Bist Du noch Coach oder verdienst Du schon Geld?

Geld verdienen als Coach

Es ist doch verrückt. Nach so langem Suchen und Finden weißt Du endlich, dass es Deine wahre Berufung ist, andere Menschen zu unterstützen, sie auf ihrem Weg zum Ziel zu begleiten. Du hast Deine Vision klar vor Augen. Jeder Mensch, der zu Dir kommt, wird hinterher viel glücklicher, entspannter oder was auch immer sein. Du hast herausgefunden, dass Du ein kreativer Mensch mit sehr viel Einfühlungsvermögen bist. Du kannst gut zuhören und arbeitest gerne mit Menschen. Du willst etwas von Deiner Lebenserfahrung weitergeben und davon hast Du wirklich jede Menge vorzuweisen. Du bist Dir inzwischen ganz sicher, was Du sein und tun willst:

Du bist Coach! Mit ganzem Herzen.

Vielleicht hast Du sogar schon eine Coachingausbildung gemacht. Du hast eine Homepage erstellt und Dir einen Raum eingerichtet, einen wirklich hübschen, gemütlichen Raum  mit viel Atmosphäre, ein Raum, in dem sich jeder Klient sofort wohlfühlen wird. Sobald einer da ist…

Das alles ist wunderbar. Ich bin ja selbst auch Coach und halte das für einen Traumberuf. Wie so viele, denn der Markt wird ja derzeit mit Coaches praktisch überschwemmt. Ich will gar nicht in Frage stellen, dass sehr viele Menschen da draußen auch wirklich ein Coaching gut gebrauchen könnten. Ich selbst nehme auch von Zeit zu Zeit ein Coaching in Anspruch, wenn ich mal in einer Sackgasse stecke und einen guten Impuls gebrauchen kann. Und ein guter Coach gibt mir diesen Impuls nicht einfach nur, er weckt ihn in mir.

Es gibt so viele tolle Methoden im Coaching und ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch genau das richtige Coaching für sich finden kann. Coach zu sein ist ein wunderbarer Beruf.

Bist Du Coach aus Leidenschaft, verdienst aber noch nicht richtig? Ja? Dann klicke hier!

In meiner Welt hat er lediglich zwei kleine Haken:

1. Viele unserer potentiellen Kunden da draußen wissen immer noch nicht was Coaching eigentlich ist oder sind sich noch nicht seines Wertes bewusst.

2. Coach zu sein ist ein Beruf, in dem mein Einkommen von meiner Person abhängt. Je nachdem wieviele Stunden in der Woche oder im Monat ich leisten kann, fällt auch mein Umsatz mehr oder weniger hoch aus.

Ich erlebe derzeit viele Coaches, die voller Enthusiasmus an ihre Selbständigkeit herangehen und nach einer Weile merken, dass es gar nicht so leicht ist, davon zu leben. Die meisten Coaches, die ich kenne, haben den Sprung, von diesem Beruf leben zu können, gar nicht geschafft, viele beginnen nach einer Weile, sich mit Nebenjobs über Wasser zu halten oder leben von den tröpfelnden Einnahmen gerade mal so. Natürlich von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen, die immer wieder Hoffnung geben, dass man selbst es auch schaffen kann.

Und natürlich kannst Du es auch schaffen!

Doch Du sitzt auf der vorfinanzierten Couch Deines nigelnagelneuen Coachingraumes und fragst Dich: WIE?

Und jetzt seh ich im Groben zwei Typen von Menschen und wie sie mit dieser Frage umgehen (ein wenig überspitzt):

1. Der Realist sagt sich: „Welche Maßnahmen kann ich noch ergreifen? Werbung? Flyer drucken? Noch mehr Posts auf facebook? Natürlich nur mit wertvollen Inhalten?“ Er liest alles, was es zum Thema Internet-Marketing gibt, jeden Newsletter, der die Top-Facebook-Strategie verspricht, hat er abonniert. Dabei bemerkt er, dass es eine unendliche Zahl an Möglichkeiten gibt. Was davon hilft wirklich? Und vielleicht denkt er auch manchmal: „Bevor mich das hier Kopf und kragen kostet, höre ich lieber rechtzeitig auf und gehe zurück in eine Anstellung.“ Doch das würde natürlich auch bedeuten, den eigenen Traum aufzugeben und einzugestehen: es hat nicht funktioniert. Meist hört man von diesen Coaches einfach irgendwann nichts mehr, denn Aufgeben ist gar nicht populär in unserer Gesellschaft.

2. Der Spirituelle sagt sich: „Ich rede nicht darüber… ich sollte nicht mal darüber nachdenken, denn schlechte Gedanken ziehen schlechte Lebensumstände an. Ich meditiere jetzt, stelle mir vor, wie die Kunden zu mir ins Coaching strömen, male mir mein Ziel in allen Farben aus und bade im guten Gefühl, als ob ich schon dort wäre. Dann kommen auch die Kunden. Ich selbst bin es nämlich, der die Kunden anzieht oder weghält.“ Sollte diese Strategie nicht funktionieren, hört man auch hier nichts mehr. Alleine schon deshalb, weil man ja über Negatives nicht spricht. Von der Scham (in beiden Fällen) mal abgesehen.

Wenn Du eine Lösung willst, statt einfach wieder abzutauchen, dann bist Du hier richtig. Klick einfach hier, wir sind unter uns.

Meiner Erfahrung nach sind beide Strategien alleine für sich gesehen nicht wirksam.

