Bist Du wirklich der Leuchtturm für Dein Business?

Ja schon klar, Du solltest wahrnehmbar und sichtbar sein mit Deiner Positionierung als Unternehmer. Es macht einfach Sinn für alle Interessenten Deiner Dienstleistung oder Deines Produktes, zu erkennen, wer steht hinter dem Produkt, für was steht dieser Mensch und warum.

Kann ich mich als Verbraucher identifizieren mit diesem Produkt. Was tut es für mich? Wer bin ich, wenn ich es nutze oder benutze? Wer gerade dieses Produkt warum verkauft und was die Story dahinter ist, dies gilt es deutlich zu machen.

Erst dann, wenn ich all diese Punkte für mich geklärt habe, kaufe ich. Das hört sich nun an, als wäre es ein laaaaaaaaaaaaaaanger Weg zu Deinem Angebot und ich bräuchte laaaaaaaaaaaange um mich dafür oder dagegen zu entscheiden.

Nein, dem ist nicht so. Das geschieht innerhalb von Sekunden, oder?

Nein, auch das stimmt nicht.

Es läuft ganz anders.

Wie wird denn nun eine Kauf-Entscheidung getroffen?

Wie machst Du das, wenn Du Dir ein Auto kaufst? Dann hast Du dieses Auto vermutlich vorher irgendwo schon mal gesehen. Auf der Autobahn, in einer Fachzeitschrift, auf einer Messe, in Deinem Bekanntenkreis, klar, sonst wüsstest du ja nicht, welches Auto Dich interessiert. Noch gibt es ja-dem Himmel sei Dank- keinen Autodiscounter, der alle Marken führt.

Hier gibt es noch echte MARKEN-Unternehmungen. So hat Porsche ein anderes Verkaufsambiente in seinen Ausstellungshäusern und Geschäften und Büros als Audi, VW ein anderes als Chevrolet usw. Gut, entscheidet nun das Interieur  darüber, bei wem Du Dein Geld lässt? Nein, auch nicht. Aber es stimmt Dich auf jeden Fall irgendwie (psychologisch) ein. Und das soll es ja auch.

So, nehmen wir also an, Du hast Dich für irgendein Auto entschieden, wo kaufst Du es nun?

Positionierung hat mit Optimierung zu tun

Es gibt in jeder Stadt mehrere Anbieter DEINER Automarke und zunächst einmal wird dieser Neuwagen überall zum gleichen Preis angeboten. Das kann also auch kein Auswahlkriterium sein.

Um es abzukürzen, Du weißt schon, worauf ich hinauswill, es wird sich entweder um eine Empfehlung handeln oder den Sympathiefaktor.

Handelt es sich um eine Empfehlung, wirst Du dennoch nicht bei diesem Verkäufer oder dieser Verkäuferin kaufen, wenn sie Dir unsympathisch ist, da kann Dein Empfehlungsgeber noch so sehr geschwärmt haben, es nutzt nichts, Dich stößt irgendetwas an der Persönlichkeit des anderen ab.

Ende der Verkaufsgeschichte. Du wirst hier Dein Auto nicht kaufen.

Du wirst vermutlich sogar bereit sein, ein paar Scheine mehr bezahlen als bei dem anderen, wenn Dir nur derjenige, der sich richtig um Dich kümmert, sympathisch ist.  Und was sympathisch wirkt, da gibt es etliche Bücher drüber. In diesem Fall bist Du also über die Marke zum Menschen gekommen. Die Marke verspricht Dir beispielsweise in einer extrem sportlichen Liga unterwegs zu sein oder auch in einer sehr elitären Liga oder aber eben der absolut lässigen aber umweltbewussten Liga, wie auch immer.

Wie Illusionen zerstört werden

Das Bild muss stimmen. Wir befinden uns in einem Autohaus der gehobenen Mittelklasse.

Hat das Verkaufspersonal billige, schlechtsitzende Kostüme oder Anzüge an und der angebotene Kaffee ist reine Plörre mit eingepacktem Billigkeks und die Tasse weist auch schon diverse Haarrisse auf… wirst Du hier nicht kaufen.

