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Die 5 Social Media Geheimnisse erfolgreicher Coaches und wie Du davon profitieren kannst

Ich bin ja doch ziemlich präsent auf facebook und eine Social Media Strategie ist ein fester Teil meiner Gesamtstrategie. Ich halte das für eine sehr effektive und kostengünstige Möglichkeit, mich als Coach sichtbar zu machen. Deswegen habe ich für heute die

Social Media Expertin Sandra Holze

eingeladen, für meine Coaches – also für Dich – ein paar Tipps zum Umgang mit den sozialen Medien zusammenzustellen.

Ihr Artikel ist einfach toll geworden und beinhaltet nicht nur einfach irgendwelche Tipps, sondern DIE 5 größten Geheimnisse, die Deinen Erfolg auf facebook & Co ausmachen. Ich kann jeden einzelnen bestätigen, jeder einzelne erfordert im Grunde nichts weiter als einen gesunden Menschenverstand, ein wenig die grauen Gehirnzellen anzustrengen und etwas Durchhaltevermögen. 🙂 Aber lies selbst…

Gastartikel von Sandra Holze – Social Media Expertin

Fragst du dich, warum manche Coaches scheinbar viel erfolgreicher und bekannter sind als andere?

Wie schaffen sie es, online überall präsent zu sein? Warum erscheinen andere, die genauso gut und lange im Geschäft sind, gar nicht auf der Bildfläche?

Erfolgreiche Coaches haben erkannt, wie sie Social Media richtig für sich nutzen.

Hier sind die 5 Social-Media-Geheimnisse der Social-Media-Rockstars unter den Coaches.

1. Geben ohne Hintergedanken

Herausragend bekannte Coaches haben verstanden, dass Geben ohne Erwartungen der wichtigste Schlüssel ist, um begeisterte und treue Fans zu gewinnen. Sie teilen ihr Wissen, ohne zurückzuhalten und helfen ihren Fans und Lesern damit, weiterzukommen. Ihre Fans lernen so ihre Arbeitsweise kennen und sehen, dass ihre Tipps zu Ergebnissen führen.

Wie du das umsetzen kannst

  • Sei großzügig mit dem, was du im Blog, im Newsletter und in den Netzwerken gibst. Je mehr herausragend guten Content du teilst, umso mehr Interessenten wirst du anziehen.
  • Frag dich immer, ob du deine Informationen von Herzen teilst und ohne eine kurzfristige Erwartung an deine Leser und Fans. Wenn du deine Inhalte an Bedingungen knüpfst, werden sich deine Leser getäuscht fühlen. Deine kurzfristige Motivation sollte das Helfen sein. Dann wirst du langfristig eine treue Fangemeinde aufbauen, die von dir kauft.

2. Stete Präsenz

Social-Media-Rockstars sind präsent und täglich auf Facebook, Google+ oder anderen Netzwerken aktiv und mit ihren Fans in Kontakt. Ihre Fans können sich darauf verlassen, dass ihre Blog-Artikel und Newsletter regelmäßig erscheinen. Viele haben sogar feste Tage, an denen sie ihre Fans mit neuen Inhalten versorgen.

Wie du das umsetzen kannst

  • Triff mit dir folgende Vereinbarung: Wenn Social Media, dann richtig. Kündige auf deinem Blog an, wann Leser deine Blog-Artikel oder Newsletter erwarten können. Diese öffentliche Verpflichtung hilft dir, am Ball zu bleiben.
  • Veröffentliche deinen Newsletter nicht seltener als monatlich, sonst vergessen deine Leser, wer du bist.
  • Auf Facebook und den anderen Netzwerken solltest du täglich präsent sein, um in der Nachrichtenflut nicht unterzugehen. Plane deine Facebook-Beiträge wöchentlich im Voraus, das geht wesentlich schneller, als dir täglich Gedanken machen zu müssen. Mit der Timer-Funktion kannst du deine Beiträge auf Facebook im Voraus einstellen.
  • Erstelle einen Redaktionsplan für deinen Content. Trage alle wichtigen Anlässe, wie deine Seminare, neue Angebote oder Feiertage, ein. So kannst du diese zukünftig bei deiner Planung berücksichtigen. Hier ist eine Vorlage. http://bit.ly/socialmediathemenplan

3. Großes Netzwerk

Nicht umsonst haben wirklich erfolgreiche Menschen immer auch ein großes Netzwerk. Als Einzelkämpfer erfolgreich zu werden, ist deutlich schwerer, wenn nicht gar unmöglich. Facebook und Co. macht es uns unglaublich einfach, uns mit anderen zu vernetzen. Coaches, die Social Media erfolgreich zur Kundenakquise nutzen, sind richtig gut im Netzwerken. Sie nutzen Social Media, um sich mit Personen innerhalb und außerhalb ihrer Nische zu verknüpfen. Sie teilen regelmäßig auch die großartigen Inhalte anderer Leute. Die Regel „Wie du mir, so ich dir“ trifft zu und ein größeres Netzwerk führt zu mehr Empfehlungen, mehr Fans und höherer Interaktion.

Wie du das umsetzen kannst

  • Mach es dir zur Gewohnheit, regelmäßig anderer Leute Blog-Artikel zu kommentieren und auf deinen Social-Media-Profilen zu teilen. Nutze die sozialen Netzwerke nicht nur, um deine Inhalte zu teilen.
  • Zettle regelmäßig Gespräche mit deinen Fans an, indem du kleine Fragen stellst und auf Kommentare antwortest.
  • Werde aktives Mitglied einer Gruppe und schau, ob du regelmäßig die Fragen anderer Mitglieder beantworten kannst.
  • Verknüpfe dich mit anderen Bloggern und biete ihnen Gastartikel an. Regelmäßige Gastartikel in Blogs, die von deiner Nische gelesen werden, helfen dir immens dabei, deine Bekanntheit aufzubauen.

