shaman woman

Warum Deine eindeutige Positionierung sich (immer wieder) verändern muss.

Die eigene Positionierung ist ein Prozess. In diesem Prozess geht es manchmal langsam, manchmal in kleinen oder größeren Schritten vorwärts. Hin und wieder geht es überhaupt nicht weiter, man hat das Gefühl, als würde alles stagnieren oder auch einfach mal gut sein wie es gerade ist.

Und dann gibt es manchmal Ereignisse, die einen regelrechten Riesensprung verursachen, die einen zuerst einmal fast umwerfen, aus der Bahn bringen, alles durcheinander wirbeln… bis sich der Nebel langsam lichtet und man fast schon als komplett neue Person daraus hervorgeht. Zumindest fühlt es sich so an. 🙂

Wie reagiert Deine Umwelt auf Veränderung?

In so einem Fall kann sich dann auch die eigene Positionierung schneller ändern, als es für „den Markt da draußen“ gut ist. Sprunghaftigkeit – so kann das ja durchaus nach außen wirken – ist ja nicht gerade als Tugend angesehen. Die meisten Menschen möchten gerne wissen, woran sie mit jemandem sind, sie brauchen verständlicherweise eine Weile, bis sie Vertrauen aufbauen können. Wenn sich in dieser Zeit immer wieder alles verändert, wofür eine Person steht, ist das nicht gerade förderlich.

Wie geht man also am besten vor, wenn das eigene Selbstbild nicht mehr mit dem Bild nach außen übereinstimmt und das auch noch so plötzlich? Ich bin wie immer für den ehrlichen und direkten Weg. Und deswegen erzähle ich Euch heute eine kleine Geschichte von einer, die Beton bestellte, prompt auch geliefert bekam und wie das ihr Leben veränderte.

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Annas Geschichte

Anna war gerade 39 geworden und ziemlich erfolgreich in ihrer Selbständigkeit. Anna ist glücklich verheiratet, hat zwei kleine Kinder, einen Jungen und ein Mädchen. Die beiden sind noch klein, gehen tagsüber in den Kindergarten und nachmittags stellen sie zu Hause gerne mal die Bude auf den Kopf.

Anna hat vor einigen Monaten einen Blog gestartet, der sich sehr gut entwickelt hat. In den letzten 6 Monaten hatte sie dafür auch einiges getan und sich eine gewisse Bekanntheit als Expertin für Positionierung aufgebaut. Wie auch immer… in letzter Zeit hatte Anna immer häufiger Rückenbeschwerden. Sie sitzt viel vor dem PC und bewegt sich zu wenig, was sie auch daran merkt, dass sie die 20 Kilo, die sie durch die beiden Schwangerschaften zugelegt hat, nicht wieder wegbekommt. Insgesamt ist sie jedenfalls nicht sehr zufrieden, was ihre körperliche Konstitution angeht.

Sie möchte diesbezüglich etwas tun und weil eine liebe Kollegin von ihr gerade „Entspannt & schlank – Meditationsabende“ anbietet, sieht sie das als gute Gelegenheit, mental etwas an dem „Problem“ zu arbeiten und nimmt teil.

Betonbestellung

Der Abend ist wunderbar. Petra, die Leiterin, schickt sie in eine Trance. Dort dürfen die Teilnehmer „ihr Wort“ finden, also das Wort, das in irgendeiner Weise wichtig ist für ein entspanntes Abnehmen. Sei es, weil genau das noch im Weg steht, gestärkt werden muss oder was auch immer…

Anna bekommt das Wort „Selbstwert“. Das überrascht sie nicht wirklich. Ihr (manchmal zu geringes) Selbstwertgefühl ist durchaus etwas, das sie daran hindert, ihr Leben so zu leben, wie sie es möchte und gut zu sich selbst zu sein.

Nachdem jeder sein Wort gefunden hat, werden die Worte visuell, je nach Bedarf, verändert. Manche Wörter werden im Geiste geschmückt, verkleinert, vergrößert, bunt angemalt oder durchsichtig gemacht, jeder darf dabei so kreativ sein, wie er möchte. Anna vergrößert ihr Wort. Sie pumpt in Gedanken das Wort mit einer Luftpumpe auf. Blöd dabei ist nur, dass die Luft wieder rausgeht, sobald sie damit aufhört. Schon an dieser Stelle muss Anna über sich selbst, ob dieses Bildes, lachen.

Ok, denkt sie sich, dann brauche ich etwas Festeres als Luft. Und sie bestellt sich in Gedanken einen Betonmischer, der ihr Wort mit Beton auffüllt. Wow, das hält! Da verkleinert sich nichts mehr von selbst! Wunderbar! So einen stabilen Selbstwert kann nichts mehr umhauen! Dann kann das mit dem Abnehmen ja jetzt nur noch klappen.

Die Macht der Bilder

Die nächsten Wochen vergehen und gewichtsmäßig tut sich gar nichts. Doch die Macht der Bilder wirkt trotzdem. Anna’s Rücken wird im Laufe von 4 Wochen so hart, dass sie sich kaum noch ohne Schmerzen bewegen kann. Auch zwei Wochen Weihnachtsurlaub und Entspannung ändern daran nichts. Anna kommt in dieser Zeit nicht mal ansatzweise auf den Gedanken, dass das etwas mit dem Beton zu tun haben könnte, denn sie hatte ja schon vorher Rückenschmerzen, die sich halt nun einfach verstärkt hatten.

