ein gutes team

Auf Augenhöhe mit meinen Kunden. So geht’s.

Danke an Nils Terborg von www.deineperfektebeziehung.de für diese wunderbare Blogparade: „Blogger packen aus“

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Nur falls Du keine Ahnung hast, was eine Blogparade überhaupt ist und wie das funktioniert, kannst Du das hier nachlesen.

Sinn und Zweck ist, dass unsere Leser auch andere Blogs kennenlernen und… mehrere, ganz verschiedene Standpunkte zu einem Thema kennenzulernen ist sicher auch interessant.

Das Thema dieser Blogparade ist:

Was war deine wichtigste Beziehungserfahrung?

Über diese Frage habe ich jetzt eine Weile nachgedacht, denn zu allererst sind mir die wichtigsten Menschen eingefallen, die es derzeit in meinem Leben gibt. Doch es geht ja hier gar nicht um die wichtigsten Menschen, sondern um Erfahrungen. Dann ist mir als nächstes die Beziehung zu mir selbst eingefallen. Ja, ich würde sagen, dass diese Beziehungserfahrung eindeutig die wichtigste meines Lebens war. Darüber könnte ich wohl einen eigenen Blog füllen.

Da es in dieser Blogparade jedoch schon einige andere Experten für das Thema Selbstliebe und Partnerbeziehungen gibt, möchte ich mich einer anderen, sehr wichtigen Erfahrung widmen:

Die Beziehungserfahrung mit meinen Kunden

Die Veränderung und die Entwicklung in dieser speziellen Beziehung hat mein Leben nämlich auch dramatisch beeinflusst und tut es noch heute. Ich wachse jeden Tag daran. Ist sie perfekt? Nicht immer, aber immer öfter geht es in die richtige Richtung.

Wie es mal war… (oder mein Single-Dasein Teil 1)

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit, war die Beziehung zu meinen Kunden nicht die allerbeste. Das lag natürlich nicht an mir. Meine Kunden waren alle doof. Denn entweder sie kamen erst gar nicht oder ich war ihnen zu teuer. Ich war der Meinung, die sollten sich alle mal ein besseres Werteverständnis aneignen. Hatten die denn eigentlich keine Ahnung, was so ein Coaching bei mir wert war? Kapierten die nicht, dass und wie sehr ich ihr Leben verändern konnte?

woman standing on the head of thoughtful manMit ziemlich hohem (und ziemlich nutzlosem) Aufwand versuchte ich, all die Menschen da draußen, für die ich und meine Arbeit doch so wertvoll sein konnte, davon zu überzeugen. Also nur um es nochmal deutlich zu sagen: Praktisch ALLE Menschen können von dem was ich kann, profitieren. Ich war mir sicher, dass sie es irgendwann verstehen würden. Ich musste nur dranbleiben. Diese leicht Ahnungslosen… der Groschen würde schon irgendwann fallen.

Ist er dann auch… nur nicht bei den anderen.

Mein Thema damals war noch hauptsächlich die Hochbegabung. Und ich war überzeugt, dass wirklich jeder Menschen eine Hochbegabung hat, die irgendwo in ihm schlummert und die es Wert ist gelebt zu werden. (In diesem einen Punkt hat sich meine Meinung übrigens bis heute nicht geändert).

Meine Mission war: So viele Menschen wie nur möglich sollten ihre Begabung leben. Ihr Potential ausschöpfen. Praktisch war ich damit schon fast in der Lage, die Welt zu retten. War das nicht offensichtlich? Warum kam dann (fast) keiner? Hallo, ich war die Expertin!

Was dann passierte… (oder mein Single-Dasein Teil 2)

Gut, dass diese Phase meines Lebens nicht allzu lange dauerte. Sie hätte mich beruflich wohl Kopf und Kragen gekostet.

Irgendwann fiel dann eben der Groschen… und natürlich bei mir. Mir wurde klar: es geht hier gar nicht um mich. Es geht nicht darum, wie toll ich bin und was ich alles zu Geben habe. Es geht nur um den Kunden. Es geht darum, welche Probleme der Kunde hat und was er haben will. Es geht darum, alles aus Kundensicht zu betrachten. Der Kunde ist König.

36cc04f1-e2b1-4edd-ae78-4616b9776479Moment, was bin dann ich? Ah ja klar, der Hoflieferant. Also liefere ich alles, was der Kunde haben will. Ich richte mein Angebot voll und ganz danach aus. Ich überlege, was der Kunde auf meiner Homepage lesen will, was ihn anspricht, ich hübsche mich auf, Minirock, Lippenstift… ähäm, nein sorry, kleiner Abrutscher in meine Twen-Zeit. Also ich tue auf jeden Fall alles, damit der Kunde mich attraktiv findet.

Ja, gewissermaßen entspricht dieser Zeitabschnitt in meinem Business dem Zeitabschnitt in meinem Leben, indem ich aus der besserwisserischen Teenagerzeit herausgewachsen und eine junge Erwachsenen geworden war. Und ja, ich hatte diese Phase, in der ich unbedingt allen gefallen wollte. Damals war das zwischen 20 und 25. Im Business ist es zwischen „Meine Kunden werden schon erkennen…“ und „Ich bin Partner meiner Kunden“.

Glücklicherweise hat das nicht 5 Jahre oder so gedauert. Ich werde älter, schlauer und schneller. 😉

Nächster Schritt: Die Partnerschaft.

Ich habe relativ schnell begriffen, dass es als Hoflieferant also auch nicht wirklich funktioniert. Zumindest nicht so, dass ich mich dabei wohlfühle. Was ist also die beste Rolle? Wie funktioniert eine Partnerschaft mit Kunden?

