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Wie viel soll ich bloß verlangen? Tipps für die Preiskalkulation für Coaches, Berater und Trainer

Gerade als Berater, Coach oder Trainer ist es oft sehr schwer, für sich den richtigen Preis zu finden. Einerseits möchte man doch gut leben können, andererseits darf der Preis, so sagt man, auch nicht zu hoch sein. Denn wenn man teurer ist als der Rest, kann man keine Kunden bekommen. Aber – stimmt das tatsächlich?

Wie viel soll ich nur verlangen?

Für viele selbstständige Dienstleister stellt sich diese Frage. Die Preiskalkulation ist auch darum so schwierig, weil man ja „nur“ die eigene Zeit verkauft. Diese jedoch ist wertvoll, auch wenn Sie das selbst manchmal nicht so recht glauben können. Read More

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Die Positionierung der Positionierung – dein Buch und dein Business

Wie wichtige eine genaue Positionierung für den Erfolg deines Business als Coach, Trainerin, Beraterin ist, brauche ich dir hier nicht zu schreiben. Das hast du sicher schon oft von Christina gehört und auch umgesetzt.

Allerdings ist es meine Erfahrung, dass es nicht ausreicht dich EINMAL zu positionieren. Das Leben geht nach der ersten Positionierung weiter, du entwickelst dich, dein Business wächst und auch deine Zielgruppe kann sich verändern. Daher ist es gute Idee deine Positionierung regelmäßig wieder zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Ein eigenes Buch zu schreiben eignet sich dazu als Anlass und Mittel gleichermaßen hervorragend.

Ich verwende der Einfachheit halber in diesem Artikel durchgehend die weibliche Form. Selbstverständlich bist du dabei auch mit angesprochen, wenn du ein Mann bist.

Buchschreiben als Werkzeug für deine Positionierung

Es gibt viele gute Gründe gerade als Coach, Trainerin, Beraterin einen Ratgeber, ein Sachbuch, eine persönliche Erfolgsgeschichte zu schreiben und veröffentlichen.

Du:

  • stärkst dein Branding
  • schaffst dir eine zusätzliche, regelmäßige Einnahmequelle
  • gewinnst hochwertige Kontakte
  • bekommst einen „Türöffner“ für Einladungen zu Vorträgen, Webinaren, Challenges
  • wirst besser in dem, was du tust
  • positionierst dich als Expertin in deinem Gebiet.

Vielleicht fragst du dich, wieso du besser wirst, in dem, was du tust und was das mit deiner Geschäftsausrichtung zu tun hat?

Du musst dich festlegen, wenn du ein Buch schreibst. Vieles, das du in deinem Alltag einfach locker anwendest, schreibst du jetzt auf – und zwar so, dass es ein Mensch, der wesentlich weniger Wissen und Erfahrung hat als du (deswegen schreibst du ja ein Buch) leicht verstehen, lernen und umsetzen kann.

Das heißt, du darfst dein Thema aus vielen Perspektiven betrachten und sowohl einen guten Überblick geben, als auch in die Details gehen. Eines von den beiden wird eine besondere Herausforderung für dich sein, weil die Menschen i.d.R. eine Vorliebe für das Globale oder die Einzelheiten haben.

Neue Perspektiven und Weglassen

Du musst dich ganz in den Blick deiner idealen Leserin, deines idealen Lesers hineinversetzen und deine Strategien zum Teil übersetzen und vielfach ausformulieren, weil vieles zwar für dich klar und eindeutig ist, nicht jedoch für dein Publikum.

Du musst auch Vieles weglassen. Du weißt so viel, hast so viele Erfahrungen und triffst für dein Buch eine Auswahl. Dieser Mix aus dem das Wesentliche auswählen und es so einbetten, dass es auch leicht lernbar und anwendbar bist, lässt dich auch deine Positionierung in neuem Licht sehen.

Du verfeinerst den Filter noch mehr, als du es tust, wenn du dir dein ganzes Business ansiehst. Weil du nur einen bestimmten Ausschnitt herausfilterst.

Von der Wunschkundin zur Wunschleserin

Ich gehe davon aus, dass du dir klar darüber bist, mit welchen Menschen du idealerweise zusammenarbeiten willst. Du kennst deine ideale Kundin sicher. Ist das automatisch auch das perfekte Publikum für dein Buch?

Zum Teil wird das wahrscheinlich so sein. Du darfst dir aber drei Tatsachen vor Augen halten:

  • Nicht alle deinen potentiellen Kundinnen werden auch dein Buch lesen (wollen). Gerade wenn du mit Unternehmerinnen oder Führungskräften arbeitest, ist Zeit oft das knappste Gut. Diese Menschen lesen oft nicht gerne, sie bezahlen dich dafür, dass du für sie eine maßgeschneiderte Auswahl triffst …
  • Viele Menschen werden nie zu deinen potentiellen Kundinnen zählen, sind jedoch perfekte Leserinnen deines Buchs.
  • Manche Menschen werden erst durch das Lesen deines Buchs zur potentiellen Kundin.

Was bedeutet das konkret für dich und deine Positionierung?

Du darfst dir für dein Buch ganz spezifisch deine Ziele und deine Zielgruppe anschauen und dieses neue Angebot, dein neues Produkt entsprechend ausrichten. Überhaupt, wenn es dir darum geht, mit deinem Buch ein Einstiegsprodukt zu schaffen, über das du die Kommunikation mit „neuen“ Menschen in Gang bringst.