Lomi Lomi

Nach weiteren 2 Wochen beschließt Anna, dass es so nicht weitergehen kann und nimmt sich vor, einen Termin bei einer Osteopathin zu vereinbaren. Da bekommt sie gleich von zwei lieben Menschen in ihrem Umfeld den Hinweis auf eine Masseurin, die mit Lomi Lomi Massagen nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern dabei gleichzeitig mit Gesprächen auf mentaler Ebene arbeitet und Blockaden und alles Mögliche andere dabei auflöst. Das klingt genial in Anna’s Ohren und gleich in den nächsten Tagen, an einem Tag an dem es Anna mal wieder besonders schlecht geht, schreibt sie der Masseurin – sie nennt sich Helia – eine Email.

Tatsächlich bekommt Anna kurzfristig einen Termin bei Helia, schon eine Woche später ist es soweit. Der 6 stündige Termin ist sehr intensiv, gefühlvoll, entspannend und gleichzeitig anstrengend. Denn eine „Baustelle“ nach der anderen löst sich auf. Als Anna nach Hause fährt, ist sie voller Eindrücke und Gefühle, es ist fast ein wenig überwältigend.

Das Urteil

Erst am nächsten Tag sortieren sich die Eindrücke langsam und eine Sache kristallisiert sich besonders heraus, nämlich die Auflösung einer Last, die ihre Großmutter, ihre Mutter und auch sie selbst getragen haben. Und wahrscheinlich auch noch ein paar Generationen vorher.

Es gab irgendwann – den für sie relevanten, genauen Zeitpunkt hat Anna noch nicht endgültig herausgefunden – einmal einen Moment in der Geschichte, in dem die Frauen für ihr besonderes Wissen und ihre Fähigkeiten nicht mehr geschätzt, sondern verurteilt wurden. Diese Frauen wurden als Hexen verbrannt oder auf sonstige Art und Weise geächtet, verstoßen oder als Eva mit dem verführerischen Apfel dargestellt.

Annas Großmutter hat in ihrem Leben eine Situation manifestiert, in der sich diese Verurteilung wiederholt hat. Und auch in Annas Mutter und in Anna selbst waren Sätze wie „das macht man eben so und dies und jenes macht man auf keinen Fall“ immer sehr stark. Schon ihre Mutter rebellierte dagegen, jedoch in einer eher selbstzerstörerischen Art. In Anna war diese Rebellin schon immer sehr stark, doch auch sie musste er 39 Jahre alt werden, um sich diesem alten Muster zu wiedersetzen und es aufzulösen.

War es jetzt tatsächlich soweit?

Sollte jetzt der Zeitpunkt da sein, die alten Muster aufzulösen, die alten Verurteilungen gehen zu lassen und ihre eigentliche Aufgabe anzunehmen? War es Zeit, ihre Tribe um sich zu versammeln, um etwas Größeres zu bewegen?

Und wie um Himmels Willen sollte sie bloß das weitermachen, was sie bisher getan hatte? Die anfangs fast schon lustige Sache mit dem bestellten Beton hatte sie auf einen Weg geführt, den sie ohne die extremen Rückenschmerzen nicht gegangen wäre. Und jetzt?

Anna beschloß, dass sie einfach darüber schreiben würde. Erst dieser Schritt, dann der nächste… Ihr Tribe würde sie schon verstehen. Ihre ideale Klientin auch. 🙂

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Ja, ja… 😉

natürlich hast Du schon nach der 3. Zeile erkannt, wer Anna ist. Ich möchte sie Dir trotzdem noch einmal genauer vorstellen. Darf ich bekanntmachen: Anna – Protagonistin meiner Geschichte (meines Buches).

Du wirst dieses Jahr noch mehr von ihr hören, doch für heute ist es am wichtigsten, dass dieser Teil von Annas Geschichte so schön zeigt, wie sich eine Ausrichtung, eine Positionierung in kurzer Zeit sehr schnell verändern kann, ohne dass das etwas mit Unentschlossenheit oder Wankelmut zu tun hat. Das ist das Leben.

Was verändert sich also?

Nach wie vor bin ich Expertin dafür, wie Du als Coach Dein Business so gestalten kannst, dass es zu Dir und Deinen Potentialen passt. Ich helfe Coaches dabei, ihre einzigartige Positionierung zu finden & sichtbar zu werden. Doch wie es aussieht, werde ich das in Zukunft auf eine etwas andere Weise tun als bisher.

Als erstes werde ich meinen Tribe finden. Wenn Du bis hierher gelesen hast, bist Du ja vielleicht bereits ein Teil davon. Nächste Woche werde ich mehr darüber erzählen, wie das gelingen kann und was das genau bedeutet. Ich freue mich sehr, wenn Du dann auch wieder hier bist.

Liebe Grüße

Deine Christina

Selbstwert & Geld

Wie viel Geld ist Dein Selbst wert?

In meinem bisher erfolgreichsten Artikel „Bist Du noch Coach oder verdienst Du schon Geld?“ ging es hier bereits einmal um das Thema Geld. Dass ich es nun nochmal aufgreife, hat ziemlich viele und vorallem gute Gründe.

In den letzten Tagen ist eine wahre Flut von – nennen wir es mal wertfrei – Erlebnissen über mich hereingebrochen. So mein Empfinden, ich weiß es natürlich besser. Diese Erlebnisse habe ich selbst in mein Leben gerufen und sie sind alle perfekt, um mich weiterzubringen, auch wenn ich bei einiger dieser „Erlebnisse“ erstmal ziemlich angenervt war… um es mal sanft auszudrücken. 😉

Was war denn los?

fragst Du jetzt vielleicht und um Dir das zu beantworten, will ich Dir kurz etwas sehr persönliches verraten, ohne das diese ganze Story ziemlich sinnlos erscheinen würde.