4. Klares Zielgruppenprofil

Richtig gute Coaches kennen ihre Kunden und Leser so gut, dass sie mit ihren Inhalten und Empfehlungen Gefühle wecken, denen sich ihre Leser kaum entziehen können. Sie schaffen es, mit ihren Themen die Probleme ihrer Leser und Fans anzusprechen und Tipps zu geben, die wirklich weiterhelfen.

Wie du das umsetzen kannst

  • Überlege dir, wer dein Wunschkunde ist und finde alles über ihn oder sie heraus. Erstelle dir eine ausführliche Beschreibung dieser Person und halte die Herausforderungen, Problemen, Sorgen, Ängste, Hoffnungen und Träume fest. Wenn du das Gefühl hast, deinen idealen Kunden ganz genau zu kennen, bist du am Ziel. (Eine genaue Beschreibung, wie das geht, findest Du auch in diesem Artikel. Anm. C.E.)
  • Wenn du deine Inhalte erstellst, schreibe so, als würdest du zu deinem Wunschkunden sprechen. So wird deine Kommunikation wesentlich persönlicher und du ziehst zukünftig die richtigen Leute, nämlich potenzielle Lieblingskunden, an.

Nein, das ist kein Tippfehler! 😉

5. Unverwechselbare Position

Erfolgreiche Coaches haben es geschafft, ihre Person in eine Marke zu verwandeln. Sie haben ihre Persönlichkeit soweit in ihr Unternehmen eingebracht, dass sie damit eine unverwechselbare Positionierung erreicht haben. Das ist aus zwei Gründen sehr clever: 1. Persönlichkeit kann von Wettbewerbern nicht kopiert werden. 2. Kommunikation allgemein und natürlich auch in Social Media erfolgt immer zwischen Menschen. Uns fällt es einfach leichter, uns mit einer Person zu identifizieren als mit einem Unternehmen.

Wie du das umsetzen kannst

  • Überlege dir, wie du deine Person in dein Coachingunternehmen integrieren kannst. Welche Erfahrungen und Ereignisse haben dich dahin gebracht, wo du heute stehst? Erzähle diese Geschichten in deinem Blog, auf deiner Über-mich-Seite oder im Newsletter.
  • Trau dich, deine Meinung, auch wenn sie kontrovers ist, zu vertreten und zu teilen. So ziehst du viele Gleichgesinnte an, regst Diskussionen an und erzeugst damit viel Aufmerksamkeit.
  • Gib deinen Lesern und Fans ab und an persönliche Einblicke. Zeig, wie du arbeitest und was du als Privatperson gern tust. Menschen lieben solche Einblicke, denn sie zeigen, dass hinter dem erfolgreichen Unternehmer ein ganz normaler Mensch steckt.

Fazit

Nimm dir schon erfolgreiche Personen zum Vorbild und modelliere, was die tun. Wende die 5 Social-Media-Geheimnisse erfolgreicher Coaches an und du wirst sehen, dass du mehr Aufmerksamkeit, mehr Interaktion und letztlich mehr Fans und Kunden gewinnst.

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portraetblauAutoreninfo:

Sandra Holze berät Unternehmer dazu, wie sie mit Social Media Kunden binden und akquirieren. Auf www.likesmedia.de gibt es ihren wöchentlichen Newsletter mit Tipps zum Bloggen, Facebook & Email-Marketing.

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Vielen Dank liebe Sandra, für diesen wunderbaren Artikel.

Jetzt sind Sandra und ich natürlich gespannt, was davon Du bereits umsetzt oder vielleicht hast Du ja auch noch einen Supertipp auf Lager. Wir freuen uns auf Dich in den Kommentaren.

Liebe Grüße

Sandra & Christina

business woman with laptop and her baby girl

Coach oder Kinder? Rückwärts leicht gemacht.

Vielleicht ist dieser Artikel mehr für meine weibliche Leserschaft… aber nur vielleicht. Denn im wesentlichen stehen ja in der heutigen Zeit sowohl Männer als auch Frauen vor der Frage: Karriere oder Kinder? Zumindest in unserer kleinen Familie war es so, dass wir uns diese Frage gemeinsam gestellt haben. Es war nicht von vorn herein klar, dass ich als Frau meinen Beruf aufgeben muss, sobald Kinder da sind. Ich wollte es dann aber so. Ich wollte wissen, wie das ist… so als Vollzeitmama. Und ja, war nett. 😉

Ich habe mir meine berufliche Selbständigkeit langsam wieder aufgebaut. Naja vielleicht sollte ich besser sagen, MIR ist es langsam vorgekommen. Von außen bekomme ich ziemlich oft was ganz anderes zu hören: „Christina, wie machst Du das? WIE alt sind Deine Kinder? Wo nimmst Du die Zeit her für all diese Aktivitäten?“

Nun gut, heute soll das Geheimnis gelüftet werden:

I have no fucking idea! Nein ehrlich, das ist kein Witz. Ich habe keine Ahnung, wie das immer alles geht.

Ich höre und lese da immer die ganzen Ratschläge wie „Nimm Dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit.“, „Teile Dir Deine Arbeit in kleine Teile ein.“ , „Stecke Dir erreichbare Ziele und überprüfe den Erfolg.“ Ehrlich, das klappt bei mir überhaupt nicht.