Faszinierend ist, dass du so einen wechselseitigen Prozess in Gang setzt.

Buch und Business befruchten sich gegenseitig

So wie du deine praktischen Erfahrungen und theoretischen Erkenntnisse aus deinem Business zu deinem Buch verarbeitest, so hilft dir dein Buch dich weiter zu fokussieren.

  • Welche Schwerpunkte setzt du?
  • Worauf legst du am meisten Gewicht?
  • Was zeigt dir das Feedback deiner Leserinnen?
  • Was ist dir selbst am Wichtigsten, was ist deine Kernbotschaft?

Vielleicht geht es auch dir so, dass das Buchschreiben einen bestimmten Abschnitt, eine Phase der Entwicklung von dir und deinem Business zum Abschluss bringt. Schließlich setzt du mit Niederschreiben Platz in deinem Hirn, deinem Geist frei – und schaffst Raum für Neues. So förderst du dein Wachstum als Unternehmerin und Persönlichkeit.

Das ist eine wunderbare Gelegenheit deiner Kreativität freien Lauf zu lassen, indem du die Strukturen, die du dir geschaffen hast, wirken lässt und im gleichen Prozess weiterentwickelst und anpasst.

Ich habe schon oft erlebt, wie Unternehmerinnen ihr Buch einerseits genutzt haben, um noch mehr Schwung in ihr Business zu bringen und es andererseits als Sprungbrett genutzt haben. Mit dem Buch sind sie z.B. von reinen Businessthemen stärker in den Mindsetbereich gewachsen und umgekehrt.

Ein Wirklichkeitscheck tut immer wieder gut

Letztlich stellst du mit deinem Ratgeber deine Positionierung auf eine neue Probe, du gleichst sie in einem viel größeren Rahmen mit der Wirklichkeit ab, weil du mit diesem Produkt umso viel mehr Menschen erreichst. 1.000 Bücher im Jahr zu verkaufen ist planbar, wenn du zu dem Thema, über das du schreibst auch praktisch arbeitest und dir ein aktives Netzwerk aufbaust, oder noch besser, bereits aufgebaut hast. 1.000 Coachings oder Trainingsteilnehmerinnen zu gewinnen, das dauert meist viel länger.

Du prüfst und testest in der Praxis, wie gut deine Wunschkundin zu dir passt, wie sehr deine Spezialisierung dir entspricht und wie weit du deine persönlichen Vorlieben und Stärken, deinen USP einbringen kannst.

All das nutzt dir nicht nur für dein Buch, sondern für dein ganzes Business.

Die Positionierung auf Zeit

Es gibt auch Unternehmerinnen, die es als schwierig empfinden sich spitz zu positionieren. Vielleicht haben sie Angst Menschen auszugrenzen oder sie empfinden diese Festlegung als Einschränkung.

Fall du zu diesen Menschen gehören solltest, habe ich zum Abschluss noch einen Vorschlag: Wie wäre es, wenn du dich nur zeitlich befristet festlegst, nur für dein Buch eben?

So hast du die Möglichkeit danach wieder andere Bereiche hinzuzunehmen oder auch die Richtung anzupassen. Das ist ein sehr spielerischer Zugang zum Thema Positionierung, der schon vielen geholfen hat, diese Hürde zu meistern.

Denn sobald du verstanden und angenommen hast, dass jede Positionierung eine Momentaufnahme in einem Prozess der ständigen Veränderung und Entwicklung ist, hast du gewonnen.

Was meinst du? Hast du Lust das zu testen? Oder willst gar mehr zum Thema Buch und Marketing erfahren? Dann schau dir mein aktuelles Buch „Mission Bestseller – Ratgeber und Sachbücher erfolgreich vermarkten und verkaufen. Eine Anleitung“ an. Es ist als eBook und Taschenbuch auf Amazon und den anderen Online-Portalen erhältlich.

Viel Erfolg bei allem, was du tust und frohes Schreiben – be wonderful!

Tom Oberbichler, Bestsellerautor und Buchmentor

www.be-wonderful.com

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Kannst Du von Deiner Tätigkeit als Coach leben?

Kannst Du Dein komplettes Einkommen bestreiten?

Herzlichen Glückwunsch, dann gehörst Du zu den ca. 600 Coaches in Deutschland, die von ihrem Herzensbusiness ausschließlich leben können.

Das ist nur jeder zwölfte Coach.

Vermutlich hast Du die meisten der folgenden Dinge grundlegend richtig gemacht, um diesen Punkt zu erreichen.

  • Du hast eine gute Ausbildung hinter Dir und bringst entsprechende Erfahrung mit.
  • Du denkst unternehmerisch und hast Dich auf einen Bereich spezialisiert, für den Du eine genügend große Zielgruppe ansprichst. Hast Dich spitz positioniert.
  • Du hast vielleicht sogar ein eigenes digitales Produkt, welches Du mit einem ausgeklügelten Marketing und den richtigen Vertriebsstrukturen verkaufst.
  • Technische Dinge lassen Dich kalt.
  • Du bist in der Lage fokussiert und organisiert zu arbeiten.
  • Du bist bereit, Dich zu zeigen.
  • Du hast ein gutes Netzwerk.

Aber vor allem hast Du eines gehabt, wenn Du zu den wenigen Coaches gehörst, die sich um ihr Einkommen keine Gedanken mehr machen müssen:

Du hattest einen langen Atem.

