Du und ich – wir können die Welt verbessern!

Ich will mit Dir flirten. Flirten bedeutet „anderen Menschen gute Gefühle machen“.

Da Du – falls Du dies liest – wahrscheinlich Coach bist und ich auf Coaches echt total stehe, würde ich Dir gerne so gute Gefühle machen, dass Du Dich am Ende auf mich einlässt, wir beide eine tolle Beziehung aufbauen und ganz viel Liebe… in die Welt bringen. 😉

Okay, kommen wir zu

Flirtstufe 1 – Aufmerksamkeit. Es geht mir um DICH!

Ich will Dich erfolgreich machen!

(Ich hoffe nun sehr, dass Dir dieser Satz schon mal ein wenig gute Gefühle macht. ;-))

Warum will ich das?

Weil ich der Meinung bin, dass die Welt da draußen noch viel mehr gute Coaches wie Dich braucht, die erfolgreich sind.

Warum braucht die Welt gute UND erfolgreiche Coaches?

Weil nur die guten UND erfolgreichen Coaches langfristig auch andere Menschen glücklich machen können.

Und ich weiß, dass Du genau dafür angetreten bist. Du wärst sonst nicht Coach.

Können also Coaches die Welt retten?

Naja, wohl nicht allein.

Aber ich glaube, dass wir als Coaches Menschen dazu befähigen können, ihr Leben besser, eigenverantwortlicher und glücklicher zu gestalten und das macht auch die Welt zumindest ein Stückchen besser.

Es würde meiner Ansicht nach schon mal erheblich etwas verändern, wenn z.B. zumindest die meisten Menschen beruflich etwas tun würden, das sie erfüllt. Stattdessen… naja, man braucht sich nur mal morgens um 7 Uhr in eine UBahn einer Großstadt setzen… Da ist schon ziemlich viel Elend zu sehen.

Und dann spielen wir mal Mäuschen beim Abendessen in Familien… oder in Meetingräumen in Unternehmen. Oder…

Nicht immer lustig.

Also ich sehe da ne Menge Bedarf.

Warum haben dann nicht alles Coaches jede Menge Kunden?

Dafür gibt es so einige Gründe. Einer (ich betone ausdrücklich einer) davon ist, dass hier in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum Coaching ansich noch nicht wirklich ein gängiger Begriff ist. Und da wo man ihn kennt, ist er nicht immer mit positiven Vorstellungen verknüpft.

Woran das liegt, will ich heute hier nicht diskutieren.

Ich will mich nicht darum kümmern, woher es kam.

Ich will mich mit Dir zusammen darum kümmern, dass es sich ändert.

Flirtstufe 2 – Annäherung.

Sind wir schon so weit, dass ich ein Stück näher rücken darf? Ja? Okay.

Während ich mich also mal wie beiläufig neben Dir auf den Stuhl gesetzt habe, wirst Du das Gefühl nicht los, dass wir uns schon mal begegnet sind.

Und ich sag Dir warum:

Damals… also vor diesem Leben… als wir gerade als zwei so kleine Seelen da oben auf der Wolke saßen und wir richtig Spaß hatten… da haben wir uns mit ein paar anderen kleinen Seelen zusammengetan und beschlossen, „jetzt mal gemeinsam zu reinkarnieren und die Welt da unten ein wenig aufzumischen, indem wir Coaches werden und mal für ein wenig Glück in der Welt sorgen!“

Es war halt irgendwie doch ein bisschen traurig, da oben zu sitzen und auf all die Seelen runterzuschauen, die sich da so unglaublich abmühen.

„DAS GEHT AUCH ANDERS!“

haben wir uns gesagt und uns jeweils ein paar Eltern ausgesucht, die uns genau das erleben ließen, was wir brauchten, um hier unten auf Erden den unbedingten Wunsch zu entwickeln, etwas mehr als „Beamten-Dasein“ aus unserem Leben zu machen – nämlich als Coaches etwas zum Glück der Welt beizutragen.

So… und Du fragst Dich, warum wir uns so vertraut sind? Jetzt ist es klar oder? 🙂

Wir wollen etwas bewegen!

Ja, wir beide wollen das. Und ein möglicher Schritt ist, gemeinsam dafür zu sorgen, dass Coaching selbst bekannter und beliebter wird.

Flirtstufe 3: Erstes Geplauder & sich in einem möglichst guten Licht zeigen

Ich bin ja kein Anfänger. Daher frage ich Dich jetzt nicht sofort – kaum dass wir ein wenig plaudern – ob Du gerne Mitglied bei The-Coach.Net werden willst oder einen Kurs von mir buchst. Das wäre etwas plump. So, als ob ich Dich beim ersten Flirt direkt nach der Farbe Deiner Unterwäsche fragen würde.

Ich frage Dich lieber danach, von was Du so träumst und da Du Coach bist und wahrscheinlich ziemlich kommunikativ, wirst Du mir bestimmt gerne etwas darüber erzählen, warum Du Deinen Beruf als Coach so sehr liebst und welche Ziele Du noch so hast.

Das ist klasse, denn daran knüpfe ich an und lade Dich ein, es mit mir gemeinsam zu tun.

Also die Welt verbessern. 😉

Wir können gemeinsam dafür sorgen, dass Coaching auch hier im deutschsprachigen Raum immer bekannter wird und dass Menschen ihr Leben verändern und/oder verbessern, indem sie die vielfältigen Möglichkeiten kennenlernen, die Coaching bietet.

Wie können wir das gemeinsam tun?

Im Frühjahr 2016 habe ich ein Projekt gestartet.

Eine Messe. Eine Online-Messe. Für Coaches. Die Onlinemesse LebensZiele.

Unsere Vision: „Wir wollen Coaching und Coaches bekannter machen!“

Und wir wollen dies so tun, dass es sich jeder Coach leisten kann, daran teilzuhaben.

Deswegen online. Auf einer Onlinemesse ist ein Stand bezahlbar und man kann ihn immer wieder verwenden.

Und man kann sehr viele Menschen über das Internet erreichen. D.h. wir können als Coaches auch sehr viele Menschen über das Internet erreichen.