Also bestimmt gibt es berufstätige Mamas oder Papas da draußen, die wenden das genau so an und es klappt super. Es muss die geben. Bitte lass es die geben. Ich fall sonst vom Glauben ab. (An dieser Stelle: Bitte meldet Euch in den Kommentaren, dass es Euch gibt!!!)

Okay, back to… me. Ich mach das völlig anders. Ich habe einen großen Block und einen Bleistift. Auf diesen Block schreibe ich ständig irgendwas auf, weil ich ständig Ideen habe, was ich noch alles tun könnte. Soweit so gut. Wenn ich dann eine von diesen Ideen angehe, arbeite ich eine ganze Weile wie eine Gestörte daran, gönne mir fast keine Pausen und bin hochproduktiv.

Meine Kinder sind währenddessen entweder im Kindergarten (unter der Woche) oder, wenn es nicht anders geht und ich mal ein Wochenende durcharbeiten muss und will, mit Papa bei den Großeltern. Wenn ich grade mal wirklich an eine größeren Projekt dran bin, sehen mich meine Kinder auch mal ein paar Tage lang nur zum Abendessen. Oder – noch viel schlimmer – ich arbeite sogar während sie neben mir spielen.

Während dem 1. Testdurchlauf meines Online Coachingprogramms habe ich gefühlt meine Kids fast 6 Wochen nicht gesehen. Gestern war ich mal unten (mein Büro ist im DG) –  alles ok, sie lieben mich noch. 😉

So ist das natürlich nicht immer. Ich liebe ja mein Privatleben auch sehr. Meine Pferde. Gemeinsam mit meinem Mann abends einen schönen Film anschauen. Ein gutes Buch lesen. Am Wochenende einen Familienausflug machen. Für all das finde ich auch Zeit, wenn dann wieder so ein „Schub“ vorbei ist.

Was ich damit sagen will ist, dass ich meine Aufgaben weder in Scheibchen schneide, noch halbestundeweise arbeite. Beim Schreiben dieses Artikels (habe ich schon mal erwähnt wie sehr ich das Schreiben liebe und wie heilsam es ist), ist mir bewusster geworden, was ich mache, um dennoch so strukturiert vorzugehen, wie ich das offensichtlich doch tue. Ich plane rückwärts. Das beschreibe ich gleich noch genauer.

Was hat das alles mit Dir zu tun?

Ich glaube, dass es noch mehr wie mich da draußen gibt, vielleicht ja Du. Zufälligerweise. 😉

Wir zwei, also Du und ich, zermartern und regelmäßig das Hirn darüber, wie das alles gehen soll, also Coach sein (mit all dem was da dran hängt, also Konzeptausarbeitung, Websitepflege, Marketing, Netzwerken, Kundengespräche, etc.) und gleichzeitig ein vernünftiges Privatleben mit glücklichen Kindern hinkriegen.

Ein Ziel stecken und nach vorne schauen. Unmöglich. Ein Berg, nein sorry, ein Gebirge  von Verpflichtungen und ToDo’s steht da zwischen mir und meinem Ziel und ich fange erst gar nicht an.

Rückwärts ist mein Zauberwort

Vielleicht klingt das ein bisschen verrückt, aber ich setze mir einen Endtermin und überprüfe nur SEHR GROB ob das machbar ist (also natürlich kann ich nicht ein Projekt in 2 Wochen fertig haben, wenn ich die nächsten 2 Wochen in Urlaub bin). Wenn also keinen größeren, anderen Projekt oder Dinge anstehen, dann setze ich den Termin fest. Ich berücksichtige keine Familienfeiern, Coachingtermine, Telefonate oder gar tägliche Kleinigkeiten wie Staubsaugen oder Einkaufen.

Mein nächster Schritt ist, dass ich Verbindlichkeit erschaffe. Das heißt z. B., ich poste mein Vorhaben auf facebook oder schreibe veröffentliche es auf meiner Homepage.

Spätenstens jetzt entsteht bei mir eine sehr große Energie, denn ich beginne nun das Projekt irgendwie möglich zu machen, anstatt mir dauernd zu überlegen, warum es nicht geht.

Das heißt, in so einer Phase, setzte ich mich, wann immer es mir möglich ist, hin und arbeite an meinem Projekt. Das hat dann für diesen Zeitraum Priorität eins. Hey mal ehrlich, meine Kinder laufen mir nicht weg, meine Kunden… naja, ok, das ist ein bisschen übertrieben, trifft es aber doch irgendwie ganz gut. Und bevor jetzt lauter Protest kommt von wegen „Aber die Kindheit ist doch so schnell vorbei und Du verpasst sie vielleicht!“ will ich sagen, dass das 1. nur immer eine bestimmte Zeit so läuft und 2. glaube ich, dass wir Mama’s uns genau dahinter auch gerne verstecken, wenn es um das eigene Glück geht. Zu meinem Glück gehört der Beruf dazu.

Also zurück zum Rückwärts-Prinzip (was für ein Wortspiel!)

Diese Vorgehensweise ist aus 2 Gründen ziemlich gefährlich:

  1. Sie erfordert eine gute Einschätzung der eigenen Kräfte, denn in den Projektphasen habe ich zwar einen enormen Antrieb, verbrauche aber auch viel Energie.
  2. Sie bringt vielleicht schneller Erfolg als Dir lieb ist und es könnte passieren, dass Du süchtig wirst.

