Junge Frau mit Pistole

10.000 Euro in 14 Tagen – zwingt Ihr mich wirklich dazu?

Du gehst in eine Bar.
Siehst einen Mann – ein Fremder.
Er gefällt Dir.
Du gehst hin und sagst: „Willst Du mich heiraten?“

Was wird der Mann in 99% der Fälle wohl tun?
Richtig, wenn Du Glück hast, sagt er noch höflich „Auf Wiedersehen“. Ansonsten ist Flucht angesagt.
Ja ok, er wird- je nach Typ – vielleicht sogar noch lachen über diesen offensichtlichen Scherz.
Und dann muss er mal wirklich dringend aufs Klo!

Wir wissen alle, dass es so nicht funktioniert oder?

So funktioniert das Kennenlernen in aller Regel nicht.

Warum?

Ganz einfach. Es ist zu schnell!

Viel zu schnell.

Denn wir Menschen brauchen – je nach Typ – zumindest einen gemeinsamen Abend lang, um etwas Vertrauen aufzubauen.

Um zu sehen, ob wir uns mögen, ob wir überhaupt irgendetwas gemeinsam haben. Gemeinsame Interessen, Meinungen, Ansichten oder – ob wir uns zumindest sympathisch genug für spontanen, einmaligen Sex sind.

Doch wir wissen außerdem alle, dass spontaner Sex zwar schön sein kann, aber noch lange keine Beziehung bedeutet.

Was bringt spontaner Sex?

Lust, Spaß, vielleicht sogar Verliebtheit und wenn wir Glück haben, für ein paar Minuten das Gefühl, ALLES haben zu können! Ein Hochgefühl!

Alles super und völlig ok. Nur…

Wir wissen doch trotzdem, dass wir noch keine stabile, vertrauensvolle Beziehung haben dadurch haben oder?

 

Und ich frage mich deshalb immer wieder:

Wie kommen wir auf die völlig absurde Idee, dass „einmaliger, spontaner Sex“ zu einem stabilen, langfristig erfolgreichen Business führen kann???

Wie kommen wir auf die Idee, dass ein Slogan wie „10.000 Euro in 14 Tagen“ mehr als spontaner Sex wäre???

Doch das müssen viele Menschen glauben, denn wenn auf diese Angebot niemand reagieren würde, dann würden diese Angebote auch nicht mehr gemacht werden.

In meiner Facebook-Timeline tauchen sie aber, trotzdem ich sie immer wieder aussortiere, mit schöner Regelmäßigkeit auf!

Also gibt es sie. Also glaubt und kauft das auch jemand.

Nur… WER?

Du etwa?

Wirklich?

Du bist Leser auf meinem Blog und nach allem, was ich die letzten Jahre über den Aufbau meines Business mit Dir geteilt habe, glaubst Du sowas wirklich?

Leider vermute ich, dass es tatsächlich so ist.

Und ich bin Dir nicht mal böse, denn ich kann das wirklich verstehen.

Ich kenne die Verlockung.

Nur dieses eine Webinar. Ist ja kostenlos. Und was, wenn es doch funktioniert?

Ja, ich kenne die Hoffnung, die einem nach 6 monatigen Bloggen ohne Verkäufe im Nacken sitzt und sagt: „Lass nichts unversucht!“

Ich kenne die süße Verlockung der Vorstellung, wie das Digistorekonto sich endlich prall füllt.

„Sie haben 34,55 Euro verdient“ ist ja auch nicht unbedingt der Brüller – leider sind die 4 Stellen hier falsch um’s Komma verteilt.

3455 Euro – das wollen wir!

Und nicht etwa des materiellen Reichtums wegen. Nein, echt nicht. Einfach die Miete zahlen und unseren Job weiterhin machen können – das reicht ja schon!

Ja, ich weiß.

Und die schlechte Nachricht ist:

Vergiss es!

Ehrlich, ich kenne niemanden, ich wiederhole NIEMANDEN persönlich, bei dem der Gewinn nach 14 Tagen nach dem Businessstart 5-stellig war.

Vielleicht kenne ich ja die falschen Menschen… 😉

However…

Ich kenne eine Menge Menschen, die es geschafft haben, weil sie gute, stabile Kontakte aufgebaut haben.

