Selbstwert & Geld

Wie viel Geld ist Dein Selbst wert?

In meinem bisher erfolgreichsten Artikel „Bist Du noch Coach oder verdienst Du schon Geld?“ ging es hier bereits einmal um das Thema Geld. Dass ich es nun nochmal aufgreife, hat ziemlich viele und vorallem gute Gründe.

In den letzten Tagen ist eine wahre Flut von – nennen wir es mal wertfrei – Erlebnissen über mich hereingebrochen. So mein Empfinden, ich weiß es natürlich besser. Diese Erlebnisse habe ich selbst in mein Leben gerufen und sie sind alle perfekt, um mich weiterzubringen, auch wenn ich bei einiger dieser „Erlebnisse“ erstmal ziemlich angenervt war… um es mal sanft auszudrücken. 😉

Was war denn los?

fragst Du jetzt vielleicht und um Dir das zu beantworten, will ich Dir kurz etwas sehr persönliches verraten, ohne das diese ganze Story ziemlich sinnlos erscheinen würde.

Mein Mann und ich sind beide Freiberufler. Wir verdienen zusammen gutes Geld. Bevor ich in die Babypause ging, war mein Anteil daran schon ansehnlich. Dann sank er während der Babypause auf Null – logisch. Und seit 2013 baue ich nun meinen Anteil wieder auf. Das funktioniert langsam, aber stetig. Es sieht inzwischen schon ganz gut aus. Mein Online-Coachingprogramm wird gekauft und seitdem werden auch mehr Live-Coachings bei mir gebucht.

Doch unser Ziel ist es, dass ich den Löwenanteil übernehmen kann und dahin ist es doch noch ein Stückchen. Ich wünsche mir mehr Berufszeit und mein Mann wünscht sich mehr Kinderzeit. Am besten JETZT GLEICH. Der Deal zwischen uns ist perfekt.

Das Universum allerdings hat das irgendwie noch nicht so richtig mitgekriegt! Hey, da oben, Deal???

Also… wovon wir konkret reden ist ein monatliches Umsatzziel von 15.000 Euro. Das ist doch nicht zu viel verlangt oder? Oder doch?

Und genau hier fängt es an, interessant zu werden. Was genau ist es in mir, das verhindert, dass genau dieses Geld zu mir kommt? Im Grunde ist die Antwort immer dieselbe. Mein Selbstwert ist (noch) nicht hoch genug. (Und das Leute, obwohl ich nun seit ca. 15 Jahren daran arbeite! Frechheit oder?)

Und in den letzten Tagen sind dann eben einige Dinge passiert, die im Grunde ALLE das gleiche Thema hatten:

Meinen Selbstwert

Ok, wenn Du das hier jetzt gleich liest, wirst Du Dich vielleicht fragen, warum das alles mit Geld zu tun hat. Ich denke, wenn Du die Geschichte zu Ende liest wird es wieder rund werden. Es ist eine kleine Heldenreise und sie beginnt im Alltag als ich noch dachte, alles ist besten und ich fühle mich ganz toll.

Es begann letzte Woche:

Donnerstag:

Child Watching TV

Endlich habe ich mich mal aufgerafft und an einem WIN-Treffen teilgenommen. Vortragende an diesem Abend: Sonja Kreye – Business Celebrity: Werden Sie zur Expertin in Ihrer Branche.“ Sonja hat mir in ihrem spannenden Vortrag klargemacht, dass es mein eigenes Mind-Set ist, das bestimmt, wie ich von außen wahrgenommen werde. Als netter Coach und Bloggerin – oder als Expertin auf meinem Gebiet. Natürlich bin ich letzteres. Doch letztlich ziehe ich Kunden nicht damit an, was ich bin, sondern was ich von mir glaube, dass ich bin. Oder vielmehr: im Grunde bin ich eben wieder nur oder genau das, was ich glaube zu sein.

Nach diesem Abend war ich sehr nachdenklich…

Ich verlasse damit meine gewohnte (Gedanken-)Welt und ohne es zu wissen, starte ich meine Heldenreise.