Diese beiden Gefahren meine ich wirklich ernst. Ich glaube wirklich, dass für viele Menschen da draußen die halbe Stunde pro Tag besser und gesünder ist. Vielleicht gibt es sogar relativ wenige Menschen, die auf diese Weise, also rückwärts, arbeiten (können).

Wenn Du einer davon bist, DU BIST NICHT ALLEIN. 🙂

Liebe Grüße

Christina

PS: Beim nochmaligen Durchlesen merke ich, dass auch diesem Artikel die Rückwärts-Struktur zu Grunde liegt. Ich wollte einen Artikel in 2 Stunden schreiben und wusste am Anfang noch nicht die Lösung für das geschilderte Problem. Dann habe ich alles daran gesetzt, das zu schaffen und siehe da, die Lösung steckte im Prozess.

Im übrigen würde ich mich über Deine Eintragung für meinen kostenlosen Newsletter freuen. Jede Woche neue Inspiration für Dein Leben als Coach!



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Businesswoman using laptop away from co-workers

Ich bin Coach. – Ah ja, und für was? oder Der ideale Klient

Vor einiger Zeit war ich auf einer größeren Veranstaltung und bin mit einigen interessanten Leuten ins Gespräch gekommen. Eine der neuen Bekanntschaften fragte mich, was ich denn beruflich tun würde. Etwas so in der Art: „Und was machen Sie beruflich?“

Kleiner Zwischengedanke: Ich habe mir vor einiger Zeit bereits einen Elevator Pitch ausgearbeitet. Das ist ein Satz (oder zwei) der auf den Punkt bringen soll, was ich beruflich mache und das sollte möglichst so formuliert sein, dass es möglichst interessant für das Gegenüber klingt und neugierig macht. Für alle die den Begriff nicht kennen, das Ding heißt Elevator Pitch, weil es eine persönliche Vorstellung in dem Rahmen ermöglichen soll, die eine Aufzugfahrt dauern kann. Also nicht so sehr lange. Auf jeden Fall keine Zeit für ausschweifende Erklärungen und Hintergrundgeschichten. Erwiesenermaßen haben wir ja nur wenige Sekunden, um unseren Gesprächspartner davon zu überzeugen, dass wir etwas wirklich Interessantes zu sagen oder anzubieten haben.

Mein Elevator Pitch lautet:

Ich unterstütze Coaches darin, ein profitables Geschäftsmodell zu finden, das genau zu ihrem Potential und Lebensstil passt.

Klingt doch nicht schlecht oder? Naja, so viel dazu.

Zum Zeitpunkt des obigen Gesprächs war ich da noch nicht so klar und ich antwortete: „Ich bin Coach.“ Sehr spannend. Und daraufhin folgte auch prompt die Gegenfrage „… ah ja. Und für was?“

Das war für mich die Aufforderung, meine halbe Lebensgeschichte zu erzählen. Ich hatte keine eindeutige Botschaft parat, also holte ich weit aus und erklärte, wie ich geworden war, was ich jetzt bin und warum. Nach einigen Minuten merkte ich zwar meist, dass die Aufmerksamkeit meines Gesprächpartners drastisch absank, doch jetzt war ich schon mittendrin. Ich konnte doch unmöglich aufhören, bevor ich nicht wenigstens gesagt hatte, was am Ende meiner Reise zum Coachsein rauskam.

Dabei war ich selbst noch nicht einmal am Ende dieser Reise angelangt. Ich hatte damals noch keine eindeutige Positionierung. Und… auch noch keine Kunden.

Der Weg zur Sichtbarkeit

Meine jetzige Positionierung auszuarbeiten hat mich ca. 2 Jahre und etliche Seminare und Fortbildungen gekostet. Seitdem mir selbst ganz klar ist, was ich machen möchte, ist es auch meinen Lesern und Kunden klar und sie kommen zu mir.

Eines der größten Geheimnisse dazu hat mir Marie Forleo in ihrer B-School geschenkt (naja ok, geschenkt ist übertrieben, der Kurs war teuer und jeden Cent wert!) und ich teile es gerne hier mit Dir. Sie nennt es ICA – Ideal Costumer Avatar. Auf deutsch nenne ich es: Dein idealer Klient.

Es gibt natürlich noch ein paar mehr sehr wichtige Bausteine für die eigene Posititonierung – dazu später mehr – doch dieses Tool ist sowohl für Coaches, als auch für sonst jeden superhilfreich, der seine Kunden perfekt persönlich ansprechen will.

Seitdem ich meinen idealen Klienten gefunden, oder besser gesagt, erschaffen habe, weiß ich immer genau, an wen ich mich mit meinem Business richte. Egal mit welcher Botschaft. Damit positioniere ich mich klar und steche aus der Masse raus.

Der ideale Klient

Wie erschafft man sich also seinen idealen Klienten?

Das ist eigentlich ganz einfach. Wenn Du Dir einen Klienten aussuchen dürftest, also den perfekten Klienten… wäre das ein Mann oder eine Frau?

Möööööp – wer jetzt sagt: „Ich arbeite aber gerne mit beiden Geschlechtern und will niemand ausschließen“ ist schon raus. 😉 Darum geht es hier nicht. Meine ideale Klientin ist eine Frau. Trotzdem kommen Männer zu mir ins Coaching. Wie das? Einfach nur deswegen, weil ich eindeutig und klar bin.

Also wir versuchen es nochmal. Stell dir vor die gesetzlichen Bestimmungen ändern sich und Du darfst nur noch ein Geschlecht coachen. Du musst Dich jetzt entscheiden. Mann oder Frau?

