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Wie viel soll ich bloß verlangen? Tipps für die Preiskalkulation für Coaches, Berater und Trainer

Gerade als Berater, Coach oder Trainer ist es oft sehr schwer, für sich den richtigen Preis zu finden. Einerseits möchte man doch gut leben können, andererseits darf der Preis, so sagt man, auch nicht zu hoch sein. Denn wenn man teurer ist als der Rest kann man keine Kunden bekommen. Aber – stimmt das tatsächlich?

Wie viel soll ich nur verlangen?

Für viele selbstständige Dienstleister stellt sich diese Frage. Die Preiskalkulation ist auch darum so schwierig, weil man ja „nur“ die eigene Zeit verkauft. Diese jedoch ist wertvoll, auch wenn Sie das selbst manchmal nicht so recht glauben können. Read More

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Die Positionierung der Positionierung – dein Buch und dein Business

Wie wichtige eine genaue Positionierung für den Erfolg deines Business als Coach, Trainerin, Beraterin ist, brauche ich dir hier nicht zu schreiben. Das hast du sicher schon oft von Christina gehört und auch umgesetzt.

Allerdings ist es meine Erfahrung, dass es nicht ausreicht dich EINMAL zu positionieren. Das Leben geht nach der ersten Positionierung weiter, du entwickelst dich, dein Business wächst und auch deine Zielgruppe kann sich verändern. Daher ist es gute Idee deine Positionierung regelmäßig wieder zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Ein eigenes Buch zu schreiben eignet sich dazu als Anlass und Mittel gleichermaßen hervorragend.

Ich verwende der Einfachheit halber in diesem Artikel durchgehend die weibliche Form. Selbstverständlich bist du dabei auch mit angesprochen, wenn du ein Mann bist.

Buchschreiben als Werkzeug für deine Positionierung

Es gibt viele gute Gründe gerade als Coach, Trainerin, Beraterin einen Ratgeber, ein Sachbuch, eine persönliche Erfolgsgeschichte zu schreiben und veröffentlichen.

Du:

  • stärkst dein Branding
  • schaffst dir eine zusätzliche, regelmäßige Einnahmequelle
  • gewinnst hochwertige Kontakte
  • bekommst einen „Türöffner“ für Einladungen zu Vorträgen, Webinaren, Challenges
  • wirst besser in dem, was du tust
  • positionierst dich als Expertin in deinem Gebiet.

Vielleicht fragst du dich, wieso du besser wirst, in dem, was du tust und was das mit deiner Geschäftsausrichtung zu tun hat?

Du musst dich festlegen, wenn du ein Buch schreibst. Vieles, das du in deinem Alltag einfach locker anwendest, schreibst du jetzt auf – und zwar so, dass es ein Mensch, der wesentlich weniger Wissen und Erfahrung hat als du (deswegen schreibst du ja ein Buch) leicht verstehen, lernen und umsetzen kann.

Das heißt, du darfst dein Thema aus vielen Perspektiven betrachten und sowohl einen guten Überblick geben, als auch in die Details gehen. Eines von den beiden wird eine besondere Herausforderung für dich sein, weil die Menschen i.d.R. eine Vorliebe für das Globale oder die Einzelheiten haben.

Neue Perspektiven und Weglassen

Du musst dich ganz in den Blick deiner idealen Leserin, deines idealen Lesers hineinversetzen und deine Strategien zum Teil übersetzen und vielfach ausformulieren, weil vieles zwar für dich klar und eindeutig ist, nicht jedoch für dein Publikum.

Du musst auch Vieles weglassen. Du weißt so viel, hast so viele Erfahrungen und triffst für dein Buch eine Auswahl. Dieser Mix aus dem das Wesentliche auswählen und es so einbetten, dass es auch leicht lernbar und anwendbar bist, lässt dich auch deine Positionierung in neuem Licht sehen.

Du verfeinerst den Filter noch mehr, als du es tust, wenn du dir dein ganzes Business ansiehst. Weil du nur einen bestimmten Ausschnitt herausfilterst.