Mein Mann und ich sind beide Freiberufler. Wir verdienen zusammen gutes Geld. Bevor ich in die Babypause ging, war mein Anteil daran schon ansehnlich. Dann sank er während der Babypause auf Null – logisch. Und seit 2013 baue ich nun meinen Anteil wieder auf. Das funktioniert langsam, aber stetig. Es sieht inzwischen schon ganz gut aus. Mein Online-Coachingprogramm wird gekauft und seitdem werden auch mehr Live-Coachings bei mir gebucht.

Doch unser Ziel ist es, dass ich den Löwenanteil übernehmen kann und dahin ist es doch noch ein Stückchen. Ich wünsche mir mehr Berufszeit und mein Mann wünscht sich mehr Kinderzeit. Am besten JETZT GLEICH. Der Deal zwischen uns ist perfekt.

Das Universum allerdings hat das irgendwie noch nicht so richtig mitgekriegt! Hey, da oben, Deal???

Also… wovon wir konkret reden ist ein monatliches Umsatzziel von 15.000 Euro. Das ist doch nicht zu viel verlangt oder? Oder doch?

Und genau hier fängt es an, interessant zu werden. Was genau ist es in mir, das verhindert, dass genau dieses Geld zu mir kommt? Im Grunde ist die Antwort immer dieselbe. Mein Selbstwert ist (noch) nicht hoch genug. (Und das Leute, obwohl ich nun seit ca. 15 Jahren daran arbeite! Frechheit oder?)

Und in den letzten Tagen sind dann eben einige Dinge passiert, die im Grunde ALLE das gleiche Thema hatten:

Meinen Selbstwert

Ok, wenn Du das hier jetzt gleich liest, wirst Du Dich vielleicht fragen, warum das alles mit Geld zu tun hat. Ich denke, wenn Du die Geschichte zu Ende liest wird es wieder rund werden. Es ist eine kleine Heldenreise und sie beginnt im Alltag als ich noch dachte, alles ist besten und ich fühle mich ganz toll.

Es begann letzte Woche:

Donnerstag:

Child Watching TV

Endlich habe ich mich mal aufgerafft und an einem WIN-Treffen teilgenommen. Vortragende an diesem Abend: Sonja Kreye – Business Celebrity: Werden Sie zur Expertin in Ihrer Branche.“ Sonja hat mir in ihrem spannenden Vortrag klargemacht, dass es mein eigenes Mind-Set ist, das bestimmt, wie ich von außen wahrgenommen werde. Als netter Coach und Bloggerin – oder als Expertin auf meinem Gebiet. Natürlich bin ich letzteres. Doch letztlich ziehe ich Kunden nicht damit an, was ich bin, sondern was ich von mir glaube, dass ich bin. Oder vielmehr: im Grunde bin ich eben wieder nur oder genau das, was ich glaube zu sein.

Nach diesem Abend war ich sehr nachdenklich…

Ich verlasse damit meine gewohnte (Gedanken-)Welt und ohne es zu wissen, starte ich meine Heldenreise.

Freitag:

Child Watching TV

Es ist Nachmittag. Mein Mann macht sich auf zum Wochenend-Trainingslager. Er ist keine 30 Minuten außer Haus, da beginnen die Weihnachtsplätzchen, die meine Tochter gegessen hat, ihre Wirkung zu entfalten. Ausschlag über und über, sie weint vor Juckreiz und Schmerzen. Wir wissen, dass sie eine Nussallergie hat und dass sie die falschen Plätzchen erwischt hat, habe ich nicht mitbekommen. Ich rufe meinen Mann zurück. Glücklicherweise hilft das Notfall-Zäpfchen, das wir dafür immer zu Hause haben, doch bis einigermaßen eine Linderung eintritt, vergeht natürlich noch eine Weile. Immerhin müssen wir diesmal nicht ins Krankenhaus. Irgendwann schläft sie auf meinem Bauch kauernd ein.

Ich fühle mich elend. Natürlich kann ich im Grunde nichts für diesen Vorfall. Doch die Woche ist schon irgendwie nicht so gut gelaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte, die Gedanken vom Vortag hängen mir noch nach, ich bin erschöpft und überhaupt… mein Selbstwertgefühl befindet sich in der Abwärtsspirale oder anders gesagt…

Ich bin auf meiner Heldenreise auf dem Weg in die Unterwelt.

Samstag:

Child Watching TV

Mein Mann konnte doch noch ins Trainingslager fahren und ich will den Tag mit den Kindern bei Omi verbringen. Doch vorher muss ich unbedingt noch kurz bei meinem Pferd vorbeifahren. Ich war die ganze Woche nicht dort. Habe es einfach nicht geschafft. Dort am Offenstall treffe ich auf meine Freundin und die versichert mir, dass die Knoten in der Mähne ihres Pferdes nur deswegen nicht so schlimm sind wie die in der Mähne von meinem, weil sie es halt einfach öfter bürstet. Ich weiß, dass der nicht böse gemeint war und… der saß. Schuldig im Sinne der Anklage. Ich mache aber irgendwie auch gar nichts richtig.

Alle meine Erfolge der letzten beiden Jahre sind wie weggewischt. Gefühlt.

Ich treffe auf meine eigenen Dämonen und ich sag’s Dir, die sind nicht nett.

Sonntag:

Child Watching TV

Als mein Mann mittags vom Trainingslager heimkommt, sitze ich auf der Treppe und heule. Tiefpunkt. Ablenkungsprogramm am Nachmittag. Gegen Abend komme ich auf folgenden Gedanken: „Ich glaube, ich hatte noch nie eine so große Chance zu scheitern wie jetzt!“ Ok, bei dem Satz geht NLP-technisch noch was, doch er macht mir klar, warum ich diesen ganzen Zirkus inszeniere.