Meine 3 wertvollsten Zutaten für sehr gute Kundenbeziehungen:

1. Respekt und Wertschätzung

Aus meiner Single-Phase 1 nehme ich mit, dass es in meinem Business darum geht, meinen Kunden eine Lösung anzubieten, die sie brauchen. Es geht nicht darum, was ich alles kann, wie viele Zertifikate ich habe und wie toll das alles ist. Seitdem ich respektiere, welche Sorgen, Nöte, Wünsche und Ziele meine Kunden haben geht es nicht mehr um meine Methoden, sondern darum, wie und was sie bewirken können und welche Lösung sie bringen.

  • Seitdem steht auf meiner website auch nicht mehr als erstes: „Herzlich willkommen. Ich bin…“.
  • Die Über-mich-Seite ist nicht gleich am Anfang im Menü.
  • Bevor ein „Ich“ irgendwo auftaucht, liest mein Besucher zuerst ein „Du“, „Deine“ und „Dich“ und die Worte „Coach“, Positionierung“ und „kostenloser E-Kurs“.

In meinem Blogartikeln kommt dann das „ich“ schon relativ häufig vor, weil ich gerne aus meinem persönlichen Nähkästchen plaudere, anstatt in theoretischen Floskeln. Doch auch hier habe ich im Blick, dass die Geschichten, die ich erzähle einen Nutzen für meine Leser haben.

2. Selbstwert

Aus Phase 2 nehme ich mit, dass es für mich und auch für meine Kundenbeziehung nicht gut ist, den Kunden über mich zu stellen. Ja, mein Kunde ist schon noch König, doch mir gefällt es besser, mich in der Rolle des unabhängigen, königlichen Beraters, oder sollte ich besser sagen, des königlichen Coaches 😉 wiederzufinden.

In dieser Funktion sehe ich mich auf Augenhöhe des Kunden bzw. Klienten. Dazu ist ein gesunder Selbstwert nötig. Ich kann diese Rolle nur dann gut ausfüllen, wenn die Bedingungen der Zusammenarbeit für beide Seiten stimmen.

  • Ich will authentisch sein können
  • Ich muss mir selbst klar darüber sein, was ich und meine Arbeit wert ist und
  • der Preis für meine Leistungen darf einen passenden Gegenwert darstellen, so dass ich nicht unbewusst meinen Klienten in die Rolle des Schuldners bringe.

Ich glaube, dass ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen enorm wichtig ist. Wer sich selbst (vorallem gefühlt!) unter Wert verkauft, drückt nicht nur die fehlende Wertschätzung sich selbst gegenüber aus, sondern entzieht auch dem Kunden die Möglichkeit für einen adäquaten Ausgleich zu der empfangenen Leistung. Wer geht schon gerne aus einer Begegnung mit einem Gefühl von Restschuld (wenn auch vielleicht unbewusst)?

3. Vertrauen

Aus alledem und einer zusätzlichen Zutat entsteht eine Vertrauensbasis zum Kunden. Die weitere Zutat ist Verlässlichkeit.

Noch vor ein paar Monaten hätte ich mich absolut gescheut, immer und immer wieder mich und mein Angebot so präsent zu zeigen. Ich wollte nicht aufdringlich wirken und auf keinen Fall irgendjemanden zumüllen. Jetzt will ich immer noch niemanden zumüllen, doch ich habe gelernt, dass es ein großer Unterschied ist, Menschen zu belästigen oder zu zeigen, dass ich „immer noch da“ bin. Die heutige Zeit ist schneller denn je. Woher sollen Kunden wissen, dass es mich noch gibt, wenn sie wochen- oder monatelang nichts von mir hören?

  • Ich zeige mich verlässlich jede Woche mit meinem Blogartikel und Newsletter und
  • fast jeden Tag auf facebook.
  • Ich bin da.

Meine wichtigste Beziehungserfahrung mit meinen Kunden ist kurzgefasst also folgende:

Eine gesunde und glückliche Partnerschaft mit meinen Kunden basiert genau auf den gleichen Werten wie jede andere Partnerschaft auch. Auf Respekt & Wertschätzung, gesundem Selbstwert und Vertrauen.

All das resultiert in meiner Welt ohnehin aus der Selbstliebe. Womit wir wieder am Anfang wären, nämlich bei der perfekten Beziehung – zu Dir selbst. Und ich denke, ich habe auch das Ziel dieser Blogparade erfüllt – Du kennst mich jetzt wieder ein Stückchen besser. 🙂

Gibt es für Dich noch weitere Zutaten? Ich freue mich auf Ergänzungen oder Gedanken zu diesem Artikel. Wir sehen uns in den Kommentaren.

Liebe Grüße

Christina

PS: Weitere interessante Artikel zum Thema „Meine wichtigste Beziehungserfahrung“ findest du hier:

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Zum ersten Mal hier? Ich würde Dich gerne als Leser gewinnen. Wenn Du also Interesse hat an wöchentlichen Infos und Inspirationen zum Thema „Coach und Unternehmer sein“, dann trag Dich doch hier ein.



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Coach oder Kinder? Rückwärts leicht gemacht.

Vielleicht ist dieser Artikel mehr für meine weibliche Leserschaft… aber nur vielleicht. Denn im wesentlichen stehen ja in der heutigen Zeit sowohl Männer als auch Frauen vor der Frage: Karriere oder Kinder? Zumindest in unserer kleinen Familie war es so, dass wir uns diese Frage gemeinsam gestellt haben. Es war nicht von vorn herein klar, dass ich als Frau meinen Beruf aufgeben muss, sobald Kinder da sind. Ich wollte es dann aber so. Ich wollte wissen, wie das ist… so als Vollzeitmama. Und ja, war nett. 😉

Inzwischen sind unsere Kinder 2,5 und 4 Jahre alt und ich arbeite seit ca. einem Jahr wieder. Ich habe mir meine berufliche Selbständigkeit langsam wieder aufgebaut. Naja vielleicht sollte ich besser sagen, MIR ist es langsam vorgekommen. Von außen bekomme ich ziemlich oft was ganz anderes zu hören: „Christina, wie machst Du das? WIE alt sind Deine Kinder? Wo nimmst Du die Zeit her für all diese Aktivitäten?“

Nun gut, heute soll das Geheimniss gelüftet werden:

I have no fucking idea! Nein ehrlich, das ist kein Witz. Ich habe keine Ahnung, wie das immer alles geht.