Dazu gibt es einen schönen Witz, der das Thema meiner Meinung nach perfekt veranschaulicht:

„Ein gläubiger Mann hat sich während einer Überschwemmung
auf das Dach des Hauses gerettet. Ein Feuerwehrboot kommt vorbei.
„Steigen Sie ein, wir retten Sie !“ Der Mann antwortet:
„Nein, ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steht ihm bereits bis zu den Beinen, als ein weiteres Boot
vorbeikommt und er abermals aufgefordert wird einzusteigen.
Doch wieder weigert er sich mit der Begründung:
„Ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steigt weiter an und als ihm das Wasser
bereits bis zum Kinn steht, kommt ein Hubschrauber
vorbei und lässt eine Leiter herunter, um ihn zu retten.
Blubbernd antwortet er wieder, daß Gott ein Wunder vollbringen wird.
Der Mann ertrinkt und steht gebrochen und ungläubig vor der Himmelspforte.
Er sagt zu Petrus : „Ich habe geglaubt, Gott würde ein Wunder vollbringen
und mich retten, aber er hat mich im Stich gelassen.“
Petrus lächelt und antwortet:
„Du Depp… wir haben Dir zwei Boote und einen Hubschrauber geschickt!“

🙂

Der Punkt ist, ins Wasser springen und wie wild umherschwimmen hätte den Mann wahrscheinlich auch nicht gerettet. Doch vielen Coaches geht es so, wie dem Mann auf dem Dach. Sie sehen nur eine Möglichkeit, wie ihr Business funktionieren kann, nämlich dass Kunden sie über ihre Website oder facebook finden und ein Coaching buchen. Und so sitzen sie auf ihrer Couch, wie der Mann auf dem Dach. Im besten Fall springen sie noch ins Wasser und schwimmen wild im Marketingstrudel umher. 😉

Viele Coaches versuchen es auch mit einer Speaker-Karriere, um ihre Bekanntheit zu pushen. Das kann funktionieren, wenn man wirklich gerne auf der Bühne steht, doch am Ende ist man wieder in der Zeit-gegen-Geld-Falle gelandet.

Es geht auch anders!

Welche Möglichkeiten gibt es also noch?

Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie er in der heutigen Zeit sein Business aufbauen kann, wird sehr wahrscheinlich schnell über das „Zauberwort“ Online-Business stoßen. Das wird zur Zeit allerorts angepriesen als DIE Superlösung. Ortsunabhängig, zeitlich unabhängig, den eigenen Lifestyle pflegen… klingt voll schön und einfach.

Ich bin selbst auch ein ziemlich großer Fan von Freiheit, Unabhängigkeit und dazu am besten viel Geld verdienen. Wär‘ schon schön! 😉

Und ich bin auch ein großer Fan des Themas Online- oder Lifestylebusiness. Und trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das

1. nicht ganz so einfach ist, wie es oft aussieht und

2. nicht für jeden Coach die einzig wahre oder praktikable Lösung ist.

Doch was ist dann DIE Lösung?

Es gibt dafür viele verschiedene Lösungen. Die erste Frage muss meiner Meinung nach nicht lauten „Wie kann ich mich als Coach besser verkaufen?“ sondern „Wie (genau) will ich als Coach arbeiten?“

Ich selbst habe am Anfang meiner Coachlaufbahn ganz euphorisch gedacht, so als Coach jetzt, da will ich möglichst viele Kunden haben. Ich will ja schließlich Geld verdienen. Es kamen ein paar Kunden. Nach einer Weile wurde mir klar, dass mein ursprünglicher Gedanke so gar nicht stimmte. Ich wollte keine Coachingpraxis, wo sich stündlich die Klienten die Türklinke in die Hand drücken. Nach EINEM Coaching, das normalerweise 2 Stunden oder mehr dauert, war ich im Grunde für den Rest des Tages gut bedient. Also einfach k.o. 🙂

Dann dachte ich eine Weile „Ok, dann will ich eben jeden Tag einen Klienten.“ Wieder merkte ich nach einer Weile, dass das so nicht stimmt. Ich wollte nämlich auch noch einen Blog und ein Buch schreiben und verschiedene Projekte in der Begabungakademie betreuen. Da ich auch noch kleine Kinder habe ist meine Arbeitszeit sehr begrenzt. Also entschied ich, dass ich 2-3 Coachings pro Woche haben möchte. Aber… davon kann ich absolut nicht leben.

Was ich dadurch aber herausgefunden hatte war, WIE ich als Coach arbeiten will. Und zwar wollte ich folgendes:

Als Coach arbeiten, ohne davon leben zu müssen.

Ich wollte als Coach nicht aus Gelddruck heraus Klienten annehmen müssen.

Erkennst Du Dich wieder? Dann klicke hier. Wir sehen uns.

Dieses Bewusstwerden über das „WIE will ich wirklich arbeiten und leben?“ ist ein Schritt, den viele einfach weglassen, weil sie einfach nur ständig damit beschäftigt sind, wie sie mehr verkaufen können (was absolut verständlich ist, wenn man irgendwie die Miete bezahlen muss). Und um das zu erreichen springt man dann vielleicht auch zu schnell auf Züge auf, die offensichtlich andere ans Ziel gebracht haben.

Mein Anliegen mit diesem Blog und mit meinem Coaching ist es, einen Schritt weiter vorne zu beginnen. Es lohnt sich, sich dafür Zeit zu nehmen. Frage Dich:

  • Wie willst Du arbeiten und leben?
  • Was willst Du wirklich tun?
  • Wer bist Du?
  • Was sind Deine Lebensumstände?
  • Wie sieht Dein Familienleben/Deine Partnerschaft aus?
  • Wie denkst Du über die Welt?
  • Was entspricht Deiner Persönlichkeit? Und ganz wichtig:
  • welche Resourcen stehen Dir jetzt bereits zur Verfügung?

Dann, erst wenn das alles wirklich klar ist, kommt die Frage nach dem Geschäftsmodell, das für Dich passend ist. Und dann passt es eben auch wirklich.

Was nützt mir das, wenn ich bereits gestartet bin?

