christina-farben

Ganz einfach ich… oder doch nicht so ganz einfach?

Karin Wess hat aufgerufen:

„Zeig der Welt wie du bist, wenn du GANZ EINFACH DU bist!“

Jetzt mal ehrlich, ist das wirklich einfach? Sogar ganz einfach? *lach*

Also ich für meinen Teil erlebe ja das wirkliche „Einfach ich selbst sein“ als eine der größten Herausforderungen meines Lebens!

Ich habe mich durch etliche Fragen (z.B. „Wer bin ich und wenn ja, wie viele? (Precht)), Glaubenssätze und Blockaden gekämpft. Ich habe Bücher gelesen, Seminare besucht, Coachings in Anspruch genommen. Stundenlange Gespräche mit Freunden geführt, tagelang nachgedacht, unterschiedlichste Sachen ausprobiert, etliche Ängste überwunden… und das alles nur, um immer noch etwas leichter „ganz einfach ich“ zu sein.

Was für ein Trip!

Was ich dabei übersehen hatte: Ich war andauernd und zu jeder Zeit „ganz einfach ich“. Denn ich kann ja gar niemand anders sein.

Selbst wenn ich tue, was andere wollen, tue ICH es.
Wenn ich mich kleide, wie es anderen gefällt, entscheide ICH es.
Wenn ich rede, wie mich andere mögen, ist das genau das, wozu ICH in dem Moment fähig bin.

So dass vielleicht genau die Unfähigkeit „ganz einfach ich“ zu sein, gerade jetzt ein Teil von mir ist und mein ICH mit ausmacht.

Das würde bedeuten, dass auch meine vermeintlichen Schwächen und verleugneten Anteile jederzeit zur mir gehören und genau darum ging es ja in Karins Artikel auch.

Da gibt es dieses Lied „Wie schön Du bist„:

„Mit all deinen Farben
Und deinen Narben
Hintern den Mauern
Ja ich seh dich
Lass dir nichts sagen
Nein, lass dir nichts sagen
Weißt du denn gar nicht
Wie schön du bist?“

Das sollten wir uns vielleicht selbst und gegenseitig viel öfter sagen!

So viele Facetten!

Jeder Mensch hat so viele wunderbare Farben und hier sind also ein paar von meinen.

Gute und schlechte, aber nichts davon hindert mich daran, erfolgreich mein Business aufzubauen. 😉

  • Ich bin ein Schussel. Das bedeutet, ich vergesse ständig Sachen. z.B. Geburtstage. Überhaupt Termine. Ohne meinen Kalender wäre ich völlig aufgeschmissen. Und ohne Cathrina, meine Mitarbeiterin, die so viel für mich organisiert. Dafür bin ich sehr dankbar.
  • Ich bin überhaupt nicht so mutig, wie viele denken. Ich habe immer wieder Angst, was passieren könnte, wenn… meistens tue ich es dann trotzdem. Und seitdem ich mal den Spruch gelesen habe „Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern dass man etwas trotz der Angst tut“ glaube ich, dass ich vielleicht doch recht mutig bin.
  • Ich bin Tänzerin. Schon immer. Und ich habe es eine ganze Weile (7 Jahre) geschafft, das zu verdrängen. Auch eine Leistung oder? Jetzt tanze ich wieder und es ist einfach großartig.
  • Ich schreibe gerne und gut. Und zu wenig. Immer wieder lasse ich mich davon ablenken. z.B. von facebook. Im letzten Jahr habe ich nur ein paar wenige Blogartikel geschrieben und ich nehme mir fest vor, dass ich das ändert. Ich bin aber nicht sicher, ob ich das einhalten kann.
  • Ich habe ein Pseudonym „Anna Frei“ unter dem ich über bestimmte Dinge meines Lebens schreibe. Ist das gut oder schlecht? Ich finde es gerade heraus. Das bedeutet, ich tue manchmal Dinge, die strategisch vielleicht nicht klug sind, sondern nur meinen Gefühlen entspringen. Andererseits bin ich in meinem Leben gerade an solchen Dingen am meisten gewachsen.
  • Ich bin Idealistin und glaube an das Gute im Menschen. Immer. Und glaub mir, dass ist so rein businessmäßig betrachtet nicht immer nur von Vorteil.
  • Ich will die Welt verbessern und schaffe es nicht mal jeden Tag, meine eigene kleine Welt in Ordnung zu halten. Ich streite mit meinem Mann, ich schreie auch mal menie Kinder an, ich tue vieles nicht, von dem ich weiß, dass es gut für mich wäre. Und ich rede mir ein, dass das alles nur Kleinigkeiten sind, im Vergleich zu meiner großen Mission! 😀 Wir werden sehen…
  • Und zu guter Letzt: Ich mache andauernd Pläne und halte mich oft nicht daran. Damit ich das vor mir selbst rechtfertigen kann, habe ich eine neue These über Pläne aufgestellt: „Ein guter Plan erfüllt sich von selbst.“ Heißt, wenn Teile meines von mir erdachten Planes nicht eintreten oder von mir eingehalten werden, dann war der Plan einfach noch nicht gut genug.

So, das waren ein paar Farben von mir, die Dich ermutigen sollen, auch ganz Du selbst zu sein. Ohne schlechtes Gewissen.

Und falls Du auch etwas dazu schreiben magst, hier ist der Originalartikel von Karin Wess (Klick!)

Wir freuen uns auf Deine Farben!

Alles Liebe
Christina

schne lachende Frau in der Blumenwiese

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen – obwohl die Arbeit auch schon Vergnügen war… Egal! Jetzt wird gefeiert!