Umgekehrt genauso, hat der Verkäufer des umweltbewussten Autos Hirschlederschuhe und ein Nappajacket an, während sich auf seinem Schreibtisch Palmölprodukte stapeln, “kaufst“ Du ihm im wahrsten Sinne des Wortes nichts ab.

Wenn der Sportligaverkäufer sich mühsam aus seinem Sessel erhebt, recht gemächlich auf Dich zukommt, Dir einen Hibiskus-Lavendeltee anbietet und sehr gesundheitsbewusstes, orthopädisch einwandfreies Schuhwerk aufweist während er Dir was von müden, steifen Knochen erzählt, dann wirst du bei ihm auf keinen Fall Deinen Panamera kaufen.

Das mag oberflächlich klingen aber so sind wir Menschen nun einmal. Wonach sonst sollten wir denn unsere Urteile fällen, zumindest das erste Urteil.

Und da sind wir mitten drin im Unternehmermindset –Thema. Deiner Wirkung.

Bezieh Stellung

Deine Aufgabe wird es also sein, Dir sehr klar zu machen, wer Du sein willst. Spiegelt sich das in Deinen Räumen, in Deinem Webauftritt, Deinen Visitenkarten, Deiner Werbung, Deinen Posts, Deinen Aktionstagen, Deinen Geschäftspapieren (Flyer, Aufsteller, Rechnungen, Angeboten…) und Deinem Netzwerk wieder? Nein, dann aber schnell her damit.

Egal, wer Du sein möchtest, Entertainer der Kunden, Comedian, Heiler, Naturfreak, steifer Unternehmer, lässiger Newcomer, digitaler Nomade, egal wofür Du stehst, tu es immer und überall.

Ansonsten wird Deine Vision, Deine Mission und Dein komplettes Business sehr schnell angezweifelt. Zu Recht? Wir sind der Meinung, ja. Der Kunde merkt, ob Du das schnelle Geld mit einem Trend machen möchtest oder eine Soul-Vision hast. Und jetzt mal unter uns: Nur darauf kommt es an.

Oder traust Du Claus Hipp zu, dass er seine Babynahrung mit Pestiziden versetzt? Nein, denn er hat die Marke und manifestiert seine Vision in seiner Person, in seinen Auftritten, in seinen Fachberichten, auf der Homepage, eben überall. Er steht wirklich mit „seinem Namen“ für seine Vision und das dürfen wir uns gerne abschauen.

Konsequenz ist das Zauberwort

Zweifelhafte Fernsehauftritte und eine skandalträchtige Biografie sorgten dafür  dass  Daimler sich von Ex-Tennisstar Boris Becker trennte. Hingegen ist Michael Schumacher –selbst, als er bereits im künstlichen Koma lag Markenbotschafter  für Mercedes geblieben. Du ahnst warum, richtig?

Deine Positionierung – konsequent verfolgt

Das Schöne an einer glasklaren Positionierung ist, dass diese auch zeitgleich Dein Leuchtturm sein kann.

Das ist Dein Hafen, in den Du immer wieder zurückkehrst, das ist Ausgangspunkt und Ankunft, das ist Dein Licht, welches Dir den Weg weist.

Trendige Fahrwasser? Für Dich kein Problem. Du denkst nicht kurzfristig. Du brauchst nicht alles mitzumachen, denn Du hast einen Hafen. Nichts kann Dich beeinflussen.

Unabhängig von anderen Meinungen oder Selbstdarstellern. Somit ist Deine Positionierung Deine Standortbestimmung. Keine andere Aufgabe hat ein Leuchtturm aber eben langfristig. Leuchtet er mit kurzem Strahl, nutzt er niemandem.

Das kann ein harter Weg werden, denn Du musst Dich vielen Zweifeln und Zweiflern stellen, vielen Strömungen aussetzen. Es werden Reaktionen kommen und Du musst sie alle aushalten, festhalten an Deiner Positionierung. Du kannst sie vehement verteidigen, gelassen und souverän lächelnd alle Reaktionen hinnehmen, weinen, stampfen-ganz egal wonach Dir ist- nur Du darfst kein Stück davon abweichen.