Ich hatte einfach Angst. Und Angst ist das Gegenteil von Selbstvertrauen. Und Selbstvertrauen speist meinen Selbstwert – oder eben auch nicht.

Die Transformation beginnt.

Montag:

Child Watching TVIch bekomme einige tolle Geschenke und eine Prüfung

Ich lese den wunderbaren und natürlich gerade genau passenden Beitrag von Vladi auf seinem affenblog und den von Gordon Schönwalder von Podcast-Helden und beide berühren mich sehr.

Kirsten Kailbach, meine persönliche Heldenreise-Heldin ist zu Besuch und schenkt mir ein paar tolle Erkenntnisse.

Am Abend gebe ich ein kleines Webinar – mein allererstes überhaupt – und ich bin ziemlich aufgeregt. Es klappt technisch nicht alles perfekt und trotzdem sind die Teilnehmer sehr zufrieden und begeistert.

Ich erlebe, dass ich drei Dinge in meinem Leben unterschätzt habe:

– wie viel Unterstützung da ist, wenn ich welche brauche.

– wie sehr ich mich auf meine Fähigkeiten verlassen kann.

– wie viel ich tatsächlich wert bin.

Dienstag:

Child Watching TV

Meine kleine Heldenreise hat mir neue Energie gegeben und mein Selbstwertgefühl erweitert. Ich gehe mit einem neuen Gefühl an die Arbeit und wunderbare Dinge passieren, alle an einem Tag, alle – heute:

– Tolle Kooperationen entstehen
– Menschen kontaktieren mich für ein Coaching, von denen ich vorher gedacht hätte, dass ich „zu klein“ bin, als dass sie mich als Coach buchen würden
– Ich bekomme Dankeschön-Nachrichten für meine Arbeit

Ich bin wieder da! Doch ganz anders als zuvor. Die Heldenreise ist (für dieses Mal) zu Ende.

Und das Geld?

Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß wie ich ticke: Wie innen, so außen. Und es fängt immer im Innen an. Ich bin gewachsen. Mein Selbstwertgefühl auch. Und ich fresse einen Besen, wenn sich das nicht in Kürze bemerkbar macht. Die ersten Zeichen sind ja schon sichtbar… und ich werde Dich auf dem laufenden halten. Oft geht es ja viel schneller, als wir denken! 😉

Liebe Grüße
Christina

 

Frau entspannt sich in der Mittagspause mit Meditation

Negativ = Positiv?

In letzter Zeit passiert mir das wirklich oft. Wie in der Geschichte mit dem Zen-Meister…

[box type=“success“ width=“100%“ ] „Es war einmal ein Junge, der bekam zu seinem vierzehnten Geburtstag ein Pferd, und alle im Dorf sagen: „Oh, wie wunderbar! Der Junge hat ein Pferd!“, und der Zen-Meister sagt: „Man wird sehen.“

Zwei Jahre später fällt der Junge vom Pferd, bricht sich das Bein, und alle im Dorf schreien: „Wie grauenvoll!“ Der Zen-Meister sagt: „Man wird sehen.“

Dann bricht Krieg aus und alle jungen Männer müssen in den Kampf, bis auf ihn, wegen seines kaputten Beins, und alle im Dorf sagen: „Wie wunderbar!“, und der Zen-Meister sagt: „Man wird sehen.“

(Der Krieg des Charlie Wilson) [/box]

Mir passieren also grade ein paar Dinge, von denen ich im ersten Moment sagen würde: „Nö… nicht so schön!“ Und es gelingt mir ehrlicherweise nicht immer, in Zen-Manier zu reagieren mit einem bedachten: „Man wird sehen.“ Doch es geht immer schneller. Ich habe im letzten Jahr durch meine Ausbildung in der fresh-academy gelernt, meinen eigenen State immer besser zu reflektieren und wo ich mich früher noch einige Stunden geärgert oder einen heftigen Temperamentsausbruch gehabt hätte, gelingt es mir heute bereits viel schneller… ach, was soll die ganze Theorie?

Hier ist ein Beispiel und zwar brandaktuell:

Wie einige meiner Leser wissen, ist gestern, am Montag, der zweite Testdurchlauf meines Online-Coachingprogrammes gestartet. Und zwar mit genau 7 Teilnehmern.

Das ist jetzt nicht so genau die Zahl, von der ich geträumt hatte. Der erste Testdurchlauf des Programms war letzte Woche Sonntag zu Ende. Ich hatte super Feedback von meinen Teilnehmern und am Ende hatte alles so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Natürlich hat es ein paar Tage gedauert, bis das Feedback per Email bei mir war. Mein Teilnehmer haben ja auch in ihrem Alltag ein paar andere Dinge zu tun, als mir Feedback zu schreiben. Doch es ging eh superschnell. Nach 3 Tagen konnte ich schon anfangen, damit zu arbeiten und die Referenzen auf meine Homepage stellen.

Außerdem gab es noch ein paar Dinge aus dem Kurs, die ich im Nachhinein erledigen durfte. Noch ein paar Verbesserung hier und dort.

Und dann war da noch meine Familie. Ich war echt froh, sie nach 6 Wochen „verschlossener Bürotür“ mal wiederzusehen. Endlich mal wieder Zeit zusammen.

Ja und na klar: In dieser einen Woche zwischen den beiden Kursen mache ich das komplette Marketing und die Aquise für den nächsten Kurs. Ich muss an der Stelle im Nachhinein wirklich über mich selbst lachen. Hurra! 😀

Plötzlich war es schon Sonntag. Und ich war gar nicht Zen-mäßig drauf!