Freitag:

Child Watching TV

Es ist Nachmittag. Mein Mann macht sich auf zum Wochenend-Trainingslager. Er ist keine 30 Minuten außer Haus, da beginnen die Weihnachtsplätzchen, die meine Tochter gegessen hat, ihre Wirkung zu entfalten. Ausschlag über und über, sie weint vor Juckreiz und Schmerzen. Wir wissen, dass sie eine Nussallergie hat und dass sie die falschen Plätzchen erwischt hat, habe ich nicht mitbekommen. Ich rufe meinen Mann zurück. Glücklicherweise hilft das Notfall-Zäpfchen, das wir dafür immer zu Hause haben, doch bis einigermaßen eine Linderung eintritt, vergeht natürlich noch eine Weile. Immerhin müssen wir diesmal nicht ins Krankenhaus. Irgendwann schläft sie auf meinem Bauch kauernd ein.

Ich fühle mich elend. Natürlich kann ich im Grunde nichts für diesen Vorfall. Doch die Woche ist schon irgendwie nicht so gut gelaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte, die Gedanken vom Vortag hängen mir noch nach, ich bin erschöpft und überhaupt… mein Selbstwertgefühl befindet sich in der Abwärtsspirale oder anders gesagt…

Ich bin auf meiner Heldenreise auf dem Weg in die Unterwelt.

Samstag:

Child Watching TV

Mein Mann konnte doch noch ins Trainingslager fahren und ich will den Tag mit den Kindern bei Omi verbringen. Doch vorher muss ich unbedingt noch kurz bei meinem Pferd vorbeifahren. Ich war die ganze Woche nicht dort. Habe es einfach nicht geschafft. Dort am Offenstall treffe ich auf meine Freundin und die versichert mir, dass die Knoten in der Mähne ihres Pferdes nur deswegen nicht so schlimm sind wie die in der Mähne von meinem, weil sie es halt einfach öfter bürstet. Ich weiß, dass der nicht böse gemeint war und… der saß. Schuldig im Sinne der Anklage. Ich mache aber irgendwie auch gar nichts richtig.

Alle meine Erfolge der letzten beiden Jahre sind wie weggewischt. Gefühlt.

Ich treffe auf meine eigenen Dämonen und ich sag’s Dir, die sind nicht nett.

Sonntag:

Child Watching TV

Als mein Mann mittags vom Trainingslager heimkommt, sitze ich auf der Treppe und heule. Tiefpunkt. Ablenkungsprogramm am Nachmittag. Gegen Abend komme ich auf folgenden Gedanken: „Ich glaube, ich hatte noch nie eine so große Chance zu scheitern wie jetzt!“ Ok, bei dem Satz geht NLP-technisch noch was, doch er macht mir klar, warum ich diesen ganzen Zirkus inszeniere.

Ich hatte einfach Angst. Und Angst ist das Gegenteil von Selbstvertrauen. Und Selbstvertrauen speist meinen Selbstwert – oder eben auch nicht.

Die Transformation beginnt.

Montag:

Child Watching TVIch bekomme einige tolle Geschenke und eine Prüfung

Ich lese den wunderbaren und natürlich gerade genau passenden Beitrag von Vladi auf seinem affenblog und den von Gordon Schönwalder von Podcast-Helden und beide berühren mich sehr.

Kirsten Kailbach, meine persönliche Heldenreise-Heldin ist zu Besuch und schenkt mir ein paar tolle Erkenntnisse.

Am Abend gebe ich ein kleines Webinar – mein allererstes überhaupt – und ich bin ziemlich aufgeregt. Es klappt technisch nicht alles perfekt und trotzdem sind die Teilnehmer sehr zufrieden und begeistert.

Ich erlebe, dass ich drei Dinge in meinem Leben unterschätzt habe:

– wie viel Unterstützung da ist, wenn ich welche brauche.

– wie sehr ich mich auf meine Fähigkeiten verlassen kann.

– wie viel ich tatsächlich wert bin.

Dienstag:

Child Watching TV

Meine kleine Heldenreise hat mir neue Energie gegeben und mein Selbstwertgefühl erweitert. Ich gehe mit einem neuen Gefühl an die Arbeit und wunderbare Dinge passieren, alle an einem Tag, alle – heute:

– Tolle Kooperationen entstehen
– Menschen kontaktieren mich für ein Coaching, von denen ich vorher gedacht hätte, dass ich „zu klein“ bin, als dass sie mich als Coach buchen würden
– Ich bekomme Dankeschön-Nachrichten für meine Arbeit

Ich bin wieder da! Doch ganz anders als zuvor. Die Heldenreise ist (für dieses Mal) zu Ende.