Ich höre und lese da immer die ganzen Ratschläge wie „Nimm Dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit.“, „Teile Dir Deine Arbeit in kleine Teile ein.“ , „Stecke Dir erreichbare Ziele und überprüfe den Erfolg.“ Ehrlich, das klappt bei mir überhaupt nicht.

Also bestimmt gibt es berufstätige Mamas oder Papas da draußen, die wenden das genau so an und es klappt super. Es muss die geben. Bitte lass es die geben. Ich fall sonst vom Glauben ab. (An dieser Stelle: Bitte meldet Euch in den Kommentaren, dass es Euch gibt!!!)

Okay, back to… me. Ich mach das völlig anders. Ich habe einen großen Block und einen Bleistift. Auf diesen Block schreibe ich ständig irgendwas auf, weil ich ständig Ideen habe, was ich noch alles tun könnte. Soweit so gut. Wenn ich dann eine von diesen Ideen angehe, arbeite ich eine ganze Weile wie eine Gestörte daran, gönne mir fast keine Pausen und bin hochproduktiv.

Meine Kinder sind währenddessen entweder im Kindergarten (unter der Woche) oder, wenn es nicht anders geht und ich mal ein Wochenende durcharbeiten muss und will, mit Papa bei den Großeltern. Wenn ich grade mal wirklich an eine größeren Projekt dran bin, sehen mich meine Kinder auch mal ein paar Tage lang nur zum Abendessen. Oder – noch viel schlimmer – ich arbeite sogar während sie neben mir spielen.

Während dem 1. Testdurchlauf meines Online Coachingprogramms habe ich gefühlt meine Kids jetzt fast 6 Wochen nicht gesehen. Gestern war ich mal unten (mein Büro ist im DG) –  alles ok, sie lieben mich noch. 😉

So ist das natürlich nicht immer. Ich liebe ja mein Privatleben auch sehr. Meine Pferde. Gemeinsam mit meinem Mann abends einen schönen Film anschauen. Ein gutes Buch lesen. Am Wochenende einen Familienausflug machen. Für all das finde ich auch Zeit, wenn dann wieder so ein „Schub“ vorbei ist.

Was ich damit sagen will ist, dass ich meine Aufgaben weder in Scheibchen schneide, noch halbestundeweise arbeite. Beim Schreiben dieses Artikels (habe ich schon mal erwähnt wie sehr ich das Schreiben liebe und wie heilsam es ist) ist mir bewusster geworden, was ich mache, um dennoch so strukturiert vorzugehen, wie ich das offensichtlich doch tue. Ich plane rückwärts. Das beschreibe ich gleich noch genauer.

Was hat das alles mit Dir zu tun?

Ich glaube, dass es noch mehr wie mich da draußen gibt, vielleicht ja Du. Zufälligerweise. 😉

Wir zwei, also Du und ich, zermartern und regelmäßig das Hirn darüber, wie das alles gehen soll, also Coach sein (mit all dem was da dran hängt, also Konzeptausarbeitung, Websitepflege, Marketing, Netzwerken, Kundengespräche, etc.) und gleichzeitig ein vernünftiges Privatleben mit glücklichen Kindern hinkriegen.

Ein Ziel stecken und nach vorne schauen. Unmöglich. Ein Berg, nein sorry, ein Gebirge  von Verpflichtungen und ToDo’s steht da zwischen mir und meinem Ziel und ich fange erst gar nicht an.

Rückwärts ist mein Zauberwort

Vielleicht klingt das ein bisschen verrückt, aber ich setze mir einen Endtermin und überprüfe nur SEHR GROB ob das machbar ist (also natürlich kann ich nicht ein Projekt in 2 Wochen fertig haben, wenn ich die nächsten 2 Wochen in Urlaub bin). Wenn also keinen größeren, anderen Projekt oder Dinge anstehen, dann setze ich den Termin fest. Ich berücksichtige keine Familienfeiern, Coachingtermine, Telefonate oder gar tägliche Kleinigkeiten wie Staubsaugen oder Einkaufen.

Mein nächster Schritt ist, dass ich Verbindlichkeit erschaffe. Das heißt z.B., ich poste mein Vorhaben auf facebook oder schreibe veröffentliche es auf meiner Homepage.

Spätenstens jetzt entsteht bei mir eine sehr große Energie, denn ich beginne nun das Projekt irgendwie möglich zu machen, anstatt mir dauernd zu überlegen, warum es nicht geht.

Das heißt, in so einer Phase, setzte ich mich, wann immer es mir möglich ist, hin und arbeite an meinem Projekt. Das hat dann für diesen Zeitraum Priorität eins. Hey mal ehrlich, meine Kinder laufen mir nicht weg, meine Kunden… naja, ok, das ist ein bisschen übertrieben, trifft es aber doch irgendwie ganz gut. Und bevor jetzt lauter Protest kommt von wegen „Aber die Kindheit ist doch so schnell vorbei und Du verpasst sie vielleicht!“ will ich sagen, dass das 1. nur immer eine bestimmte Zeit so läuft und 2. glaube ich, dass wir Mama’s uns genau dahinter auch gerne verstecken, wenn es um das eigene Glück geht. Zu meinem Glück gehört der Beruf dazu.

Also zurück zum Rückwärts-Prinzip (was für ein Wortspiel!)

Diese Vorgehensweise ist aus 2 Gründen ziemlich gefährlich:

  1. Sie erfordert eine gute Einschätzung der eigenen Kräfte, denn in den Projektphasen habe ich zwar einen enormen Antrieb, verbrauche aber auch viel Energie.
  2. Sie bringt vielleicht schneller Erfolg als Dir lieb ist und es könnte passieren, dass Du süchtig wirst.