Ok, ich hoffe, der Punkt ist jetzt durch. Dann geht’s weiter:

Geh ins Internet, rufe die Google Bildersuche auf und gib Mann oder Frau ein, je nachdem was Du gewählt hast. Such Dir jemand aus, der Dir auf Anhieb supersympathisch ist. Druck das Bild ungefähr in Passbildgröße aus (ist ausschließlich für Deine Übung hier, also kein Problem) und klebe es in die Mitte eines DIN A4 Blattes. Dann schreib drum herum stichpunktartig folgendes auf: (der einfacheren Lesbarkeit halber wähle ich ab jetzt die männliche Form)

  • Was ist das Geburtsdatum des Klienten? (Ich will damit eine „Zwischen … und … Jahren -Antwort“ vermeiden.)
  • Welche Haarfarbe hat er?
  • Wo lebt er? Land, Stadt, Ort, Dorf? Wo genau?
  • Wie lebt er? Haus, Wohnung, Villa am Meer?
  • Was arbeitet er?
  • Welche Hobbys hat er?
  • Welche Haustiere hat er?
  • Welche Eigenschaften hat er?
  • Welche besonderes Fähigkeiten hat er?
  • etc. (Was Dir sonst noch einfällt)

Dann kannst Du auf dem nächsten Blatt folgende Fragen beantworten:

  • Welche Träume, Hoffnungen und Ängste hat er bezüglich seiner gegenwärtigen Situation und der Zukunft?
  • Was erhofft er sich von Dir als Coach?
  • Was denkt und fühlt er, wenn er Dein Angebot zum ersten Mal sieht?
  • Was denkt und fühlt er, wenn er Dein Angebot bucht?
  • Was wäre das optimale Ergebnis Deines Angebots für ihn?

Wenn Du das alles schriftlich beantwortet hast, bist Du den Kunden, die für Dich richtig und für die Du richtig bist, schon etwas näher gekommen.

Liebe Grüße

Deine Christina

 

 

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Du bist unglücklich, weil Du keine Kunden hast? Es ist umgekehrt!

Bist Du unglücklich, weil Du keine Kunden hast? Es ist umgekehrt:

Du hast keine Kunden, weil Du nicht glücklich bist.

Als Coaches haben wir Vorbildfunktion, kein Mensch will einen Coach, der es „selbst nicht drauf hat“. Was auch immer. Wenn jemand sich einen Coach sucht, dann will er jemanden, der das Leben lebt, das er selbst gerne hätte oder das Ziel erreicht hat, das er selbst gerne erreichen will. Soweit alles klar.

Wir suchen uns also als Coach jemanden, zu dem wir aufschauen können, weil er in irgendeiner Weise eine tolle Ausstrahlung hat.

Welche Ausstrahlung aber hat jemand, der verzweifelt auf der Suche nach Kunden ist? Und selbst, wenn das nicht das drängende Problem wäre, gibt es ja auch im Leben von Coaches immer wieder Situationen, wo es mal nicht so rund läuft. Sei es Ärger mit dem Partner, Stress mit den Kindern oder sonstige missliche Umstände, die uns nicht grade vor Glück sprühen lassen.

Leider ist unseren Kunden das herzlich egal.

Sie scheinen praktisch zu spüren, dass wir grade gar nicht so vorbildlich unterwegs sind. Und natürlich spüren sie es, weil wir es unterschwellig ausstrahlen. Mit jedem Satz, den wir sprechen oder irgendwo schreiben und über unsere Körpersprache, die so ein schlechter Lügner ist.

Ich will dazu ein kleines Beispiel erzählen:

Vor einigen Jahren war ich noch Trainerin und habe Schulungen für Azubis gegeben. An manchen Tagen war die Stimmung super, an manchen nicht so. Eine Zeitlang war ich versucht, es liebevoll auf die Teilnehmer zu schieben: „Die sind halt heute einfach mal schlechter drauf, kann ja mal vorkommen.“ Nach einer Weile merkte ich jedoch, dass die Teilnehmer in Wahrheit nur ein perfekter Spiegel für mich waren.

Natürlich habe ich nun an diesen schlechteren Tagen nicht einfach meinen Launen freien Lauf gelassen. Ich war mir ja meiner Verantwortung soweit schon bewusst. Wenn ich mal morgens nicht so gut drauf war, habe ich mich in mein Büro gestellt und so lange künstlich gegrinst, bis ich besser gelaunt war (inzwischen ist ja wissenschaftlich belegt, dass nicht nur unsere Gefühle unsere Körperhaltung beeinflussen, sondern auch unsere Körperhaltung unsere Gefühle), erst dann habe ich in den Seminarraum betreten. 🙂

Das hat bis zu einem gewissen Grad auch funktioniert. Doch wenn wirklich irgendetwas Schlimmeres mich bedrückte oder mir irgendwelche Sorgen im Hinterkopf rumgeisterten, dann konnte ich das, trotz aller Gute-Laune-Versuche, den Teilnehmern nicht wirklich verbergen.

Also es war nicht so, dass sie es mir bewusst anmerkten. Ich bin sicher, die allermeisten hätten nicht mal sagen können, dass sie sich irgendeines negativen Einflusses bewusst gewesen wären. Und trotzdem war da weniger Aufmerksamkeit, mehr Unruhe, etc.

Wie ist das nun als Coach mit Deinen Kunden?

Ich habe mal einen interessanten Artikel gelesen zum Thema „Wie vermeide ich es, needy zu wirken?“ Da standen dann interessante Tipps und Tricks, was man besser tun oder lassen sollte, um nicht den Eindruck zu erwecken, etwas (z. B. Kunden) dringend zu brauchen. Das ist schon ganz nett.