Sehr viel nach meiner Erfahrung. Ich hatte auch bereits ein Business, bevor ich mir über die o.g. Fragen wirklich bewusst wurde. Es ist nie zu spät für eine Kurskorrektur und sie lohnt sich dann wirklich, wenn sie wohlüberlegt ist. Das Ruder wild hin und her reissen nützt da eher wenig. Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung. 😉

Ich weiß jetzt das WIE… und dann?

Diesen ersten Schritt hast Du jetzt vielleicht getan und bist Dir über die obigen Fragen klar. In diesem Blog werde ich Dir nach und nach Möglichkeiten vorstellen, welche Geschäftsmodelle es gibt und wie Du Dir Dein Business aufbauen kannst. Es gibt nicht nur ein Rezept, glaub nicht zu schnell den Leuten die rufen „DAS ist die Lösung“. Es gibt eine bunte Vielfalt und es ist sinnvoll, Dir Deine eigenen Zutaten zusammenzustellen, Dein eigenes Rezept zu entwickeln.

Bleib dran und lerne die Zutaten kennen. Bis nächste Woche!

Liebe Grüße

Deine Christina

PS: Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Beitrag und wenn Du willst, teile diesen Artikel gerne mit Deinen Freunden. 🙂

 

Du willst dranbleiben und erfahren, wie es weitergeht. Dann trage Dich doch gleich hier ein. 🙂



Wir halten uns an den Datenschutz.

 

Meine Leser sagen, dieser Beitrag ist sehr lesenswert!
Deine spontane Reaktion. Dieser Beitrag ist...
  • hilfreich 
  • interessant 
  • sehr lesenswert 
  • super spannend 
  • da Wahnsinn 

62 thoughts on “Bist Du noch Coach oder verdienst Du schon Geld?

  1. Toller Beitrag, liebe Christina über das Coaching Dasein.
    In meiner Welt genau getroffen und die beiden Beispiele von Typen von Coaches….ich habe Tränen gelacht.
    Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

  2. Liebe Christina, vielen Dank für diesen Beitrag und die Impulse. Es lohnt sich sehr über diese Fragen nachzudenken und sie schrifltich festzuhalten, immer mal wieder drauf zu schauen. Freue mich auf weitere Beiträge von Dir. Sie sind sehr wertvoll.

    1. Vielen Dank lieber Marcus! 🙂 Ja, schriftlich festhalten ist ganz wichtig. Hatte ich gar nicht erwähnt! Ich mache solche Dinge immer schriftlich, daher habe ich das einfach vorausgesetzt. Danke. 🙂

      LG
      Christina

  3. Liebe Christina, ein super Artikel. Du hast glaube ich ein Thema aufgegriffen, das viele Coaches beschäftigt! Möchte noch ganz viele Lösungen von Dir zu diesem Thema lesen 🙂 Vielen Dank!!!

    1. Liebe Sandra,

      ja, das Thema hat mich ja auch selbst so lange beschäftigt.
      Gleichzeitig habe ich (gefühlt ewig) lange überlegt, welchen Schwerpunkt ich meinem Blog geben könnte (und mir als Coach).

      Auf das Naheliegenste kam ich dann ganz zum Schluss… 🙂
      Und das ist auch gut so, da ich dadurch erstmal selbst ganz viele Erfahrungen sammeln konnte.

      Danke für Deine Unterstützung, Du bist mir auch immer eine Inspiration auf meinem Weg.
      Liebe Grüße
      Christina

  4. Hi Christina!
    Es sind gute Frage, hab sie fur mich beabtwortet und freue mich schòn auf nàcheste Woche!
    So viel Klaeheit tut echt gut! 😉

    1. Liebe Sylvia,

      vielen Dank. Es freut mich wahnsinnig mitzubekommen, dass ich immer mehr Leser habe, die regelmäßig wiederkommen. Und ich werde alles daran setzen, das Beste aus meinem Gehirn zu „quetschen“ 🙂 und für Dich und alle meine Leser hier aufzuschreiben.

      Liebe Grüße
      Christina

  5. Hallo liebe Christina,

    Ein ganz toller Artikel. Bin sehr begeistert – von dieser Seite habe ich dass alles noch garnie betrachtet.
    Freue mich schon auf deinen nächsten Artikel 😉

    Werde hier auch sicher nicht zum letzten Mal gewesen sein!!

    Vielen Dank für diesen tollen Impuls.

    Alles liebe,
    Nicole

  6. Hallo Christina

    Gut getroffen, und das betrifft nicht nur die Coaches, sondern viele wenn nicht alle frei schaffenden, Künstler, Kreative, Schauspieler, Musiker, etc genauso. Vermutlich spürens die Coaches und Therapeuten am meisten, weil das ein inhaltlicher Teil ihres Business, ihrer Mission ist. Um so beruhigender, zu wissen, daß der Coach, die Coachin genau die gleichen Erfahrungen macht und gemacht hat.

    AL
    Xristoph

    1. Hallo Xristoph,
      ja, das hast Du sicherlich recht. Und genau das finde ich das Tolle an der heutigen Zeit. Es muss nicht mehr jeder allein vor sich hin brodeln, sondern es gibt Möglichkeiten offen und ehrlich über diese Dinge zu reden und zu schreiben. Das macht so vieles leichter, finde ich. 🙂
      LG
      Christina

  7. Hallo Christina,

    ich bin zwar kein Coach, lebe aber mit einer zusammen, die es fast hauptberuflich macht.
    Zwangsläufig beschäftige ich mich daher auch mit dem Thema.
    Ich bin mir sicher, dass das Geheimnis in der Positionierung steckt und natürlich auch darin, wie man es zur richtigen Zeit vermarktet.
    Man sah es ganz gut an der „NLP-Geschichte“. Viele machten Ausbildungen und boten NLP-Coachings an – aus den wenigsten sind erfolgreiche Coaches geworden. Andere spezialisierten sich gut – auf Coaches ;-), auf Alleinerziehende, auf beruflich Unglückliche,…
    Wer sich in seiner Nische dann auch noch gut vermarktet, kann es innerhalb weniger Monate schaffen, zu verdienen, wovon andere nur träumen.

