Wanna dance? Dance!

Wanna dance? Dance! – Wie Du herausfindest, was Dich lebendig macht.

Tu was Du willst! Was bedeutet das genau?

Mir ist es eine Herzensangelegenheit, dass Menschen beruflich das finden und auch tun, was wirklich ihrer Leidenschaft und ihren Talenten entspricht.

Zum einen, weil das einfach Spaß macht.

Ich sitze nun hier um 00:29 und schreibe den Artikel für heute. Ich arbeite einfach gerne um diese Zeit und mein Beruf als Coach und Bloggerin erlaubt es mir, meine Zeit ziemlich gut selbst einzuteilen. Außerdem macht mir fast alles, was mit diesen verschiedenen Aufgaben zu tun, sehr viel Freude. Natürlich gibt es auch ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht so leichtfallen, doch diese sind anteilig wirklich so klein, dass sie für mich nicht ins Gewicht fallen. Ich kann sagen, ich liebe meinen Beruf. Oder sollte ich lieber sagen, meine Berufe.

Denn das gehört eben auch zu mir: Vielseitigkeit, Neugier, Tatendrang… ich liebe es, verschiedene Projekte gleichzeitig vorantreiben zu können.

Und zum anderen…

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum es mir am Herzen liegt, dass Menschen ein erfülltes (Berufs-)Leben haben. Ich bin der Überzeugung, dass Menschen, die wirklich das leben, was sie gut können und gerne tun, viel zufriedener sind und weniger Streit und Konflikte verursachen. Würden viel mehr Menschen ein schönes, freudvolles Leben haben, dann glaube ich, wäre die Welt insgesamt auch friedlicher.

Das ist mein kleiner Beitrag, den ich auf dieser Welt leisten will. Mein Weg, um an das Thema Frieden und Nächstenliebe heranzugehen und etwas zu bewegen.

Daher ist es mir so wichtig, dass Du tust, was Du willst.

Doch wie kannst Du herausfinden, was Du wirklich willst? Es geht hierbei darum, Deinen wahren Willen zu entdecken. Es geht nicht darum, auf was Du gerade jetzt Lust hast oder wonach Dir gerade der Sinn steht. Es geht darum, Deine wahre Motivation, das Geheimnis Deiner Lebendigkeit, Deine persönliche Mission auf dieser Erde herauszufinden. Wofür bist Du hier? Was bereitet Dir Freude?

Wann vergisst Du die Welt um Dich herum und bist im Flow?

Wenn ich ein wenig hartnäckig nachfrage, stelle ich fest, dass die meisten Menschen durchaus Antworten auf diese Fragen haben. Die Fragen, die ich stelle, umgehen – sobald ich genügend Vertrauen mit meinen Klienten aufgebaut habe – relativ leicht bestehende Glaubenssätze wie „Das geht doch nicht“ oder „Wie soll man davon leben?“. Diese Fragen kannst Du Dir natürlich auch selbst stellen. Wichtig dabei ist, für eine Weile den inneren Kritiker ruhig zu stellen. Sobald ich mich auf einen Dialog mit meinem inneren Kritiker einlasse, habe ich verloren. Vielleicht geht es Dir auch so. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vor allem sehr intelligente Menschen sich alles wegargumentieren können, was sie wollen. 😉

Wie stelle ich den inneren Kritiker also ruhig? Am besten gelingt mir das, wenn ich aufhöre zu argumentieren und anfange, zu träumen und zu fühlen. Ich sage wirklich zu mir selbst:

Ich träume jetzt mal. Einfach so.

Wenn der Anspruch weg ist, dass alles, was ich mir überlege, realisierbar ist, dann brauche ich ja auch keine Argumente dafür oder dagegen.

Und dann komme ich dem näher, was an verschütteten Wünsche, Träumen und Phantasien da ist. Ich komme näher an das, was mich wirklich lebendig macht.

