Kleine Idee große Wirkung

Kleine Idee mit großer Wirkung – der TURBOBOOST für mein Business

Die Idee war so simpel und im Grunde war diese Idee in meinem Leben und in meinem Business gar nicht neu. Aber müssen gute Ideen immer neu sein? Und womöglich noch möglichst kompliziert, ganz großartig oder wenigstens total raffiniert?

Meiner Erfahrung nach nicht. Und manchmal sind es sogar diese kleinen, einfachen, spontanen Ideen, die alles verändern können.

Der Anlass

bp-kleine-idee-grosse-wirkungJan Höpker hat mich gefragt, ob ich schon mal eine kleine Idee mit großer Wirkung hatte und falls ja, ob ich damit an seiner Blogparade teilnehmen will.

Dieser Einladung bin ich gerne gefolgt. Danke Dir lieber Jan.

Hier ist also meine kleine Idee, die mein gesamtes Business 2015 verändert hat.

Von einer Woche auf die andere hatte ich damit

  • 1000 Newsletterabonnenten mehr
  • ca. 600 Teilnehmer mehr in meiner Facebookgruppe „Werde sichtbar als Coach“
  • jede Menge mehr Reichweite, jede Menge neue Facebookkontakte und – am Ende der ganzen Aktion, die viel größer wurde als ich es mir jemals erträumt hatte –
  • 150 NEUE KUNDEN!

Die Idee

Bisher hatte einfach alles, was ich in all den Jahren meiner Selbständigkeit gemacht habe, so immer am besten funktioniert, wenn ich ein einfaches Prinzip befolgt habe:

Mach es nicht alleine, mach es mit anderen zusammen und für andere!

In dem konkreten Fall, in dem dieser kleine, eigentlich so einfache Gedanke zum TURBOBOOST für mein Business wurde, wurstelte ich mal bereits seit ca. 9 Monaten (wieder einmal) alleine an meinem Business herum.

„Niemals mach ich das, was gerade alle schon machen!“

Mein Blog, den ich im Juni 2014 gestartet hatte, lief ganz gut. Ich hatte in den ersten 6 Monaten mit viel Schweiß und Herzblut meine ersten 1000 Newsletterabonnenten gewonnen und auch meine ersten Kunden daraus generiert. Noch nichts, was zum Leben wirklich gereicht hätte, aber ein Anfang.

Es war dann März 2015 und ich hatte im meinem Netzwerk ein Wort aufgeschnappt, das gerade irgendwie IN wurde: Sichtbarkeit.

„Das ist doch MEIN Wort!“ dachte ich mir immer wieder „ich muss damit irgendwas machen. Als Positionierungsexpertin passt das perfekt!“

Außerdem hatte ich immer wieder von diesen neuen 21-Tage-Sichtbarkeits-Challenges gehört, die jetzt praktisch an allen Ecken hervorsprießten.

Die Mutter aller Challenges war aus meiner Sicht die von Karin Wess, auch heute noch eine der besten Challenges die es gibt.

Da gab es nur einen Haken: Ich mach so ungern Sachen, die andere auch schon machen!

Mit falschem Stolz steht man sich selbst im Weg

Nenn es Ego oder falscher Stolz, egal – das ist wirklich eine Schwäche von mir. Am liebsten soll immer alles was ich so mache, ganz neu und einzigartig sein.

Vielleicht denkst Du jetzt: das ist doch toll, es gibt eh zu viele Leute, die nur von anderen kopieren und klauen.

Ja natürlich und das ist auch nicht schön. Aber davon rede ich gar nicht.

Ich rede davon, dass wir es uns als Unternehmer bzw. Selbständige einfach unendlich schwer machen, wenn wir ständig versuchen, das Rad neu zu erfinden.

Dabei ist es so viel leichter und vor allem am Anfang auch wesentlich effektiver, zu schauen, was die machen, bei denen es schon gut läuft, sich dort inspirieren zu lassen und dann so zu modifizieren, dass das was bereits funktioniert auch wirklich zu uns passt. Wenn es dann bei uns selbst auch gut läuft, ist immer noch Zeit für die eine, ganz große eigene Idee. 😉

Was kann ich also genauso, aber trotzdem ganz anders machen?

Diese Idee mit der 21-Tage-Challenge ließ mich irgendwie nicht mehr los.