Diese beiden Gefahren meine ich wirklich ernst. Ich glaube wirklich, dass für viele Menschen da draußen die halbe Stunde pro Tag besser und gesünder ist. Vielleicht gibt es sogar relativ wenige Menschen, die auf diese Weise, also rückwarts, arbeiten (können).

Wenn Du einer davon bist, DU BIST NICHT ALLEIN. 🙂

Liebe Grüße

Christina

PS: Beim nochmaligen Durchlesen merke ich, dass auch diesem Artikel die Rückwärts-Struktur zu Grunde liegt. Ich wollte einen Artikel in 2 Stunden schreiben und wusste am Anfang noch nicht die Lösung für das geschilderte Problem. Dann habe ich alles daran gesetzt, das zu schaffen und siehe da, die Lösung steckte im Prozess.

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Egon und Susi

Egon, Susi & ich

Jubelnd und lachend hüpft Susi durch’s  Büro. „Ha! Yeah!“ schallt es durchs ganze Haus. „Yippie! Hurra!“ Lautes Lachen. Susi kriegt sich gar nicht mehr ein. Ein riesengroßes Glücksgefühl macht sich in ihr breit. Ein Gefühl, als ob gleich ihr Brustkorb zerspringt. Vor Stolz. Vor Freude. Und voll des Gefühls, es der ganzen, großen Welt und all den kleinen Stänkerern gezeigt zu haben!

young woman receiving good news on her cellSusi hat soeben ihr erstes telefonisches Verkaufsgespräch für ihren neuen Onlinekurs erfolgreich abgeschlossen. Die erste Teilnehmerin hat gebucht!

Dieses Gefühl hält noch ein paar Tage an, denn 14 weitere Teilnehmer buchen ihren Kurs. Susi ist überglücklich und gerade sehr präsent in meinem Leben!

Doch es dauert nicht allzu lange, da kommt Egon dazu: „Ja super! Und Du denkst, weil Du jetzt Deine Testversion günstig verkauft hast, wollen die Leute dann Dein Produkt auch zum regulären Preis?“ Egon zieht dabei eine Augenbraue hoch und guckt verächtlich, ja… fast schon spöttisch. „Also so ein Testprogramm günstig verkaufen, das kann ja jeder!“ Susi und ich fühlen uns schlagartig nicht mehr so toll. Susi ist ganz still und ich bemerke einen leichten Ärger in mir aufsteigen. Doch Egon hat noch nicht alle Karten ausgespielt und fährt fort: „Was denkst Du, wer Du bist? Vielleicht stellen die Teilnehmer ja fest, dass die Qualität überhaupt nicht gut genug ist. Und wenn sich das dann erst mal rumspricht, dann kannst Du das alles vergessen!“

Complicated exercise in computer classSusi ist jetzt schon vollkommen verschwunden und ich möchte Egon am liebsten einen Tritt in seinen Allerwertesten verabreichen!

Egon ist immer so. Er kann nichts dafür. Er ist einfach gemein. Ich bin echt sauer auf ihn. Ich gehe runter zu meinem Mann und schimpfe über Egon: „Da habe ich mal grade so richtig Spaß mit Susi und dann kommt er daher! Ich dachte echt, ich wäre ihn los. Nach allem, was ich jetzt schon überwunden habe. Das hat mich echt Mut gekostet, ich hab all mein Herzblut und meine Begeisterung in dieses Programm gesteckt. Und ich war so stolz! Dann kommt er daher und… Wie kann ich diesen Fiesling nur loswerden?“

Ich lasse etwas Dampf ab und fange dann auch an zu lachen. Über mich selbst. Warum lasse ich mich immer nur so beeinflussen? Susi kommt langsam wieder zum Vorschein und fragt, ob die Luft wieder rein ist. „Ja, alles gut!“ beruhige ich sie. Susi ist schon sehr empfindsam, doch wenn sie mal richtig lebendig wird, dann ist sie nicht mehr zu halten. Naja, beinahe nicht mehr. Außer von Egon eben.

Der Onlinekurs, auf den Susi und ich so stolz sind, läuft gut an und die Teilnehmer sind vom ersten Modul begeistert. Egon hält sich zurück und Susi ruht sich ein wenig aus vom Feiern. Die Lage beruhigt sich etwas und ich bin auch voll involviert in die Arbeit am Programm.

Ein paar Tage später telefoniere ich mit meinem guten Freund Stefan Herbst und erzähle ihm von Egon und Susi. Naja, um ehrlich zu sein, fragt er mich nach ihnen und erst zu diesem Zeitpunkt bekommen sie diese wunderbaren Namen (meine Güte, warum mir bloß spontan nicht etwas Klangvolleres eingefallen ist!).

Ich sage: „Stefan, am liebsten würde ich Egon, diesen ewigen Nörgler und Kritiker, zum Teufel jagen, der nervt mich echt!“

Stefan antwortet: „Meine liebe Christina, in den letzten Tagen, als Du wirklich viel Energie in die Verwirklichung des Programms gesteckt hast und all diese liebevollen Details ausgearbeitet hast, in dieser Zeit, in der Dir für Deine Teilnehmer nur das Beste, das Du geben kannst, gut genug war… wer hat Dir da genau diese Energie gegeben, dranzubleiben, es noch besser, noch genauer auszuarbeiten?“

Young couple using a laptop at homeIch verstehe sofort, was er meint. Egon ist zwar mein ewiger innerer Kritiker. Wenn er alleine spricht, dann fühle ich mich nicht so gut. Wenn Susi da ist, ist alles leicht und ich habe richtig Spaß. Doch nur wenn beide da sind, bringe ich Höchstleistungen. Wenn ich die Dinge mit Spaß genau auf den Punkt bringe, dann ist Egon eben auch beteiligt und sorgt dafür, dass ich nicht aufhöre, bevor es nicht wirklich passt!