Von der Wunschkundin zur Wunschleserin

Ich gehe davon aus, dass du dir klar darüber bist, mit welchen Menschen du idealerweise zusammenarbeiten willst. Du kennst deine ideale Kundin sicher. Ist das automatisch auch das perfekte Publikum für dein Buch?

Zum Teil wird das wahrscheinlich so sein. Du darfst dir aber drei Tatsachen vor Augen halten:

  • Nicht alle deinen potentiellen Kundinnen werden auch dein Buch lesen (wollen). Gerade wenn du mit Unternehmerinnen oder Führungskräften arbeitest, ist Zeit oft das knappste Gut. Diese Menschen lesen oft nicht gerne, sie bezahlen dich dafür, dass du für sie eine maßgeschneiderte Auswahl triffst …
  • Viele Menschen werden nie zu deinen potentiellen Kundinnen zählen, sind jedoch perfekte Leserinnen deines Buchs.
  • Manche Menschen werden erst durch das Lesen deines Buchs zur potentiellen Kundin.

Was bedeutet das konkret für dich und deine Positionierung?

Du darfst dir für dein Buch ganz spezifisch deine Ziele und deine Zielgruppe anschauen und dieses neue Angebot, dein neues Produkt entsprechend ausrichten. Überhaupt, wenn es dir darum geht, mit deinem Buch ein Einstiegsprodukt zu schaffen, über das du die Kommunikation mit „neuen“ Menschen in Gang bringst.

Faszinierend ist, dass du so einen wechselseitigen Prozess in Gang setzt.

Buch und Business befruchten sich gegenseitig

So wie du deine praktischen Erfahrungen und theoretischen Erkenntnisse aus deinem Business zu deinem Buch verarbeitest, so hilft dir dein Buch dich weiter zu fokussieren.

  • Welche Schwerpunkte setzt du?
  • Worauf legst du am meisten Gewicht?
  • Was zeigt dir das Feedback deiner Leserinnen?
  • Was ist dir selbst am Wichtigsten, was ist deine Kernbotschaft?

Vielleicht geht es auch dir so, dass das Buchschreiben einen bestimmten Abschnitt, eine Phase der Entwicklung von dir und deinem Business zum Abschluss bringt. Schließlich setzt du mit Niederschreiben Platz in deinem Hirn, deinem Geist frei – und schaffst Raum für Neues. So förderst du dein Wachstum als Unternehmerin und Persönlichkeit.

Das ist eine wunderbare Gelegenheit deiner Kreativität freien Lauf zu lassen, indem du die Strukturen, die du dir geschaffen hast, wirken lässt und im gleichen Prozess weiterentwickelst und anpasst.

Ich habe schon oft erlebt, wie Unternehmerinnen ihr Buch einerseits genutzt haben, um noch mehr Schwung in ihr Business zu bringen und es andererseits als Sprungbrett genutzt haben. Mit dem Buch sind sie z.B. von reinen Businessthemen stärker in den Mindsetbereich gewachsen und umgekehrt.

Ein Wirklichkeitscheck tut immer wieder gut

Letztlich stellst du mit deinem Ratgeber deine Positionierung auf eine neue Probe, du gleichst sie in einem viel größeren Rahmen mit der Wirklichkeit ab, weil du mit diesem Produkt umso viel mehr Menschen erreichst. 1.000 Bücher im Jahr zu verkaufen ist planbar, wenn du zu dem Thema, über das du schreibst auch praktisch arbeitest und dir ein aktives Netzwerk aufbaust, oder noch besser, bereits aufgebaut hast. 1.000 Coachings oder Trainingsteilnehmerinnen zu gewinnen, das dauert meist viel länger.

Du prüfst und testest in der Praxis, wie gut deine Wunschkundin zu dir passt, wie sehr deine Spezialisierung dir entspricht und wie weit du deine persönlichen Vorlieben und Stärken, deinen USP einbringen kannst.