Das klingt gut oder?

Flirtstufe 4: Der Morgen danach

Wow, wir waren nun tatsächlich so lange zusammengesessen und haben uns unterhalten. Du bist immer noch hier.

Und langsam gehen die Lichter auf der Straße wieder aus und der Morgen bricht an.

Wir stellen fest, dass bei Tageslicht ein wenig der Schleier der Romantik fällt und langsam fragen wir uns vielleicht doch, worauf wir uns hier einlassen.

Zum Glück kann ich Dich an dieser Stelle beruhigen.

Denn bevor Du Dich auf eine Beziehung und das Abenteuer mit mir einlässt, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, habe ich hier ein paar Fakten für Dich.

Lies es ruhig in Ruhe durch und dann kannst Du entscheiden, ob wir beide diesen Weg gehen wollen.

Vielleicht bist Du auch noch nicht bereit. Das ist ok. Wir werden uns wiedersehen – spätenstens oben auf der Wolke. :-

Alles Liebe
Christina

dog in grass taking a selfie looking so cool

Die Positionierung der Positionierung – dein Buch und dein Business

Wie wichtige eine genaue Positionierung für den Erfolg deines Business als Coach, Trainerin, Beraterin ist, brauche ich dir hier nicht zu schreiben. Das hast du sicher schon oft von Christina gehört und auch umgesetzt.

Allerdings ist es meine Erfahrung, dass es nicht ausreicht dich EINMAL zu positionieren. Das Leben geht nach der ersten Positionierung weiter, du entwickelst dich, dein Business wächst und auch deine Zielgruppe kann sich verändern. Daher ist es gute Idee deine Positionierung regelmäßig wieder zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Ein eigenes Buch zu schreiben eignet sich dazu als Anlass und Mittel gleichermaßen hervorragend.

Ich verwende der Einfachheit halber in diesem Artikel durchgehend die weibliche Form. Selbstverständlich bist du dabei auch mit angesprochen, wenn du ein Mann bist.

Buchschreiben als Werkzeug für deine Positionierung

Es gibt viele gute Gründe gerade als Coach, Trainerin, Beraterin einen Ratgeber, ein Sachbuch, eine persönliche Erfolgsgeschichte zu schreiben und veröffentlichen.

Du:

  • stärkst dein Branding
  • schaffst dir eine zusätzliche, regelmäßige Einnahmequelle
  • gewinnst hochwertige Kontakte
  • bekommst einen „Türöffner“ für Einladungen zu Vorträgen, Webinaren, Challenges
  • wirst besser in dem, was du tust
  • positionierst dich als Expertin in deinem Gebiet.

Vielleicht fragst du dich, wieso du besser wirst, in dem, was du tust und was das mit deiner Geschäftsausrichtung zu tun hat?

Du musst dich festlegen, wenn du ein Buch schreibst. Vieles, das du in deinem Alltag einfach locker anwendest, schreibst du jetzt auf – und zwar so, dass es ein Mensch, der wesentlich weniger Wissen und Erfahrung hat als du (deswegen schreibst du ja ein Buch) leicht verstehen, lernen und umsetzen kann.

Das heißt, du darfst dein Thema aus vielen Perspektiven betrachten und sowohl einen guten Überblick geben, als auch in die Details gehen. Eines von den beiden wird eine besondere Herausforderung für dich sein, weil die Menschen i.d.R. eine Vorliebe für das Globale oder die Einzelheiten haben.

Neue Perspektiven und Weglassen

Du musst dich ganz in den Blick deiner idealen Leserin, deines idealen Lesers hineinversetzen und deine Strategien zum Teil übersetzen und vielfach ausformulieren, weil vieles zwar für dich klar und eindeutig ist, nicht jedoch für dein Publikum.

Du musst auch Vieles weglassen. Du weißt so viel, hast so viele Erfahrungen und triffst für dein Buch eine Auswahl. Dieser Mix aus dem das Wesentliche auswählen und es so einbetten, dass es auch leicht lernbar und anwendbar bist, lässt dich auch deine Positionierung in neuem Licht sehen.

Du verfeinerst den Filter noch mehr, als du es tust, wenn du dir dein ganzes Business ansiehst. Weil du nur einen bestimmten Ausschnitt herausfilterst.

Von der Wunschkundin zur Wunschleserin

Ich gehe davon aus, dass du dir klar darüber bist, mit welchen Menschen du idealerweise zusammenarbeiten willst. Du kennst deine ideale Kundin sicher. Ist das automatisch auch das perfekte Publikum für dein Buch?

Zum Teil wird das wahrscheinlich so sein. Du darfst dir aber drei Tatsachen vor Augen halten:

  • Nicht alle deinen potentiellen Kundinnen werden auch dein Buch lesen (wollen). Gerade wenn du mit Unternehmerinnen oder Führungskräften arbeitest, ist Zeit oft das knappste Gut. Diese Menschen lesen oft nicht gerne, sie bezahlen dich dafür, dass du für sie eine maßgeschneiderte Auswahl triffst …
  • Viele Menschen werden nie zu deinen potentiellen Kundinnen zählen, sind jedoch perfekte Leserinnen deines Buchs.
  • Manche Menschen werden erst durch das Lesen deines Buchs zur potentiellen Kundin.

Was bedeutet das konkret für dich und deine Positionierung?

Du darfst dir für dein Buch ganz spezifisch deine Ziele und deine Zielgruppe anschauen und dieses neue Angebot, dein neues Produkt entsprechend ausrichten. Überhaupt, wenn es dir darum geht, mit deinem Buch ein Einstiegsprodukt zu schaffen, über das du die Kommunikation mit „neuen“ Menschen in Gang bringst.

Faszinierend ist, dass du so einen wechselseitigen Prozess in Gang setzt.

Buch und Business befruchten sich gegenseitig

So wie du deine praktischen Erfahrungen und theoretischen Erkenntnisse aus deinem Business zu deinem Buch verarbeitest, so hilft dir dein Buch dich weiter zu fokussieren.