    Schöne Grüße
    Joscha

    1. Hallo Joscha,

      da gebe ich Dir absolut Recht. Eine klare und eindeutige Positionierung ist absolut wichtig. Und sicherlich ein Geheimnis hinter erfolgreichen Coachingkarrieren.

      Mir geht es allerdings weniger darum, noch mehr Marketingstrategien in die Welt zu streuen – dafür gibt es schon super Spezialisten! Ich wende mich vielmehr an Coaches, die neben NICHT einfach noch mehr und mehr Klienten wollen und damit ihr Gehalt alleine von ihrer Zeit abhängig machen, sondern die ihr Business neu überdenken wollen, um etwas mehr Strategie in ihr Einkommen zu bringen.

      Ich hoffe, Deine Lebensgefährtin ist supererfolgreich. Und vielleicht lerne ich sie ja hier auch irgendwann kennen. 🙂

      LG
      Christina

  8. Hach Christina,

    manchmal (ziemlich häufig) sind wir wirklich wie Zwillinge. 🙂 Gerade gestern habe ich genau darüber nachgedacht! Also über das Thema Geld. Danke dir für den Artikel!
    Liebe Grüsse
    Diana

  9. Sehr viele und gute Fragen!

    Und auch wenn man sie sich gestellt hat und gute Antworten gefunden hat: man muss seine Zielgruppe finden und sein Thema klar kommunizieren. Allerweltsthemen sind meiner Meinung nach nicht mehr plazierbar – schon gar nicht, wenn man, wie ich, nicht in einer großen Stadt wohnt (wo es viel Klientel gibt aber auch viel viel viel Wettbewerb).

    Und eine Menge Geduld und – ganz wichtig (auch wenn ich damit nicht immer auf Gegenliebe stoße) eine ausgreifte Marketing-Strategie mit langem Atem!

    Viele Grüße
    Wolfgang

  10. Hallo,

    ich möchte hier viel Wasser in den Wein schütten und etwas Kritisches anmerken.

    Vorausschicken muß ich allerdings, daß ich nicht sicher bin, worum es Dir in dem Beitrag wirklich geht. Liegt Dein Fokus auf der Frage, wie finde ich die für mich optimale Arbeits- und Angebotsform im Coaching? Oder geht es primär doch darum, wie ich mit dem Coaching Geld verdienen kann, wie der Titel vermuten läßt?

    Wenn es ums Geldverdienen beim Coaching geht, so finde ich Deine Analyse sehr gut. Der angebotene Lösungsansatz geht allerdings nach meiner Erfahrung am Problem vorbei. Ob mein Business erfolgreich ist (gemessen an meinen Zielen) hängt zum einen von den äußeren Rahmenbedingungen, dem Zustand des Marktes ab und zum anderen von meinem eigenen Angebot, zu dem vor allem mein Leistungssspektrum, die (von den Kunden wahrgenommene) Qualität und mein Marketing-Mix gehören. Da ist die Frage „Wie will ich arbeiten“ nur eine unter vielen. M.E. noch nicht einmal die wichtigste.

    Selbst wenn jemand diese Frage sorgfältig für sich beantwortet, führt das nicht automatisch zum Erreichen der selbst gesetzten Ziele. Was nützt zum Beispiel die gute (und notwendige!) Abstimmung meines Angebotes mit meinen Stärken (und Schwächen) und mit meinem Lebenskonzept, wenn die Passung zum Markt, zur Nachfrage nicht stimmt?

    Das allergrößte Problem auf dem Coaching-Markt ist allerdings aus meiner Sicht für die meisten Coaches heute das krasse Auseinanderklaffen von Angebot und Nachfrage. Du hast es ja gut beschrieben. Die augenblickliche Marktsituation führt zu einem klaren Verdrängungswettbewerb. Wenn von der angebotenen Leistungsmenge nur 5% oder 10% nachgefragt werden, dann fallen eben 90% oder 95% durchs Raster, obwohl sicherlich viele dieser Anbieter in den von Dir angesprochenen Fragen gute Lösungen entwickelt haben. Und die Coaching-Ausbildungsinstitute leben halt davon, diese Marktsituation noch permanent weiter zu verschärfen.

    Wer also auf diesem Markt unterwegs ist und vorwiegend vom Coaching leben möchte, sollte dies wissen, um abschätzen zu können, was auf ihn zukommt.

    Ich muß nicht vom Coaching leben, würde aber gerne mehr Coachees haben, weil mir diese Arbeit wirklich Spaß macht und Befriedigung gibt. Auch ich erlebe also diese Marktbedingungen regelmäßig hautnah.

    1. Hallo Rainer,

      vielen Dank für Dein Feedback und dass Du Dich so intensiv mit dem Artikel befasst hast.

      Ich möchte als erstes auf Deine Frage eingehen, worum es in dem Artikel eigentlich geht. Ich fange mal damit an, worum es mir NICHT geht. 🙂

      – Es geht mir nicht darum, wie ich als Coach noch mehr und mehr Kunden bekommen kann.
      – Es geht mir nicht um Marketingstrategien, von denen sich überall im Internet zu Hauf finden lassen.
      – Es geht mir auch nicht darum, einen Lösungsansatz anzubieten, der allgemeingültig ist.

      Es geht mir darum, dass das Einkommen eines Coaches normalerweise abhängig ist von seiner Zeit, die er einsetzen kann. Und dass es hier Wege gibt, unabhängiger zu werden.