Dazu will ich Dir eine kleine Geschichte erzählen. Keine Sorge, ich fasse mich so kurz wie möglich. 🙂

Ein absolut essentieller Bestandteil meines Lebens bis vor 5 Jahren war das Tanzen. Dann haben mein Mann und ich Familie geplant, ich wurde schwanger und aus vielen verschiedenen Gründen, redete ich mir erfolgreich ein, dass der Lebensabschnitt „Tanzen“ nun vorbei sei. Ich hab das wirklich fast 5 Jahre lang durchgezogen. Ich hatte super Argumente. Als ich noch schwanger war dachte ich: „Mit so einem Bauch zu tanzen ist doch nicht schön!“ Als ich nicht mehr schwanger war dachte ich: „Jetzt habe ich keine Zeit mehr für sowas, ich hab ja jetzt ein Kind“. Dann kam noch eine Schwangerschaft und noch ein Kind und die Argumente wurden immer besser. Und… ich hab immer mehr zugenommen. Auch dafür hatte ich natürlich viele gute Gründe, so als Mama… 😉

Ich war eine ziemlich lange Zeit felsenfest davon überzeugt, dass Tanzen jetzt nicht mehr in mein Leben passen würde. Ich wollte irgendwann wieder beruflich einsteigen und dann, ja dann wäre ja schon erst recht keine Zeit mehr dafür. Und Tanzen selbst zum Beruf machen? Nein, damit kann man doch kein Geld verdienen – so mein Glaubenssatz.

Nun sind in der Zwischenzeit einige Dinge geschehen, u. a. habe ich vor einigen Monaten beschlossen, wieder zu Tanzen. Einige Menschen um mich haben das mitbekommen und außerdem haben sie mitbekommen, dass ich das auch ganz gut kann. 🙂 Und so wurde ich immer wieder gefragt, wann ich denn nun mal wieder Tanzstunden geben würde. Für meinen ersten Tanz-Workshop nach 5 Jahren Pause haben sich über 10 Teilnehmer innerhalb von eineinhalb Wochen angemeldet.

Ja, ja, ja… natürlich bedeutet das nun nicht gleich, dass ich davon komplett leben kann. Doch immerhin ist es der erste Workshop, er ist ausgebucht und ich verdiene etwas daran. Wenn das nicht mal ein guter Start ist. Und vor allem zeigt mir die Tatsache, dass es so leicht ging, wieder mal eines:

Die Menschen um Dich herum merken sofort, wenn Du das tust, was Du wirklich liebst.

Da ist einfach eine andere Energie. Nenn es anstatt Energie Auftreten, Selbstbewusstsein, spürbare Leidenschaft, Begeisterung, wie Du willst. Es bleibt unterm Strich gleich: die Menschen können spüren, wann Du das lebst, was Du wirklich bist.

Was sind also diese Fragen, mit denen Du herausfindest, was Du tief in Dir versteckt wirklich, wirklich willst?

Ich habe diese Fragen schon in verschiedener Form gesehen, hier die bekanntesten:

  • Wenn Du nicht scheitern könntest, was würdest Du tun?
  • Wenn Du mit absoluter Sicherheit erfolgreich werden würdest, was würdest Du tun?
  • Wenn eine Fee käme und Dir einen Wunsch bzgl. Deines Berufslebens erfüllen würde, was würdest Du Dir wünschen?
  • Wenn Du zwei Millionen Euro bekommen würdest, unter der Voraussetzung, dass Du beruflich weiter aktiv bist, was würdest Du damit tun?
  • Wenn es absolut keine Begrenzungen für Dich geben würde, was würdest Du machen?
  • Und schließlich: Wenn Du all das, was Du Dir zu diesen Fragen überlegt hast, getan hast und zwar reichlich davon, was würdest Du dann noch gerne in diesem Leben auf diesem Planeten tun?

Sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, ist ein Anfang und sehr wichtig. Auf der Reise durch dieses Leben verlieren wir uns oft selbst. Wir schlagen Wege ein und drehen nie wieder um aus Angst vor Rückschlägen oder der Meinung anderer „Du kannst doch nicht…“. Ich finde, bevor man eine 180 Grad Wendung hinlegt, ist es gut, sich darüber klar zu sein, wo der neue Weg denn hingehen soll. Vielleicht braucht es dann oft gar nicht mal 180 Grad!

Was ist Deine große Leidenschaft? Wofür schlägt Dein Herz? Es geht noch nicht darum, WIE Du das erreichen kannst, doch ich verspreche Dir, dass es Dein Leben bereits verändern wird, wenn Du es einfach mal herausfindet und es Dir selbst eingestehst.

Also schreib es auf, wenn Du magst, gleich hier. Wir sind ja unter uns 😉

Liebe Grüße

Deine Christina

PS: Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Beitrag und wenn Du willst, teile diesen Artikel gerne mit Deinen Freunden. 🙂

 

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6 thoughts on “Wanna dance? Dance! – Wie Du herausfindest, was Dich lebendig macht.