Gegenwind

Selbstverständlich wirst Du auch auf Ablehnung stoßen. Achte immer darauf wer Dich abweist, wer Dich lieber gehen als kommen sieht und merk sie Dir (sonst kannst Du Dich später nicht bei ihnen bedanken, denn sie haben Dir damit klargemacht, dass Du eine Richtung hast und ein Ziel und sie nicht). Du gehörst nun nicht mehr zu dem erlauchten Kreis der Zweifler, Nichtanfänger, AufderStelletreter. Du hast dich entschieden. Bleib dabei.

Lange genug hast Du Dich auf links gedreht, Dich hinterfragt, Dich neu ausgeleuchtet, Deine Werte gefestigt, Deinen Charakter erkannt, Deine Persönlichkeit optimiert. Du weißt, wie Du wirkst und wie Du wirken möchtest- nun zieh es durch. Es gibt doch einen glasklaren für Deinen Wunsch, da möchte doch etwas in die Welt, von dem Du sicher weißt, dass es gut und richtig, wichtig und wertvoll ist.

Bleib bei diesem Grund (Leuchtturm) und richte nun alles darauf hin aus. Transportiere es auf Deiner Webseite, mach es deutlich in Postings, steh einfach immer und überall dafür ein.

Wenn Du immer noch Zweifel hast

Dann brauchst Du Dir nur noch klarzumachen, dass die Macht des Marktes sich vom Anbietenden auf den Habenwoller verschoben hat.

Und es will der haben, der sich „dazugehörig“ fühlt. Und zwar zu Dir als derjenigen, die genau dafür steht. Weil sie es kann und macht.

In aller Deutlichkeit: Es macht keinen Sinn Hausfrauen (welche Frau ist das nicht temporär?) anzusprechen wohl aber Hausfrauen mit 2 schulpflichtigen Kindern und einem großen Hund, die alleinerziehend sind, sportlich aktiv, sich gesund ernähren, 30 Stunden die Woche arbeiten gehen, Abitur haben und nebenberuflich studieren wollen.

Spitz-Findigkeiten

Du brauchst nicht 400.000 mögliche Kundinnen ansprechen, lieber 4000, die Deiner Positionierung entsprechen und davon werden jedes Jahr 400 Deine Wunschkunden. Oder 40 – völlig egal, denn sie suchen und finden genau DICH mit dieser glasklaren oder nennen wir es „spitzen“ Positionierung.

Aus dieser Positionierung wird schon deutlich, dass Du Dich genau auf diesem Gebiet auskennst und Dir über die Hürden, die der Kunde noch zu nehmen hat, im Klaren bist – ansonsten wäre eine solche „Spitzfindigkeit“ gar nicht möglich.

Somit wird die Positionierung zum Anfang, zum Wegweiser, zum Zweck, zum Ziel und schlussendlich zum Alleinstellungsmerkmal.

Deine Elke


elke-dolaElke Dola

Wirksamkeits-Trainerin & Mindset-Ninja

Quovadix.de

 


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5 thoughts on “Bist Du wirklich der Leuchtturm für Dein Business?

  1. danke für die Inputs, das erinnern, das bestätigen und vor allem für den Punkt „Gegenwind“ – yeah…
    alles Liebe und ganz viel Erfolg weiterhin und vor allem, vielen, vielen Dank für euer nicht aufgeben und dass ihr an eure Vision und Mission geglaubt habt 🙂
    GLG Gabriela

  2. Danke liebe Elke – wie Gabriela es eben auch geschrieben hat – für das Erinnern! Vor allem in der heutigen Zeit des Informationsüberflusses gerät man leicht in Gefahr, zu zweifeln. Vor allem, wenn der eine A sagt und der andere aber meint B wäre für die Positionierung besser.

    Liebe Grüße
    Birgit

  3. Pingback: Dez 16 / Jan 17 - Positionierung & Co - COACH SUCCESS

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