Und das Geld?

Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß wie ich ticke: Wie innen, so außen. Und es fängt immer im Innen an. Ich bin gewachsen. Mein Selbstwertgefühl auch. Und ich fresse einen Besen, wenn sich das nicht in Kürze bemerkbar macht. Die ersten Zeichen sind ja schon sichtbar… und ich werde Dich auf dem laufenden halten. Oft geht es ja viel schneller, als wir denken! 😉

Liebe Grüße
Christina

 

Coachingprogramm, Abflug

5 Schritte auf dem Weg zum ersten, eigenen Online-Coachingprogramm

Ich bin ja kein Profi was Onlineprogramme angeht, da gibt es schon ganz andere Fachleute.

Und ich glaube auch nicht, dass ein Coachingprogramm die einzige Lösung für alle Coaches auf dem Weg zu mehr Geld oder Freiheit ist. Doch es ist EINE Möglichkeit. Und da ich sie nutze, berichte Dir gerne aus der Praxis, wie ich als Coach mein erstes Programm entworfen, gestaltet, gebaut und verkauft habe.

Ich will Dir genau sagen, was mir zur Verfügung stand und was nicht.

Was habe ich?

  • Ich habe mein Wissen und meine Fähigkeiten als Coach
  • Ich habe Internet (dort ist ALLES an Wissen zu finden was man braucht)
  • Ich habe unglaublich viel Freude an dem was ich tue
  • Ich habe mir über einen gewissen Zeitraum jeden Tag 2-3 Stunden Zeit nur für dieses Programm genommen (und in der Endphase etwas mehr – siehe unten)
  • Ich habe ein unglaublich starkes soziales Netzwerk (allen voran mein Mann!)

Was habe ich nicht?

  • Mir stand nicht viel Kapital zur Verfügung
  • Ich habe nicht die Zauberformel für schnellen Erfolg
  • Ich habe keine Ausbildung als Programmierer

Wie ich eingesetzt habe, was mir zur Verfügung stand oder steht, erfährst Du jetzt.

Schon geht’s los!

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1. Schritt: Idee

Überhaupt eine Idee zu finden, das war der längste aller Prozesse. Nur grob:

  • Ich habe ca. 2 Jahre gebraucht.
  • In diesen zwei Jahren war ich natürlich alles andere als untätig, sondern habe (neben meinem Job als Mama)
    • vieles ausprobiert
    • noch mehr gelernt
    • Rückschläge eingesteckt
    • Bücher und Blogs gelesen
    • Ich habe mein Netzwerk ausgebaut, mich viel gezeigt (Christina, was Du immer alles auf facebook postest!) und bei anderen Bloggern kommentiert und geliked. (Und nein, das habe ich nicht nur für Marketingzwecke getan, sondern weil andere Blogger mir so viel gegeben haben.)
    • Ich habe selbst einen Blog gestartet.
    • Ich habe Fortbildungen gemacht.
    • Bei jeder einzelnen Fortbildung hatte ich die Hoffnung, dass JETZT die zündende Idee kommen würde. War nix.
    • Die zündende Idee kam bei einem gemeinsamen Wochenendausflug mit meinem Mann ohne Kinder mit viel S.. – oh Mann, ich lande immer wieder bei diesem Thema. 😉
    • Der Tag der Idee war der 16.08.2014. Also vor genau 4 Wochen!
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2. Schritt: Entwurf und Gliederung

Als die Idee da war, war ich so Feuer und Flamme, dass ich den groben Entwurf innerhalb von einer Stunde auf Papier hatte. Den Entwurf in eine Gliederung umzuarbeiten hat dann noch mal ca. eine Woche gedauert.

Die Inhalte waren ja alle schon in meinem Kopf. Ich brauchte sie „nur“ noch in eine Ordnung zu bringen. Ich verwende dafür altmodisch Papier und Bleistift. VIEL Papier!