Doch ich behaupte, dass das nicht die Stellschraube ist, an der sich wirklich etwas bewegt. Die Stellschraube mit der viel größeren Wirkung ist Deine wahre innere Haltung. Ich behaupte auch, dass Du diese mit 1000 Tricks nicht wirklich verbergen kannst. Am Ende kommt die wirkliche Energie immer unterschwellig an. Ein Wort, ein Blick, ein Link zuviel auf Deine Homepage irgendwo… es kommt IMMER an.

Was kannst Du also tun, um Deine innere Haltung, Dein inneres Strahlen, wieder zurückzubekommen?

Dazu hat mir diesmal Jyotima Flak einen sehr schönen Tipp gegeben. Jyotima ist Glücks-Coach und Spirituelle Lehrerin.

Sie hat mir für Euch eine kleine Übung geschenkt. Hier ist, was JyotiMa zum Thema Glück sagt:

Gastbeitrag von JyotiMa Flak

jyotimaflak_glueckscoach_400„Erfolgs-Coach, Sexbombe, Energie bis zum Umfallen sind nicht gerade die Worte, mit denen man dein Leben beschreiben könnte?

Im Moment jedenfalls gerade nicht? Hast du die Leidenschaft an dem, was du tust, verloren?

Ist das gerade deine Situation?

  • Du hast so viel Stress, dass du nicht mehr weißt, wo oben und unten ist.
  • Du bist ausgebrannt, du hast Nackenschmerzen.
  • Das, was du tust, macht dich leer – dabei war es mal deine Leidenschaft.
  • Du hast das Gefühl, du hast die Führung über deinen Job und dein Leben verloren.

Du würdest gerne:

  • Dich wieder energiegeladen fühlen.
  • Verrückte Dinge wagen, ohne dass du die Kontrolle behalten musst.
  • Selig lächelnd an deine letzten Unternehmungen denken und
  • deine Kunden gutgelaunt tausendfach besser beraten.
  • Erfolgreicher und glücklicher durchstarten.

Hi, ich bin JyotiMa. Lass uns deine Leidenschaft und Lebensfreude zurückerobern.

Du darfst an dich am meisten denken, wenn du andere führen möchtest. Wenn du dein Herz nicht offen halten kannst, dich leer und ausgebrannt fühlst, der letzte Urlaub viel zu lange her ist – dann ist die folgende Übung ein wichtiges Hilfsmittel für mehr Kraft & Freude in deinem Alltag und um für dich neue Aktivitäten & Erlebnisse, die dich glücklich machen, zu erobern:

postkarte_jyotimaflak

Drucke die Postkarte aus.

Nimm dir ein paar Minuten für dich und brainstorme über die Fragen. Trage deine Stichworte ein und sage „Ja“ dazu, sie definitiv zu erobern:

Mache das, was du dir einträgst, immer wieder und denke an dich und deine Vorbildfunktion. Wenn du anderen helfen willst, fange immer wieder bei dir an.

Gehe in Kontakt mit dir und deiner Liebe, frage um Hilfe, mach etwas für dich, investiere in deine Kraft. Damit zauberst Du wieder mehr Power und Lebenslust in deinen Alltag.

Alles Liebedeine JyotiMa Flak
Glücks-Coach
– aus dem Grau in dein Abenteuer Freiheit

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Vielen Dank JyotiMa für diese wunderschöne Übung!

 

Toll, dass ich heute einen so wunderbaren Gast für Dich hier auf meinen Blog einladen konnte.

JyotiMa und ich freuen uns auf Deine Kommentare! 🙂

Liebe Grüße

Christina

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Geld verdienen als Coach

Bist Du noch Coach oder verdienst Du schon Geld?

Es ist doch verrückt. Nach so langem Suchen und Finden weißt Du endlich, dass es Deine wahre Berufung ist, andere Menschen zu unterstützen, sie auf ihrem Weg zum Ziel zu begleiten. Du hast Deine Vision klar vor Augen. Jeder Mensch, der zu Dir kommt, wird hinterher viel glücklicher, entspannter oder was auch immer sein. Du hast herausgefunden, dass Du ein kreativer Mensch mit sehr viel Einfühlungsvermögen bist. Du kannst gut zuhören und arbeitest gerne mit Menschen. Du willst etwas von Deiner Lebenserfahrung weitergeben und davon hast Du wirklich jede Menge vorzuweisen. Du bist Dir inzwischen ganz sicher, was Du sein und tun willst:

Du bist Coach! Mit ganzem Herzen.

Vielleicht hast Du sogar schon eine Coachingausbildung gemacht. Du hast eine Homepage erstellt und Dir einen Raum eingerichtet, einen wirklich hübschen, gemütlichen Raum  mit viel Atmosphäre, ein Raum, in dem sich jeder Klient sofort wohlfühlen wird. Sobald einer da ist…

Das alles ist wunderbar. Ich bin ja selbst auch Coach und halte das für einen Traumberuf. Wie so viele, denn der Markt wird ja derzeit mit Coaches praktisch überschwemmt. Ich will gar nicht in Frage stellen, dass sehr viele Menschen da draußen auch wirklich ein Coaching gut gebrauchen könnten. Ich selbst nehme auch von Zeit zu Zeit ein Coaching in Anspruch, wenn ich mal in einer Sackgasse stecke und einen guten Impuls gebrauchen kann. Und ein guter Coach gibt mir diesen Impuls nicht einfach nur, er weckt ihn in mir.