Bist wieder aufgestanden, wo andere das Handtuch geschmissen haben.

Hast Deine Fehler zu Deinem Freund gemacht und bist an ihnen gewachsen.

Denn als Coach in einem umkämpften Markt online Fuß zu fassen, erfordert Durchhaltevermögen und Entwicklung hin zu einem unternehmerischen Denken.

Da Du diesen Blog von Christina Emmer liest, gehe ich mal davon aus, dass Du nicht zur privilegierten Gruppe der Coaches gehört, die sich um ihre Sichtbarkeit keine Gedanken mehr machen müssen.

Du denkst vielmehr: „Ja, die genannten Punkte treffen auch auf mich zu. Doch leben kann ich trotzdem nicht davon!“

Dann stellt sich die Frage: „Was kannst Du noch tun, um endlich mehr Klienten für Dein Coaching zu finden?“ Klienten, die zu Dir passen und die sich mit Deiner Art wohl fühlen.

  • Noch mehr Inhalte kostenlos in Deinem Blog, Podcast, Youtube-Channel teilen?
  • Dich als großer Speaker probieren, um Deine Sichtbarkeit zu verbessern?
  • Bei jeder Challenge und jeder Blogparade dabei sein?

Im Ernst…

… wenn Du das machst und auf jeder Hochzeit zu tanzen versuchst, dann bleibt Dein tägliches Business langfristig auf der Strecke. Schließlich bist Du Coach und nicht Autor.

Sicher, das Schreiben und Teilen von Wissen macht Spaß und es ist auch inspirierend und motivierend, wenn Du gute Rückmeldungen von Deinen Lesern erhältst.

Doch solange Dein Coaching nicht gebucht wird, bringt Dir das wirklich wenig.

Gibt es einen Ausweg aus dieser Spirale?

Das ist ein bißchen wie in der Schule, wo das Unterrichten der Schüler schon lange nicht mehr zu den Kernaufgaben eines guten Lehrers gehört. Du sollst bitte auch noch Eltern beraten, Dokumente erstellen, technisches Know-How aufbauen, Konferenzen und Gesprächsführung beherrschen und am Ende noch alles dokumentieren.

Ich habe nichts gegen Vielseitigkeit. Solange sie nicht zu Lasten Deiner wundervollen Kompetenz geht, die Dir eigentlich inne wohnt und darauf wartet, dass Du sie lebst. Solange für Deine eigentliche Mission noch ausreichend Zeit bleibt.

Denn stell Dir mal vor, jeder Taxifahrer sollte die Fahrgäste über die Sehenswürdigkeiten der Stadt informieren können, sein Fahrzeug selbstverständlich selbst reparieren und regelmäßig reinigen, alle Straßenzüge und -namen auswendig können und kluge Preisverhandlungen führen. Ich tippe mal, der Taxifahrer würde nur noch selten dazu kommen, überhaupt eine Fahrt von A nach B durchzuführen.

Also musst Du Dich auf einen Punkt stützen, der Dir am meisten Erfolg verspricht. Einen Punkt aus der obigen Liste, der sich noch ausbauen ließe, ohne dass der Preis zu hoch ist. Nach mehr als zwei Jahren nebenberuflicher Online-Erfahrung weiß ich, wovon ich spreche.

Und ich bin sicher, dass ein Punkt Dich massiv voranbringen wird:

Dein Netzwerk.

Natürlich: Du hast bereits eines.

Und klaro: Du baust es stetig aus.

Selbstverständlich kannst Du Gastartikel schreiben, so wie ich jetzt gerade. Aber wenn das zum Alltagsgeschäft wird, dann kommst Du in eine gefährliche Schieflage. Denn:

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

Der Schlüssel für einen schnelleren und leichteren Erfolg als Coach

Mit einem guten Netzwerk erreichst Du viel mehr (potentielle) Kunden als ohne Kooperationspartner. Und vielleicht hast Du die Erfahrung auch schon gemacht. Ein Webinar mit einem anderen Coach gemeinsam geplant und durchgeführt und schon neue Kunden hinzugewonnen.

Stefan Hiene (stefanhiene.de) drückte es in einem Gespräch mit mir einmal so aus: „Wir Menschen sind für die Symbiose gemacht, warum sonst sind wir so verschieden?“.

Bist Du aber in Deiner Nische mit vielen anderen Partnern unterwegs, kann es schonmal schwer werden, durch das Grundrauschen des Content-Marketing das Ohr Deines Kunden zu erreichen ohne zu schreien.

Und Du willst sicher nicht zu den Coaches gehören, die ihre Leistungen für Sauerbier anbieten und die facebook-timeline etlicher Gruppen zuspammen. Deine Integrität kann nicht der Preis für Deinen Erfolg sein.

Du willst ein smartes Marketing und endlich schneller gefunden werden, bist aber nicht der Typ, als Speaker und Marktschreier groß aufzutreten.

Anstatt Dein Business as usual unentwegt fortzusetzen und darauf zu hoffen, irgendwann einmal sichtbar zu werden, solltest Du Dich als allererstes auf eines konzentrieren:

Reichweite.

Und nochmals Reichweite.

Und die erhältst Du durch ein starkes Netzwerk.

Wie Du in 6 Monaten große Reichweite gewinnst

Und genau dieses Prinzip kannst Du nutzen, um schnell und leicht mehr Sichtbarkeit aufzubauen.