Ich habe erst einmal angefangen, mich ziemlich über mich selbst zu ärgern. Warum hatte ich das eigentlich nicht kommen sehen? In meinem Flow der absoluten Begeisterung hatte ich zum einen solche Dinge wie Entspannungspausen (haha) nicht eingeplant, zum anderen auch kaum Zeit zum Aufbau neuer Kunden berücksichtigt. Warum hast Du nicht dies und warum hast Du nicht jenes gemacht? Mit diesen Fragen machte ich mir erstmal das Leben selbst schwer.

Dabei zählte es dann auch nicht mehr, dass ich immerhin in einer Woche 5 Kunden gefunden hatte und dass ich den anderen Kurs erfolgreich zu Ende gebracht hatte.

Ok, ist das nun wirklich so schlimm?

Ich habe mir dann überlegt, was das denn nun in Wirklichkeit genau bedeutet:

1. Es sind weniger Teilnehmer und ich kann diese dann nochmal sehr intensiv betreuen.

2. Nachdem der Kurs nun schon angelegt ist und der zweite Testdurchlauf auch schon etwas mehr kostet als der erste, verdiene ich insgesamt mehr als bei ersten Mal.

3. Ich habe eine wertvolle Lektion gelernt und werde mir beim nächsten Mal entsprechend mehr Zeit einplanen.

Ja, das klingt WIRKLICH schlimm. *lach*

Man wird sehen…

Der Zen-Meister hat Recht behalten. Und im Grunde bin ich recht schnell wieder runtergekommen von meinem Selbstanklagetrip. Und dann habe ich mir am Montag morgen noch eine nette Dame aus Südtirol manifestiert, die einfach nur anrief, um mir zu sagen, wie toll sie meinen Blog und meine Arbeit findet. Und gestern Abend hat meine facebook-Seite die 500er Marke gesprengt.

Ok, liebes Universum, ich bin wieder versöhnt.

Und was die kleine, feine Zahl der Teilnehmer in meinem Programm angeht… man wird sehen. 😉

 

Kennst Du das auch? Du erlebst etwas, das Du nicht so toll findest und im Nachhinein ist es das Beste, was Dir passieren konnte? Erzähl mir bitte in den Kommentaren davon, ich liebe solche Geschichten!

Liebe Grüße

Deine Christina

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Du bist unglücklich, weil Du keine Kunden hast? Es ist umgekehrt!

Bist Du unglücklich, weil Du keine Kunden hast? Es ist umgekehrt:

Du hast keine Kunden, weil Du nicht glücklich bist.

Als Coaches haben wir Vorbildfunktion, kein Mensch will einen Coach, der es „selbst nicht drauf hat“. Was auch immer. Wenn jemand sich einen Coach sucht, dann will er jemanden, der das Leben lebt, das er selbst gerne hätte oder das Ziel erreicht hat, das er selbst gerne erreichen will. Soweit alles klar.

Wir suchen uns also als Coach jemanden, zu dem wir aufschauen können, weil er in irgendeiner Weise eine tolle Ausstrahlung hat.

Welche Ausstrahlung aber hat jemand, der verzweifelt auf der Suche nach Kunden ist? Und selbst, wenn das nicht das drängende Problem wäre, gibt es ja auch im Leben von Coaches immer wieder Situationen, wo es mal nicht so rund läuft. Sei es Ärger mit dem Partner, Stress mit den Kindern oder sonstige missliche Umstände, die uns nicht grade vor Glück sprühen lassen.

Leider ist unseren Kunden das herzlich egal.

Sie scheinen praktisch zu spüren, dass wir grade gar nicht so vorbildlich unterwegs sind. Und natürlich spüren sie es, weil wir es unterschwellig ausstrahlen. Mit jedem Satz, den wir sprechen oder irgendwo schreiben und über unsere Körpersprache, die so ein schlechter Lügner ist.

Ich will dazu ein kleines Beispiel erzählen:

Vor einigen Jahren war ich noch Trainerin und habe Schulungen für Azubis gegeben. An manchen Tagen war die Stimmung super, an manchen nicht so. Eine Zeitlang war ich versucht, es liebevoll auf die Teilnehmer zu schieben: „Die sind halt heute einfach mal schlechter drauf, kann ja mal vorkommen.“ Nach einer Weile merkte ich jedoch, dass die Teilnehmer in Wahrheit nur ein perfekter Spiegel für mich waren.

Natürlich habe ich nun an diesen schlechteren Tagen nicht einfach meinen Launen freien Lauf gelassen. Ich war mir ja meiner Verantwortung soweit schon bewusst. Wenn ich mal morgens nicht so gut drauf war, habe ich mich in mein Büro gestellt und so lange künstlich gegrinst, bis ich besser gelaunt war (inzwischen ist ja wissenschaftlich belegt, dass nicht nur unsere Gefühle unsere Körperhaltung beeinflussen, sondern auch unsere Körperhaltung unsere Gefühle), erst dann habe ich in den Seminarraum betreten. 🙂

Das hat bis zu einem gewissen Grad auch funktioniert. Doch wenn wirklich irgendetwas Schlimmeres mich bedrückte oder mir irgendwelche Sorgen im Hinterkopf rumgeisterten, dann konnte ich das, trotz aller Gute-Laune-Versuche, den Teilnehmern nicht wirklich verbergen.

Also es war nicht so, dass sie es mir bewusst anmerkten. Ich bin sicher, die allermeisten hätten nicht mal sagen können, dass sie sich irgendeines negativen Einflusses bewusst gewesen wären. Und trotzdem war da weniger Aufmerksamkeit, mehr Unruhe, etc.

