frau?

Möööööp – wer jetzt sagt: „Ich arbeite aber gerne mit beiden Geschlechtern und will niemand ausschließen“ ist schon raus. 😉 Darum geht es hier nicht. Meine ideale Klientin ist eine Frau. Trotzdem kommen Männer zu mir ins Coaching. Wie das? Einfach nur deswegen, weil ich eindeutig und klar bin.

Also wir versuchen es nochmal. Stell dir vor die gesetzlichen Bestimmungen ändern sich und Du darfst nur noch ein Geschlecht coachen. Du musst Dich jetzt entscheiden. Mann oder Frau?

Ok, ich hoffe, der Punkt ist jetzt durch. Dann geht’s weiter:

Geh ins Internet, rufe die Google Bildersuche auf und gib Mann oder Frau ein, je nachdem was Du gewählt hast. Such Dir jemand aus, der Dir auf Anhieb supersympathisch ist. Druck das Bild ungefähr in Passbildgröße aus (ist ausschließlich für Deine Übung hier, also kein Problem) und klebe es in die Mitte eines DIN A4 Blattes. Dann schreib drum herum stichpunktartig folgendes auf: (der einfacheren Lesbarkeit halber wähle ich ab jetzt die männliche Form)

  • Was ist das Geburtsdatum des Klienten? (Ich will damit eine „Zwischen … und … Jahren -Antwort“ vermeiden.)
  • Welche Haarfarbe hat er?
  • Wo lebt er? Land, Stadt, Ort, Dorf? Wo genau?
  • Wie lebt er? Haus, Wohnung, Villa am Meer?
  • Was arbeitet er?
  • Welche Hobbys hat er?
  • Welche Haustiere hat er?
  • Welche Eigenschaften hat er?
  • Welche besonderes Fähigkeiten hat er?
  • etc. (Was Dir sonst noch einfällt)

Dann kannst Du auf dem nächsten Blatt folgende Fragen beantworten:

  • Welche Träume, Hoffnungen und Ängste hat er bezüglich seiner gegenwärtigen Situation und der Zukunft?
  • Was erhofft er sich von Dir als Coach?
  • Was denkt und fühlt er, wenn er Dein Angebot zum ersten Mal sieht?
  • Was denkt und fühlt er, wenn er Dein Angebot bucht?
  • Was wäre das optimale Ergebnis Deines Angebots für ihn?

Wenn Du das alles schriftlich beantwortet hast, bist Du den Kunden, die für Dich richtig und für die Du richtig bist, schon etwas näher gekommen.

Liebe Grüße

Deine Christina