Die letzte 21-Tage-Sichtbarkeits-Challenge war wieder ein voller Erfolg.

3 Wochen lang geballtes Wissen von Experten, jeden Tag neue Impulse und Aufgaben.

1600 Teilnehmer und viele davon waren auch in der dazugehörigen Facebookgruppe „Werde sichtbar als Coach“ sehr aktiv.

Am Ende der Challenge gab es dann viel Dank und Jubel und superschöne Erfolgsberichte.

Und daher ist jetzt auch die Zeit, diesen wunderbaren Erfolg zu feiern. Ich möchte Dich mit diesem Artikel einfach gerne an meiner Freude und Dankbarkeit teilhaben lassen.

Ein Wahnsinnsgefühl…

…wenn sich ca. 100 Teilnehmer extra per Facebookpost, Facebook-Videonachricht, PN und Email bei mir bedanken. Unglaublich.

Glücksgefühle. Euphorie!

Danke

meineGästeDanke von meiner Seite noch einmal an alle Experten, die ihr Wissen und Ihre Zeit zur Verfügung gestellt haben. Davon lebt diese Challenge ganz besonders.

Danke an alle Teilnehmer, die dabei waren und sich schon morgens um 6 Uhr auf meine Tagesemail gefreut haben. Danke dafür, dass Ihr Euch so offen und authentisch gezeigt habt und so begeistert über 3 Wochen hinweg dabei ward!

Danke an alle neuen Mitglieder von The-Coach.Net, die mir ihr Vertrauen schenken und Teil dieses großartigen Netzwerkes geworden sind, indem wir noch intensiver zusammenwachsen wollen. Wir begrüßen 42 neue Mitglieder!

Der Spirit

Ich freu mich, dass ich diesen Spirit von Verbundenheit, Gemeinsam etwas schaffen, Vertrauen statt Angst, Kooperation statt Konkurrenz, der mir so am Herzen liegt, auch diesmal wieder transportieren konnte.

Viele Challengeteilnehmer haben erlebt, was es heißt, zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu bereichern und zu unterstützen.

Die Teilnehmerstimmen sprechen für sich

Und weil es einfach so schön ist, habe ich hier noch einmal einige der wunderbaren Feedbacks zusammengetragen, die am 21. Tag der Challenge in der Facebookgruppe gepostet wurden.

Jesta Phoenix

Jesta Phoenix
http://phoenix-business-coaching.de/


Nicole Bailer:

„Liebe Christina, was für eine tolle Challenge! Für mich war es die zweite und ich dachte mir „neues wirst du eh nicht erfahren“. Das stimmte zum Teil, aber weißt du was: Nun war in vielen Dingen der Boden bereitet und der Samen konnte aufgehen. Im Moment läuft vieles in die Richtung, dass „WISSEN“ auch anzuwenden und in die Welt zu tragen.

Danke für deine tolle Energie, die tollen Experten und so viele wundervolle Menschen die sich täglich gegenseitig unterstützen.
Du bist klasse!!

Alles Liebe
Deine Nicole Bailer“
http://www.nicole-bailer.de/


Nina Pfister:

„Liebe Christina Emmer, ich kann mich nur bei dir bedanken, wie toll das alles organisiert hast und wie vielfältig diese Challenge war. Ich bin froh, dass ich mitgemacht habe. Danke für dein Engagement. Ich will immer ehrlich und authentisch bleiben, dann komme ich am besten rüber und die Kunden können mir vertrauen. Das ist mein Weg. Den will ich gehen.“

Nina Pfister
http://www.ninapfister.de/


Claudia Wolf

„Letzter und bester (?) Tag

JA, hier kommt mein Feedback. Und ich könnte auch gleich losheulen, denn was habe ich mich all die Tage mit diesen quälenden Gedanken getragen…. ich wiederhole weder deine, liebe Christina, noch meine, denn alle kennen sie. Auch die, die sagen: Ich doch nicht.

DANKE Christina für diesen Abschluss. Danke dafür, das ich meinen Gedanken scham- und schuldfrei denken darf: ICH bin ICH – ehrlich – offen – wahrhaftig – authentisch.

Und verdammt noch mal – ich bin KEIN Marketinginstrument, ich bin KEINE Maschine, ich MUSS niemandem Honig um den Mund…, etc. ICH bin ICH und wenn du mich magst, dann magst du volle Energie, volle Kraft, ganz viel Charakter und bekommst offene Symphatie und all meine Unterstützung.

Danke Christina und danke euch allen für diese wundervollen, kritischen, gemeinen, fiesen, tollen Tage und dass ich so viele neue Menschen kennen lernen durfte.

Danke!“

Claudia Wolf
http://www.cwp-management.com/


Brigitte Kräußling:

„Liebe Christina und alle Akteure,

ich habe mich gerade zu The-Coach.Net angemeldet und möchte weiterhin ein Teil dieser Community sein.

1. Weil ich den Austausch sehr inspirierend finde und ich von den drei kostenlosen Challenges so sehr profitiert habe.
2. Weil ich hier selten einen Konkurrenzgedanken sondern nur Unterstützung gefunden habe.
3. Weil es nicht vordergründig um Geschäftemacherei geht, sondern um die Entwicklung und Verbesserung von Fähigkeiten und Projekten. (Christina du darfst auch gerne dein Grundeinkommen damit sichern. Ich gönne es dir.)
4. Weil ich finde, dass es hier nicht um Standesdünkel als Coach geht, sondern um ein gutes Miteinander. Ich mache weiter mit.