  • Welche Schwerpunkte setzt du?
  • Worauf legst du am meisten Gewicht?
  • Was zeigt dir das Feedback deiner Leserinnen?
  • Was ist dir selbst am Wichtigsten, was ist deine Kernbotschaft?

Vielleicht geht es auch dir so, dass das Buchschreiben einen bestimmten Abschnitt, eine Phase der Entwicklung von dir und deinem Business zum Abschluss bringt. Schließlich setzt du mit Niederschreiben Platz in deinem Hirn, deinem Geist frei – und schaffst Raum für Neues. So förderst du dein Wachstum als Unternehmerin und Persönlichkeit.

Das ist eine wunderbare Gelegenheit deiner Kreativität freien Lauf zu lassen, indem du die Strukturen, die du dir geschaffen hast, wirken lässt und im gleichen Prozess weiterentwickelst und anpasst.

Ich habe schon oft erlebt, wie Unternehmerinnen ihr Buch einerseits genutzt haben, um noch mehr Schwung in ihr Business zu bringen und es andererseits als Sprungbrett genutzt haben. Mit dem Buch sind sie z.B. von reinen Businessthemen stärker in den Mindsetbereich gewachsen und umgekehrt.

Ein Wirklichkeitscheck tut immer wieder gut

Letztlich stellst du mit deinem Ratgeber deine Positionierung auf eine neue Probe, du gleichst sie in einem viel größeren Rahmen mit der Wirklichkeit ab, weil du mit diesem Produkt umso viel mehr Menschen erreichst. 1.000 Bücher im Jahr zu verkaufen ist planbar, wenn du zu dem Thema, über das du schreibst auch praktisch arbeitest und dir ein aktives Netzwerk aufbaust, oder noch besser, bereits aufgebaut hast. 1.000 Coachings oder Trainingsteilnehmerinnen zu gewinnen, das dauert meist viel länger.

Du prüfst und testest in der Praxis, wie gut deine Wunschkundin zu dir passt, wie sehr deine Spezialisierung dir entspricht und wie weit du deine persönlichen Vorlieben und Stärken, deinen USP einbringen kannst.

All das nutzt dir nicht nur für dein Buch, sondern für dein ganzes Business.

Die Positionierung auf Zeit

Es gibt auch Unternehmerinnen, die es als schwierig empfinden sich spitz zu positionieren. Vielleicht haben sie Angst Menschen auszugrenzen oder sie empfinden diese Festlegung als Einschränkung.

Fall du zu diesen Menschen gehören solltest, habe ich zum Abschluss noch einen Vorschlag: Wie wäre es, wenn du dich nur zeitlich befristet festlegst, nur für dein Buch eben?

So hast du die Möglichkeit danach wieder andere Bereiche hinzuzunehmen oder auch die Richtung anzupassen. Das ist ein sehr spielerischer Zugang zum Thema Positionierung, der schon vielen geholfen hat, diese Hürde zu meistern.

Denn sobald du verstanden und angenommen hast, dass jede Positionierung eine Momentaufnahme in einem Prozess der ständigen Veränderung und Entwicklung ist, hast du gewonnen.

Was meinst du? Hast du Lust das zu testen? Oder willst gar mehr zum Thema Buch und Marketing erfahren? Dann schau dir mein aktuelles Buch „Mission Bestseller – Ratgeber und Sachbücher erfolgreich vermarkten und verkaufen. Eine Anleitung“ an. Es ist als eBook und Taschenbuch auf Amazon und den anderen Online-Portalen erhältlich.

Viel Erfolg bei allem, was du tust und frohes Schreiben – be wonderful!

Tom Oberbichler, Bestsellerautor und Buchmentor

www.be-wonderful.com

mission-bestseller-buchmarketing-cover

Geh mir weg mit Deiner Lösung, sie wär‘ der Tod für mein Problem.

Es gibt einen Teil an Menschen in unserem Umfeld, die wollen eigentlich keine Lösung.

So scheint es zumindest manchmal und ich erinnere mich dann immer an obige Liedzeile von Annett Louisan: „Geh mir weg mit Deiner Lösung, sie wär‘ der Tod für mein Problem!“

Zumindest wollen sie keine Lösung von uns. So selbstkritisch darf man durchaus im Business auch mal sein.

Dennoch tragen sich solche Menschen auch in unseren Newsletter ein. Sei es aus Interesse am Freebie (was völlig in Ordnung ist) oder weil sie sich selbst vorgaukeln, ganz viel für ihr Business zu tun, wenn sie sich nur in viele Newsletter eintragen und auf diesem Wege viele Informationen bekommen.

Warum auch immer sie da sind – sie werden in der Regel nicht unsere Kunden.

Das ist erst einmal nicht schlimm. Nein, ich würde sogar das Gegenteil behaupten. Nicht-Kunden sind gut und wichtig. Wir sollten arg darauf achten, sie nicht zu schnell als Abstauber oder Schmarotzer zu verurteilen, was oft geschieht, ich bekomme das immer wieder mit.

Viele von ihnen sind wunderbare treue Leser oder sogar Fans. Sie liken, kommentieren, machen bei unseren kostenlosen Angeboten mit, empfehlen diese vielleicht sogar weiter.

Manche von ihnen stellen irgendwann fest, dass sie unsere Lösung vielleicht doch brauchen und manche lösen ihre Probleme ganz allein durch die Impulse, die wir in Newsletter, Blog und Co. geben.

Alle diese Nicht-Kunden sind super, denn sie helfen uns auf irgendeine Art, unser Business voran zu bringen und unsere Berufung dadurch zu leben.

Doch es gibt noch eine Art von Nicht-Kunden. Ich nenne sie „die Meuterer“.

Die Meuterer

Sie wollen weder Deine Lösung, noch ein gutes Haar an Dir lassen. Du darfst sie ziehen lassen. Ja, Du darfst sogar aktiv dafür sorgen, dass Du nicht so viele von ihnen in Deinem Verteiler hast.

Doch wie geht das?