Ich schau also Egon an und ich merke, er kommt mir gar nicht mehr so grantig vor. Habe ich da nicht eben den Hauch eines Lächelns gesehen? Ich sage: „Komm Egon, Du Schuft, lass uns etwas spazierengehen. Susi nehmen wir auch mit.“ Er protestiert kurz grummelnd, denn da wäre doch noch die Email die ich endlich schreiben muss, sonst wird das nie… Dann ist er still und kommt mit.

Als ich mich später wieder an den PC setze und meinen Blogartikel für den nächsten Tag schreibe ist es ziemlich still um mich. Schätze, Egon und Susi haben sich neu verliebt. Das ist ok, denn ich weiß ja, dass sie immer für mich da sind, wenn ich sie brauche.

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Kommen Dir Egon und Susi bekannt vor? Mit welchen Sprüchen kommt Dein Egon um die Ecke, wenn Du grad auf Wolke 7 schwebst? Ich freue mich, wenn Du mir davon erzählst.

Liebe Grüße

Christina

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Geld verdienen als Coach

Bist Du noch Coach oder verdienst Du schon Geld?

Es ist doch verrückt. Nach so langem Suchen und Finden weißt Du endlich, dass es Deine wahre Berufung ist, andere Menschen zu unterstützen, sie auf ihrem Weg zum Ziel zu begleiten. Du hast Deine Vision klar vor Augen. Jeder Mensch, der zu Dir kommt, wird hinterher viel glücklicher, entspannter oder was auch immer sein. Du hast herausgefunden, dass Du ein kreativer Mensch mit sehr viel Einfühlungsvermögen bist. Du kannst gut zuhören und arbeitest gerne mit Menschen. Du willst etwas von Deiner Lebenserfahrung weitergeben und davon hast Du wirklich jede Menge vorzuweisen. Du bist Dir inzwischen ganz sicher, was Du sein und tun willst:

Du bist Coach! Mit ganzem Herzen.

Vielleicht hast Du sogar schon eine Coachingausbildung gemacht. Du hast eine Homepage erstellt und Dir einen Raum eingerichtet, einen wirklich hübschen, gemütlichen Raum  mit viel Atmosphäre, ein Raum, in dem sich jeder Klient sofort wohlfühlen wird. Sobald einer da ist…

Das alles ist wunderbar. Ich bin ja selbst auch Coach und halte das für einen Traumberuf. Wie so viele, denn der Markt wird ja derzeit mit Coaches praktisch überschwemmt. Ich will gar nicht in Frage stellen, dass sehr viele Menschen da draußen auch wirklich ein Coaching gut gebrauchen könnten. Ich selbst nehme auch von Zeit zu Zeit ein Coaching in Anspruch, wenn ich mal in einer Sackgasse stecke und einen guten Impuls gebrauchen kann. Und ein guter Coach gibt mir diesen Impuls nicht einfach nur, er weckt ihn in mir.

Es gibt so viele tolle Methoden im Coaching und ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch genau das richtige Coaching für sich finden kann. Coach zu sein ist ein wunderbarer Beruf.

Bist Du Coach aus Leidenschaft, verdienst aber noch nicht richtig? Ja? Dann klicke hier!

In meiner Welt hat er lediglich zwei kleine Haken:

1. Viele unserer potentiellen Kunden da draußen wissen immer noch nicht was Coaching eigentlich ist oder sind sich noch nicht seines Wertes bewusst.

2. Coach zu sein ist ein Beruf, in dem mein Einkommen von meiner Person abhängt. Je nachdem wieviele Stunden in der Woche oder im Monat ich leisten kann, fällt auch mein Umsatz mehr oder weniger hoch aus.

Ich erlebe derzeit viele Coaches, die voller Enthusiasmus an ihre Selbständigkeit herangehen und nach einer Weile merken, dass es gar nicht so leicht ist, davon zu leben. Die meisten Coaches, die ich kenne, haben den Sprung, von diesem Beruf leben zu können, gar nicht geschafft, viele beginnen nach einer Weile, sich mit Nebenjobs über Wasser zu halten oder leben von den tröpfelnden Einnahmen gerade mal so. Natürlich von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen, die immer wieder Hoffnung geben, dass man selbst es auch schaffen kann.

Und natürlich kannst Du es auch schaffen!

Doch Du sitzt auf der vorfinanzierten Couch Deines nigelnagelneuen Coachingraumes und fragst Dich: WIE?

Und jetzt seh ich im Groben zwei Typen von Menschen und wie sie mit dieser Frage umgehen (ein wenig überspitzt):

1. Der Realist sagt sich: „Welche Maßnahmen kann ich noch ergreifen? Werbung? Flyer drucken? Noch mehr Posts auf facebook? Natürlich nur mit wertvollen Inhalten?“ Er liest alles, was es zum Thema Internet-Marketing gibt, jeden Newsletter, der die Top-Facebook-Strategie verspricht, hat er abonniert. Dabei bemerkt er, dass es eine unendliche Zahl an Möglichkeiten gibt. Was davon hilft wirklich? Und vielleicht denkt er auch manchmal: „Bevor mich das hier Kopf und kragen kostet, höre ich lieber rechtzeitig auf und gehe zurück in eine Anstellung.“ Doch das würde natürlich auch bedeuten, den eigenen Traum aufzugeben und einzugestehen: es hat nicht funktioniert. Meist hört man von diesen Coaches einfach irgendwann nichts mehr, denn Aufgeben ist gar nicht populär in unserer Gesellschaft.