Wie ist das nun als Coach mit Deinen Kunden?

Ich habe mal einen interessanten Artikel gelesen zum Thema „Wie vermeide ich es, needy zu wirken?“ Da standen dann interessante Tipps und Tricks, was man besser tun oder lassen sollte, um nicht den Eindruck zu erwecken, etwas (z.B. Kunden) dringend zu brauchen. Das ist schon ganz nett.

Doch ich behaupte, dass das nicht die Stellschraube ist, an der sich wirklich etwas bewegt. Die Stellschraube mit der viel größeren Wirkung ist Deine wahre innere Haltung. Ich behaupte auch, dass Du diese mit 1000 Tricks nicht wirklich verbergen kannst. Am Ende kommt die wirkliche Energie immer unterschwellig an. Ein Wort, ein Blick, ein Link zuviel auf Deine Homepage irgendwo… es kommt IMMER an.

Was kannst Du also tun, um Deine innere Haltung, Dein inneres Strahlen, wieder zurückzubekommen?

Dazu hat mir diesmal Jyotima Flak einen sehr schönen Tipp gegeben. Jyotima ist Glücks-Coach und Spirituelle Lehrerin.

Sie hat mir für Euch eine kleine Übung geschenkt. Hier ist, was JyotiMa zum Thema Glück sagt:

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Gastbeitrag von JyotiMa Flak

jyotimaflak_glueckscoach_400„Erfolgs-Coach, Sexbombe, Energie bis zum Umfallen sind nicht gerade die Worte, mit denen man dein Leben beschreiben könnte?

Im Moment jedenfalls gerade nicht? Hast du die Leidenschaft an dem, was du tust, verloren?

Ist das gerade deine Situation?

  • Du hast so viel Stress, dass du nicht mehr weißt, wo oben und unten ist.
  • Du bist ausgebrannt, du hast Nackenschmerzen.
  • Das, was du tust macht dich leer – dabei war es mal deine Leidenschaft.
  • Du hast das Gefühl, du hast die Führung über deinen Job und dein Leben verloren.

Du würdest gerne:

  • Dich wieder energiegeladen fühlen.
  • Verrückte Dinge wagen, ohne dass du die Kontrolle behalten musst.
  • Selig lächelnd an deine letzten Unternehmungen denken und
  • deine Kunden gutgelaunt tausendfach besser beraten.
  • Erfolgreicher und glücklicher durchstarten.

Hi, ich bin JyotiMa. Lass uns deine Leidenschaft und Lebensfreude zurückerobern.

Du darfst an dich am meisten denken, wenn du andere führen möchtest. Wenn du dein Herz nicht offen halten kannst, dich leer und ausgebrannt fühlst, der letzte Urlaub viel zu lange her ist – dann ist die folgende Übung ein wichtiges Hilfsmittel für mehr Kraft & Freude in deinem Alltag und um für dich neue Aktivitäten & Erlebnisse, die dich glücklich machen, zu erobern:

postkarte_jyotimaflak

Drucke die Postkarte aus.

Nimm dir ein paar Minuten für dich und brainstorme über die Fragen. Trage deine Stichworte ein und sage „Ja“ dazu, sie definitiv zu erobern:

Mache das, was du dir einträgst, immer wieder und denke an dich und deine Vorbildfunktion. Wenn du anderen helfen willst, fange immer wieder bei dir an.

Gehe in Kontakt mit dir und deiner Liebe, frage um Hilfe, mach etwas für dich, investiere in deine Kraft. Damit zauberst Du wieder mehr Power und Lebenslust in deinen Alltag.

Alles Liebedeine JyotiMa Flak
Glücks-Coach
– aus dem Grau in dein Abenteuer Freiheit –

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Vielen Dank JyotiMa für diese wunderschöne Übung!

 

Toll, dass ich heute einen so wunderbaren Gast für Dich hier auf meinen Blog einladen konnte.

JyotiMa und ich freuen uns auf Deine Kommentare! 🙂

Liebe Grüße

Christina

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Geld verdienen als Coach

Bist Du noch Coach oder verdienst Du schon Geld?

Es ist doch verrückt. Nach so langem Suchen und Finden weißt Du endlich, dass es Deine wahre Berufung ist, andere Menschen zu unterstützen, sie auf ihrem Weg zum Ziel zu begleiten. Du hast Deine Vision klar vor Augen. Jeder Mensch, der zu Dir kommt, wird hinterher viel glücklicher, entspannter oder was auch immer sein. Du hast herausgefunden, dass Du ein kreativer Mensch mit sehr viel Einfühlungsvermögen bist. Du kannst gut zuhören und arbeitest gerne mit Menschen. Du willst etwas von Deiner Lebenserfahrung weitergeben und davon hast Du wirklich jede Menge vorzuweisen. Du bist Dir inzwischen ganz sicher, was Du sein und tun willst:

Du bist Coach! Mit ganzem Herzen.

Vielleicht hast Du sogar schon eine Coachingausbildung gemacht. Du hast eine Homepage erstellt und Dir einen Raum eingerichtet, einen wirklich hübschen, gemütlichen Raum  mit viel Atmosphäre, ein Raum, in dem sich jeder Klient sofort wohlfühlen wird. Sobald einer da ist…

Das alles ist wunderbar. Ich bin ja selbst auch Coach und halte das für einen Traumberuf. Wie so viele, denn der Markt wird ja derzeit mit Coaches praktisch überschwemmt. Ich will gar nicht in Frage stellen, dass sehr viele Menschen da draußen auch wirklich ein Coaching gut gebrauchen könnten. Ich selbst nehme auch von Zeit zu Zeit ein Coaching in Anspruch, wenn ich mal in einer Sackgasse stecke und einen guten Impuls gebrauchen kann. Und ein guter Coach gibt mir diesen Impuls nicht einfach nur, er weckt ihn in mir.