„Sorge für Newsletteraustragungen! Ja, ja, AUStragungen.“

Manchmal hinterlassen Menschen nur einen Satz in unserem Leben, der uns immer wieder trägt.

Markus Cerenak hat obigen Satz bei mir vor nun schon fast zwei Jahren bei mir hinterlassen. Nach einer Meisterklasse, beim gemütlichen Abendessen sagte er zu mir, dass wir viel zu viel Aufmerksamkeit darauf legen, dass Menschen in unserem Newsletter bleiben.

Kommen und gehen…

Es ist gut und richtig, dass Menschen in unser Businessleben kommen und irgendwann auch wieder gehen. Die Zeitspanne ist unterschiedlich lang und wenn unser Business reiche Früchte tragen soll, ist es essentiell, dass sie in dieser Zeitspanne irgendwann Kunden oder Empfehlungsgeber (oder beides) werden.

Geschieht dies nicht (oder werden sie gar zu Meuterern), ist es auch gut, wenn sie sich wieder vom Newsletter abmelden bzw. wieder aus unserem Businessleben verschwinden.

Eine Austragung bedeutet KEINEN persönlichen Bruch (manche von diesen Menschen sind heute noch gute Bekannte oder Freunde), sondern signalisiert nur, dass kein Interesse oder Bedarf mehr an unserem Produkt oder Angebot besteht.

Wir haben nur eine bestimmte Zeit im Leben der anderen Menschen, in der sie ein Problem haben, das wir lösen können.Newsletteraustragungen bedeuten, dass diese Zeit vorbei ist. Nichts weiter.

Indem Du verkaufst, sortierst Du aus.

Es ist eigentlich ganz einfach.

Fange an, zu verkaufen und Du wirst lustige Sachen erleben. Die Onlinewelt ist manchmal ein wenig crazy und Du es ist ratsam, hier etwas Humor an den Tag zu legen, denn… mmmh… ich will es mal so sagen:

Niemand verurteilt einen Bäcker, dass er ein Angebotsschild vor seine Türe stellt und dass er Dich aktiv fragt, was Du gerne möchtest, wenn Du die Bäckerei betrittst.

Und NIEMAND würde in eine Bäckerei gehen, dort einfach stehenbleiben und die Verkäuferin – sobald sie fragt – anbrüllen:

„Ich habe gerade kein Interesse mehr an Brot!“
„Ich erhalte derzeit zuviel Brot!“
„Sie verkaufen immer nur Brot, das entspricht nicht meinen ethischen Werten!“
„Hier wird mir zuviel verkauft, ich gehe wieder!“
„Ihr Brot ist für mich irrelevant!“

… und laut stampfend den Laden wieder verlassen!

Lustige Vorstellung oder?

Wenn Du jetzt gerade den Impuls verspürst, zu sagen: „JAAAA, das ist ganz unmöglich! Online sind die Menschen alle so unverschämt!“ kann ich Dir nur sagen:

Nein, online sind nicht ALLE Menschen unverschämt, aber manche werden zu Meuterern, denn sie sind anonym, sie sind vielleicht frustriert und sie wollen vielleicht auch tatsächlich keine Lösung für Ihr Problem. Wer weiß das schon so genau?

Fokussiere Dich auf die, die bleiben und/oder kaufen

Gestern habe ich eine Angebots-E-Mail an ca. 3400 Menschen verschickt. 35 haben sich sofort abgemeldet, weil… ich weiß es nicht. Und es ist auch nicht relevant.

3365 Menschen haben sich nicht abgemeldet und laut Stand heute (ein Tag später) haben einige von ihnen mir ca. 500 Euro Umsatz beschert.

Das ist es, was letztlich zählt.

Klar, wenn Du immer nur Austragungen und niemals Kunden bzw. Umsatz generierst, dann solltest Du Deine Strategie, Deinen Ansprache, Deine Kommunikation, etc. überdenken.

Doch die Wahrheit ist, dass ich es viel seltener erlebe, dass jemand anbietet und keiner kauft, als dass gar nicht erst etwas angeboten wird aus Angst, Menschen zu vergraulen.

Eine große, aber tote Liste nützt Dir nichts

Die Wahrheit ist auch, ich habe keine irre große Newsletterliste, wie manch andere Kollegen, die ich kenne.

Doch ich mache gute Umsätze damit, weil ich zwei Dinge tue:

  1. Ich versuche (und dabei habe ich auch bereits einiges ausprobiert) immer ein Freebie zu haben, das die richtigen Kunden zu mir bringt.
  2. Ich mache meiner Liste aktiv Angebote – und zwar schon ab der 3. Autoresponder-Email.

Diese zwei Dinge sorgen dafür, dass Menschen in meine Liste kommen… und wieder gehen. Und die, die bleiben wollen in der Regel auch irgendwann meine Lösung.

Denn dafür bin ich angetreten:

Meine Lösung soll der Tod für ein Problem ganz vieler Coaches sein!

Werde ich jetzt leidenschaftlich? Ja ok, mal kurz:

Ich kann es gar nicht mit ansehen, wie viele geniale Coaches es da draußen gibt, wie viele Menschen dringend ein Coaching brauchen könnten und wie wenige Coaches und Kunden zusammenfinden!

Und damit geht einher, dass zu wenige Coaches von ihrem Beruf leben können.

Ich will diejenigen Coaches in meiner Liste haben, die eine Lösung für sich finden und umsetzen wollen.

Wenn Du zu diesen Coaches gehörst und noch nicht in meiner Liste bist, kannst Du das hier jetzt sofort ändern: 🙂

Alles Liebe
Deine Christina

Kannst Du von Deiner Tätigkeit als Coach leben?

Kannst Du Dein komplettes Einkommen bestreiten?

Herzlichen Glückwunsch, dann gehörst Du zu den ca. 600 Coaches in Deutschland, die von ihrem Herzensbusiness ausschließlich leben können.

Das ist nur jeder zwölfte Coach.

Vermutlich hast Du die meisten der folgenden Dinge grundlegend richtig gemacht, um diesen Punkt zu erreichen.