2. Der Spirituelle sagt sich: „Ich rede nicht darüber… ich sollte nicht mal darüber nachdenken, denn schlechte Gedanken ziehen schlechte Lebensumstände an. Ich meditiere jetzt, stelle mir vor, wie die Kunden zu mir ins Coaching strömen, male mir mein Ziel in allen Farben aus und bade im guten Gefühl, als ob ich schon dort wäre. Dann kommen auch die Kunden. Ich selbst bin es nämlich, der die Kunden anzieht oder weghält.“ Sollte diese Strategie nicht funktionieren, hört man auch hier nichts mehr. Alleine schon deshalb, weil man ja über Negatives nicht spricht. Von der Scham (in beiden Fällen) mal abgesehen.

Wenn Du eine Lösung willst, statt einfach wieder abzutauchen, dann bist Du hier richtig. Klick einfach hier, wir sind unter uns.

Meiner Erfahrung nach sind beide Strategien alleine für sich gesehen nicht wirksam.

Dazu gibt es einen schönen Witz, der das Thema meiner Meinung nach perfekt veranschaulicht:

„Ein gläubiger Mann hat sich während einer Überschwemmung
auf das Dach des Hauses gerettet. Ein Feuerwehrboot kommt vorbei.
„Steigen Sie ein, wir retten Sie !“ Der Mann antwortet:
„Nein, ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steht ihm bereits bis zu den Beinen, als ein weiteres Boot
vorbeikommt und er abermals aufgefordert wird einzusteigen.
Doch wieder weigert er sich mit der Begründung:
„Ich glaube an Gott, er wird ein Wunder vollbringen!“
Das Wasser steigt weiter an und als ihm das Wasser
bereits bis zum Kinn steht, kommt ein Hubschrauber
vorbei und lässt eine Leiter herunter, um ihn zu retten.
Blubbernd antwortet er wieder, daß Gott ein Wunder vollbringen wird.
Der Mann ertrinkt und steht gebrochen und ungläubig vor der Himmelspforte.
Er sagt zu Petrus : „Ich habe geglaubt, Gott würde ein Wunder vollbringen
und mich retten, aber er hat mich im Stich gelassen.“
Petrus lächelt und antwortet:
„Du Depp… wir haben Dir zwei Boote und einen Hubschrauber geschickt!“

🙂

Der Punkt ist, ins Wasser springen und wie wild umherschwimmen hätte den Mann wahrscheinlich auch nicht gerettet. Doch vielen Coaches geht es so, wie dem Mann auf dem Dach. Sie sehen nur eine Möglichkeit, wie ihr Business funktionieren kann, nämlich dass Kunden sie über ihre Website oder facebook finden und ein Coaching buchen. Und so sitzen sie auf ihrer Couch, wie der Mann auf dem Dach. Im besten Fall springen sie noch ins Wasser und schwimmen wild im Marketingstrudel umher. 😉

Viele Coaches versuchen es auch mit einer Speaker-Karriere, um ihre Bekanntheit zu pushen. Das kann funktionieren, wenn man wirklich gerne auf der Bühne steht, doch am Ende ist man wieder in der Zeit-gegen-Geld-Falle gelandet.

Es geht auch anders!

Welche Möglichkeiten gibt es also noch?

Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie er in der heutigen Zeit sein Business aufbauen kann, wird sehr wahrscheinlich schnell über das „Zauberwort“ Online-Business stoßen. Das wird zur Zeit allerorts angepriesen als DIE Superlösung. Ortsunabhängig, zeitlich unabhängig, den eigenen Lifestyle pflegen… klingt voll schön und einfach.

Ich bin selbst auch ein ziemlich großer Fan von Freiheit, Unabhängigkeit und dazu am besten viel Geld verdienen. Wär‘ schon schön! 😉

Und ich bin auch ein großer Fan des Themas Online- oder Lifestylebusiness. Und trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das

1. nicht ganz so einfach ist, wie es oft aussieht und

2. nicht für jeden Coach die einzig wahre oder praktikable Lösung ist.

Doch was ist dann DIE Lösung?

Es gibt dafür viele verschiedene Lösungen. Die erste Frage muss meiner Meinung nach nicht lauten „Wie kann ich mich als Coach besser verkaufen?“ sondern „Wie (genau) will ich als Coach arbeiten?“

Ich selbst habe am Anfang meiner Coachlaufbahn ganz euphorisch gedacht, so als Coach jetzt, da will ich möglichst viele Kunden haben. Ich will ja schließlich Geld verdienen. Es kamen ein paar Kunden. Nach einer Weile wurde mir klar, dass mein ursprünglicher Gedanke so gar nicht stimmte. Ich wollte keine Coachingpraxis, wo sich stündlich die Klienten die Türklinke in die Hand drücken. Nach EINEM Coaching, das normalerweise 2 Stunden oder mehr dauert, war ich im Grunde für den Rest des Tages gut bedient. Also einfach k.o. 🙂

Dann dachte ich eine Weile „Ok, dann will ich eben jeden Tag einen Klienten.“ Wieder merkte ich nach einer Weile, dass das so nicht stimmt. Ich wollte nämlich auch noch einen Blog und ein Buch schreiben und verschiedene Projekte in der Begabungakademie betreuen. Da ich auch noch kleine Kinder habe ist meine Arbeitszeit sehr begrenzt. Also entschied ich, dass ich 2-3 Coachings pro Woche haben möchte. Aber… davon kann ich absolut nicht leben.

Was ich dadurch aber herausgefunden hatte war, WIE ich als Coach arbeiten will. Und zwar wollte ich folgendes:

Als Coach arbeiten, ohne davon leben zu müssen.

Ich wollte als Coach nicht aus Gelddruck heraus Klienten annehmen müssen.

Erkennst Du Dich wieder? Dann klicke hier. Wir sehen uns.

Dieses Bewusstwerden über das „WIE will ich wirklich arbeiten und leben?“ ist ein Schritt, den viele einfach weglassen, weil sie einfach nur ständig damit beschäftigt sind, wie sie mehr verkaufen können (was absolut verständlich ist, wenn man irgendwie die Miete bezahlen muss). Und um das zu erreichen springt man dann vielleicht auch zu schnell auf Züge auf, die offensichtlich andere ans Ziel gebracht haben.