Es gibt so viele tolle Methoden im Coaching und ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch genau das richtige Coaching für sich finden kann. Coach zu sein ist ein wunderbarer Beruf.

Bist Du Coach aus Leidenschaft, verdienst aber noch nicht richtig? Ja? Dann klicke hier!

In meiner Welt hat er lediglich zwei kleine Haken:

1. Viele unserer potentiellen Kunden da draußen wissen immer noch nicht was Coaching eigentlich ist oder sind sich noch nicht seines Wertes bewusst.

2. Coach zu sein ist ein Beruf, in dem mein Einkommen von meiner Person abhängt. Je nachdem wieviele Stunden in der Woche oder im Monat ich leisten kann, fällt auch mein Umsatz mehr oder weniger hoch aus.

Ich erlebe derzeit viele Coaches, die voller Enthusiasmus an ihre Selbständigkeit herangehen und nach einer Weile merken, dass es gar nicht so leicht ist, davon zu leben. Die meisten Coaches, die ich kenne, haben den Sprung, von diesem Beruf leben zu können, gar nicht geschafft, viele beginnen nach einer Weile, sich mit Nebenjobs über Wasser zu halten oder leben von den tröpfelnden Einnahmen gerade mal so. Natürlich von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen, die immer wieder Hoffnung geben, dass man selbst es auch schaffen kann.

Und natürlich kannst Du es auch schaffen!

Doch Du sitzt auf der vorfinanzierten Couch Deines nigelnagelneuen Coachingraumes und fragst Dich: WIE?

Und jetzt sehe ich im Groben zwei Typen von Menschen und wie sie mit dieser Frage umgehen (ein wenig überspitzt):

1. Der Realist sagt sich: „Welche Maßnahmen kann ich noch ergreifen? Werbung? Flyer drucken? Noch mehr Posts auf facebook? Natürlich nur mit wertvollen Inhalten?“ Er liest alles, was es zum Thema Internet-Marketing gibt, jeden Newsletter, der die Top-Facebook-Strategie verspricht, hat er abonniert. Dabei bemerkt er, dass es eine unendliche Zahl an Möglichkeiten gibt. Was davon hilft wirklich? Und vielleicht denkt er auch manchmal: „Bevor mich das hier Kopf und Kragen kostet, höre ich lieber rechtzeitig auf und gehe zurück in eine Anstellung.“ Doch das würde natürlich auch bedeuten, den eigenen Traum aufzugeben und einzugestehen: es hat nicht funktioniert. Meist hört man von diesen Coaches einfach irgendwann nichts mehr, denn Aufgeben ist gar nicht populär in unserer Gesellschaft.

2. Der Spirituelle sagt sich: „Ich rede nicht darüber… ich sollte nicht mal darüber nachdenken, denn schlechte Gedanken ziehen schlechte Lebensumstände an. Ich meditiere jetzt, stelle mir vor, wie die Kunden zu mir ins Coaching strömen, male mir mein Ziel in allen Farben aus und bade im guten Gefühl, als ob ich schon dort wäre. Dann kommen auch die Kunden. Ich selbst bin es nämlich, der die Kunden anzieht oder weghält.“ Sollte diese Strategie nicht funktionieren, hört man auch hier nichts mehr. Alleine schon deshalb, weil man ja über Negatives nicht spricht. Von der Scham (in beiden Fällen) mal abgesehen.

Wenn Du eine Lösung willst, statt einfach wieder abzutauchen, dann bist Du hier richtig. Klick einfach hier, wir sind unter uns.

Meiner Erfahrung nach sind beide Strategien alleine für sich gesehen nicht wirksam.

Dazu gibt es einen schönen Witz, der das Thema meiner Meinung nach perfekt veranschaulicht:

„Ein gläubiger Mann hat sich während einer Überschwemmung
auf das Dach des Hauses gerettet. Ein Feuerwehrboot kommt vorbei.
„Steigen Sie ein, wir retten Sie !“ Der Mann antwortet:
„Nein, ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steht ihm bereits bis zu den Beinen, als ein weiteres Boot
vorbeikommt und er abermals aufgefordert wird einzusteigen.
Doch wieder weigert er sich mit der Begründung:
„Ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steigt weiter an und als ihm das Wasser
bereits bis zum Kinn steht, kommt ein Hubschrauber
vorbei und lässt eine Leiter herunter, um ihn zu retten.
Blubbernd antwortet er wieder, daß Gott ein Wunder vollbringen wird.
Der Mann ertrinkt und steht gebrochen und ungläubig vor der Himmelspforte.
Er sagt zu Petrus : „Ich habe geglaubt, Gott würde ein Wunder vollbringen
und mich retten, aber er hat mich im Stich gelassen.“
Petrus lächelt und antwortet:
„Du Depp… wir haben Dir zwei Boote und einen Hubschrauber geschickt!“

🙂

Der Punkt ist, ins Wasser springen und wie wild umherschwimmen hätte den Mann wahrscheinlich auch nicht gerettet. Doch vielen Coaches geht es so, wie dem Mann auf dem Dach. Sie sehen nur eine Möglichkeit, wie ihr Business funktionieren kann, nämlich dass Kunden sie über ihre Website oder facebook finden und ein Coaching buchen. Und so sitzen sie auf ihrer Couch, wie der Mann auf dem Dach. Im besten Fall springen sie noch ins Wasser und schwimmen wild im Marketingstrudel umher. 😉

Viele Coaches versuchen es auch mit einer Speaker-Karriere, um ihre Bekanntheit zu pushen. Das kann funktionieren, wenn man wirklich gerne auf der Bühne steht, doch am Ende ist man wieder in der Zeit-gegen-Geld-Falle gelandet.