      Dafür ist die Frage danach, wie meine Lebensumstände sind und wie ich arbeiten will, essentiell. Und die meisten Coaches fangen eben nicht hier an, sondern beim Angebot. Ähnlich wie Du es beschrieben hast. Der Markt wird analysiert, eine Leistung wird angeboten und vielleicht wird auch ein vernünftiger Marketing-Mix eingesetzt. Alles wichtig und richtig. Und das kann auch funktionieren, doch wie gesagt, darum geht es mir ja nicht.

      Wie Du völlig richtig erkannst hast, führt die Beantwortung meiner Fragen nicht gleich zum Ziel. Das war auch nicht mein Anliegen mit diesem Artikel. (Ich habe ja hier einen Artikel geschrieben und kein Buch. :-)) Ich glaube allerdings, dass die Beantwortung dieser Fragen die Basis legt für den Entwurf eines Geschäftsmodells, das zum jeweiligen Coach passt und somit auf den WEG ZUM ZIEL führt. Diesen WEG ZUM ZIEL werde ich nach und nach in weiteren Artikel beschreiben.

      Ich sehe meine gestellten Fragen also als ersten Schritt und erst wenn das eigene Geschäfts- und Lebensmodell steht, sollten Dinge wie Marktanaylse, Strategie, etc. folgen.
      (Im übrigen glaube ich nicht, dass es an Nachfrage mangelt. Aber das ist jetzt auch noch mal eine ganzes Thema für einen eigenen Artikel.)

      Mein Blog heißt „Tu, was Du willst!“ und nicht „Marketingstrategien für Coaches“.

      Es geht mir durchaus darum, Coaches geschäftlich erfolgreich zu machen. Mir ist es aber ein Anliegen, dass dies in einer Form geschieht, die zum eigenen Lebensstil passt. Noch mehr Burn-Out-Kandidaten, die ein Leben jeneits ihrer eigenen Vorstellungen leben, nur weil man damit Geld verdient, brauchen wir meiner Meinung nach nicht. 🙂

      Also vielen Dank nochmal für Dein „vieles Wasser“. Es hat mir noch einmal deutlicher gemacht, warum mir der Wein so gut schmeckt. 🙂

      Liebe Grüße
      Christina

      1. Hallo Christina,

        Du schreibst: „Es geht mir darum, dass das Einkommen eines Coaches normalerweise abhängig ist von seiner Zeit, die er einsetzen kann. Und dass es hier Wege gibt, unabhängiger zu werden.“

        Ja, das wäre spannend. Aber in deinem Artikel habe ich hierzu bisher nichts gefunden.
        Kommt aber vielleicht noch?
        Bis dahin gilt für mich: eine Stunde ist eine Stunde.

        1. Ja, Rainer 🙂

          ich wollte und konnte noch nicht gleich das ganze Konzept und alle Ideen in einem Artikel unterbringen. 😉

          Aber ich freue mich rießig über so viel Interesse!
          Liebe Grüße
          Christina

  11. Liebe Christina,
    ich bin zwar (noch) kein Coach sondern gebe Kurse und Workshops. Dennoch finde ich deinen Beitrag hilfreich und unterstützend. Letztendlich geht es doch darum, für sich selbst das passende Modell zu finden. Viel zu oft wird, so wie du es sagst, suggeriert: Genau dieser Weg sei der richtige für dich, alle, wen auch immer. Die Idee, verschiedene Geschäftsmodelle vorzustellen, finde ich super. Wie ein großer Einkaufsladen, aus dem ich mir dann das passende heraussuchen kann :-). Und meiner Meinung nach sollte Coaching dahin gehen, Menschen dabei zu unterstützen, das für sie passende Geschäftsmodell zu finden. Und das geht genau über die Beantwortung der von dir aufgezeigten Fragen. Ich selbst habe erst begonnen Kurse zu geben, dann kamen Workshops hinzu, jetzt arbeite ich an meinem Online-Business und dann möchte ich beginnen, Menschen direkt im Einzelsetting zu unterstützen.

    Ich freue mich auf deine folgenden Artikel!
    Herzliche Grüße Katrin

  12. Liebe Christina,
    das ist ein toller Auftaktartikel. Bin sehr gespannt, was da noch kommt 🙂
    Und ich finde, Du gehst optimal vor. Du fragst Dich, wieviel Geld Du benötigst, was Du dafür leisten kannst (2-3 Coachings pro Woche), was Du daneben noch tun möchtest (Buch & Blog) – kurzum, Du gehst strategisch vor. Das ist genau das, was leider bei vielen anderen – nicht zur Coaches – fehlt.
    Wie gesagt, bin gespannt, was in der nächsten Zeit noch kommt.
    Lg, Andrea

  13. Liebe Christina,
    danke, dein Artikel trifft den Nagel auf den Kopf! Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: stimmt! Es reicht nicht, nur darüber zu meditieren, sondern es ist wichtig einen Plan zu haben, diesen zu verfolgen und die eigenen Talente sichtbar zu machen.
    Und genau wie du schreibst: Das Allerwichtigste ist, SEIN EIGENES Ding zu machen. Ist ein Prozess, der manchmal auch echt nervt. Andererseits ist das auch superspannend & inspirierend. Denn nur wenn ich wirklich authentisch bin und gefunden habe, was mich ausmacht, kann ich auch eine echte Unterstützung sein für andere. Weil es dann aus dem Herzen kommt <3
    Herzliche Grüße, Stefanie

  14. Liebe Christina

    schöner Artikel – gute Denkanstösse und sehr humorvoll.
    Die Frage -wie viele Klienten möchte ich denn? Und wie viele kann ich mit gutem Gefühl betreuen? – beschäftigt
    mich auch gerade. Im Moment pendel ich zwischen 2-4 pro Woche. Da ich allerdings erst im nächsten Monat starten werden, habe ich noch ein wenig Zeit mir das alles genau zu überlegen.
    Deine Gedanken fand ich für mich jetzt gerade sehr hilfreich.