All das nutzt dir nicht nur für dein Buch, sondern für dein ganzes Business.

Die Positionierung auf Zeit

Es gibt auch Unternehmerinnen, die es als schwierig empfinden sich spitz zu positionieren. Vielleicht haben sie Angst Menschen auszugrenzen oder sie empfinden diese Festlegung als Einschränkung.

Fall du zu diesen Menschen gehören solltest, habe ich zum Abschluss noch einen Vorschlag: Wie wäre es, wenn du dich nur zeitlich befristet festlegst, nur für dein Buch eben?

So hast du die Möglichkeit danach wieder andere Bereiche hinzuzunehmen oder auch die Richtung anzupassen. Das ist ein sehr spielerischer Zugang zum Thema Positionierung, der schon vielen geholfen hat, diese Hürde zu meistern.

Denn sobald du verstanden und angenommen hast, dass jede Positionierung eine Momentaufnahme in einem Prozess der ständigen Veränderung und Entwicklung ist, hast du gewonnen.

Was meinst du? Hast du Lust das zu testen? Oder willst gar mehr zum Thema Buch und Marketing erfahren? Dann schau dir mein aktuelles Buch „Mission Bestseller – Ratgeber und Sachbücher erfolgreich vermarkten und verkaufen. Eine Anleitung“ an. Es ist als eBook und Taschenbuch auf Amazon und den anderen Online-Portalen erhältlich.

Viel Erfolg bei allem, was du tust und frohes Schreiben – be wonderful!

Tom Oberbichler, Bestsellerautor und Buchmentor

www.be-wonderful.com

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Expertensprechstunde- Versteckst Du Dein Business auch hinter Deinen Texten?

 

Wie Du mit klaren Botschaften die richtigen Leser und Kundinnen/Kunden anziehst.

So hilft Dir eine Autorin auf Deinem Weg zum Erfolg

Eva Laspas unterstützt Dich dabei, bessere Texte für Dein Unternehmen zu schreiben.

evalaspasSie schreibt seit nahezu 45 Jahren, 30 Jahre davon für unterschiedliche Kunden.

Zu ihrem Repertoire gehören Kolumnen, Artikel, Newsletter-Beiträge, PR-Texte und SocialMedia-Posts. Ihr Schwerpunkt ist dabei hauptsächlich die Gesundheitsbranche.

Sie ist Autorin von vier Büchern, Herausgeberin des Festival der Sinne-Journals und brachte im Jahr 2000 als einer der Pioniere eine Online-Zeitschrift heraus.

Dabei vereint sie ihre kaufmännische Ausbildung als Verkaufsleiterin, ihre schriftstellerische Ausbildung sowie ihre Montessori-Ausbildung mit zahlreichen gesundheitsspezifischen Ausbildungen.

Eva unterstützt mit ihrer „Akademie Schreiben lernen“ UnternehmerInnen auf ihrem Weg zum Erfolg.

Das besondere an den Kursen der „Akademie Schreiben lernen“ ist der Ansatz der Maria Montessori-Pädagogik in der Erwachsenenbildung.

Schreiben kann Spaß machen!

eva@laspas.at

Viel Spaß und viele neue Erkenntnisse wünschen Euch Christina Emmer und Elke Dola


Starker Slogan

Daniela:

Eva, findest du meinen Slogan passend, oder könntest du ihn optimieren?

„Erfolg durch Erfüllung – Dein Weg zu deinem wahren Selbst.“ – ist aber so noch nicht online, da ich mir nicht sicher bin, ob das nicht zu spirituell klingt. ich arbeite zwar spirituell, bin aber sehr bodenständig. trotzdem gefällt mit der Slogan schon seit langem.

evalaspasEva Laspas:

das ist eine gute Schlagzeile, als Unter-Titel für deine Homepage. Stell dir jetzt zwei Dinge vor:

  1. a) Welche Suchbegriffe könnten Menschen in den Google eingeben, die deine Dienstleistung suchen?
  2. b) Wenn dich jemand fragt: Was machst du beruflich, was würdest du darauf sagen?