Es geht auch anders!

Welche Möglichkeiten gibt es also noch?

Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie er in der heutigen Zeit sein Business aufbauen kann, wird sehr wahrscheinlich schnell über das „Zauberwort“ Online-Business stoßen. Das wird zur Zeit allerorts angepriesen als DIE Superlösung. Ortsunabhängig, zeitlich unabhängig, den eigenen Lifestyle pflegen… klingt voll schön und einfach.

Ich bin selbst auch ein ziemlich großer Fan von Freiheit, Unabhängigkeit und dazu am besten viel Geld verdienen. Wär‘ schon schön! 😉

Und ich bin auch ein großer Fan des Themas Online- oder Lifestylebusiness. Und trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das

1. nicht ganz so einfach ist, wie es oft aussieht und

2. nicht für jeden Coach die einzig wahre oder praktikable Lösung ist.

Doch was ist dann DIE Lösung?

Es gibt dafür viele verschiedene Lösungen. Die erste Frage muss meiner Meinung nach nicht lauten „Wie kann ich mich als Coach besser verkaufen?“ sondern „Wie (genau) will ich als Coach arbeiten?“

Ich selbst habe am Anfang meiner Coachlaufbahn ganz euphorisch gedacht, so als Coach jetzt, da will ich möglichst viele Kunden haben. Ich will ja schließlich Geld verdienen. Es kamen ein paar Kunden. Nach einer Weile wurde mir klar, dass mein ursprünglicher Gedanke so gar nicht stimmte. Ich wollte keine Coachingpraxis, wo sich stündlich die Klienten die Türklinke in die Hand drücken. Nach EINEM Coaching, das normalerweise 2 Stunden oder mehr dauert, war ich im Grunde für den Rest des Tages gut bedient. Also einfach k.o. 🙂

Dann dachte ich eine Weile „Ok, dann will ich eben jeden Tag einen Klienten.“ Wieder merkte ich nach einer Weile, dass das so nicht stimmt. Ich wollte nämlich auch noch einen Blog und ein Buch schreiben und verschiedene Projekte betreuen. Da ich auch noch kleine Kinder habe ist meine Arbeitszeit sehr begrenzt. Also entschied ich, dass ich 2-3 Coachings pro Woche haben möchte. Aber… davon kann ich absolut nicht leben.

Was ich dadurch aber herausgefunden hatte war, WIE ich als Coach arbeiten will. Und zwar wollte ich folgendes:

Als Coach arbeiten, ohne davon leben zu müssen.

Ich wollte als Coach nicht aus Gelddruck heraus Klienten annehmen müssen.

Erkennst Du Dich wieder? Dann klicke hier. Wir sehen uns.

Dieses Bewusstwerden über das „WIE will ich wirklich arbeiten und leben?“ ist ein Schritt, den viele einfach weglassen, weil sie einfach nur ständig damit beschäftigt sind, wie sie mehr verkaufen können (was absolut verständlich ist, wenn man irgendwie die Miete bezahlen muss). Und um das zu erreichen springt man dann vielleicht auch zu schnell auf Züge auf, die offensichtlich andere ans Ziel gebracht haben.

Mein Anliegen mit diesem Blog und mit meinem Coaching ist es, einen Schritt weiter vorne zu beginnen. Es lohnt sich, sich dafür Zeit zu nehmen. Frage Dich:

  • Wie willst Du arbeiten und leben?
  • Was willst Du wirklich tun?
  • Wer bist Du?
  • Was sind Deine Lebensumstände?
  • Wie sieht Dein Familienleben/Deine Partnerschaft aus?
  • Wie denkst Du über die Welt?
  • Was entspricht Deiner Persönlichkeit? Und ganz wichtig:
  • welche Ressourcen stehen Dir jetzt bereits zur Verfügung?

Dann, erst wenn das alles wirklich klar ist, kommt die Frage nach dem Geschäftsmodell, das für Dich passend ist. Und dann passt es eben auch wirklich.

Was nützt mir das, wenn ich bereits gestartet bin?

Sehr viel nach meiner Erfahrung. Ich hatte auch bereits ein Business, bevor ich mir über die o.g. Fragen wirklich bewusst wurde. Es ist nie zu spät für eine Kurskorrektur und sie lohnt sich dann wirklich, wenn sie wohlüberlegt ist. Das Ruder wild hin und her reissen nützt da eher wenig. Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung. 😉

Ich weiß jetzt das WIE… und dann?

Diesen ersten Schritt hast Du jetzt vielleicht getan und bist Dir über die obigen Fragen klar. In diesem Blog werde ich Dir nach und nach Möglichkeiten vorstellen, welche Geschäftsmodelle es gibt und wie Du Dir Dein Business aufbauen kannst. Es gibt nicht nur ein Rezept, glaub nicht zu schnell den Leuten die rufen „DAS ist die Lösung“. Es gibt eine bunte Vielfalt und es ist sinnvoll, Dir Deine eigenen Zutaten zusammenzustellen, Dein eigenes Rezept zu entwickeln.

Bleib dran und lerne die Zutaten kennen!

Liebe Grüße

Deine Christina

PS: Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Beitrag und wenn Du willst, teile diesen Artikel gerne mit Deinen Freunden. 🙂

 

Du willst dranbleiben und erfahren, wie es weitergeht. Dann trage Dich doch gleich hier ein. 🙂



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