Was verstehe ich unter schnell? Ein halbes Jahr Zeit solltest Du Dir schon nehmen.

Und was verstehe ich unter leicht? Du setzt das Win-Win-Prinzip ein.

Du konzentrierst Dich 6 Monate lang darauf, ein großes Online-Event zu Deinem Coaching-Schwerpunkt zu organisieren, bei dem Du andere Trainer, Coaches, Dienstleister oder Solopreneure als Experten einlädst unentgeltlich teilzunehmen.

Du interviewst diese Experten und erstellst aus den Interviews und Zusatzmaterialien ein wertvolles digitales Produkt.

Für ihre Mitwirkung beteiligst Du Deine Experten mit einem Partnerlink, so dass sie am Verkauf dieses Produktes teilhaben, wenn sie Deinen Kongress in ihrer Community bekannt machen.

Das Event sollte für die Teilnehmer vollkommen kostenlos sein. Allerdings nutzt Du als Marketinginstrument die Verknappung und sperrst den Zugriff auf die Interviews nach bspw. 24 Stunden.

Vorteile für alle

Die Vorteile für die Experten:

  1. Sie erhalten durch das Marketing aller Experten und Deine Werbung neue Sichtbarkeit und Abonnenten für ihre Angebote.
  2. Sie bauen Kontakt zu einer sehr spezifischen und schon kaufbereiten Zielgruppe auf, die viel eher bereit ist, Geld für die Lösung ihrer Probleme zu investieren.
  3. Sie verdienen als Partner an allen Verkäufen, die über sie zustande gekommen sind.
  4. Sie erhalten selbst am Ende das wertvolle digitale Paket von Dir geschenkt und können sich durch die Kollegen inspirieren lassen.

Die Vorteile für Deine Teilnehmer:

  1. Sie erhalten sehr umfangreiches Wissen von erfahrenen Experten kostenlos (was gleichzeitig dazu führen sollte, dass sie Dein Event teilen und weitersagen).
  2. Sie haben den Vergleich unterschiedlicher Ansätze in einem großen Rahmen.
  3. Sie haben die Möglichkeit, dauerhaft das ganze Wissen als Produkt zu erwerben.

Die Vorteile für Dich:

  1. Du erhältst ebenfalls sehr viel Wissen von den eingeladenen Experten.
  2. Am Ende hast Du ein digitales Produkt, welches Du immer wieder verkaufen oder in Auszügen auch für weitere Marketing-Aktivitäten nutzen kannst.
  3. Du gibst dem Event als Veranstalter Deine Färbung und kannst Dich als Coach zeigen.
  4. Du vernetzt Dich optimal.
  5. Nebenbei verdienst Du noch Geld mit dieser Marketing-Aktion.

Wie es funktioniert

Wichtig ist, dass Du weißt: Dieses Event-Format funktioniert nur, wenn beide Seiten ihren Beitrag leisten: Du als Veranstalter und die Experten als Deine Kooperationspartner.

Dieses Format ist derzeit unter dem Begriff Online-Kongress oder Online-Konferenz bekannt und wird erfolgreich umgesetzt. Einige Kongresse, wie zum Beispiel die Selbstheilungskonferenz mit dem Schwerpunktthema Krebs (http://selbstheilungskonferenz.com/) erreichten damit über 7000 Menschen und 970 Verkäufe.

Und selbst wenn alle Verkäufe für den vergünstigten Preis in der Konferenzwoche von 49,95 € und nur über Partnerlinks mit 50% Provision gelaufen wären, dann sind das noch immer mehr als 24.000 €.

Vermutlich ein Jahresgehalt für Dich als Coach. Und ja: Es ist ja auch das Gehalt für ein halbes Jahr Arbeit. Doch am Ende bleibt Dir nach dem Kongress noch ein weiters halbes Jahr Zeit, um mehr Klienten für Deine Coachings zu erhalten. 7000 Menschen in Deiner E-Mail-Liste von denen jeder wieder Kontakte in seinem Umfeld hat, die ebenfalls an einer Arbeit mit Dir interessiert sein könnten.

Wenn nur 1 % von diesen Teilnehmern bei Dir nur eine einzige Coaching-Stunde im Anschluss an den Kongress bucht, was wäre das bei Deinem aktuellen Coachingstundensatz für ein Posten?

Hört sich das zu gut an, um wahr zu sein?

Wir machen die Probe aufs Exempel. Und starten am 21. Oktober 2016 unseren ersten Online-Kongress mit dem Titel „Dein erster Onlinekongress – Wirksam Reichweite gewinnen“.

Wir, das sind Anneli Eick (www.anneli-eick.com) und ich (swantjegebauer.de).

Da wir beide aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen und uns das Thema Online-Kongresse so neugierig gemacht hat, haben wir dieses als gemeinsame Schnittmenge gewählt sowie einen Blog aufgebaut, auf dem wir Dich mitnehmen auf unserer Reise zu unserem ersten Online-Event dieser Größe.

Eine Erwartung, dass wir unser jeweiliges Coaching-Business (aus dem wir eigentlich kommen) im Anschluss besser verkaufen, haben wir nicht.

Unsere Motivation

Unsere Motivation war es eher, die Versprechungen mit einem Online-Kongress in kürzester Zeit sein Business auf ein neues Level zu heben, auf Herz und Nieren zu testen.