Hier schließe ich mich selbst mit ein.

Noch bevor ich überhaupt einen eigenen Blog, geschweige denn irgendein Produkt hatte, habe ich begonnen, gute, stabile Kontakte zu anderen Menschen aufzubauen.

Auch bekannt als „Netzwerken“. 🙂

  • Ich habe Blogs kommentiert, die mich interessiert haben (und ich habe das nicht nur einmal gemacht, sondern immer wieder).
  • Ich habe mich in Facebookgruppen engagiert (bis ich eine eigene gegründet habe, dann habe ich das gleiche dort weitergemacht).
  • Ich habe Netzwerktreffen besucht.
  • Ich habe mich in der Online-Business-Community engagiert.

Aus alledem sind über die Jahre (!!) so unglaublich wertvolle Beziehungen und auch Freundschaften entstanden. Und diese nähren mein Business bis heute.

Doch jetzt stehe ich vor einem Dilemma

Ich muss eine wichtige Entscheidung treffen.

Ich muss mich entscheiden, ob ich „10.000 Euro in 14 Tagen“ auf meine Produkte schreibe oder nicht.

Denn Ihr, meine lieben Leser, macht mich pleite, wenn ich es nicht tue.

Das ist kein Gejammer.

Es ist wie überall am Markt ganz einfach: der Konsument hat die Macht!

Nachhaltigkeit und Vertrauensaufbau sinken im Kurs.

Meine Produkte sind aber darauf aufgebaut, weil ich daran glaube!

Weil es zu den wichtigsten Werten für mich gehört, Business von Mensch zu Mensch zu gestalten und das geht nicht von jetzt auf gleich. Schnell, schnell und weg.

Vorallem mein 2015 gegründetes Netzwerk The-Coach.Net baut darauf auf, dass wir im anderen den Impulsgeber, die Inspiration, den Unterstützer sehen… und nicht in erster Linie den „Kundenbeschaffer“.

Und letztlich ist mir genau das in jedem Produkt, das ich abbiete oder jedem Projekt, das ich starte wichtig:

Zuerst kommt der Mensch, dann das Business! Es kommt auf die gute Beziehung an.

Fazit:

Ich werde daher NICHT „10.000 Euro in 14 Tagen“ auf meine Produkte pinseln.

Und wenn ich dabei drauf gehe!

Ich werde Dir lieber weiterhin erzählen, was Du nicht hören willst.

Ich werde weiterhin in dieser Sache unbequem sein.

Und wir – das ganze Team von Coach Success – werden weiterhin daran arbeiten, Dir Lösungen anzubieten, wie Du Dein Business als Coach nachhaltig und langfristig aufbauen kannst.

Wir finden Coaching „einfach geil“ und wir möchten Dir nicht zum schnellen Geld verhelfen, sondern zur Möglichkeit, diesen wunderbaren Beruf noch möglichst lange ausführen zu können.

Unser Zukunftsprojekt für Coaches

Neben unserem Netzwerk für Coaches haben wir uns daher auf ein Projekt eingelassen, das uns selbst auch nicht schnelles Geld bringt, sondern erst einmal Investition für uns bedeutet.

Doch viel wichtiger:

Wenn es funktioniert (und daran glauben wir langfristig!), dann wird dieses Projekt zu einer genialen Möglichkeit für Coaches sich unkompliziert und ohne großes Budget zu präsentieren, ähnlich wie große Unternehmen das heute für viel Geld machen:

Mit einem Messestand.

Nur online. Und damit für viele, viele Menschen leicht und unkompliziert erreichbar.

Photography Exhibition Hall

Sichtbarkeit nicht nur für die Großen

Wir wissen ja, dass die meisten Coaches mit kleinem Budget ihr Business starten.

Und deswegen sind wir so begeistert von der Idee der Onlinemesse.

  • Ein Stand, der nur einmal „digital aufgebaut“ wird und danach immer wiederverwendbar und anpassbar ist.
  • Eine Messe, die jedermann erreichen kann, vom Sofa oder vom Schreibtisch aus.
  • Keine Reisekosten, keine Barrieren.
  • Geringer Eintrittspreis
  • Flexible Zeiteinteilung – 24 Stunden geöffnet. z.B. für Eltern ideal.
  • Besucher können aus der ganzen Welt auf die Messe gehen.
  • Trotzdem direkter Kontakt zu den Ausstellern z.B. per Email oder Skype

Außerdem ist dieses Projekt für all jene Coaches, die wie wir daran glauben, dass wir „Gemeinsam mehr erreichen“ können als jeder für sich.