Vielen lieben Dank euch allen.
Und bleibt weiter perfekt unperfekt. Ich bleibe es auch.“

Brigitte Kräußling
http://www.brigittekraeussling.de/


Ina Manthey

„Liebe Christina, liebe Challenge-TeilnehmerInnen, liebe ExpertInnen, auch wenn ich nicht so viele Aufgaben geschafft habe, wie ich mir vorgenommen hatte, bin ich froh auch dieses Mal wieder dabei gewesen zu sein. Eure Beiträge, neue Impulse und Inspirationen – ein tolles Gefühl, das mich motiviert weiterzumachen. Es ist noch viel Luft nach oben mit der Sichtbarkeit, aber ich habe auch noch nicht alle meine Potentiale ausgeschöpft. Weiter geht’s und toll, dass ihr alle da seid!“

Ina Manthey
http://fliegende-fische.net/


Karoline Bruse

Karoline Bruse
http://www.n-o-w.jetzt/


Gabriele Schweller

„Liebe Mit-Challanger, liebe Christina Emmer, liebe Coaches die mich (uns) mit den gestellten Aufgaben gefördert und gefordert haben. Die Zeit des Sichtbarwerdens‬ ist viel zu schnell vergangen. Sicher, viele Beiträge habe ich nicht gepostet und dennoch war jeder einzelne von mir wahrlich eine kleine Herausforderung. Das Erstellen von Videos und das posten derer funktioniert noch gar nicht. Die innere Hürde in mir ist noch unüberwindbar, aber was nicht ist kann ja noch werden. 😊

Mir wurde in den vergangenen 21 Tagen bewusst, dass in mir soviel schlummert was raus in die Welt sollte, meine Ideen nicht utopisch sind und „gut Ding seine Weile“ braucht. Am allerbesten hat mir diese Offenheit und Echtheit der Teilnehmer gefallen, das hat mir Mut gemacht, das eine oder andere Ergebnis mitzuteilen – und zwar angstfrei und unbeschwert.

Ich wünsche uns allen, das der Beginn des Sichtbarwerdens nicht wieder verebbt, sondern ein dauerhafter Zustand bleibt.

Liebe Christina Emmer, vielen lieben Dank, für Deine Mühen, Dein Engagement und die wohltuenden Worte. Ich persönlich freue mich schon jetzt auf den Impulstag, vor allem dahingehend, den/die eine(n) oder andere(n) persönlich kennen zu lernen.

Eines weiß ich jetzt schon. Die morgendliche 6-Uhr-Email werde ich vermissen… ebenso, das Bewundern der individuellen Ergebnisse! ☺️“

Gabriele Schweller
http://www.schweller.com/


Renate Hoffmann-König:

„Liebe Christina,
herzlichen Dank für die tolle Challenge. Für mich ist es die 3. Bei der 1. Challenge vor 1 Jahr begann mein Online-Business, das jetzt im Juni mit der Online Messe LebensZiele komplett in die Welt geht. Ich bin so gespannt darauf.

In dieser Challenge ist mir am – Tag 21 – noch eine große Sichtbarkeit gelungen, die überhaupt nicht beabsichtigt war. Das hätte ich mir zu Beginn der Challenge noch nicht träumen lassen. – So funktionieren Fügungen!

Ich habe meine 1. eigene öffentliche FB-Gruppe gegründet: „Wirtschaft und Spiritualität“. Sie soll eine Plattform werden, auf der sich ALLE Interessierten die sich mit diesem Thema beschäftigen, austauschen können, Kooperationen suchen und finden und einfach Spaß haben.

Vielen Dank und viel Erfolg für Dich Christina mit The-Coach.Net
Liebe Grüße
Renate“

Renate Hoffmann-König
http://www.bewusstes-sein.info/


Katrin Bargheer

Liebe Christina Emmer , liebe Mitstreiter,

ich möchte aus vollem Herzen Danke sagen für die gigantische gemeinsame Zeit. Ich wiederhole mich, aber es tut mir gar nicht leid, weil ich es nicht oft genug sagen kann.
Ich habe so unheimlich viel gelernt, so schöne Kontakte geknüpft einfach eine tolle Zeit gehabt…obwohl ich zwischendurch immer mal den Impuls hatte: Ja kann man machen, muss ich nicht!

Um so dankbarer bin ich für diese schönen abschließenden Worte, beweisen sie doch nur eins: Alles kommt zu rechten Zeit und ist genau richtig wie es sich zeigt.
Diese Challenge ist so praxisnah und richtig dicht dran am Teilnehmer …ganz toll…ich werde meinen Tagesimpuls vermissen.

Meine derzeitigen Lebensumstände erlauben mir z.Zt. das weitermachen Bei The-Coach.Net im Moment nicht, aber ich weiß ja wo ich euch finde und werde mich zu gegebener Zeit mit vollem Herzen einbringen.(…)

Alles Liebe für jeden einzelnen von Euch, gemeinsam schaffen wir das.
Herzlichst Katrin“

Katrin Bargheer
http://www.hunde-institut.de/


Anette Unger

„Tag 21 – wow sind die 21 Tage echt schon um? Jetzt hab ich mich doch gerade daran gewöhnt MITEINANDER zu sein, sich zeigen zu dürfen, Wertschätzend & Raumgebend gesehen zu werden & auch euch zu sehen.

EIN DICKES DANKE liebe Christina Emmer!

Ich hätte nicht gedacht, das so eine FB Challenge so ein bereicherndes Erlebnis sein könnte. Ich habe 20 von 21 Aufgaben erledigt & bin mir dabei selber wieder ein Stück näher gekommen, ich durfte dabei so WUNDERVOLLE Menschen kennen lernen und meine Vision auf den Weg bringen – *herz-klopf*

(…) Ich freue mich auf die nächste Challenge !!! …und bis dahin freue ich mich auf weiteren Austausch & gegenseitige Bereicherung – hier oder anderswo 🙂

Herzliche Grüsse Anette“

Anette Unger
http://lebensentfaltung.ch/


Michael Bové

„Danke für 21 spannende, inspirierende und motivierende Tage!