Ich wollte eine 21-Tage-SICHTBARKEITS-Challenge machen. Denn – wie oben erwähnt –  ist das ja quasi MEIN Wort. 😉

Aber wie kann ich das so modifizieren, dass es wirklich zu mir passt? So, dass es sich nach MIR anfühlt?

Und da dachte ich an meine vergangenen Erfahrungen und dass eben Kooperationen schon immer gut für mich funktioniert haben – und es war plötzlich sonnenklar:

Ich mache es nicht alleine, sondern ich mache es mit anderen zusammen und für andere!

Der Input für die 21-Tage-Sichtbarkeits-Challenge kommt nicht 21 Tage lang von mir, sondern ich hole mir Experten ins Boot. Kollegen, die ich kenne und schätze.

Kleine Modifikation, große Wirkung!

Woran es am Ende ganz genau lag, kann ich nicht sagen.

Vielleicht war es das Wort „Sichtbarkeit“, vielleicht habe ich genau den richtigen Zeitpunkt getroffen, vielleicht lag es an der Tatsache, dass ich mit anderen zusammenarbeitete… von der Idee zum Start der Challenge waren es damals nur 2 Wochen und in diesen zwei Wochen konnte ich nicht nur auf Anhieb 17 Experten begeistern. Ich schaffte es auch 1008 Teilnehmer zu gewinnen.

In der Challenge selbst entstand dann so eine fantastisch gute Energie in der Gruppe, die Teilnehmer unterstützten sich gegenseitig und waren super motiviert.

Etwas noch Größeres entsteht!

Als ich während der laufenden Challenge spürte, wie sehr die Coaches sich danach sehnten, nicht mehr alles im Alleingang zu machen, sondern ein Netzwerk zu haben, in dem man ein Stück des Weges auch mal gemeinsam gehen kann, gründete ich The-Coach.Net – DAS Netzwerk für Coaches.

Der Launch fand direkt anschließend statt und es meldeten sich in 30 Tagen 150 Mitglieder für ein Mitgliedsabo über 29 Euro monatlich an. Das war eine Umsatzsteigerung von 4350 Euro, pro Monat wiederkehrend.

Natürlich fing die Arbeit damit erst an, aber das ist eine andere Geschichte.

Unterschätze nie die kleinen Ideen!

Ich habe schon viel mehr kleine Ideen gesehen, die umgesetzt wurden, als große. Dafür habe ich schon jede Menge große Ideen scheitern sehen. Natürlich muss das nicht so sein. Doch kleine Ideen haben ganz oft den unschlagbaren Vorteil, dass man sie SOFORT umsetzen kann.

Kleine Ideen haben einen gewissen Charme, sie sind nicht überwältigend, überfordernd oder im schlimmsten Fall entmutigend, sie sind motivierend, bringen oft sehr viel Spaß und sind oft der Anstoß für noch ganz andere Entwicklungen.

Freunde Dich mit Deinen kleinen Ideen an.

  • Lege ein Ideenbüchlein an oder eine Zettelschachtel, wo Du schnell notierte kleine Ideen aufbewahren kannst.
  • Oder sortiere Deine kleinen Ideen nach Kategorien, damit Du sie schneller wiederfindest.
  • Oder mach Dir eine „Kleine Ideen-Wand“, an die Du Zettel, Bilder oder ähnliches klebst.

Vorsicht Nebenwirkungen

Natürlich liegt in diesen ganzen kleinen Ideen, die wir als kreative Menschen den ganzen Tag so haben, auch eine Gefahr.

Davon kann Jan, der Urheber dieser Blogparade, sicherlich ein Lied singen, denn immerhin beschäftigt er sich auf seinem Blog mit den Themen Konzentration und Fokus und er sagt dort: „Konzentration und Fokus sind DIE Grundvoraussetzung für jeden Erfolg im Leben.“

Da stimme ich ihm zu.

Ooops. Das ist ziemlich das Gegenteil von den vielen, kleinen, tollen Ideen! 😉

Und es schließt sich dennoch nicht aus.

Fokus und Konzentration

Das ist genau der Punkt, warum ich Dir oben diese 3 Vorschläge gemacht habe, um Deine Ideen zu „verwalten“. Denn sonst können sie wirklich leicht überwältigend werden.

So schön alle diese kleinen Ideen sind, so sehr können Sie auch Deinen Fokus streuen und Dich ablenken, von dem was Du eigentlich tun willst.