Es gibt so viele tolle Methoden im Coaching und ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch genau das richtige Coaching für sich finden kann. Coach zu sein ist ein wunderbarer Beruf.

Bist Du Coach aus Leidenschaft, verdienst aber noch nicht richtig? Ja? Dann klicke hier!

In meiner Welt hat er lediglich zwei kleine Haken:

1. Viele unserer potentiellen Kunden da draußen wissen immer noch nicht was Coaching eigentlich ist oder sind sich noch nicht seines Wertes bewusst.

2. Coach zu sein ist ein Beruf, in dem mein Einkommen von meiner Person abhängt. Je nachdem wieviele Stunden in der Woche oder im Monat ich leisten kann, fällt auch mein Umsatz mehr oder weniger hoch aus.

Ich erlebe derzeit viele Coaches, die voller Enthusiasmus an ihre Selbständigkeit herangehen und nach einer Weile merken, dass es gar nicht so leicht ist, davon zu leben. Die meisten Coaches, die ich kenne, haben den Sprung, von diesem Beruf leben zu können, gar nicht geschafft, viele beginnen nach einer Weile, sich mit Nebenjobs über Wasser zu halten oder leben von den tröpfelnden Einnahmen gerade mal so. Natürlich von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen, die immer wieder Hoffnung geben, dass man selbst es auch schaffen kann.

Und natürlich kannst Du es auch schaffen!

Doch Du sitzt auf der vorfinanzierten Couch Deines nigelnagelneuen Coachingraumes und fragst Dich: WIE?

Und jetzt seh ich im Groben zwei Typen von Menschen und wie sie mit dieser Frage umgehen (ein wenig überspitzt):

1. Der Realist sagt sich: „Welche Maßnahmen kann ich noch ergreifen? Werbung? Flyer drucken? Noch mehr Posts auf facebook? Natürlich nur mit wertvollen Inhalten?“ Er liest alles, was es zum Thema Internet-Marketing gibt, jeden Newsletter, der die Top-Facebook-Strategie verspricht, hat er abonniert. Dabei bemerkt er, dass es eine unendliche Zahl an Möglichkeiten gibt. Was davon hilft wirklich? Und vielleicht denkt er auch manchmal: „Bevor mich das hier Kopf und kragen kostet, höre ich lieber rechtzeitig auf und gehe zurück in eine Anstellung.“ Doch das würde natürlich auch bedeuten, den eigenen Traum aufzugeben und einzugestehen: es hat nicht funktioniert. Meist hört man von diesen Coaches einfach irgendwann nichts mehr, denn Aufgeben ist gar nicht populär in unserer Gesellschaft.

2. Der Spirituelle sagt sich: „Ich rede nicht darüber… ich sollte nicht mal darüber nachdenken, denn schlechte Gedanken ziehen schlechte Lebensumstände an. Ich meditiere jetzt, stelle mir vor, wie die Kunden zu mir ins Coaching strömen, male mir mein Ziel in allen Farben aus und bade im guten Gefühl, als ob ich schon dort wäre. Dann kommen auch die Kunden. Ich selbst bin es nämlich, der die Kunden anzieht oder weghält.“ Sollte diese Strategie nicht funktionieren, hört man auch hier nichts mehr. Alleine schon deshalb, weil man ja über Negatives nicht spricht. Von der Scham (in beiden Fällen) mal abgesehen.

Wenn Du eine Lösung willst, statt einfach wieder abzutauchen, dann bist Du hier richtig. Klick einfach hier, wir sind unter uns.

Meiner Erfahrung nach sind beide Strategien alleine für sich gesehen nicht wirksam.

Dazu gibt es einen schönen Witz, der das Thema meiner Meinung nach perfekt veranschaulicht:

„Ein gläubiger Mann hat sich während einer Überschwemmung
auf das Dach des Hauses gerettet. Ein Feuerwehrboot kommt vorbei.
„Steigen Sie ein, wir retten Sie !“ Der Mann antwortet:
„Nein, ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steht ihm bereits bis zu den Beinen, als ein weiteres Boot
vorbeikommt und er abermals aufgefordert wird einzusteigen.
Doch wieder weigert er sich mit der Begründung:
„Ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steigt weiter an und als ihm das Wasser
bereits bis zum Kinn steht, kommt ein Hubschrauber
vorbei und lässt eine Leiter herunter, um ihn zu retten.
Blubbernd antwortet er wieder, daß Gott ein Wunder vollbringen wird.
Der Mann ertrinkt und steht gebrochen und ungläubig vor der Himmelspforte.
Er sagt zu Petrus : „Ich habe geglaubt, Gott würde ein Wunder vollbringen
und mich retten, aber er hat mich im Stich gelassen.“
Petrus lächelt und antwortet:
„Du Depp… wir haben Dir zwei Boote und einen Hubschrauber geschickt!“

🙂

Der Punkt ist, ins Wasser springen und wie wild umherschwimmen hätte den Mann wahrscheinlich auch nicht gerettet. Doch vielen Coaches geht es so, wie dem Mann auf dem Dach. Sie sehen nur eine Möglichkeit, wie ihr Business funktionieren kann, nämlich dass Kunden sie über ihre Website oder facebook finden und ein Coaching buchen. Und so sitzen sie auf ihrer Couch, wie der Mann auf dem Dach. Im besten Fall springen sie noch ins Wasser und schwimmen wild im Marketingstrudel umher. 😉

Viele Coaches versuchen es auch mit einer Speaker-Karriere, um ihre Bekanntheit zu pushen. Das kann funktionieren, wenn man wirklich gerne auf der Bühne steht, doch am Ende ist man wieder in der Zeit-gegen-Geld-Falle gelandet.