Eines können wir auf jeden Fall jetzt schon sagen: Es hat sich bereits gelohnt! Alleine die Interviews mit den hochkarätigen Experten waren so wertvoll, dass wir die nicht mal mehr ausstrahlen müssten. Denn wir haben eine ganze Menge gelernt!

Dennoch wir sind beide natürlich sehr gespannt, ob wir die angestrebten 8000 Teilnehmer erreichen.

Du bist ebenfalls herzlich eingeladen teilzunehmen und Dich ganz nebenbei sehr tief mit diesem Format Online-Kongress auseinander zu setzen. Natürlich vollkommen kostenlos.

Sehen wir uns?

Für Deine Anmeldung zum Kongress erhältst Du unseren kostenlosen Report: „7 unschlagbare Gründe, warum Du unbedingt einen Online-Kongress machen sollest“.

Klicke jetzt HIER und sei kostenlos dabei!

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Swantje Gebauer ist Intuitive Kinesiologin und Online-Unternehmerin. In ihrem Blog und Podcast zeigt sie herzgetriebenen Solopreneuren wie sie mit einem Online-Kongress ihren Expertenstatus ausbauen und ihre Sichtbarkeit im Internet auf smarte Weise schnell erhöhen.

Gemeinsam mit Anneli Eick hat sie das Portal http://online-kongresse.info gegründet und veranstaltet den Online-Kongress mit dem Titel „Mein erster Onlinekongress“.

Danke, ich brauche deine Ängste nicht! Warum Deine Bedenken nur Sand in meinem Getriebe sind.

„Verstehen die denn nicht, dass ich meinen Traum lebe? Ja, hin und wieder ist es knapp, aber ich habe vollstes Vertrauen und immer, wenn ich im Vertrauen bin, bekomme ich Aufträge ohne Ende. Aber dieser ständige Zweifel von außen erschwert das nur.“

So ärgerte sich vor kurzem eine Freundin von mir, die von ihrem Umfeld immer noch suggeriert bekommt, dass man sich Sorgen um sie macht, weil sie doch regelmäßigere Einnahmen bräuchte.

Freundschaften sind mein Ein und Alles – oder?

In den letzten eineinhalb Jahren ist mir etwas aufgefallen. Gleich nach Partnerschaft, hatte für mich Freundschaft den allerhöchsten Stellenwert. Freunde sind für einen da, geben gute Ratschläge, weil sie einen ja lange kennen und überhaupt, was ist man ohne Freunde?

Bis ich mal einen Rückblick gewagt und mir dann ausgemalt habe, wo ich heute beruflich stände, wenn ich auf sie gehört hätte.

Ich schreibe diesen Artikel nicht, um Freunde und Familie anzuprangern. Ich schreibe ihn, um anderen Selbständigen oder Menschen, die sich dafür entscheiden, ihr Leben komplett auf den Kopf zu stellen, ein besseres Gefühl bezüglich ihrer beruflichen Entscheidungen zu geben.

Heute

Ich bin selbständig mit festen und auch wechselnden Auftraggebern. Während ich das schreibe, sitze ich in Key West – im Winter. Ziemlich cool.

Zu Hause in Deutschland habe ich eine Wohnung die ich mag, der nächste Urlaub ist in Planung, ich arbeite, wenn ich Aufträge habe und abgesehen davon, wann und wo ich möchte.

Heute habe ich nicht mehr das Gefühl, mich und meinen Lebensstil vor anderen verteidigen oder entschuldigen zu müssen. Ich denke mit einem Lächeln an die Zeit zurück, in der ich dachte, dass ich ein „wertloserer“ Mensch bin, weil ich es nie hinbekommen habe, acht Stunden auf einem Bürostuhl zu sitzen.

Damals

Früher habe ich mir einreden lassen, dass man mit Sprachen, vor allem mit Englisch kein Geld verdienen kann, also habe ich zwei Jahre an der Uni mit einem langweiligen Studium verschwendet, das ich schließlich abgebrochen habe.

Nachdem ich in zwei Angestelltenverhältnisse war, die mir wenig Spaß gemacht hatten – abgesehen von der Interaktion mit den Kollegen und den Situationen, in denen ich andere unterstützen konnte – bekam ich die Gelegenheit, mich mit dem Gründerzuschuss selbständig zu machen.

Ich wusste, etwas wird sich ändern

Meine Befürchtung war damals: ich habe keine Ahnung von sowas und ich hasse es, Steuererklärungen zu machen. Also so die Standardängste. 🙂

Doch es waren die Worte bestimmter Freunde, die mich fast dazu veranlasst hätten, es nicht zu tun, den Antrag nicht abzuschicken.

Wie das? Weil ich mich von ihren Ängsten zum Thema Selbständigkeit beeinflussen lies. „Was ist mit dem Risiko“, „Du hast ja gar keine Ahnung, wie das alles funktioniert“, „Was ist, wenn du in eine rechtliche Falle tappst?“.

Das ist also der erste wichtige Punkt: lerne zu unterscheiden, was deine Ängste sind und welche die der anderen und viel wichtiger: lass dich nicht von ihnen hinunterziehen. Willst du dich entwickeln, dann rede mit Menschen, die auf dem Gebiet, in das du vordringen möchtest, schon weiter sind.

Und auch dann ist das keine Garantie, dass du die „richtigen“ Antworten für dich bekommst. Deine Entscheidung darfst du am Ende des Tages aus dir heraus treffen. Die negativen Glaubenssätze der anderen – in diesem Fall die von Freunden sowie Kollegen – bringen uns nicht weiter.