  • Du hast eine gute Ausbildung hinter Dir und bringst entsprechende Erfahrung mit.
  • Du denkst unternehmerisch und hast Dich auf einen Bereich spezialisiert, für den Du eine genügend große Zielgruppe ansprichst. Hast Dich spitz positioniert.
  • Du hast vielleicht sogar ein eigenes digitales Produkt, welches Du mit einem ausgeklügelten Marketing und den richtigen Vertriebsstrukturen verkaufst.
  • Technische Dinge lassen Dich kalt.
  • Du bist in der Lage fokussiert und organisiert zu arbeiten.
  • Du bist bereit, Dich zu zeigen.
  • Du hast ein gutes Netzwerk.

Aber vor allem hast Du eines gehabt, wenn Du zu den wenigen Coaches gehörst, die sich um ihr Einkommen keine Gedanken mehr machen müssen:

Du hattest einen langen Atem.

Bist wieder aufgestanden, wo andere das Handtuch geschmissen haben.

Hast Deine Fehler zu Deinem Freund gemacht und bist an ihnen gewachsen.

Denn als Coach in einem umkämpften Markt online Fuß zu fassen, erfordert Durchhaltevermögen und Entwicklung hin zu einem unternehmerischen Denken.

Da Du diesen Blog von Christina Emmer liest, gehe ich mal davon aus, dass Du nicht zur privilegierten Gruppe der Coaches gehört, die sich um ihre Sichtbarkeit keine Gedanken mehr machen müssen.

Du denkst vielmehr: „Ja, die genannten Punkte treffen auch auf mich zu. Doch leben kann ich trotzdem nicht davon!“

Dann stellt sich die Frage: „Was kannst Du noch tun, um endlich mehr Klienten für Dein Coaching zu finden?“ Klienten, die zu Dir passen und die sich mit Deiner Art wohl fühlen.

  • Noch mehr Inhalte kostenlos in Deinem Blog, Podcast, Youtube-Channel teilen?
  • Dich als großer Speaker probieren, um Deine Sichtbarkeit zu verbessern?
  • Bei jeder Challenge und jeder Blogparade dabei sein?

Im Ernst…

… wenn Du das machst und auf jeder Hochzeit zu tanzen versuchst, dann bleibt Dein tägliches Business langfristig auf der Strecke. Schließlich bist Du Coach und nicht Autor.

Sicher, das Schreiben und Teilen von Wissen macht Spaß und es ist auch inspirierend und motivierend, wenn Du gute Rückmeldungen von Deinen Lesern erhältst.

Doch solange Dein Coaching nicht gebucht wird, bringt Dir das wirklich wenig.

Gibt es einen Ausweg aus dieser Spirale?

Das ist ein bißchen wie in der Schule, wo das Unterrichten der Schüler schon lange nicht mehr zu den Kernaufgaben eines guten Lehrers gehört. Du sollst bitte auch noch Eltern beraten, Dokumente erstellen, technisches Know-How aufbauen, Konferenzen und Gesprächsführung beherrschen und am Ende noch alles dokumentieren.

Ich habe nichts gegen Vielseitigkeit. Solange sie nicht zu Lasten Deiner wundervollen Kompetenz geht, die Dir eigentlich inne wohnt und darauf wartet, dass Du sie lebst. Solange für Deine eigentliche Mission noch ausreichend Zeit bleibt.

Denn stell Dir mal vor, jeder Taxifahrer sollte die Fahrgäste über die Sehenswürdigkeiten der Stadt informieren können, sein Fahrzeug selbstverständlich selbst reparieren und regelmäßig reinigen, alle Straßenzüge und -namen auswendig können und kluge Preisverhandlungen führen. Ich tippe mal, der Taxifahrer würde nur noch selten dazu kommen, überhaupt eine Fahrt von A nach B durchzuführen.

Also musst Du Dich auf einen Punkt stützen, der Dir am meisten Erfolg verspricht. Einen Punkt aus der obigen Liste, der sich noch ausbauen ließe, ohne dass der Preis zu hoch ist. Nach mehr als zwei Jahren nebenberuflicher Online-Erfahrung weiß ich, wovon ich spreche.

Und ich bin sicher, dass ein Punkt Dich massiv voranbringen wird:

Dein Netzwerk.

Natürlich: Du hast bereits eines.

Und klaro: Du baust es stetig aus.

Selbstverständlich kannst Du Gastartikel schreiben, so wie ich jetzt gerade. Aber wenn das zum Alltagsgeschäft wird, dann kommst Du in eine gefährliche Schieflage. Denn:

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

Der Schlüssel für einen schnelleren und leichteren Erfolg als Coach

Mit einem guten Netzwerk erreichst Du viel mehr (potentielle) Kunden als ohne Kooperationspartner. Und vielleicht hast Du die Erfahrung auch schon gemacht. Ein Webinar mit einem anderen Coach gemeinsam geplant und durchgeführt und schon neue Kunden hinzugewonnen.

Stefan Hiene (stefanhiene.de) drückte es in einem Gespräch mit mir einmal so aus: „Wir Menschen sind für die Symbiose gemacht, warum sonst sind wir so verschieden?“.

Bist Du aber in Deiner Nische mit vielen anderen Partnern unterwegs, kann es schonmal schwer werden, durch das Grundrauschen des Content-Marketing das Ohr Deines Kunden zu erreichen ohne zu schreien.

Und Du willst sicher nicht zu den Coaches gehören, die ihre Leistungen für Sauerbier anbieten und die facebook-timeline etlicher Gruppen zuspammen. Deine Integrität kann nicht der Preis für Deinen Erfolg sein.

Du willst ein smartes Marketing und endlich schneller gefunden werden, bist aber nicht der Typ, als Speaker und Marktschreier groß aufzutreten.

Anstatt Dein Business as usual unentwegt fortzusetzen und darauf zu hoffen, irgendwann einmal sichtbar zu werden, solltest Du Dich als allererstes auf eines konzentrieren:

Reichweite.

Und nochmals Reichweite.

Und die erhältst Du durch ein starkes Netzwerk.