    Von Herzen liebe Grüße
    Veronika

  15. Hallo,

    das Thema scheint wichtig und spricht die Problematik der aktuellen Coaching-Schwemme an. Ich selber bin kein klassischer Coach, aber jeder, der mit Ausbildung von Menschen zu tun hat, ist wohl heute einer.

    Ursprünglich war ein Coach ein Berater, der finanziell frei diese Tätigkeit angeboten hat. Sein Geld verdiente er mit anderweitiger Arbeit und bezog daraus auch das Knowhow und die Inhalte für das Coaching. Er konnte aus lebenspraktischer Erfahrung etwas geben und war auf das Geld der Klienten nicht angewiesen. Er konnte deshalb auch mal Tacheles reden und brachte Themen schneller auf den Punkt. Er war nicht von den Klienten abhängig. Wichtiger Punkt!!! Heute dienen Coaches oft zur Entlastung von Psychologen (daher der HP für Psychotherapie), weil letztere ihre Kapazitäten für die „harten Fälle“ übrig haben sollten. Der Bedarf ist offensichtlich da.

    Aber im Coaching fehlt nicht selten der klar definierte Nutzen für den Kunden. Auch wir geben im täglichen Leben nicht Geld aus, wenn wir vom Produkt egal welcher Art nicht überzeugt sind. Wir alle definieren von daher die oft bescholtene Leistungsgesellschaft und wollen daher auch im Coaching eine Leistung erhalten. Es ist unser Geld, für das auch wir wiederum Leistung einzubringen haben. Kein Geld ohne Leistung.

    Spezialisten hingegen brauchen nicht mal ein Marketing, weil ihr Produkt/Dienstleistng ein Selbstläufer ist. Ich plädiere daher für brauchbare Inhalte im Coaching, für Expertentum, für echte Spezialisten. Je mehr echten Nutzen ein Coach anbietet, desto mehr wird er gebucht. Von Leuten wie wir, die wir für Qualität Geld ausgeben (müssen). Bei Steuerproblemen oder angeschlagener Gesundheit usw. Aus meiner Erfahrung ist nur ein Spezialist egal auf welchem Gebiet ein brauchbarer Coach. Coach-sein ist von daher weniger ein Beruf per besuchten Workshops, sondern die Krönung aus einem gelebten Beruf heraus. Ich halte gute Ärzte genauso wie gute Handwerker für meine Coaches, die ich beauftrage, mir zu helfen. Sie kriegen auch mein Geld und ich muss auf Termine sogar warten. Aber „Nur-Coaches“ mit allerlei Tools aber ohne Expertenwissen sorgen für die aktuelle brotlose Coach-Schwemme. Viele glauben allen Ernstes, ein gutes Marketing ist die Lösung. Viele rennen daher den Marketing-Coaches hinterher. Nein! Gewachsene und gereifte Inhalte sind die Lösung.
    „Die Menschen wollen gerne etwas sein – niemand will mehr etwas werden.“
    (Erich Fromm in „Haben oder Sein“)

    1. Hallo Emanuel,

      danke für diese sehr wertvollen Gedankenanstöße!!

      Genau das ist es, was ich mit meiner Arbeit erreichen will. Ich möchte NICHT einfach jeden beliebigen Coach davon überzeugen, dass er nur noch das eine Marketingtool mehr braucht und dann kommen auch die Kunden. Ich möchte herausfinden, was der jeweilige Coach wirklich richtig gut kann, worin er Spezialist oder Experte ist, denn erst dann lässt sich ein vernünftiges Geschäftsmodell erst aufbauen. Und dann ist der Nutzen für den Kunden eben auch viel klarer.

      Ich bin im Laufe meines Lebens genau zu dem geworden, was ich hier zu repräsentieren versuche (und was mir sicherlich Schritt für Schritt immer besser gelingen wird): Ein Spezialist dafür, was wirklich in Menschen steckt, was Menschen wirklich ausmacht und was sie wirklich tun wollen. Ich habe in meinem Leben viele Jahre damit verbracht, das für mich selbst herauszufinden und ich kenne inzwischen sehr viele Möglichkeiten dafür… welche, die funktionieren und welche, die nicht funktionieren. Ich habe in einigen verschiedenen Berufen gearbeitet, ca. 10 Jahre davon auch als freiberufliche Trainerin in der Erwachsenenbildung. Das hat mich sehr viel über Menschen gelehrt und noch mehr über mich selbst. Seit 2009 bin ich nun Trainerin UND Coach und genau immer dann, wenn ich mich genau darauf besinne, was mein größter Nutzen für die Menschen ist, kommen sie auch zu mir.

      „Gewachsene und gereifte Inhalte sind die Lösung“ – danke für diesen tollen Satz. Oft wissen Menschen gar nicht, was alles bereits in ihnen gereift ist und genau hier greift meine Expertise als Trainerin: Zu erkennen, wo das Potential steckt, an welcher Stelle derjenige gerade steht, ihn dort abzuholen, Wissen zu vermitteln und bei der Umsetzung zu begleiten.

      Herzliche Grüße 🙂
      Christina

    2. Hallo Emanuel,

      ich gebe Dir in allem recht, was Du schreibst. Und ich war auch der Meinung, daß zum Beispiel in der Wirtschaft Coaches bevorzugt werden müßten, die viel sogenannte „Felderfahrung“ aus dem Bereich vorweisen können, in dem das Kundenunternehmen tätig ist. Zumindest in meiner Region ist das NICHT so. Im Zweifel wählen Unternehmen hier Coaches, die kaum oder meist keine Felderfahrung aufweisen können, die aber zum Beispiel Psychologie studiert haben und schon viele Jahre als Coach in der Wirtschaft tätig sind.