Wenn sich alles in dir sträubt

Ich solle mich doch im Bereich Wirtschaft weiterbilden, um größere Chancen zu haben zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, wurde mir geraten. Ja, das mag auf den ersten Blick gar nicht so verkehrt klingen. Die Sache war nur die: ich wollte mich auf diesem Gebiet nicht weiterbilden. Wozu würde ich denn in einem Job arbeiten wollen, der mir gar nicht liegt? Sonst hätte ich diese Ausbildungen doch von vorneherein gemacht.

Dennoch habe ich mir Aussagen dieser Art zu Herzen genommen, sie haben wieder meinen alten Glauben befriedigt, nicht gut genug zu sein und es hat sich auch so furchtbar vernünftig angehört. Das „furchtbar“ passt hier ganz gut. Das war einfach nicht ich!

Und dann habe ich es einfach getan

Gottseidank hatte ich eine Bekannte/Kollegin, die selbständig war und sich witzigerweise auch noch um meine Steuer kümmern wollte. Sie sagte: „Das ist alles ganz einfach, das kriegen wir auf jeden Fall hin“.  Das war der Turning Point. Zwei Minuten später habe ich den Antrag abgeschickt und es in den letzten 2 Jahren nicht eine Sekunde bereut.

Und noch schnell eine Prise Realität für die Skeptiker

Das heißt nicht, dass es immer leicht und schön war. Es gab Phasen, in denen ich nicht wusste, ob und wann der nächste Auftrag kommen würde. Phasen, in denen ich an mir gezweifelt habe und froh war, wenn ich meine Fixkosten decken konnte.

Ich möchte das Thema „erfolgreiche Selbständigkeit“ hier aber nicht ausführen – dazu gibt es viele gute Artikel oder Blogs. Für mich ist Selbständigkeit eine Kombination aus einer Tätigkeit, die man tun möchte (egal welche!) und einer gewissen Vorbereitung bzw. Auseinandersetzung mit der Realität (Steuern, Gewerbe oder Freiberufler, etc.).

Achja und ein Punkt, der mir auch noch am Herzen liegt: Netzwerken. Für mich die Basis von so vielen Aufträgen, konstruktiven Gesprächen und dem Gefühl der Zugehörigkeit – das ja als Selbständiger manchmal verloren gehen kann.

Ganz wichtig: wo ist die Grenze?

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich in diesem Artikel die Fälle behandle, in denen sich Menschen mit ihren Ideen in etwas verrennen und scheitern – ein Argument gegen die Selbständigkeit, das ich für berechtigt halte – und bin zu folgendem Schluss gekommen:

Selbst, wenn das Umfeld zu erkennen glaubt, dass die Person nicht erfolgreich sein wird, bin ich der Meinung, dass die Person es selber herausfinden, ja spüren muss. Ein einfacher Vergleich: Wie viele Milliarden Elternpaare haben versucht, ihre Kinder aufgrund ihrer eigene Erfahrungen vor irgendwelchen Dingen zu warnen? Und wie viele Kinder haben es trotzdem ausprobiert? Um wieviel ärmer an Innovatioen wäre diese Welt, wenn alle Kinder auf ihre Eltern hören würden?

Und ja, es gibt Grenzen. Wenn die Person ihre Existenz verliert (auch da kann man noch streiten, was das genau bedeutet – sie kann ja auch wieder eigenständig raus aus dem Dilemma) oder anderen schadet. Ob es wirklich unser Verantwortungsbereich ist, eine andere Person zu retten, ist eh fraglich. Jedoch sehe ich ein, dass man jemanden, der einem nahesteht, nicht unnötig tief fallen sehen will.

Es gibt Menschen, die nach einem Fehlschlag ihr Leben ändern und daraus lernen und es gibt andere, die die mentale Stärke dafür nicht haben.

Meine Trickkiste

Und für die eigenen negativen Stimmen im Kopf habe ich auch Mittel und Wege gefunden.

  • Zu wenig Ansprache, weil ständig alleine vor dem Computer? -> Shared Office und regelmäßige Netzwerktreffen.
  • Angst, zu wenig Aufträge zu bekommen? -> Ich habe mir (damals als reiner Übersetzer) vorgestellt, wie schrecklich es wäre, wenn ich die ganze Zeit arbeiten müsste und keine Freizeit mehr hätte. 😉 Das hat meine komplette Einstellung verändert. Ich war entspannt und konnte die Leerlaufphase konstruktiv nutzen, anstatt mich innerlich verrückt zu machen.
  • Und für Fans des Gesetzes der Anziehung -> Ich habe mir in einer Phase von Lustlosigkeit und „keine Ahnung, was ich wirklich arbeiten will“ genau aufgeschrieben, was ich wirklich tun wollen würde (und ja, es kam mir damals lächerlich vor) und dann die Augen und Ohren offengehalten. Ich glaube, es hat keine 3 Wochen gedauert, bis ich den Job bekam, den ich wirklich machen wollte.

Wir stören die Realität der anderen

Was ich abschließend sagen will ist schlichtweg, dass man sich nicht entmutigen lassen soll, auch wenn die doch so gut gemeinten Ratschläge von den Menschen kommen, die einem am wichtigsten sind im Leben. Und an diesem Punkt ist es womöglich tatsächlich sinnvoll, Berufliches und Privates zu trennen, je nachdem wer sich da im eigenen Privatleben eben so tummelt.