Ehrlich gesagt war ich anfangs skeptisch, ob diese Challenge etwas für mich und mein Gewerbe ist. Und nun war ich 21 Tage dabei und habe für mich wirklich viel mitgenommen. Ich war jeden Tag aufs neue gespannt, was es neues und wissenswertes zu hören, lesen und sehen gibt! Danke dafür und Grüße in die Gruppe!“

Michael Bové
vbt-coach.de


Andrea Dill:

„Wow, was für ein grandioser Abschluss, so menschlich und ehrlich, das hättest Du vermutlich nicht so hingekriegt, wenn Du es Tage voraus geplant hättest. Es sollte viel mehr Menschen geben, die sich menschlich zeigen, denn es hilft anderen, dies auch zu tun. Wir sind Menschen und Leben passiert einfach. Doch ständig haben wir das Gefühl, irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen, seien es auch nur die eigenen (welche meistens am grössten sind). Ich habe durch diese spannende Zeit wieder viel mehr zu mir selbst gefunden, Danke Christina, Danke allen Experten und Danke allen Teilnehmern für den Austausch und die Unterstützung. Gute Nacht und einen tollen Start in die Woche.“

Andrea Dill
Emotion & Sport Mental Coaching
www.come2motion.ch


Maike Grunwald

Maike Grundwald
http://taschendamen.de/


Monica Rehm

„Herzlichen Dank an euch alle und insbesondere an Christina! Die Aufgaben waren fordernd und fördernd, der Austausch bereichernd und lehrreich. Ich bin stolz, Teil davon zu sein. Von Herzen ein wundervoll-sonniges Wochenende, Monica.“

Monica Rehm
www.rainbow-hypnose.net


Anja Klinkert

„Liebe Christina, liebe Experten, liebe Coach-KollegInnen, ich hatte große Freude bei dieser Challenge und bedanke mich für die vielen Inspirationen, für den wunderbaren (und auch geschützten) Raum hier und den fruchtbaren Austausch mit so vielen von Euch.

Ich erlebte spannende a-ha Momente, eine Fülle an neuen Möglichkeiten – und natürlich auch einige Herausforderungen. Ich bin in mir noch mal viel klarer geworden darüber, wo meine Energie, mein „Herzblut“ wirklich hin will. Ja, und es stehen auch noch für mich einige Entscheidungen an, um die ich mich in den nächsten Tagen kümmern werde.

Ich zeige mich jetzt viel mehr auch im Business, mit allem, was mich ausmacht. Und genau so bin ich richtig und gut. Ich weiß, dass ich durchaus polarisiere mit meiner Art… und ja, vielleicht ist das ja genau mein „USP“. 😉

(…) Danke an alle – ich hatte eine wunderbare Zeit bei dieser Challenge von Christina… ich mache mit viel Freude weiter als Mitglied bei The-Coach.Net und freu mich schon auf meine neue Herausforderung auf der Online-Messe von Christina…

Herzensgruß an alle
Anja“
http://www.heilsames-erbluehen.de/


Nadja Rothenbühler

„Liebe Christina Emmer,

erst seit kurzer Zeit bin ich in dieser Gruppe dabei – danke, fürs Aufnehmen und für die Challenge. Diese einfach mal mitzumachen, egal mit welchem Ergebnis, hat mich einiges an Mut gekostet. Doch ich bin froh, es getan zu haben.

Viel Scheu habe ich überwunden. Ich wurde in „nur“ 21 Tagen um ein Vielfaches präsenter, als ich das alleine in 100 Tagen wäre. Das hab ich Dir und den täglichen Impulsen zu verdanken.

Herzlichen Dank!“

Nadja Rothenbühler
http://www.beratungsimpuls.ch/


Anette Seidler

„Hallo liebe Mit-Challenger,

Ich möchte mich auch ganz herzlich bei Dir, liebe Christina, und bei all den anderen Teilnehmern ganz herzlich für eure Offenheit, Unterstützung und auch für „euer Zeigen“ bedanken. Danke für den tollen Austausch, die vielen persönlichen Gespräche und die neuen Projekte, die sich hieraus ergeben haben.

Die Zeit ist so schnell verflogen und ich fand es sehr schade, dass ich mich die letzten Tage nicht mehr so aktiv mit einbringen konnte. Es war wie immer… sehr inspirierend, motivierend und vor allem „hüpft mein Herz in Freude“ zu wissen, dass so viele tolle Business-Coaches dabei sind DIE WELT ZU VERÄNDERN… schön, das es EUCH gibt!“

Anette Seidler
http://www.anette-seidler.de/


Aidan Claudia Mehrmann

„Ihr Lieben!

Nun ist diese Challenge vorbei. Ich freue mich total, wieder teilgenommen zu haben. Es war eine ganz tolle Zeit mit euch. Danke für euch alle, aber einen ganz besonderen Dank an Christina für die großartigen Impulse. Sie haben ganz viel in mir in Bewegung gesetzt und ich spüre einen starken Vorwärtsschub und Motivation, weiter zu machen.

(…) The-Coach.Net wird mich eines Tages auch an seine Tür klopfend finden, aber das klappt trotz Vergünstigung gerade finanziell nicht. Aber das ist für mich ein starkes Ziel mit dem Coaching soviel zu verdienen, dass ich mir das werde leisten können.