Mein Anliegen mit diesem Blog und mit meinem Coaching ist es, einen Schritt weiter vorne zu beginnen. Es lohnt sich, sich dafür Zeit zu nehmen. Frage Dich:

  • Wie willst Du arbeiten und leben?
  • Was willst Du wirklich tun?
  • Wer bist Du?
  • Was sind Deine Lebensumstände?
  • Wie sieht Dein Familienleben/Deine Partnerschaft aus?
  • Wie denkst Du über die Welt?
  • Was entspricht Deiner Persönlichkeit? Und ganz wichtig:
  • welche Resourcen stehen Dir jetzt bereits zur Verfügung?

Dann, erst wenn das alles wirklich klar ist, kommt die Frage nach dem Geschäftsmodell, das für Dich passend ist. Und dann passt es eben auch wirklich.

Was nützt mir das, wenn ich bereits gestartet bin?

Sehr viel nach meiner Erfahrung. Ich hatte auch bereits ein Business, bevor ich mir über die o.g. Fragen wirklich bewusst wurde. Es ist nie zu spät für eine Kurskorrektur und sie lohnt sich dann wirklich, wenn sie wohlüberlegt ist. Das Ruder wild hin und her reissen nützt da eher wenig. Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung. 😉

Ich weiß jetzt das WIE… und dann?

Diesen ersten Schritt hast Du jetzt vielleicht getan und bist Dir über die obigen Fragen klar. In diesem Blog werde ich Dir nach und nach Möglichkeiten vorstellen, welche Geschäftsmodelle es gibt und wie Du Dir Dein Business aufbauen kannst. Es gibt nicht nur ein Rezept, glaub nicht zu schnell den Leuten die rufen „DAS ist die Lösung“. Es gibt eine bunte Vielfalt und es ist sinnvoll, Dir Deine eigenen Zutaten zusammenzustellen, Dein eigenes Rezept zu entwickeln.

Bleib dran und lerne die Zutaten kennen. Bis nächste Woche!

Liebe Grüße

Deine Christina

PS: Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Beitrag und wenn Du willst, teile diesen Artikel gerne mit Deinen Freunden. 🙂

 

Du willst dranbleiben und erfahren, wie es weitergeht. Dann trage Dich doch gleich hier ein. 🙂



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Blume des Lebens, Verbundeheit im Außen - Deine Beziehungen

Deine Beziehungen – Freunde oder Lehrer?

Hier ist der 4. Teil meiner Blog-Startserie:

„Die Blume des Lebens – 6 Schritte in ein erfülltes Leben“

Eine Verbundenheit zu sich selbst (also im Innen) zu erschaffen, drückt sich in Selbstliebe aus. Nur wer dazu in der Lage ist, sich selbst zu lieben, kann andere lieben. Wie hoch ist Deine Fähigkeit, Verbundenheit mit anderen Menschen herzustellen?

Verbundenheit im Außen: Deine Beziehungen

Blume des Lebens - Deine Beziehungen

Ich fühle mich mit Dir verbunden. Ja ja, genau mit Dir. Du denkst, ich kenne Dich nicht?
Doch ich kenne Dich ganz genau. Weil ich meine Artikel nur für Dich schreibe.
Du wärst nicht hier, wenn wir nicht auf irgendeine Art gleich schwingen würden, eine Wellenlänge hätten. Ich glaube nicht an Zufall, das hast Du ja bestimmt schon gemerkt 😉

Das heißt, irgendetwas hat Dich hierhergeführt. Vielleicht war es die Überschrift des Artikels, die Emotionen des Bildes oder das, was ich Dir im Newsletter geschrieben habe.

Etwas sehr interessantes geschieht, seit ich diese Blogserie gestartet habe.

Neue Leser melden sich für meinen Newsletter an und Leser, die seit über einem Jahr meinen früheren Newsletter gelesen haben, melden sich ab. Ich finde das extrem spannend, weil es mir zeigt, dass wir immer nur für eine Weile den Weg eines anderen begleiten können. Wie lange das ist, ist sehr unterschiedlich und hängt stark davon ab, wie und in welche Richtung wir uns entwickeln und verändern.

Offensichtlich stelle ich gerade neue Verbindungen her und manche bestehenden löse ich auf. Ich schätze, das geschieht ohnehin ständig. Manchmal ist es uns bewusster, manchmal weniger. Manchmal ist es schön, manchmal schmerzhaft und es ist immer richtig.

Mein Mann z.B. ist ein Wegbegleiter, den ich mir für sehr lange Zeit „gebucht“ habe. 😉 Inzwischen ist das die längste (und gleichzeitig beste) Beziehung, die ich je hatte. Darüber bin ich natürlich sehr glücklich, denn wir haben zwei tolle Kinder zusammen und ich hatte mir früher immer vorgenommen, nur dann Kinder zu bekommen, wenn der jeweilige Mann auch der passende Papa wäre (was in meiner Welt nicht immer der Fall sein muss). Unsere Kinder sind jetzt fast 4 und zweieinhalb Jahre alt und während ich dies hier schreibe, tollt Papa mit den Kids im Garten herum.

Natürlich spüre ich zu diesen engsten Menschen in meiner kleinen Welt die engste Verbundenheit. Und doch kam genau hier in den letzten Monaten ein Problem auf.

Umso mehr ich lernte, mich selbst zu lieben und mich so zu akzeptieren wie ich bin, umso stärker wurde auch die Verbundenheit und Liebe zu anderen Menschen außerhalb dieses engsten Kreises.

Das hört sich im ersten Moment toll an, doch ich bin groß geworden mit Werten wie z.B. Treue, was für mich ganz klar bedeutet hat, dass man gefälligst außerhalb der eigenen Partnerschaft keine Gefühle wie Liebe zu haben hat. Was also passierte war, dass ich immer stärker Gefühle von Liebe und Verbundenheit anderen Menschen – Männern und Frauen – gegenüber empfand. Dabei ging es gar nicht mal darum, dass ich mich verliebt hätte und trotzdem war das Ganze für mich ganz schön verwirrend.