Wichtig waren dabei folgende Eckpunkte:

  • Wie lange sollte der Kurs dauern?
  • Wie viele Module sollte er beinhalten?
  • Welche Inhalte sollen rein?
  • Welche Programme will ich dafür nutzen?
  • Wie viel soll er kosten?
    • Für die Testphase (Betaphase) war die Entscheidung zu treffen: Kostenlos oder gegen geringe Gebühr? Ich entschied mich für eine geringe Gebühr. Meine Inhalte sind noch nicht perfekt aufbereitet, manches funktioniert nicht 100% rund, aber meine Inhalte sind wertvoll. Punkt.
  • Welche Klienten will ich haben?
  • Wann soll der Kurs zum ersten Mal online gehen? Antwort: 15.09.2014
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3. Schritt: Verkauf

Ich bin wie ich bin – auf den letzten Drücker geht es am Besten.

  • Zwei Wochen habe ich mir Zeit genommen, um mir zu überlegen, welche Tools, Programme, PlugIns ich für das Programm nutzen möchte.
  • Die nötigen Plug Ins habe ich auf meiner WordPress Seite installiert und schon mal das Nötigste eingerichtet. Nur für den Fall, dass jemand an meinen Angebot interessiert sein sollte. 😉
  • In der zweiten Woche habe ich zwei „Freundinnen-Kolleginnen-Verbündete“ gefragt, ob sie das Programm kostenlos mitmachen wollen. Ich wollte mir zum einen das Gefühl verschaffen, schon Teilnehmer zu haben und zum anderen sichergehen, dass ich keine Rückzieher mache. Jetzt hatte ich mein Wort gegeben. Also gab es eh nur noch den Weg nach vorn!
  • Am 09.09.14 habe ich in einem Blogartikel das Angebot erwähnt.Die Resonanz war so hoch, dass ich..
  •  schnell eine Angebotsseite erstellt habe, die am nächsten Tag online war und über Digistore war das Angebot buchbar.
  • Ich habe meine Angebotsseite auf facebook gepostet und in meinem wunderbaren Netzwerk verteilt.
  • Ich habe meine Newsletterabonnenten informiert.
  • Innerhalb von 5 Tagen waren die 15 Plätze voll gebucht.
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4. Schritt: Umsetzung

Vom 10.09. bis zum 14.09. habe ich das erste Modul erstellt.

  • Ich habe 10 Unterseiten auf meinem Blog erstellt, verlinkt und gestaltet.
  • Ich habe 8 Videos (je 5-10 Min.) und eine Audiodatei erstellt.
  • Ich habe 10 Übungen als pdfs zu den Videos erstellt.
  • Ich habe ein Forum eingerichtet.
  • Ich habe 4 Tage lang nicht viel geschlafen und meinen Mann mit den Kindern über’s Wochenende zu Oma und Opa geschickt.
  • Ich habe getestet und verbessert.
  • Jetzt habe ich vor meinen Teilnehmern einen Vorsprung von einer Woche. Glücklicherweise steht ja jetzt viel von der Struktur schon und ich fülle diese Struktur „nur noch“ mit Inhalten. Inhalte, die ich teilweise schon mein Leben lang und teilweise in den letzten 2 Jahren gesammelt habe.

Das fühlt sich so großartig an. Wie viel Kraft und Energie frei wird, wenn man sein Herzensthema gefunden hat – unglaublich!

Natürlich ist mein Arbeitseinsatz im Moment noch recht hoch, ist wohl normal in so einer Testphase. Doch schon jetzt merke ich, wie sich viele Dinge verselbständigen. Beim nächsten Durchlauf fällt diese ganze Neuerstellung dann ja weg und Schritt für Schritt bin ich weniger in den Ablauf involviert.

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5. Schritt: Freizeit

MeineKids

Gestern beim Einkaufen – happy Kids 🙂

Jetzt fahre ich erst einmal Geburtstaggeschenk für meine Tochter kaufen. Sie wird übermorgen 4 Jahre alt. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Und vielleicht wäre es gut, heute Nacht mal wieder etwas mehr Schlaf zu erwischen. 😉

Alles Liebe

Deine Christina

 

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Geld verdienen als Coach

Bist Du noch Coach oder verdienst Du schon Geld?