Den zweiten Teil der Aufgabe will sich gerade nicht formulieren lassen, obwohl ich ihn eigentlich auf dem Schirm habe. Aber die Worte sind gerade „aus“.

Ganz liebe Grüße und ein herzliches Dankeschön an euch alle!“

Aidan Claudia Mehrmann


Elke Dola

„Dieses Mal habe ich mir nur das herausgepickt, was noch nicht ganz schlüssig war, bei der dritten Challenge darf das so sein. 😉 Gelesen habe ich alles – aber nicht jede Aufgabe neu aufgearbeitet und die Ergebnisse vom letzten Mal einzustellen, erschien mir unfair. Und wenn das hier alles eines NICHT ist, dann ist es unfair.

So viele Experten, die ihre Kernkompetenzen zur Verfügung gestellt haben und so viele tolle Menschen, die so motiviert mitgemacht haben, einfach klasse. Bleibt mir nur noch DANKE für alles zu sagen an Christina Emmer und alle Mitwirkenden. Vieles habe ich mitnehmen können, einiges hat sich geklärt und GROSSARTIGES hat sich ergeben. Ihr habt also wieder mal einen Menschen mehr glücklich gemacht. Aus einem ehemaligen Wunsch von mir ist ein handfestes Ziel geworden, sogar mit Meilensteinplanung. Für mich ist ja ein Wunsch das noch nicht terminierte Ziel (nach SMART). Ein Wunsch liegt irgendwo in der Zukunft, ein Ziel hat ein Anfangs-und ein Enddatum.

So schließe ich die Challenge und die Woche mit einem sehr guten Ergebnis ab und freue mich auf alles, was jetzt noch kommt. Aber traurig bin ich auch, einfach weil die Challenge jetzt zu Ende ist. Ich wünsche uns allen, dass wir alles schaffen, was wir uns vorstellen können, wer immer wieder mal einen Kick in the ass braucht, bleibt bei der Gruppe hier oder noch besser, meldet sich bei The-Coach.Net an.

Diejenigen,die jetzt schon wissen, wo es hingeht, sehen wir bestimmt beim Impulstag am 28.Mai 16!“

Elke Dola
http://quovadix.de/


 

DANKE!

Alles Liebe
Christina

Danke mit Blumen

Euphoric winner watching a laptop on a desk winning at home

Expertensprechstunde „Wunschkunden gewinnen über die Website“

Was muss ich bei der Konzeption meiner Website beachten?
Was sind die wichtigsten Punkte, die ich beachten muss, damit sich meine idealen Kunden angesprochen fühlen?
Soll ich auf meiner Website duzen oder siezen?

Jutta Beyer in unserer Expertensprechstunde

12191679_912344558800988_1245420529832049602_n_002Jutta Beyer ist Marketingberaterin und Website-Coach und arbeitet mit Beratern, Experten und Online-Unternehmern. Sie hilft ihnen dabei, die Website-Inhalte zu erarbeiten, mit denen sie sich wohlfühlen und gleichzeitig ihre idealen Kunden anziehen. Sie bloggt auf contentkiste.de und startet im Juni 2016 ihr Online-Gruppenprogramm „Wunschkunden-Website“ (Infos zum Programm).

In unserer Expertensprechstunde am 11.02.2016 hat Jutta Fragen rund um das Thema „Wunschkunden gewinnen über die Website“ beantwortet.

Diese Expertensprechstunde findet jeden Freitag in der Facebookgruppe „Werde sichtbar als Coach“ statt, jede Woche mit einem anderen Experten. Und damit dieses wertvolle Wissen nicht einfach wieder in den Untiefen Facebooks verschwindet, habe ich beschlossen, eine Zusammenfassung davon als Gastartikel hier einzustellen. Die Fragen sind natürlich anonymisiert zusammengefasst.

Viel Spaß und viele neue Erkenntnisse wünscht Euch

Christina

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12191679_912344558800988_1245420529832049602_n_002Jutta Beyer:

Guten Morgen an alle und vielen Dank Christina . Ich sitze vor dem PC und freue mich auf die nächsten 2 Stunden.

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Wie kann ich die Aufmerksamkeit meiner Kunden halten?

Carina:

Guten Morgen Jutta! Wie schön dass du heute am Start bist! Die Frage: „Wie kann ich die Aufmerksamkeit meiner Besucher halten?“ interessiert mich doch sehr.

12191679_912344558800988_1245420529832049602_n_002Jutta Beyer:

Hallo Carina Das sind ganz viele Komponenten, die da zusammenspielen. Ganz wichtig ist der erste Eindruck. Während der ersten Sekunden entscheidet der Besucher, ob er bleibt oder gleich wieder geht. Er möchte sofort erkennen, ob die Website ihm das bietet, was er sucht, also worum es geht. Auch Design und das allgemeine Erscheinungsbild spielt hier mit rein. Fällt der erste Eindruck gut aus, geht es darum den Besucher zu halten. Das ist der Fall, wenn die Ansprache der Website auf einen „Wunschkunden“ ausgerichtet ist.

Wenn alles allgemein gehalten ist, fühlt sich meist niemand angesprochen. Wichtig ist auch die Struktur und Aufbereitung der Inhalte und Informationen – Übersichtlich und locker, keine reine Textwüsten und vor allem ein „Roter Faden“. Ganz wichtig ist, für jede Seite zu überlegen, was soll der Besucher hier tun? Und ihn dann weiterführen durch eine Handlungsaufforderung.

Carina:

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

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Einfach halten oder ausführlich gestalten?