  1. Liebe Christina!

    Danke für den aufgeweckten Artikel!

    Deine Geschichte mit dem Tanzen hat mich dazu bewegt, einen Schritt zu setzten und das zu tun, was ich schon ewig lange verschiebe. Einem Hobby nachzugehen, wovon ich dachte, ich habe kein Zeit, keine Lust, etc. Doch so oft verliere ich mich in Tagträume und denke einfach daran…Es soll aber nicht mehr beim Denken bleiben, finde ich.

    Und da ich mich gerade als Psychologin selbständig mache, da ich Gott sei Dank meine Leidenschaft finden durfte und nun den Mut habe, diese auch beruflich und nach meinem Motto zu leben – habe ich auch wieder die Macht über meine Zeiteinteilung. Und keine Zeit heißt nicht wichtig.

    Und deshalb buche ich mir jetzt gleich seit langem wieder eine Reitstunde 🙂

    Danke und alles Liebe,
    Michaela

  2. Xristoph

    Hallo Christina
    Ja Deine Fragen, kamen wirklich von der anderen Seite. Ganz ungewohnt zuerst das Bild zu malen und ihm als ganzes Leben ein zu hauchen und nicht jeder Figur während sie noch im entstehen ist.

    Apropos Tanzen, freut mich für Dich, daß Du Deiner Leidenschaft wieder Platz in Deinem Leben gegeben hast. Willst Du auch selbst mal wieder Tanzend auf der Bühne stehen? Komme gerade von der Sommerakademie in Bredbeck, da hätte es neben Gesang, Klavierbegleitung und Schauspiel auch eine Tanz Klasse gegeben. Nur hat sich dafür keiner gemeldet. Oder würde Dich auch Schauspiel reizen. Es wären noch Plätze gewesen. War eine sehr Spannende, aufregende Woche, die mir gezeigt hat, wie weit sich die unscheinbare Sehnsucht nach Singen, in der Gruppe, alleine vor Leuten wirklich ausdehnt und wie sie in Verbindung mit dem sich rhythmisch bewegen, Tanzen, Spielen, Musizieren steht.

    Und wie geht’s eigentlich Deinem Musical?

    AL
    Xristoph

  3. Hallo Christina,

    ich finde deinen Artikel sehr gut obwohl er auch sehr lang ist. Aber ich hab es ja geschafft ihn zu lesen 🙂

    Zum Thema Flow. Manchmal macht man etwas unangenehmes, weil man weis danach passiert was gutes.

    Aber besonders gut und glücklich macht es einen wenn man sich mit dem befasst was einen wirklich Spass macht.

    In meinem Fall ist es Menschen andere Impulse zu geben. Das sie für sich es einsetzten können, um ein positiveres Leben führen zu können.
    Auch wenn ich Blogartikel schreibe und das von mit ausgesuchte Thema packt mich, dann schreibe ich es einfach so runter ohne drüber nachzudenken. Zum Glück lass ich dann immer nochmal Korrekturlesen, weil ich im Flow oft was vergesse oder übersehe.

    Beste Grüße aus Hamburg,
    Dennis

  4. Katharina Seiffert

    Danke, für den netten Artikel,
    Er hat mir sehr weitergeholfen meinem Ziel ein Stück näher zu kommen und die fragen dazu sind sehr spannend sie zu beantworten.
    Danke
    Grüße Kathi

  5. Liebe Christina,
    Vieles, worüber du in deinem Blogbeitrag geschrieben hast, weiß ich – eigentlich! 🙂
    Nur genügt das „eigentliche“ Wissen nicht, um die Dinge unbeirrt umzusetzen, für die wir wirklich brennen. Da wäre das Dilemma mit dem inneren Kritiker, mit den Glaubenssätzen, die wir manchmal noch aus unserer Kindheit mitschleppen.
    Und wie wichtig ist es dann, dass uns die Vorstellung einer guten Fee oder unbeschränkter finanzieller Mittel den Weg frei machen zum grenzenlosen Träumen. Nur so kommen wir zu unserem innersten Kern, an unsere verschütteten Wünsche und Träume.
    Danke für diesen Gedankenanstoß. Ich werde deine Anregungen für eine Kurskorrektur im neuen Jahr nutzen. 🙂
    Ganz herzliche Grüße
    Sylvia

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