Es ist doch verrückt. Nach so langem Suchen und Finden weißt Du endlich, dass es Deine wahre Berufung ist, andere Menschen zu unterstützen, sie auf ihrem Weg zum Ziel zu begleiten. Du hast Deine Vision klar vor Augen. Jeder Mensch, der zu Dir kommt, wird hinterher viel glücklicher, entspannter oder was auch immer sein. Du hast herausgefunden, dass Du ein kreativer Mensch mit sehr viel Einfühlungsvermögen bist. Du kannst gut zuhören und arbeitest gerne mit Menschen. Du willst etwas von Deiner Lebenserfahrung weitergeben und davon hast Du wirklich jede Menge vorzuweisen. Du bist Dir inzwischen ganz sicher, was Du sein und tun willst:

Du bist Coach! Mit ganzem Herzen.

Vielleicht hast Du sogar schon eine Coachingausbildung gemacht. Du hast eine Homepage erstellt und Dir einen Raum eingerichtet, einen wirklich hübschen, gemütlichen Raum  mit viel Atmosphäre, ein Raum, in dem sich jeder Klient sofort wohlfühlen wird. Sobald einer da ist…

Das alles ist wunderbar. Ich bin ja selbst auch Coach und halte das für einen Traumberuf. Wie so viele, denn der Markt wird ja derzeit mit Coaches praktisch überschwemmt. Ich will gar nicht in Frage stellen, dass sehr viele Menschen da draußen auch wirklich ein Coaching gut gebrauchen könnten. Ich selbst nehme auch von Zeit zu Zeit ein Coaching in Anspruch, wenn ich mal in einer Sackgasse stecke und einen guten Impuls gebrauchen kann. Und ein guter Coach gibt mir diesen Impuls nicht einfach nur, er weckt ihn in mir.

Es gibt so viele tolle Methoden im Coaching und ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch genau das richtige Coaching für sich finden kann. Coach zu sein ist ein wunderbarer Beruf.

Bist Du Coach aus Leidenschaft, verdienst aber noch nicht richtig? Ja? Dann klicke hier!

In meiner Welt hat er lediglich zwei kleine Haken:

1. Viele unserer potentiellen Kunden da draußen wissen immer noch nicht was Coaching eigentlich ist oder sind sich noch nicht seines Wertes bewusst.

2. Coach zu sein ist ein Beruf, in dem mein Einkommen von meiner Person abhängt. Je nachdem wieviele Stunden in der Woche oder im Monat ich leisten kann, fällt auch mein Umsatz mehr oder weniger hoch aus.

Ich erlebe derzeit viele Coaches, die voller Enthusiasmus an ihre Selbständigkeit herangehen und nach einer Weile merken, dass es gar nicht so leicht ist, davon zu leben. Die meisten Coaches, die ich kenne, haben den Sprung, von diesem Beruf leben zu können, gar nicht geschafft, viele beginnen nach einer Weile, sich mit Nebenjobs über Wasser zu halten oder leben von den tröpfelnden Einnahmen gerade mal so. Natürlich von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen, die immer wieder Hoffnung geben, dass man selbst es auch schaffen kann.

Und natürlich kannst Du es auch schaffen!

Doch Du sitzt auf der vorfinanzierten Couch Deines nigelnagelneuen Coachingraumes und fragst Dich: WIE?

Und jetzt seh ich im Groben zwei Typen von Menschen und wie sie mit dieser Frage umgehen (ein wenig überspitzt):

1. Der Realist sagt sich: „Welche Maßnahmen kann ich noch ergreifen? Werbung? Flyer drucken? Noch mehr Posts auf facebook? Natürlich nur mit wertvollen Inhalten?“ Er liest alles, was es zum Thema Internet-Marketing gibt, jeden Newsletter, der die Top-Facebook-Strategie verspricht, hat er abonniert. Dabei bemerkt er, dass es eine unendliche Zahl an Möglichkeiten gibt. Was davon hilft wirklich? Und vielleicht denkt er auch manchmal: „Bevor mich das hier Kopf und kragen kostet, höre ich lieber rechtzeitig auf und gehe zurück in eine Anstellung.“ Doch das würde natürlich auch bedeuten, den eigenen Traum aufzugeben und einzugestehen: es hat nicht funktioniert. Meist hört man von diesen Coaches einfach irgendwann nichts mehr, denn Aufgeben ist gar nicht populär in unserer Gesellschaft.