    1. Hallo Gordon,

      das freut mich, ich hab Dich bzw. Deinen Blog auch schon eine Weile im Auge. Ich habe vor ein paar Jahren schon mal ein paar Folgen Podcast gemacht und im Moment bin ich grade wieder am überlegen…

      Vielleicht hast Du diesen Blog dann ja auch irgendwann im Ohr. 😉

      Liebe Grüße
      Christina

  16. Sehr toller Titel! 🙂

    Über dieses Thema hab ich in den letzten Wochen auch ausführlich nachgedacht und geschrieben. An erster Stelle muss tatsächlich immer die Frage stehen, „Wie will ich leben?“ Und dann „designed“ man sich seine Karriere oder Business entsprechened. Leider machen das zuviele Menschen noch andersrum.

    Toller Artikel!

  17. Liebe Christina,

    ich arbeite als Coach und bin auf dem Weg dorthin, von dieser Tätigkeit leben zu können.
    Meine Erfahrung sagt, dass es sehr viel Eigenverantwortung, Reflexion und Handlung braucht, um dieses Ziel zu erreichen.

    Wir sind es gewohnt geworden, Ansichten und Meinungen zu übernehmen, welche nicht unseren eigenen entsprechen. So auch beim Schritt in die Selbstständigkeit. Wenn du Coach bist, musst du täglich X Kunden haben und dieses und jenes machen.

    Doch wie du schreibst, ist es wertvoll und grundlegend, sich bewusst zu machen, wie wir arbeiten wollen.

    Wie möchte ich arbeiten?
    Welches Problem möchte ich lösen?
    Was möchte ich bewirken?
    Wer sind meine Kunden?
    Wie viel Geld möchte ich verdienen?
    usw.

    DANKE
    Alles Liebe
    Robert

    1. Lieber Robert,

      Eigenverantwortung, Reflexion und Handlung – sehr schöne Stichworte. Nicht jeder ist gleich gut in all diesen Dingen, daher entwickle ich in den nächsten Monaten ein Coachingprogramm für Coaches, in dem ich genau hier meine Unterstützung anbiete.

      Ich freue mich, dass Dir der Weg schon so gut gelingt! 🙂
      Liebe Grüße
      Christina

  18. Wunderbar treffender Artikel, Christina! So viele Coaches haben die Idee, dass die Kunden schon kommen, wenn die Ausbildung geschafft und die Website online gestellt ist. Strategisches Vorgehen und stetiges Marketing ist essentiell … und natürlich auch die Frage, ob man das als Solopreneur kann und will. Super Fragen stellst du, ich hoffe, ganz viele unserer Coaching-Kollegen lesen deinen Beitrag!

  19. Super Artikel, Christina.

    Die Frage nach dem „WIE willst du arbeiten und leben?“ finde ich sehr wertvoll. Das lässt sämtliche Varianten zu. Auch, dass du meinst, dass es nicht die EINE Lösung gibt, wie manchmal gerne behauptet wird.
    Ich freue mich auf mehr von dir 🙂

    Alles Liebe,
    Petra

  20. Liebe Christina,
    bei mir ist es ähnlich wie bei dir: 3 Coachings pro Woche sind mir genug. Logischerweise braucht es also noch weitere Einkommensströme. Wie die aussehen sollen, darf individuell verschieden sein.
    Je nach gewünschtem Life-Style z.B. Bücher schreiben, Online-Kurse anbieten oder von mir aus auch in ner Kneipe jobben. Why not? Das macht das Leben schön bunt!

    Zur Coaching-Schwemme: ich glaub es muss in Dtl. noch „normaler“ werden, sich einen Coach zu buchen. Die Hemmschwelle ist für einige Menschen noch sehr groß.

    Ich glaube aber daran dass es noch mehr werden, die diesen glorreichen Dienst regelmäßig in Anspruch nehmen.

    Mein Coach muss auf jeden Fall praktische Erfahrung in seinem Bereich haben. Abschlüsse, Diplome, Scheine beeindrucken mich überhaupt nicht. Nur wer da durch ist kann mir was erzählen.

    Ich freu mich auf deine weiteren Artikel zu diesem Thema.

    Herzliche Grüße, Ines

    1. Hi Ines,

      es wird dann normal, zum Coach zu gehen (einen zu haben), wenn der Nutzen klar ist.

      Gestern ist mir der Gedanke gekommen: in Deutschland haben wir zwar einen Fachkräftemangel und gleichzeitig einen Coach-Überschuss. Coaches werden also nicht als Fachkräfte wahrgenommen. Gerechtfertigt oder nicht – dieses Bild wird nur von der ganzen Gemeinschaft der Coaches geändert werden können: strengere Vorgaben in allen Bereichen etc., Einstiegshürden, Mindestalter, Vorbildung usw. Alleine, dass viele gerne Coach wären und in ihrer Ausbildung Tolles erfahren haben (vornehmlich über sich selbst) – das sind Beschreibungen für ein Hobby! Die Frage, wie ein Coach gern seinen Beruf leben möchte geht klassisch am Klientel vorbei. Die Frage ist doch primär, wo kann ich den Klienten abholen und wie muss ich meinen Lebensrhythmus SEINEN Umständen anpassen? Es gibt viele Berufe, die sich den Marktanforderungen anpassen müssen: Schichtdienst, Tontechniker, Künstler generell – alle arbeiten, wenn es notwendig ist (sprich, wenn alle anderen frei und Feierabend haben) und nicht, weil sie es sich so wünschen. Wer sein „Ich“ als Coach in den Vordergrund stellt, dass alles nach seinen Wünschen gestaltet werden soll, wird eher einem Hobby nachgehen als einem einkommensträchtigen Beruf.

  21. Hallo Christina,

    das ist ein sehr sehr starker Erfahrungsbericht. Das passt sehr gut, weil ich auch über kurz oder lang ein Coachingsbusiness in meinem Themenbereich aufbauen.

    Das gibt mir meinen sehr guten und tiefen Einblick mit denen ich was anfangen kann.

    Danke dafür.