Wie Du in 6 Monaten große Reichweite gewinnst

Und genau dieses Prinzip kannst Du nutzen, um schnell und leicht mehr Sichtbarkeit aufzubauen.

Was verstehe ich unter schnell? Ein halbes Jahr Zeit solltest Du Dir schon nehmen.

Und was verstehe ich unter leicht? Du setzt das Win-Win-Prinzip ein.

Du konzentrierst Dich 6 Monate lang darauf, ein großes Online-Event zu Deinem Coaching-Schwerpunkt zu organisieren, bei dem Du andere Trainer, Coaches, Dienstleister oder Solopreneure als Experten einlädst unentgeltlich teilzunehmen.

Du interviewst diese Experten und erstellst aus den Interviews und Zusatzmaterialien ein wertvolles digitales Produkt.

Für ihre Mitwirkung beteiligst Du Deine Experten mit einem Partnerlink, so dass sie am Verkauf dieses Produktes teilhaben, wenn sie Deinen Kongress in ihrer Community bekannt machen.

Das Event sollte für die Teilnehmer vollkommen kostenlos sein. Allerdings nutzt Du als Marketinginstrument die Verknappung und sperrst den Zugriff auf die Interviews nach bspw. 24 Stunden.

Vorteile für alle

Die Vorteile für die Experten:

  1. Sie erhalten durch das Marketing aller Experten und Deine Werbung neue Sichtbarkeit und Abonnenten für ihre Angebote.
  2. Sie bauen Kontakt zu einer sehr spezifischen und schon kaufbereiten Zielgruppe auf, die viel eher bereit ist, Geld für die Lösung ihrer Probleme zu investieren.
  3. Sie verdienen als Partner an allen Verkäufen, die über sie zustande gekommen sind.
  4. Sie erhalten selbst am Ende das wertvolle digitale Paket von Dir geschenkt und können sich durch die Kollegen inspirieren lassen.

Die Vorteile für Deine Teilnehmer:

  1. Sie erhalten sehr umfangreiches Wissen von erfahrenen Experten kostenlos (was gleichzeitig dazu führen sollte, dass sie Dein Event teilen und weitersagen).
  2. Sie haben den Vergleich unterschiedlicher Ansätze in einem großen Rahmen.
  3. Sie haben die Möglichkeit, dauerhaft das ganze Wissen als Produkt zu erwerben.

Die Vorteile für Dich:

  1. Du erhältst ebenfalls sehr viel Wissen von den eingeladenen Experten.
  2. Am Ende hast Du ein digitales Produkt, welches Du immer wieder verkaufen oder in Auszügen auch für weitere Marketing-Aktivitäten nutzen kannst.
  3. Du gibst dem Event als Veranstalter Deine Färbung und kannst Dich als Coach zeigen.
  4. Du vernetzt Dich optimal.
  5. Nebenbei verdienst Du noch Geld mit dieser Marketing-Aktion.

Wie es funktioniert

Wichtig ist, dass Du weißt: Dieses Event-Format funktioniert nur, wenn beide Seiten ihren Beitrag leisten: Du als Veranstalter und die Experten als Deine Kooperationspartner.

Dieses Format ist derzeit unter dem Begriff Online-Kongress oder Online-Konferenz bekannt und wird erfolgreich umgesetzt. Einige Kongresse, wie zum Beispiel die Selbstheilungskonferenz mit dem Schwerpunktthema Krebs (http://selbstheilungskonferenz.com/) erreichten damit über 7000 Menschen und 970 Verkäufe.

Und selbst wenn alle Verkäufe für den vergünstigten Preis in der Konferenzwoche von 49,95 € und nur über Partnerlinks mit 50% Provision gelaufen wären, dann sind das noch immer mehr als 24.000 €.

Vermutlich ein Jahresgehalt für Dich als Coach. Und ja: Es ist ja auch das Gehalt für ein halbes Jahr Arbeit. Doch am Ende bleibt Dir nach dem Kongress noch ein weiters halbes Jahr Zeit, um mehr Klienten für Deine Coachings zu erhalten. 7000 Menschen in Deiner E-Mail-Liste von denen jeder wieder Kontakte in seinem Umfeld hat, die ebenfalls an einer Arbeit mit Dir interessiert sein könnten.

Wenn nur 1 % von diesen Teilnehmern bei Dir nur eine einzige Coaching-Stunde im Anschluss an den Kongress bucht, was wäre das bei Deinem aktuellen Coachingstundensatz für ein Posten?

Hört sich das zu gut an, um wahr zu sein?

Wir machen die Probe aufs Exempel. Und starten am 21. Oktober 2016 unseren ersten Online-Kongress mit dem Titel „Dein erster Onlinekongress – Wirksam Reichweite gewinnen“.

Wir, das sind Anneli Eick (www.anneli-eick.com) und ich (swantjegebauer.de).

Da wir beide aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen und uns das Thema Online-Kongresse so neugierig gemacht hat, haben wir dieses als gemeinsame Schnittmenge gewählt sowie einen Blog aufgebaut, auf dem wir Dich mitnehmen auf unserer Reise zu unserem ersten Online-Event dieser Größe.

Eine Erwartung, dass wir unser jeweiliges Coaching-Business (aus dem wir eigentlich kommen) im Anschluss besser verkaufen, haben wir nicht.

Unsere Motivation

Unsere Motivation war es eher, die Versprechungen mit einem Online-Kongress in kürzester Zeit sein Business auf ein neues Level zu heben, auf Herz und Nieren zu testen.

Eines können wir auf jeden Fall jetzt schon sagen: Es hat sich bereits gelohnt! Alleine die Interviews mit den hochkarätigen Experten waren so wertvoll, dass wir die nicht mal mehr ausstrahlen müssten. Denn wir haben eine ganze Menge gelernt!

Dennoch wir sind beide natürlich sehr gespannt, ob wir die angestrebten 8000 Teilnehmer erreichen.

Du bist ebenfalls herzlich eingeladen teilzunehmen und Dich ganz nebenbei sehr tief mit diesem Format Online-Kongress auseinander zu setzen. Natürlich vollkommen kostenlos.