Diana:

Hi, die Frage, vor der ich gerade stehe ist: So simple wie möglich oder ausführlich und mit Tiefe? Oder beides (vordergründig simple und beim Weiterklicken mehr Infos, aber muss dann nicht zu viel geklickt werden?) Und ist diese „read more“ Sache sinnvoll? Das war jetzt mehr als eine Frage, aber es geht irgendwie ums Gleiche..

12191679_912344558800988_1245420529832049602_n_002Jutta Beyer:

Hallo Diana, ich verstehe gut was du meinst, und du schreibst die Lösung auch schon selbst 🙂 Auf der ersten Ebene kurz und knackig, Interesse wecken auf mehr. Und dann weiterführende Infos anbieten.

Wenn zu viele Details schon zu Beginn erzählt werden, ist die Gefahr groß, dass das Wesentliche untergeht und der Besucher gelangweilt wird oder nicht gleich erkennt, um was es eigentlich geht.

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Zwei Websites oder unterschiedliche Tätigkeiten zusammen präsentieren?

Sabine:

Hallo Jutta, ich steh mit dem Coaching noch am Anfang und irgendwie doch nicht, da ich so eine Art „Zwitter“ bin. Einerseits bin ich seit 16 Jahren Heilpraktikerin in eigener Praxis, andererseits kommt das Coaching erst jetzt als „Extra“ öffentlich dazu.

Nun zu meiner Frage: wie stark sollte man die HP-Geschichte auf der Coaching-Seite betonen? Verwirrt das mehr oder trägt es zur Einzigartigkeit bei?

12191679_912344558800988_1245420529832049602_n_002Jutta Beyer:

Hallo Sabine. Das heißt, du hast nun zwei getrennte Websites, eine für deine HP Praxis und eine fürs Coaching? Wie stark du das betonst, würde ich davon abhängig machen, ob bzw. wie stark deine HP Berufserfahrung mit dem Coaching zu tun hat.

Verstehst du, wie ich meine? Haben deine Coaching-Klienten einen direkten Mehrwert durch deine andere Tätigkeit? Dann auf jeden Fall betonen. Wenn das Coachingthema ein ganz anderes ist, würde ich es nicht extra betonen, nur evtl. im Rahmen der Über-Mich-Seite.

Sabine:

Ah ja, jetzt erkenne ich was du meinst. Vielen Dank, das ist auf jeden Fall noch zwei bis fünf Gedanken wert.

12191679_912344558800988_1245420529832049602_n_002Jutta Beyer:

Bestimmt:). Wenn du Verknüpfungen findest und durch deine Tätigkeit als Heilpraktikerin bei manchen Fragestellungen im Coaching besonders gut helfen kannst, ist das ein wichtiger Punkt, der dich von den Wettbewerbern unterscheidet.

Sabine:

Das herauszuarbeiten wird noch ein hartes Stück Arbeit, aber dein Vorschlag ist für mich ein guter Impuls dort noch einmal zu schauen.

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Ist ein Blog sinnvoll?

Marion:

Guten Morgen, ich habe noch keine aktive Webseite. Meine Frage, soll ich siezen oder duzen auf der Seite?

Zudem wollte ich auf der Startseite so was wie einen Blog oder „Aktuelles“ schreiben. Ist das eine gute Idee, oder soll ich für einen Blog eine andere Seite einrichten? Lieben Gruß Marion

12191679_912344558800988_1245420529832049602_n_002Jutta Beyer:

Guten Morgen Marion, ich würde auf jeden Fall den Blog auf deiner Website miteinbinden. Das hat viele Vorteile. Wenn du regelmäßig bloggst, gibt es immer wieder neue Inhalte auf deiner Website – das mögen deine Besucher, und Google auch (heißt ist gut hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung).

Die meisten Besucher werden über die Blogartikel kommen, wenn du bloggst. Dann ist die Chance groß, dass sie weiter schauen auf deine anderen Seiten. Und du sparst dir Verwaltungsaufwand, wenn du für Website und Blog nur eine Plattform hast.

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Duzen oder Siezen?

12191679_912344558800988_1245420529832049602_n_002Jutta Beyer:

Was die Ansprache betrifft ist ein wichtiger Aspekt was du machst und welche Zielgruppe du ansprichst. Darüber habe ich mal ausführlich gebloggt, vielleicht hilft das weiter: http://contentkiste.de/du-oder-sie-ansprache-auf-der…/

Marion:

Danke Dir liebe Jutta. Das hat mir sehr weitergeholfen.

Rita:

Super…Danke vielmals für den Link. Dies war im Moment noch meine Knacknuss beim Aufbau meiner neuen Webseite. Nun weiß ich es: Ich kommuniziere im Allgemeinen in „Du“, antworte aber mit „Sie“, wenn mich jemand mit „Sie“ anspricht oder anschreibt. Es passt einfach zu mir und meinem Angebot.

12191679_912344558800988_1245420529832049602_n_002Jutta Beyer:

Klasse Rita das freut mich, dass du die für dich richtige Entscheidung treffen konntest! Viel Erfolg beim Aufbau deiner neuen Website.

Danke an alle Beteiligten, es hat mich sehr gefreut, dass ich heute die Expertensprechstunde halten durfte!

The little princess looks in the mirror

Warum Du nicht Königin von Phantasien werden kannst.

Für das Mädchen, auf der Suche nach ihrem Herzensweg.

Dieser Artikel ist mein Statement zum aktuellen Blogartikel von Mara Stix „Die besten 8 Tipps, wie Du eine Köngin wirst“.

Die Krönung

„Ich bin die Königin Phantasiens!“ erschallte es laut durch den Thronsaal des Elfenbeinturms.