Wer sich selbständig machen möchte, darf sich auf seinen Traum konzentrieren, aber auch die Konsequenzen miteinbeziehen und „das Außen“ darf sich überlegen, wie es Rückmeldungen formuliert und sich vor Augen halten, dass andere Menschen nicht zwingend in ihrer Realität leben und diese als ihre eigenen annehmen müssen – auch wenn das manchmal schwierig sein kann.

Wenn ein Auto nicht gut läuft, nehme ich ja auch erstmal Öl zur Hand und schütte keinen Sand in das Getriebe.

Liebe Grüße
Cathrina

PS: Vor einiger Zeit habe ich auf meinem Blog HabEsLeicht einen Artikel darüber geschrieben, wie wir unsere Meinung bilden und Entscheidungen treffen (können). Darüber, dass uns Freunde und Bekannte gerne beraten und uns Inspiration geben dürfen, es jedoch am Ende des Tages auf unser ganz eigenes Gefühl und vorher gemachte Erfahrungen ankommt, wie wir uns entscheiden. Gespräche mit selbständigen Kollegen und meine persönliche Erfahrung haben mich überzeugt, zusätzlich noch diesen Artikel zu schreiben.

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Cathrina MaierCathrina Maier – Bloggerin auf HabesLeicht, Feel Good Managerin bei Coach Success und freiberufliche Übersetzerin

Heart-shape for the nature.

Case Study: Vom Wald- und Wiesen-Coach zur Liebes-Expertin

Ich bin gerade dabei, das Bierzelt zu verlassen. Irgendein Impuls lässt mich am Ausgang noch einmal kurz umdrehen und in die Menschenmenge blicken. Da seh ich ihn sitzen. Meine Augen werden riesig und mein Herz hüpft.

„Mann, wie lange haben wir uns nicht gesehen?“, frage ich ihn strahlend, als ich ihm um den Hals falle. „Das muss über 10 Jahre her sein“, antwortet er grinsend. Ich hab mir all die Jahre oft gewünscht, ihn wieder zu sehen, doch wir sind uns nie begegnet.

ProfilbildIn ihrem Gastartikel erzählt uns Melanie Mittermaier, wie sie es geschafft hat, aus ihrer Leidenschaft ein funktionierendes Business aufzubauen.

Ein riesen Hallo!

„Wie geht’s dir? Was macht deine Frau? Wie viele Kinder hast du? Was macht der Sport?“ Wie in einem liebevollen Verhör bombardiere ich ihn mit allen möglichen Fragen. Wir sitzen und quatschen und sitzen und quatschen.

Er begleitet mich zu meinem Auto und wir tauschen unsere Handynummern aus. Zum Abschied schau ich ihm lange in seine tollen blauen Augen, umarme ihn nochmal und kann mich nur schwer lösen. Widerwillig steige ich in ein und fahre nach Hause. Während der Fahrt spüre ich ein Gefühl, das ich schon lange nicht mehr gespürt habe.

Ich brenne lichterloh!

Ich hab mich soeben bis über beide Ohren verliebt und mein Herz rast schneller, als mein Auto fahren kann. Ach du Scheiße! Wie ist das möglich? Je näher ich nach Hause komme, desto dunklere Schatten überziehen mein Gemüt.

„Das darfst du nicht!“, schimpft eine innerliche Stimme mit mir und hebt drohend den Zeigefinger. „Du bist verheiratet! Hör sofort damit auf!“ Mir wird schwer ums Herz und ganz schlecht. Doch es ist mir absolut nicht möglich, damit aufzuhören.

Der erste Gedanke am Morgen: ER! Der letzte Gedanke vor dem Einschlafen: ER! Alle anderen Gedanken den ganzen Tag lang: ER! Ich kann kaum schlafen, nichts essen und denken kann ich überhaupt nicht. So geht das die nächsten Wochen. Wir schreiben uns und auch ihm geht es nicht anders. Krass!

Lebendigkeit, Leidenschaft und Schuldgefühle

Ich gebe zu, ich hab mir das gewünscht. Ich habe sehnsuchtsvoll daran gedacht, wie schade es ist, dass ich mich nie wieder im Leben verlieben darf. Ich liebe meinen Mann sehr, doch diese Schmetterlinge im Bauch waren über die Jahre verschwunden.

AHA! Mir fehlt etwas!

Schnell war klar, dass mit mir etwas nicht stimmt und ich analysiere aufs Genaueste meine Ehe. Wenn ich mich so verliebe, muss doch irgendwas faul sein. Zum Glück finde ich nichts dergleichen. Mein Mann und ich haben eine blöde Sex-Krise bewältigt und sind gerade jetzt so glücklich wie schon lange nicht mehr. Auch mit unserem Liebesleben.

Meine Fremdliebe heizt mir zusätzlich ein, so dass mein Mann sein Glück kaum glauben kann, weil wir wieder so oft miteinander schlafen, wie zu Beginn unserer Beziehung. Ich genieße meine Gefühle sehr und spüre auch die Liebe zu meinem Mann noch intensiver.

Hier stimmt doch was nicht!

Wie kann etwas, was sich so schön anfühlt, verkehrt sein? Wie kann es sein, dass ich mich großartig fühle, obwohl ich das eigentlich nicht darf? Wieso nur ist es verboten, mich zu verlieben? Ich bin glücklich, fühle mich sinnlich und großartig, das kann doch nicht falsch sein!