2. Der Spirituelle sagt sich: „Ich rede nicht darüber… ich sollte nicht mal darüber nachdenken, denn schlechte Gedanken ziehen schlechte Lebensumstände an. Ich meditiere jetzt, stelle mir vor, wie die Kunden zu mir ins Coaching strömen, male mir mein Ziel in allen Farben aus und bade im guten Gefühl, als ob ich schon dort wäre. Dann kommen auch die Kunden. Ich selbst bin es nämlich, der die Kunden anzieht oder weghält.“ Sollte diese Strategie nicht funktionieren, hört man auch hier nichts mehr. Alleine schon deshalb, weil man ja über Negatives nicht spricht. Von der Scham (in beiden Fällen) mal abgesehen.

Wenn Du eine Lösung willst, statt einfach wieder abzutauchen, dann bist Du hier richtig. Klick einfach hier, wir sind unter uns.

Meiner Erfahrung nach sind beide Strategien alleine für sich gesehen nicht wirksam.

Dazu gibt es einen schönen Witz, der das Thema meiner Meinung nach perfekt veranschaulicht:

„Ein gläubiger Mann hat sich während einer Überschwemmung
auf das Dach des Hauses gerettet. Ein Feuerwehrboot kommt vorbei.
„Steigen Sie ein, wir retten Sie !“ Der Mann antwortet:
„Nein, ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steht ihm bereits bis zu den Beinen, als ein weiteres Boot
vorbeikommt und er abermals aufgefordert wird einzusteigen.
Doch wieder weigert er sich mit der Begründung:
„Ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steigt weiter an und als ihm das Wasser
bereits bis zum Kinn steht, kommt ein Hubschrauber
vorbei und lässt eine Leiter herunter, um ihn zu retten.
Blubbernd antwortet er wieder, daß Gott ein Wunder vollbringen wird.
Der Mann ertrinkt und steht gebrochen und ungläubig vor der Himmelspforte.
Er sagt zu Petrus : „Ich habe geglaubt, Gott würde ein Wunder vollbringen
und mich retten, aber er hat mich im Stich gelassen.“
Petrus lächelt und antwortet:
„Du Depp… wir haben Dir zwei Boote und einen Hubschrauber geschickt!“

🙂

Der Punkt ist, ins Wasser springen und wie wild umherschwimmen hätte den Mann wahrscheinlich auch nicht gerettet. Doch vielen Coaches geht es so, wie dem Mann auf dem Dach. Sie sehen nur eine Möglichkeit, wie ihr Business funktionieren kann, nämlich dass Kunden sie über ihre Website oder facebook finden und ein Coaching buchen. Und so sitzen sie auf ihrer Couch, wie der Mann auf dem Dach. Im besten Fall springen sie noch ins Wasser und schwimmen wild im Marketingstrudel umher. 😉

Viele Coaches versuchen es auch mit einer Speaker-Karriere, um ihre Bekanntheit zu pushen. Das kann funktionieren, wenn man wirklich gerne auf der Bühne steht, doch am Ende ist man wieder in der Zeit-gegen-Geld-Falle gelandet.

Es geht auch anders!

Welche Möglichkeiten gibt es also noch?

Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie er in der heutigen Zeit sein Business aufbauen kann, wird sehr wahrscheinlich schnell über das „Zauberwort“ Online-Business stoßen. Das wird zur Zeit allerorts angepriesen als DIE Superlösung. Ortsunabhängig, zeitlich unabhängig, den eigenen Lifestyle pflegen… klingt voll schön und einfach.

Ich bin selbst auch ein ziemlich großer Fan von Freiheit, Unabhängigkeit und dazu am besten viel Geld verdienen. Wär‘ schon schön! 😉

Und ich bin auch ein großer Fan des Themas Online- oder Lifestylebusiness. Und trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das

1. nicht ganz so einfach ist, wie es oft aussieht und

2. nicht für jeden Coach die einzig wahre oder praktikable Lösung ist.

Doch was ist dann DIE Lösung?