    Liebe Grüße,
    Dennis

  22. Super liebe Christina,
    ganz toll. Der Stil gefällt mir, mach weiter so.
    Endlich mal jemand der die Sachen anspricht und auf den Punkt bringt. Klasse.
    Sehr authentisch, hier kann ich dich total spüren.
    Freu mich auf mehr.
    Lustvolle 😉 Grüße
    Ute

  23. Hallo Christina,
    super Thema, genau mit dem setze ich emich gerade auseinander. Was kann ich WIRKLICH und wie kann ich das auch real umsetzen? Bin gespannt auf deine weiteren Tipps und werde bei dir garantiert regelmäßig vorbeischauen! Vielen Dank für deine Unterstützung!
    LG
    Sybill

  24. Wow! Habe gerade deinen Blog mit diesem Artikel entdeckt! Und hatte gleich sehr viel Freude am Lesen. Auch ich spiele (noch ziemlich entfernt) mit dem Coaching-Gedanken, weswegen du mir wirklich weitergeholfen hast! Der erste Schritt war für mich erstmal, selbst einen Blog über das Entdecken der eigenen Leidenschaften und dadurch das „Lebendigwerden“ zu starten. Mal sehen, was als Nächstes kommt!

    Viele Grüße und dickes Lob!
    Anna

  25. Hi Christina!

    Danke für diese schöne Erkenntnis, die sich absolut mit meinen eigenen Erfahrungen deckt.
    Eine authentische Coaching-Haltung erlaubt die Akquise von Klienten auf Teufel komm raus ja eigentlich auch gar nicht…und ich finde gerade die Vielseitigkeit gut, die sich damit einrichten lässt.

    Ich schreibe also gerne Bücher und Blog-Artikel, gebe gerne meine Seminare und coache dann auch hier und da gerne ein bisschen. Toll! 🙂

    LG, Nils

  26. Hallo Christina,

    bestimmt sprichst du mit deinem Artikel viele Coaches oder auch andere Selbstständige/Freiberufler an.

    Aus meiner Sicht und vor allem Erfahrung als Coach und Coach-Ausbilder sind es zwei Schlüsselqualifikationen, die man als erfolgreicher Coach haben bzw. entwickeln sollte.

    Vielleicht ist zu dem Thema auch dieser Artikel interessant:

    http://www.coaching-ausbildung-kompakt.de/blog/item/73-woher-kommt-erfolg-als-coach.html

    Herzliche Grüße,

    Peter Reitz

    1. Hallo Peter,

      danke für Dein Feedback und den Hinweis auf Deinen Artikel. Ich stimme Dir absolut zu, dass Geduld und Disziplin zwei sehr wichtige Faktoren sind, wenn man als Coach langfristig erfolgreich sein will. Eine gute Positionierung hilft dem Coach, dass diese Geduld nicht zu arg strapaziert werden muss. 🙂

      Ich freue mich, Dein/Euer Ausbildungsinstitut kennengelernt zu haben. Solltet Ihr mal einen Gastreferenten zum Thema Positionierung brauchen, stehe ich mit meinen mehr als 10 Jahren Trainererfahrung gerne zur Verfügung.

      Bei Anschauen Deines Links bin ich auf einen weiteren interessanten Artikel von Dir gestoßen, der wunderbar erklärt, warum meine Kunden, die Coaches, mich u.a. auch brauchen. 🙂

      http://www.coaching-ausbildung-kompakt.de/blog/item/75-der-coach-als-klient.html

      Viele Grüße und noch einen schönen Tag
      Christina

  27. Liebe Christina,

    dieser Artikel trifft wirklich den Nagel auf den Kopf. Viele Coaches haben sich die Frage eher selten beantwortet:

    „Wozu sollte ein Kunde mich buchen?“

    Dein Ansatz der Spezialisierung von Coaches und die Begleitung in ein ganz eigenes Coach-Leben finde ich wunderbar. Nach über 10 Jahren als Ausbilder für Coaches kann ich sagen, dass dies eine der wesentlichsten Fragen für angehende Coaches ist. Darum gehe ich auch sehr detailliert darauf ein in meiner Arbeit.

    Natürlich sind deine Fragen vllt. nicht vollständig – aber sie regen mich ungemein zur Beschäftigung mit der Frage an: Wie will ich sein / leben / arbeiten?

    Nach meinem Burnout habe ich mit diesen Fragen mein ganzes Lebenskonzept hinterfragt. Und bin dabei darauf gestossen, dass es sich gerade mit „Downshifting“ deutlich entspannter lebt. Das Konzept von „Excellence in Balance“ verlangt geradezu nach der Bestimmung der ganz persönlichen „Lebensqualität“!

    Ich danke Dir sehr für die Inspirationen und werde meine Seite weiter umbauen zu einem Blog mit wertvollem Kontent zu den Themen Burnout und excellentem Leben nach eigenen Standards 😉

    Herzliche Grüße

    Detlef

  28. Wow liebe Christina – ich fühle mich von dir so gesehen obwohl wir uns gar nicht kennen – aus jedem Wort spricht die Erfahrung – ich werde mich hier mal ein wenig einlesen – vielen Dank du Coach für Coaches – tolle Idee!!!

  29. Ein wunderbarer Blog-Beitrag von dir, Christina! Ich musste bei deiner Beschreibung von den 2 Typen schmunzeln: der Realist und der Spirituelle. Ich bin die absolute Mitte und das ist glaub ich auch der richtige Weg. Es bringt nichts, wenn der Realist ständig tut und in Wahrheit glaubt er, dass er es eh nicht schafft. Und genauso wenig hat es Sinn und Zweck, wenn man nur auf der Couch sitzt und vor-sich-hin-wünscht. Es braucht beides: den Macher UND die richtige Einstellung. 🙂
    Schön, dass ich deinen Blog gefunden habe. Den werd ich mir gleich abonnieren.
    liebe Grüße,
    Susi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.