Ich mach mich auf die Suche und lese alles, was mir zu dem Thema in die Finger kommt. Blogs, Bücher und Berichte von Menschen, die das auch so erlebt haben. Bisher wusste ich nicht, dass es durchaus möglich ist, mehrere Menschen gleichzeitig zu lieben. Bin ich doch ganz klassisch (und katholisch) mit dem Treue-Ideal groß geworden.

Jetzt lese ich von Polyamorie, von offenen Beziehungen und von Menschen, die nicht fremd-, sondern bekanntgehen. Liebe wird mehr durch lieben! Ja! Genau!

Vor mir tut sich eine Welt auf, die ich nicht kannte und ich fühle, welche Bereicherung diese Welt für mich, mein Leben und meine Beziehung haben kann. Ich rede zum ersten Mal in meiner fast 10-jährigen Ehe mit meinem Mann über Treue und erfahre von ihm, dass auch er ab und zu Gelüste nach anderen Frauen hat.

Mein Bauchladen-Business liegt völlig brach

In dieser Zeit habe ich mich null komma null um mein Business gekümmert. Seit ein paar Jahren dümpelt meine Coaching-Praxis vor sich hin. Ich coache alles, was nicht bei drei am Baum ist, oder nicht hochkommt. Doch viel ist das leider nicht. Der Sommer meines Lebens (wie ich ihn gerne nenne) ändert daran erst einmal nichts.

„Scheiß auf’s Business!“, sage ich zu meiner Freundin Christina, während wir beim Tee in meiner Küche sitzen. Wir haben zusammen die Coach-Ausbildung gemacht und sind seither im intensiven Austausch. „Ich weiß jetzt, wofür ich auf diesem Planeten gelandet bin“, verkünde ich vielversprechend. „Ich bin hier um zu lieben und sonst nix!“

Mein Glück ist, dass Christina sich schon damals sehr viel mit Positionierung beschäftigt hat und sie mir einen zunächst ganz kleinen Floh ins Ohr setzt: „Du kannst ja Liebes-Coach werden…“

„Aber dann verliere ich ja alle anderen Kunden!“

Ich protestiere und wehre mich noch eine Weile dagegen, doch der Samen ist gesät. Ein paar Tage später registriere ich mir die Domain Liebeleben.me mit der Idee, einen Blog zu starten. Meine negativen Glaubenssätze verhindern noch lange, dass das wirklich passiert.

  • Ich kann gar nicht schreiben.
  • Wer will das schon lesen?
  • Das weiß doch jeder, das ist doch nichts Besonderes.
  • Was, wenn mir die Ideen nach drei Artikeln ausgehen?

Auch hier hatte ich wieder das Glück, dass Christina mir immer wieder einen sanften Tritt in den Hintern gegeben hat. Durch sie habe ich mich zum Business-Momentum-Contest von Markus Cerenak angemeldet und meine ersten (grauenvollen) Blog-Artikel auf meiner Coaching-Homepage geschrieben. Ein winziger Anfang war gemacht. Doch überzeugt hat mich mein Tun noch nicht.

Liebe Leben – Eine schwere Geburt

In einer Fortbildung habe ich mir als Master-Aufgabe dann das Ziel gesetzt, endlich einen „richtigen“ Blog zu starten. Die Domain hatte ich ja schon. Meine Trainerin verunsichert mich nochmal massiv mit der Frage: „Willst du jetzt Beziehungs-Coach werden, oder was?“

Kann ich mich wirklich auf dieses eine Thema festlegen? Soll ich das echt wagen? Ein paar Tage später hab ich die Entscheidung getroffen. JA! Ich bin ab sofort Liebes-Coach! Weg mit dem Bauchladen, her mit der Expertise.

Vier Wochen hab ich Zeit, meinen Blog aufzusetzen. Zwei davon miste ich den Kleiderschrank meiner Tochter aus, meinen eigenen und putze das Ofenrohr von innen. Die anderen zwei Wochen hab ich dann Gas gegeben und am 31.03.2014 ging mein Baby online!

Ein Jahr später erblickt das Liebe Leben Event das Licht der Welt, was wiederum ein voller Erfolg war und meine Positionierung weiter gefestigt hat. Am 09. April gab es die zweite Auflage meines Events in München!

Deutschland – Österreich – Schweiz

Mein Business entwickelt sich großartig. Ich finde mehr und mehr meinen eigenen Schreibstil, für den ich mittlerweile hoch gelobt werde. Kunden aus ganz Deutschland, aus Österreich und der Schweiz bitten mich um einen Termin. Menschen, die sich fremdverliebt haben (oder deren Partner) kommen über Google auf meine Seite und nehmen Kontakt zu mir auf. Wie geil ist das denn?

Trotzdem coache ich weiterhin alle Themen, die sonst so daher kommen. Eine Angst, Mini-Traumata ausgelöst durch Horror-Filme bei Kindern, oder sonstige Blockaden löse ich nach wie vor. Meine Positionierung hat mir MEHR Kunden gebracht, nicht weniger.

Und auch meine Freundin Christina hat sich genau ihrer Expertise entsprechend positioniert. Sie ist heute sehr erfolgreicher Coach für Coaches, Gründerin eines großartigen Netzwerkes und Positionierungs-Expertin (was sonst?). Ich bin dankbar, dass ich auf ihrem tollen Blog heute diesen Artikel veröffentlichen darf.

Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch!

Herzlichst

Melanie