Und eines Tages platzte die Bombe quasi und ich erzählte meinem Mann davon. Der war im ersten Moment schon etwas erschrocken, doch schnell verstand er, dass es mir gar nicht darum ging, unsere Beziehung in Frage zu stellen (ja, ich will 🙂 immer noch). Im Gegenteil, ich hatte eher das Gefühl, es würde unserer Beziehung gut tun, wenn ich all diese Gefühle von Verbundenheit endlich leben durfte, denn solange ich es unterdrückte, gab ich – das verstand ich auch erst in dem Moment – meinem Mann insgeheim die Schuld dafür. Und dass Schuldzuweisung in einer Beziehung gut für so rein gar nix ist, das weißt Du sicher selbst. 😉

Ab dem Zeitpunkt, wo das zwischen uns geklärt war, war alles viel leichter und ich, mein Mann und unsere Beziehung haben einen enormen Entwicklungsschritt hingelegt:

Weg vom Treueprinzip aus Angst, hin zum Freiheitsprinzip aus Vertrauen.

An dieser Stelle möchte ich auch meiner langjährigen Weggefährtin Melanie Mittermaier danken. Sie lebt Liebe auch auf sehr unkonventionelle Weise, hat mich oft inspiriert und in ihrem bezaubernden Blog „LiebenLeben“ schreibt sie darüber, was alles so möglich ist in Sachen Liebe.

Freund oder Lehrer?

Vor gar nicht allzu langer Zeit hörte ich dieses Zitat: „Es gibt nur zwei Arten von Menschen in Deinem Leben: Freunde oder Lehrer.“

Mir gefällt dieser Spruch richtig gut, denn er erinnert mich immer daran, was ich schon im Teil 2 „Was umgibt Dich?“ geschrieben hab, nämlich dass Du an allem, was Dir im Leben wiederfährt, wachsen kannst. Es kommt halt darauf an, aus welcher Perspektive Du es siehst. Opfer oder Schöpfer.

Das gilt natürlich auch für jeden Menschen, der in Dein Leben tritt. Auch hier greift die Übung aus Teil 2.

Derzeit komme ich z.B. nicht so gut mit meinen Kindern klar. Sie treiben mich extrem schnell auf die Palme, indem sie mich entweder komplett ignorieren oder zu allem was ich sage ein „Doch“ oder „Aber“ finden. Natürlich ist das ganz normal und meine Kinder sind einfach völlig normale Kinder. Und ich darf mich fragen: Was triggern sie in mir? Welches Thema liegt dahinter? Eine gute Freundin hat mir heute in einer Mail geschrieben, dass es bei ihr das Thema Hilflosigkeit ist. Wenn ich über mich selbst nachdenke, lande ich – auch wenn das auf den ersten Blick nicht so ersichtlich ist – wieder beim Thema Gerechtigkeit. „Ich tu doch was ich kann, warum seid ihr so widerspenstig?“

Das ist natürlich totaler Quatsch! Meine Kinder machen das nicht gegen mich, sondern für ihre Entwicklung. Ich empfinde es so, weil das Thema IN MIR liegt. Und ist es nicht faszinierend, dass das Leben mir genau für mein Thema zwei perfekte Lehrer geschickt hat. Zwei selbstbewusste Kinder, die einfach alles in Frage stellen! Woher haben sie das nur???

Und so gibt es, außer meinen Kindern, so einige Lehrer in meinem Leben. Manchmal werden aus Lehrern dann sogar Freunde. Manchmal wird ein Ehemann draus. 😉

Und manchmal werden Freunde zu Lehrern. Und zu allen spüre ich diese tiefe Verbundenheit und Dankbarkeit, weil sie mein Leben bereichern.

Also, welche Lehrer gibt es in Deinem Leben?

Überlege Dir doch mal eine Woche lang, immer wenn Du Dich über jemand ärgerst, traurig oder sogar wütend bist, was dieser Mensch Dir gerade anbietet zu lernen?

Ich mein das ganz wörtlich, wenn ich sage „immer“, denn auch der Autofahrer vor Dir, der Dich gerade ausbremst oder irgendwas anderes völlig Idiotisches tut, stellt sich Dir zur Verfügung, um etwas zu lernen. Danke ihm zuerst für diese Chance (sonst ist er vielleicht schon wieder weg bevor Du dazu kommst) und überlege Dir dann, was Du lernen kannst.

Ich garantiere Dir, dass das Dein Leben radikal verändern wird. Vielleicht hast Du Dich nach einer Woche schon so an das gute Gefühl gewöhnt, das dabei entsteht, dass Du einfach so weitermachen willst. Du kannst auf diese Art einen Perspektivenwechsel vollziehen, der Dir nicht nur ungeahnte Lernmöglichkeiten bietet (für alle, die so gerne Lernen wie ich und manchmal das Gefühl haben, die eigene Fortbildung kommt zu kurz: haha, kuck Dir Dein Leben an!), sondern auch Deinen Alltag fröhlicher und leichter macht. Irgendwann kommt nämlich der Punkt, an dem Du dann anfängst über Dich selbst zu lachen, wenn Du Dich gerade eigentlich wieder ärgern willst und hey, wenn Du da mal bist, wird’s richtig spaßig. 🙂

Ich wünsche Dir noch einen wunderbaren Tag! Ja, genau Dir, denn mit Dir bin ich verbunden!

Und ich würde mich natürlich freuen, wenn Du mir Deine Gedanken dazu schreibst.  Am einfachsten unter diesem Beitrag in den Kommentaren.

Deine Wegbegleiterin

Christina

Hier gehts direkt zu Teil 5:
Wachstum im Innen: Deine Persönlichkeit – wie Du in 10 Minuten viel … wirst!
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