Überall in der Hauptstadt Phantasiens hingen riesige Bilder und Fahnen und alle zeigten nur ein Gesicht. Das Antlitz von Dari, die heute zur Königin Phantasiens gekrönt werden sollte. Die Krönungszeremonie war in vollem Gange. Aus aller Herren Länder waren sie gekommen, um ihrer neuen Königin zu huldigen. Es gab ein strenges Zeremoniell. Jeder musste vor der neuen Königin niederknien, ihre Füße küssen und ihr ewige Treue schwören.

Stetes, dumpfes Trommeln begleitete die nun schon seit Stunden andauernde Zeremonie.

Unruhestifter

Doch plötzlich störte eine aufkommende Unruhe das Ritual. Einige Kundschafter tauchten auf und verbreiteten die Nachricht, dass Angreifer sich näherten. Wer würde es wagen, an diesem besonderen Tag zu stören??

Dari richtete sich von ihrem großen, goldenen Thron auf, um besser sehen zu können, wer die Eindringlinge waren. Schon vernahm sie die Nachricht einer ihrer Kundschafter, der berichtete: „Es ist nicht klar auszumachen, wer die Aufsässigen anführt, doch sie kommen schnell näher!“

„Schließt die Tore, bewaffnet die Truppe – wir werden jeden Störenfried, der es wagt, meine Macht anzuzweifeln, vernichten!“ schrie Dari ihren Soldaten zu. Die Soldaten gehorchten aufs Wort, denn sie waren leere Rüstungen, die nur durch den Willen Daris gelenkt wurden.

Sofort entbrannte ein gnadenloser Kampf, doch obwohl die Soldaten stärker bewaffnet waren, hatten die Angreifer einen Vorteil: Sie kämpften nicht für sich selbst, sondern sie kämpften für etwas, das größer war als sie selbst – für das Überleben von Phantasien. Denn wenn Dari Königin von Phantasien werden würde, würde nicht nur sie selbst, sondern auch Phantasien mit ihr untergehen.

Der Weg der Wünsche

Einige Monate zuvor kam Dari als ganz normales, kleines Mädchen nach Phantasien. Sie entdeckte hier eine ganz neue Welt voll unendlicher Möglichkeiten. Immer wenn sie in Phantasien einen Wunsch auch nur dachte, wurde er sofort wahr.

Man sagte ihr, sie solle dem „Weg der Wünsche“ folgen, denn so könnte sie Phantasien noch reicher und wunderbarer gestalten. Das hörte sich ganz einfach und auch aufregend an. Und sie bekam ein Amulett auf dem stand „Tu, was Du willst“.

„Das ist schön, endlich einmal kann ich alles tun, was ich will“ sagte das kleine, blonde Mädchen und freute sich sehr und reinen Herzens fing sie an, ihre neue Welt zu gestalten. Als erstes wünschte sie sich, kein kleines Mädchen mehr, sondern eine junge, gutaussehende und starke Frau zu sein. Und bereits als sie diesen Wunsch noch dachte, bemerkte sie bereits die Veränderung an sich.

„Das klappt ja wunderbar!“ freute sie sich und erschuf sich so eins nach dem anderen. Sie erlebte jede Menge Abenteuer und alle Bewohner Phantasiens lernten sehr schnell ihren Namen kennen, denn selten war eine so mutige, gutaussehende und starke Frau in Phantasien vorher gesehen worden.

Der Spiegel und seine Prophezeihung

concept wonderful fairy tale with beautiful girl in country of mEines Tages geschah es jedoch, dass sie auf einen magischen Zauberspiegel traf und dieser Spiegel sprach: „Kennst Du die Botschaft Deines Amuletts, Dari?“ Dari war verunsichert, denn sie war sehr schlau und wenn der Spiegel so fragte, steckte mit Sicherheit etwas dahinter. Trotzdem antwortete sie selbstbewusst: „Ja natürlich. Ich soll tun und mir wünschen, was ich will.“

Der Spiegel fuhr fort: „Das ist richtig… und auch falsch, Dari. In Phantasien wird mit diesem Amulett alles wahr, was Du Dir wünscht. Doch hast Du gewusst, dass Du für jeden Wunsch eine Erinnerung an Dein Leben vorher verlierst?“

„Das macht nichts“ antwortete Dari „ich will ohnehin nicht mehr zurück in mein altes Leben und meine alte, normale, vernünftige, langweilige Welt. Ich will hier bleiben. Vielleicht werde ich eines Tages sogar Königin von Phantasien!“ Bei diesem Gedanken huschte ihr ein Lächeln übers Gesicht. Oh ja, das wäre doch toll!

„Nein Dari“ sagte der Spiegel ruhig „das wäre gar nicht gut. Denn wenn Du für immer hier in Phantasien bleibst, dann wirst Du niemals Deine Botschaft in die normale Welt bringen können. Und als Königin von Phantasien würdest Du an Phantasien selbst ersticken. Du musst aufhören, Dir einfach immer mehr zu wünschen und anfangen Deinen wirklichen Herzenswunsch zu suchen. Nur dieser Herzenswunsch kann Dich zurück in Deine Welt bringen und nur mit ihm, kannst Du Deine Welt heilen.“

„Das ist doch Unsinn!“ schrie Dari fast. „Was weißt Du schon, alter Spiegel? Dies ist IST meine Welt!“

Und sie lief davon. Mit diesem alten, dummen Spiegel wollte sie nie wieder reden!