Sehen wir uns?

Für Deine Anmeldung zum Kongress erhältst Du unseren kostenlosen Report: „7 unschlagbare Gründe, warum Du unbedingt einen Online-Kongress machen sollest“.

Klicke jetzt HIER und sei kostenlos dabei!

dein-erster-onlinekongress1


swantje-gespiegelt-trans-mit-rand

Swantje Gebauer ist Intuitive Kinesiologin und Online-Unternehmerin. In ihrem Blog und Podcast zeigt sie herzgetriebenen Solopreneuren wie sie mit einem Online-Kongress ihren Expertenstatus ausbauen und ihre Sichtbarkeit im Internet auf smarte Weise schnell erhöhen.

Gemeinsam mit Anneli Eick hat sie das Portal http://online-kongresse.info gegründet und veranstaltet den Online-Kongress mit dem Titel „Mein erster Onlinekongress“.

frau entspannt im büro mit geschlossenen augen

Unternehmermindset 2.0 – Vertrauen als Basis für Erfolg

Und… wem misstraust Du so? Niemandem? Du bist voll im Vertrauen in Dich und das Leben. Mmmmmh…

Dann hast Du wahrscheinlich heute über noch gar nichts geärgert oder? Und Du hast auch noch gar nichts kontrolliert. Du hast nur einmal in Deinen E-Mail-Account geschaut, ob neue Nachrichten da sind? Und kaum Zeit auf facebook verbracht – was solltest Du dort schon verpassen?

Als Deine Kinder — falls Du welche hast — für einige gefühlt zu lange Minuten nicht mehr zu hören waren, hast Du auch nicht nachgesehen, was sie gerade anstellen oder?

Und Du machst Dir dann ja wohl auch keine Sorgen darüber, wo nächsten Monat das Geld herkommt?

Und zum Glück ist Dein Vertrauen auch noch nie missbraucht worden!

Wenn Du all diese Fragen – oder ähnliche, die ich hätte stellen können – mit „Genau“ beantworten kannst – herzlichen Glückwunsch!

ICH kann das nicht von mir behaupten.

Ist das Leben überhaupt vertrauenswürdig?

Vertrauen ist ein Thema, das mich schon sehr lange beschäftigt, denn ich habe eigentlich sehr früh gelernt, dass Vertrauen sehr riskant ist.

Bestimmt kennst Du auch diesen Spruch „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“

Ich wette, Du kennst ihn. Ich hab den Satz jedenfalls oft in meiner Kindheit gehört. Kein Wunder. Mein Vater hat meine Mutter und uns Kinder sitzen gelassen und überhaupt hatte meine Mama nicht viel Grund, in das Leben als etwas Gutes zu vertrauen. Aus ihrer Sicht.

Das prägt. Und ich hab sehr früh rebelliert.

„Kontrolle ist nett. Vertrauen ist viel cooler!“

Ich bin bis heute ein Kontroletti, der sich in Vertrauen übt. Weil ich Vertrauen so cool finde.

Ich finde Vertrauen ist echt eine der besten Sachen, die wir Menschen uns ausgedacht haben. Nur irgendwie haben wir es dann doch wieder versaut.

Wir haben irgendwann bemerkt, dass Kontrolle uns vermeintlich mehr Eigennutzen bringt und indem wir Kontrolle über andere ausüben, erhalten wir Energie, die wir in uns selbst nicht finden.

Hast Du Vertrauen in Dich selbst?

Ich bin der Ansicht, die Wurzel allen Übels ist, dass wir kein oder nicht genug Vertrauen in uns selbst haben. Dies soll kein Beitrag darüber werden, wie Vertrauen in der Kindheit gebildet oder zerstört wird. Ab gesehen davon glaube ich eh nicht daran, dass wir auf ewig dem ausgeliefert sind, was uns als Kind „angetan“ wurde.

Der Punkt ist, dass wir jedesmal, wenn wir etwas kontrollieren wollen oder das Gefühl haben, jemandem oder eine Sache misstrauen zu müssen, im Grunde unser Vertrauen in uns selbst und das Leben ganz weit weg gerückt ist.

„Vertrauen muss man sich erarbeiten!“

Bullshit!

Kein Mensch kann sich Vertrauen erarbeiten, weil das bedeuten würde, dass ich das Vertrauen im anderen erzeugen kann, wenn ich mich nur genug anstrenge. Doch wie soll das funktionieren?

Gibt es da eine Skala von 1 bis 10 und wenn ich 10 mal etwas Gutes gemacht hab, geht das Lämpchen „Vertrauen“ bei anderen auf ON. Und wer legt fest, wann ich etwas Gutes gemacht habe und wann es gut genug war? Und wenn ich zwischendurch etwas nicht so gutes gemacht hab, dann hab ich wieder einen Punkt verloren?

Ich wäre also ganz und gar von der Skala und dem guten Willen der anderen abhängig.

Und was ist mit meinem eigenen Vertrauen? Macht das Sinn, innerlich mit einer Strichliste für jeden einzelnen Menschen, jede Sache und das Leben selbst herumzulaufen und danach zu bewerten, ob ich Vertrauen haben kann?

Ich glaube ja, viele Menschen laufen so durchs Leben. Ich erkenne die auch. Die sehen nicht lustig aus. 😉

„Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.“

Noch so ein Spruch. Wo kommen die nur alle her?

Jedenfalls auch Schmarrn — in meiner Welt.

Ich vertraue Menschen in Sekunden — und wenn sie sich nicht echt dämlich anstellen oder wirklich bösartig sind, bleibt das auch so.

Wenn Menschen dann aus meiner Sicht Fehler machen, ist das doch alleine meine Entscheidung (!), ob ich das Ganze als persönlichen Angriff sehe oder die Größe besitze, andere auch unperfekt sein zu lassen.

Das setzt aber voraus, dass ich mich selbst auch nicht dafür verdamme, unperfekt zu sein. Und dass ich genügend mit mir selbst beschäftigt bin, um andere in Ruhe zu lassen.

Ja, vielleicht sollten wir öfter mal andere Menschen in Ruhe lassen.