10.000 Besucher in 4 Jahren

Ok, ich hab jetzt mit Absicht nicht „in 14 Jahren“ geschrieben, auch wenn es so schön gepasst hätte. 😉

Doch das wäre übertrieben. Wir wollen ja schon vorwärts kommen!

Wir möchten die Onlinemesse LebensZiele gerne mit Dir zusammen aufbauen.

Etwas Großes erschaffen, das Bestand hat.

Und das vielen Menschen nützt. Sowohl den Coaches als auch ihren Kunden.

 

Wir schaffen das, wenn wir genug Menschen finden, die auch daran glauben…

… denn alleine lässt sich keine Messehalle füllen. Auch keine virtuelle.

Alle weiteren wichtigen Infos findest Du hier:

Onlinemesse LebensZiele

Jetzt liegt es an Dir.

Und ich danke Dir in jedem Fall, dass Du bis hierher gelesen hast.

Weil mir das hier ein Anliegen ist. Also DANKE!

 

Alles Liebe

Christina

 

 

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3 thoughts on “10.000 Euro in 14 Tagen – zwingt Ihr mich wirklich dazu?

  1. Gaby Heger

    Liebe Christina, deine Worte haben mit sehr berührt. Ich kenne dich nicht, obwohl wir auf fb befreundet sind. Einige deiner Beiträge verfolge ich auch. Wenn ich ehrlich bin, kann ich diesen Blödsinn nicht mehr lesen ala Mara Stix, jedes mal mit einem Cocktail in der Hand und die Prophezeiung, in kurzer Zeit einen 5 stelligen Betrag zu verdienen. Ich bin von den Googles, die mit Hinterlegung der E-mail sowas von abgeneigt und fühle mich dadurch bombardiert und gestresst. Ich bin seit Jahren dabei, etwas grosses für mich passend zu entwerfen und bin immer mehr der Meinung, dass es nicht klappen wird ohne Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn. Es ist Wahnsinn, was im Coaching Bereich abläuft unter den Coaches und dann die ganzen Anforderungen und vielen Postings…. Wenn ich so Bescheid weiß über die ganze Technik wie zeichnen, podcast, fb marketing, bloging, Videos, in mehreren fb Gruppen etc. unterwegs.. Ach ja Twitter tweet und Co. kommen hinzu .. psychologisches Basiswissen… oh man … Ich bin Frau, Mutter, Ehefrau, berufstätig, Freundin, mag Sport, muss Betten beziehen und saugen, bin sehr auf nachhaltige Produkte bedacht und koche tgl. frisch und habe doch auch ein Privatleben und sehe mehr und mehr, wie die Leute ihr Handy mit aufs Klo nehmen, um ja immer erreichbar zu sein… ok, wo und wie ist das denn überhaupt Platz für einen potentiellen Kunden, um den man sich so bemüht. Oder haben viele mehr als 24 Stunden tgl. zur Verfügung? Oder mutiert das ganze zum virtuellen Schneeballsystem?

  2. Liebe Christina – ganz, ganz großen Dank für diesen Artikel. Wollte zu diesem Thema schon lange ebenfalls einen Artikel schreiben, aber … . Werde jetzt einfach jeden meiner ExGrü`s und „Morgen bin ich Millionär“-Klienten Deinen Artikel aufs Auge drücken, damit sie endlich begreifen, dass handeln von „Hand“ und maulen von „Maul“ kommt. Vielen Dank nochmal.

    Thomas Schmidt aus dem schönen Vogtland

  3. Danke für die Wahrheit! Denn ich glaube schon lange nicht mehr an die 10.000 € in 14 Tagen nach der Gründung.
    Kontinuität und ein echtes, aufrichtiges Ziel GEMEINSAM mit Kunden und Partnern ist viel stabiler als einmalige 10.000€ am Start.

    Viele Grüße
    Claudia E. Huber

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