Es geht auch anders!

Welche Möglichkeiten gibt es also noch?

Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie er in der heutigen Zeit sein Business aufbauen kann, wird sehr wahrscheinlich schnell über das „Zauberwort“ Online-Business stoßen. Das wird zur Zeit allerorts angepriesen als DIE Superlösung. Ortsunabhängig, zeitlich unabhängig, den eigenen Lifestyle pflegen… klingt voll schön und einfach.

Ich bin selbst auch ein ziemlich großer Fan von Freiheit, Unabhängigkeit und dazu am besten viel Geld verdienen. Wär‘ schon schön! 😉

Und ich bin auch ein großer Fan des Themas Online- oder Lifestylebusiness. Und trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das

1. nicht ganz so einfach ist, wie es oft aussieht und

2. nicht für jeden Coach die einzig wahre oder praktikable Lösung ist.

Doch was ist dann DIE Lösung?

Es gibt dafür viele verschiedene Lösungen. Die erste Frage muss meiner Meinung nach nicht lauten „Wie kann ich mich als Coach besser verkaufen?“ sondern „Wie (genau) will ich als Coach arbeiten?“

Ich selbst habe am Anfang meiner Coachlaufbahn ganz euphorisch gedacht, so als Coach jetzt, da will ich möglichst viele Kunden haben. Ich will ja schließlich Geld verdienen. Es kamen ein paar Kunden. Nach einer Weile wurde mir klar, dass mein ursprünglicher Gedanke so gar nicht stimmte. Ich wollte keine Coachingpraxis, wo sich stündlich die Klienten die Türklinke in die Hand drücken. Nach EINEM Coaching, das normalerweise 2 Stunden oder mehr dauert, war ich im Grunde für den Rest des Tages gut bedient. Also einfach k.o. 🙂

Dann dachte ich eine Weile „Ok, dann will ich eben jeden Tag einen Klienten.“ Wieder merkte ich nach einer Weile, dass das so nicht stimmt. Ich wollte nämlich auch noch einen Blog und ein Buch schreiben und verschiedene Projekte in der Begabungakademie betreuen. Da ich auch noch kleine Kinder habe ist meine Arbeitszeit sehr begrenzt. Also entschied ich, dass ich 2-3 Coachings pro Woche haben möchte. Aber… davon kann ich absolut nicht leben.

Was ich dadurch aber herausgefunden hatte war, WIE ich als Coach arbeiten will. Und zwar wollte ich folgendes:

Als Coach arbeiten, ohne davon leben zu müssen.

Ich wollte als Coach nicht aus Gelddruck heraus Klienten annehmen müssen.

Erkennst Du Dich wieder? Dann klicke hier. Wir sehen uns.

Dieses Bewusstwerden über das „WIE will ich wirklich arbeiten und leben?“ ist ein Schritt, den viele einfach weglassen, weil sie einfach nur ständig damit beschäftigt sind, wie sie mehr verkaufen können (was absolut verständlich ist, wenn man irgendwie die Miete bezahlen muss). Und um das zu erreichen springt man dann vielleicht auch zu schnell auf Züge auf, die offensichtlich andere ans Ziel gebracht haben.

Mein Anliegen mit diesem Blog und mit meinem Coaching ist es, einen Schritt weiter vorne zu beginnen. Es lohnt sich, sich dafür Zeit zu nehmen. Frage Dich:

  • Wie willst Du arbeiten und leben?
  • Was willst Du wirklich tun?
  • Wer bist Du?
  • Was sind Deine Lebensumstände?
  • Wie sieht Dein Familienleben/Deine Partnerschaft aus?
  • Wie denkst Du über die Welt?
  • Was entspricht Deiner Persönlichkeit? Und ganz wichtig:
  • welche Resourcen stehen Dir jetzt bereits zur Verfügung?

Dann, erst wenn das alles wirklich klar ist, kommt die Frage nach dem Geschäftsmodell, das für Dich passend ist. Und dann passt es eben auch wirklich.

Was nützt mir das, wenn ich bereits gestartet bin?

Sehr viel nach meiner Erfahrung. Ich hatte auch bereits ein Business, bevor ich mir über die o.g. Fragen wirklich bewusst wurde. Es ist nie zu spät für eine Kurskorrektur und sie lohnt sich dann wirklich, wenn sie wohlüberlegt ist. Das Ruder wild hin und her reissen nützt da eher wenig. Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung. 😉

Ich weiß jetzt das WIE… und dann?

Diesen ersten Schritt hast Du jetzt vielleicht getan und bist Dir über die obigen Fragen klar. In diesem Blog werde ich Dir nach und nach Möglichkeiten vorstellen, welche Geschäftsmodelle es gibt und wie Du Dir Dein Business aufbauen kannst. Es gibt nicht nur ein Rezept, glaub nicht zu schnell den Leuten die rufen „DAS ist die Lösung“. Es gibt eine bunte Vielfalt und es ist sinnvoll, Dir Deine eigenen Zutaten zusammenzustellen, Dein eigenes Rezept zu entwickeln.

Bleib dran und lerne die Zutaten kennen. Bis nächste Woche!

Liebe Grüße

Deine Christina

PS: Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Beitrag und wenn Du willst, teile diesen Artikel gerne mit Deinen Freunden. 🙂

 

Du willst dranbleiben und erfahren, wie es weitergeht. Dann trage Dich doch gleich hier ein. 🙂



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