Vertrauen ist eine Entscheidung

… und zwar eine, die ohne Argumente auskommt (wie eigentlich jede Entscheidung, aber das würde jetzt hier zu weit führen).

Wenn ich mich entscheide zu vertrauen, dann tue ich das, weil ich der Überzeugung bin, dass es mich weiter bringt als Misstrauen.

Ich habe noch nie erlebt, dass Misstrauen einen Menschen wirklich weiter gebracht hat.

Weder im Business, noch in der Liebe, noch sonst irgendwo.

Unser Kriege beruhen im Grunde auf Misstrauen. Misstrauen uns selbst gegenüber, dem Leben und erst im dritten Schritt gegenüber den anderen Menschen.

Für Misstrauen gibt es KEINE Gründe im außen

Wikipedia sagt: Vertrauen ist in psychologisch-­persönlichkeits­theoretischer Perspektive definiert als subjektive Überzeugung.

Und wodurch entsteht nun meine subjektive Überzeugung?

Opferdasein oder Eigenverantwortung

Meine subjektive Überzeugung entsteht durch meine Wahrnehmung der Welt. Und die Wahrnehmung der Welt ist immer geprägt von entweder der einen oder der anderen Haltung — fühle ich mich als Opfer oder sehe ich meine Eigenverantwortung?

Es gibt nichts dazwischen.

Ich kenne keinen Menschen, der wirklich eigenverantwortlich ist und sich gleichzeitig als Opfer fühlt. Und solange wir oder irgendjemand auf der Welt sich als „Opfer der Umstände“ fühlt, genau so lange werden wir Misstrauen und Kriege — im Kleinen und Großen — haben.

„Christina, das ist jetzt aber ein bisschen zu einfach gedacht“ denkst Du jetzt vielleicht.

Eigentlich nicht, wenn wir es zu Ende denken würden.

Nur mal für einen Moment…

Stell Dir eine Welt vor, in der jeder Mensch, auch der ärmste der Armen oder reichste der Reichen, einfach jeder, von klein auf nichts anderes lernen würde, als dass er zu 100% selbst für das eigenen Leben verantwortlich wäre. Wenn wir nicht mal auf den Gedanken kämen, Opfer zu sein und der absolut festen Überzeugung wären, dass wir selbst ok sind und alles was passiert, zu unserem Besten ist. Wenn das wirklich so wäre, warum sollte noch ein einziger Mensch einem anderen etwas Böses wollen? Es gäbe schlicht keinen Grund dafür.

„Ja, Christina, nur die Welt ist eben nicht so!“

Ja, das stimmt, die Welt ist derzeit nicht so. Wir lernen von klein auf, dass die Wirtschaft, die Nachbarn, die Politiker, das System, die Sterne, andere Menschen generell und sogar zur Not das Wetter an allem schuld sind. Unsere Eltern haben sich so arg bemüht uns vorzugaukeln, dass sie wissen, wie alles funktioniert und wir machen nun — vielleicht einen kleinen Schritt weiter, so hoffe ich — das gleiche mit unseren Kindern wieder.

Wir wollen, dass unsere Kinder uns lieben, weil wir uns selbst nicht genug lieben. Woher hätten wir es auch lernen sollen? Und wir glauben allen ernstes, dass unsere Kinder und andere Menschen uns lieben, weil wir so toll sind. Wenn etwas Schlechtes passiert, müssen daher andere (oder die Umstände) Schuld sein, damit wir selbst nicht weniger toll sind.

Wir erschaffen uns unsere eigene Hölle

In meiner Kindheit war mein Vater an allem schuld. Schließlich war er ein schlechter Mensch, er war sogar einige Jahre im Gefängnis. Und anschließend hat er uns einfach verlassen. Ein zuverlässiges Feindbild.

Als ich 12 war, hab ich ihn „sterben lassen“, so unerträglich war der Schmerz für mich. Und ungefähr im gleichen Alter hab ich beschlossen, was mich im Grunde schon so oft gerettet hat:

Alles im Leben hat einen Sinn – ob ich ihn nun immer gleich erkenne oder nicht.

Und ich meinte es wörtlich. Alles. Wenn ich mich davon nicht so grundlegend selbst überzeugt hätte… ich weiß nicht, wo ich heute wäre.

Doch der Punkt ist: Ich habe entschieden, zu vertrauen. Und die Gründe im außen haben mir damals etwas anderes, etwas wirklich anderes erzählt.

Wofür entscheidest Du Dich?

Oft verstehen wir diese Botschaft ganz gut, solange sie uns gerade nicht selbst betrifft.

Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede. 😉

Es gibt da diese Situationen, wo es einfach besonders schwer ist, weil es sich so fu***** ungerecht anfühlt! So ungerecht und so schwer. Und das, obwohl wir doch unser Bestes gegeben haben…

Unternehmermindset 2.0

Was hat das alles mit Dir als Coach zu tun? Ich sag Dir: Alles.

Denn das, was Du über das Thema Vertrauen glaubst, wird Dein Business vom ersten Tag an mit formen. Es wird sich im Umgang mit Kunden und Kooperationspartnern gleichermaßen zeigen, denn eine Struktur zu denken, ist eine Struktur zu denken.

Du kannst entscheiden, welche Art von Business Du führen willst.

Ich habe Lust auf ein neues Unternehmertum.

Ich habe Lust auf Menschen, die dem Leben auf eine Art vertrauen, dass Konkurrenz irrelevant wird. Und die sich selbst so vertrauen, dass sie sich über die Erfolge anderer freuen können.

Ich freue mich über so viele Menschen in meinem Leben, mit denen ich das bereits jetzt (er)leben darf. Und es dürfen noch viel mehr werden.

Und Du?

Was glaubst Du? Bist Du Opfer oder bist Du für Dein Leben selbst verantwortlich?

Vertraust Du Dir und dem Leben?

Du hast die Wahl und es liegt immer in Dir selbst. Und es ist ok, wenn es mal nicht so klappt, wir üben doch alle. 🙂

Alles Liebe
Deine Christina