Es gibt dafür viele verschiedene Lösungen. Die erste Frage muss meiner Meinung nach nicht lauten „Wie kann ich mich als Coach besser verkaufen?“ sondern „Wie (genau) will ich als Coach arbeiten?“

Ich selbst habe am Anfang meiner Coachlaufbahn ganz euphorisch gedacht, so als Coach jetzt, da will ich möglichst viele Kunden haben. Ich will ja schließlich Geld verdienen. Es kamen ein paar Kunden. Nach einer Weile wurde mir klar, dass mein ursprünglicher Gedanke so gar nicht stimmte. Ich wollte keine Coachingpraxis, wo sich stündlich die Klienten die Türklinke in die Hand drücken. Nach EINEM Coaching, das normalerweise 2 Stunden oder mehr dauert, war ich im Grunde für den Rest des Tages gut bedient. Also einfach k.o. 🙂

Dann dachte ich eine Weile „Ok, dann will ich eben jeden Tag einen Klienten.“ Wieder merkte ich nach einer Weile, dass das so nicht stimmt. Ich wollte nämlich auch noch einen Blog und ein Buch schreiben und verschiedene Projekte in der Begabungakademie betreuen. Da ich auch noch kleine Kinder habe ist meine Arbeitszeit sehr begrenzt. Also entschied ich, dass ich 2-3 Coachings pro Woche haben möchte. Aber… davon kann ich absolut nicht leben.

Was ich dadurch aber herausgefunden hatte war, WIE ich als Coach arbeiten will. Und zwar wollte ich folgendes:

Als Coach arbeiten, ohne davon leben zu müssen.

Ich wollte als Coach nicht aus Gelddruck heraus Klienten annehmen müssen.

Erkennst Du Dich wieder? Dann klicke hier. Wir sehen uns.

Dieses Bewusstwerden über das „WIE will ich wirklich arbeiten und leben?“ ist ein Schritt, den viele einfach weglassen, weil sie einfach nur ständig damit beschäftigt sind, wie sie mehr verkaufen können (was absolut verständlich ist, wenn man irgendwie die Miete bezahlen muss). Und um das zu erreichen springt man dann vielleicht auch zu schnell auf Züge auf, die offensichtlich andere ans Ziel gebracht haben.

Mein Anliegen mit diesem Blog und mit meinem Coaching ist es, einen Schritt weiter vorne zu beginnen. Es lohnt sich, sich dafür Zeit zu nehmen. Frage Dich:

  • Wie willst Du arbeiten und leben?
  • Was willst Du wirklich tun?
  • Wer bist Du?
  • Was sind Deine Lebensumstände?
  • Wie sieht Dein Familienleben/Deine Partnerschaft aus?
  • Wie denkst Du über die Welt?
  • Was entspricht Deiner Persönlichkeit? Und ganz wichtig:
  • welche Resourcen stehen Dir jetzt bereits zur Verfügung?

Dann, erst wenn das alles wirklich klar ist, kommt die Frage nach dem Geschäftsmodell, das für Dich passend ist. Und dann passt es eben auch wirklich.

Was nützt mir das, wenn ich bereits gestartet bin?

Sehr viel nach meiner Erfahrung. Ich hatte auch bereits ein Business, bevor ich mir über die o.g. Fragen wirklich bewusst wurde. Es ist nie zu spät für eine Kurskorrektur und sie lohnt sich dann wirklich, wenn sie wohlüberlegt ist. Das Ruder wild hin und her reissen nützt da eher wenig. Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung. 😉

Ich weiß jetzt das WIE… und dann?

Diesen ersten Schritt hast Du jetzt vielleicht getan und bist Dir über die obigen Fragen klar. In diesem Blog werde ich Dir nach und nach Möglichkeiten vorstellen, welche Geschäftsmodelle es gibt und wie Du Dir Dein Business aufbauen kannst. Es gibt nicht nur ein Rezept, glaub nicht zu schnell den Leuten die rufen „DAS ist die Lösung“. Es gibt eine bunte Vielfalt und es ist sinnvoll, Dir Deine eigenen Zutaten zusammenzustellen, Dein eigenes Rezept zu entwickeln.

Bleib dran und lerne die Zutaten kennen. Bis nächste Woche!

Liebe Grüße

Deine Christina

PS: Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Beitrag und wenn Du willst, teile diesen Artikel gerne mit Deinen Freunden. 🙂

 

Du willst dranbleiben und erfahren, wie es weitergeht. Dann trage Dich doch gleich hier ein. 🙂



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