Davon wiederum kann ICH ein Lied singen:

  • Ich hab ne tolle Idee für ein neues Titelbild meiner Facebookgruppe (eigentlich wollte ich einen Blogartikel schreiben, dann saß ich 2 Stunden an dieser Grafik).
  • Ich hab die Idee, dass der Mitgliederbereich mit einer kleinen Änderung viel übersichtlicher wäre (eigentlich wollte ich neuen Content erstellen, dann saß ich 1 Stunde an der „kleinen Änderung“, weil es doch nicht so einfach war wie ich dachte).
  • Ich hab eine Idee für einen total genialen Facebookpost mit einem tollen Bild (eigentlich wollte ich an meinem neuen Konzept weiterarbeiten, dann saß ich 30 Minuten vor diesem Post – der dann am Ende gerade mal 5 Likes bekam).

Ich bin immer noch so. Ich folge oft spontan meinen Ideen. Ich brauche das auch für meine Kreativität.

Doch ich bin auch kritischer geworden. Denn am Ende des Tages will ich nicht nur kreativ sein, sondern auch echten Umsatz damit erzielen.

Kleine Idee für Dich – vielleicht mit großer Wirkung

Hier kommt meine Idee für Dich.

Nimm Dir ein wenig Zeit und denk hin und wieder darüber nach, welche kleinen Ideen Dich weitergebracht haben und welche nicht.

Wenn Du das immer wieder für Dich reflektierst (und dabei ganz ehrlich zu Dir bist), wirst Du mit der Zeit lernen, welcher Idee Du folgen solltest und welche Idee Dein Gehirn gerade produziert, um Dich von etwas anderem abzuhalten.

Du wirst ein Gefühl dafür entwickeln und Dir mit der Zeit immer sicherer sein.

Keep smiling!

Du wirst auch feststellen, es wird immer wieder Ideen geben, die vielleicht nicht so viel gebracht, die Dir aber trotzdem Spaß gemacht haben. Manche Ideen waren vielleicht sogar voll daneben!!

Sei nicht so streng mit Dir. Keep smiling. Das Leben ist nicht dazu da, dass wir alles richtig machen.

Das Leben ist dazu da um, … ja, hast Du vielleicht eine Idee? 😉

Alles Liebe
Christina


 

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6 thoughts on “Kleine Idee mit großer Wirkung – der TURBOBOOST für mein Business

  1. Jan

    Liebe Christina,

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Sichtbarkeit ist eine wichtige Währung. Wenn du den Leuten da weiterhelfen kannst, schaffst du großen Mehrwert und wirst entsprechend gut dafür belohnt. Ich bin übrigens vor knapp einem Jahr durch deine Facebook-Gruppe auf dich gestoßen.

    Was Fokus und Konzentration angeht: Mir geht es nicht so sehr darum, den Leuten Fokus und Konzentration zu verordnen. Wie wichtig das ist, wissen die Leute schon selbst (glaube ich zumindest). Das Problem ist aber, dass es nichts bringt, sich einfach mehr anzustrengen. Man muss strategisch an die ganze Sache herangehen und dafür muss man ein paar Sachen wissen, die leider nicht besonders bekannt sind. Mein Ziel besteht darin, diese Zusammenhänge zu erklären.

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg,
    Jan

  2. Liebe Christina,

    wow, bald startet die nächste Sichtbarkeits-Challenge.
    Das ist echt eine große Idee von dir gewesen.

    Ich verbeuge mich vor deinem Einfallsreichtum.

    SinnSTIFTende Grüße,
    David

  3. Liebe Christina,

    ich bin über Jans Blogparade auf dich aufmerksam geworden und total begeistert von deinem Beitrag!
    Gerade den letzten Punkt; nämlich sich immer mal wieder der kleinen Ideen, die man schon hatte, bewusst zu werden, finde ich wichtig. Dabei zu lächeln sowieso (und diese Ideen sollten uns auch zum Lächeln bringen!).
    Und ich gebe dir recht: Karin Wess ist grandios – es gibt kaum jemanden, der mich besser motiviert.

    Deine 21-Tage-Sichtbarkeits-Challenge schaue ich mir gleich noch genauer an – Sichtbarkeit ist so ein Punkt, der mir noch ziemlich schwer fällt. Vielleicht ist deine Challenge da genau das Richtige.

    Alles Liebe,
    Chrissi

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