Wegbegleiter

So reiste sie weiter durchs Land, bestand viele Abenteuer. Unterwegs fand sie einige Wegbegleiter, die sich ihr anschlossen, doch einige davon verließen sie bald wieder, da sie bemerkten – nein, es war mehr eine Ahnung – dass die junge Frau nicht auf ihrem Herzensweg war. Andererseits gab es auch so einige, die ihr gerne folgten, denn in der Gefolgschaft einer zukünftigen Königin zu sein, war natürlich für viele eine verlockende Aussicht.

Und so zog Dari bald mit einer tausendköpfigen Gefolgschaft durchs Land und sie verlor dabei Stück für Stück die Erinnerung an ihre alte Welt. Als sie sich schon praktisch nicht mehr daran erinnern konnte, woher sie einmal gekommen war und dass sie noch bis vor kurzem ein kleines Mädchen gewesen war, erreichte sie die Mitte Phantasiens, den Elfenbeinturm.

Sie war am Ziel, dort wo sie immer hinwollte, wovon sie immer geträumt hatte. Ein Palast!

Die Gesetze der Königin

Und bestärkt von ihrer Gefolgschaft, alle Warnungen in den Wind schlagend, traf sie den unumstößlichen Beschluss:

Ich setze mich an die erste Stelle! Ich werde Königin!

Folgende Regeln stellte sie auf und jeglicher Verstoß dagegen sollte geahndet werden:

  1. Ich bin die Königin Phantasiens und niemand stellt das in Frage.
  2. Nur das Beste ist gut genug für mich.
  3. Es wird eine große Zeremonie geben und alle werden mir huldigen und mich feiern.
  4. Es wird königliche Audienzen geben und keine Kompromisse mehr!
  5. Meine Macht wird immer weiter wachsen.
  6. Ich gönne immer mir selbst zuerst das Beste und bin dann natürlich auch großzügig meinem Volk gegenüber.
  7. Ich bin das Maß der Dinge und wer das nicht versteht, dem werden meine Soldaten Beine machen.
  8. Ich verändere die Welt, diese Welt ist jetzt meine Welt.

Bald schon fand also die oben beschriebene Krönungszeremonie statt. Und wie ihr bereits wisst, wurde sie jäh unterbrochen durch den Angriff der Aufsässigen, die für Phantasien kämpften.

Niederlage oder Rettung?

Doch in diesem Kampf ging es nicht um den Sieg. Es ging um Rettung. Sollten die Aufsässigen es nicht schaffen, die Reihe der königlichen Soldaten zu durchbrechen und die endgültige Krönung zu verhindern, würde mit Beendigung der Zeremonie Phantasien an sich selbst ersticken.

Denn Phantasien lebt nicht durch Regentschaft, Hierarchie und Macht. Phantasien lebt durch die Freiheit der Gedanken und Ideen. Durch ein Miteinander der aller Wesen und Kreaturen, die sich gegenseitig bereichern und befruchten.

Phantasien muss sterben in dem Augenblick, in dem der Atem der freien Gedanken und der Liebe in ein Korsett der Vorstellungen einer Person gezwängt und zugeschnürt wird. In dem Augenblick, in dem ich die Herrscherin meiner Phantasie werden will, erstickt sie jämmerlich.

Unser Herz schlägt nicht, weil wir ihm vorgeben zu schlagen. Unser Atem fließt nicht, indem wir unseren Lungen befehlen zu atmen. Schlaf kommt nicht durch erzwingen, sondern durch loslassen. Inspiration kommt niemals unter Druck. Und Phantasie lebt nicht durch Gedankenkontrolle.

Im Grunde ist Phantasien nichts als eine Phantasie eines kleines Mädchens, das sich selbst vergessen muss, um Königin werden zu können. Und im gleichen Moment stirbt ein Herzensweg.

Die Entscheidung

Die Aufrührer kämpften mit all ihrer Kraft und mit ganzem Herzen gegen die hohlen, eisernen Soldaten an. Doch es war aussichtslos. Nach einer Stunde war es entschieden. Die Soldaten der zukünftigen Königin umzingelten die restlichen Kämpfer und entwaffneten sie. Dari trat in ihre Mitte. Sie wollte ihren Angreifern direkt ins Gesicht sehen, um ihnen zu sagen, dass dieser Angriff ihr Todesurteil war. Sie hatte ihr Revier erfolgreich verteidigt.

Die Rüstungen der eisernen Soldaten reflektieren die bereits tief am Himmel stehende Sonne. Und da geschah es, dass Dari für den Bruchteil einer Sekunde ihr eigenes Spiegelbild in einer der Rüstungen erblickte. Sie sah für einen letzten Moment ihr wahres Ich, das kleine, blonde Mädchen und es blickte sie direkt an. Fragend. Willst Du das wirklich tun? Dann ist dies unser letzter Moment.

Dari entschied.


 

Diese Geschichte ist angelehnt an das Buch von Michael Ende „Die Unendliche Geschichte“ und dabei an den weniger bekannten zweiten Teil, in dem Bastian Phantasien gerettet hat und sich auf die Suche nach seinem Heimweg in seinen Wünschen verliert. Am Ende wird Bastian durch seinen noch einzigen wahren Freund Atreju gerettet, indem er ihn davor bewahrt Kaiser Phantasiens zu werden. Anschließend findet Bastian seinen Weg nach Hause. Und er findet das Tor zurück in seine Welt nicht im Außen (wo er lange gesucht hat), sondern er findet es im Innen. Sein letzter und wahrer Wunsch, der Wunsch lieben zu können, bringt ihn heim und nur durch den Wunsch das Wasser des Lebens seinem Vater bringen zu können, kann er am Ende beide Welten heilen.

Ähnlichkeiten meiner Geschichte mit Personen des realen Lebens sind nicht zufällig, sondern gewollt.

In Liebe
Christina