Daniela:

Wahrscheinlich geben die Leute Liebe, Partnerschaft, Beruf, Probleme ein, einige auch Coaching, ich überprüfe immer mal meine Statistik. Dass alles möchte ich nicht unbedingt in eine Schlagzeile packen, sondern dann eher im Text verpacken.

Wenn mich jemand fragt, was ich mache, dann antworte ich, ich bin spiritueller Coach. Wobei ich auch da vom Wort Coach etwas weg möchte….. Und wenn ich mich Lebensberaterin nenne, wird das oft mit zu Spirituellem gleichgesetzt. Hab da noch nicht so ganz meins gefunden.

evalaspasEva Laspas:

Ah, siehst du, das wusste ich nicht. Ich konnte mir nichts vorstellen unter dem – wirklich ansprechenden Titel. Nur, ich frage da nach… Google oder die Menschen, die Probleme in der Partnerschaft haben, suchen nach konkreten Begriffen.

Wichtig ist, dass unsere Antworten so ausfallen, dass im Gegenüber kein großes Fragezeichen in den Augen entsteht. Sondern Interesse, mehr zu erfahren.


Neupositionierung

evalaspasEva Laspas:

Was ist das häufigste Problem, mit dem die Paare zu dir kommen?

Daniela:

Ich schwenke grad um in meinem Feld, da immer mehr Leute zu mir kommen, die beruflich was verändern möchten, arbeite also mit zwei Feldern, dem Partnerschaftsthema und dem Berufsthema.

evalaspasEva Laspas:

Welches ist da das häufigste Thema?

Daniela:

Wann kommt er wieder, wie rette ich meine Beziehung. Leider ist das aber nicht mehr so mein Thema, obwohl die Menschen damit zu mir kommen.

evalaspasEva Laspas:

o.k. – du bist auf dem Weg zu einer neuen Positionierung?

Daniela:

Ja, ohne aber die anderen Bisherigen wegzuschicken. Immerhin sind es treue Kunden, die Geld bringen – aber NUR das möchte ich nicht den ganzen Tag machen.

Meine neuen Themen sind Wegfindung, entspanntes, freies Arbeiten, Traumjob finden, wie  ich mit dem Geld, was mir Spaß macht, was macht mir überhaupt Spaß, sich trauen, sich selbstständig zu machen, Sicherheitsdenken überwinden usw.

evalaspasEva Laspas:

Du musst sie ja nicht wegschicken. Aber die beiden Zielgruppen würde ich trennen. Wobei ich den Fokus ab jetzt einfach mehr auf die neue Zielgruppe legen würde. Das „alte Modell‘ läuft dann langsam aus, im gleichen Maß, wie sich das Neue aufbaut.

Da musst du auch niemanden wegschicken, weil ohne Fokus …kommen immer weniger. ,-)

Daniela:

Stimmt. und die Stammkunden wissen ja sowieso, wie sie mich erreichen also wäre unter dem neuen Fokus der Slogan schlüssiger?

evalaspasEva Laspas:

Erfolg durch Erfüllung – Dein Weg zu deinem wahren Selbst – hast du geschrieben. Wenn ich jetzt mit dir nicht geschrieben hätte, wüsste ich – aus diesem Satz heraus – nicht genau, was du meinst und was du genau tust.


Fokussierung

evalaspasEva Laspas:

Du hast weiter oben eine Menge an Themen geschrieben (entspanntes, freies arbeiten…

– schau doch mal bei Google, welche Begriffe da am meisten gesucht werden, dann nimm einen der Begriffe noch in deinen Satz auf.

Damit hast du mal eine Schlagzeile für deine HP mit einem Keyword. 😉

Daniela:

Okay, da schau ich mal. Bastel schon sehr lange daran.

evalaspasEva Laspas:

Das kann ich mir vorstellen, ich fühle bei dir noch die Unentschlossenheit, die wir oben besprochen haben.

Es gibt noch unzählige Möglichkeiten das zu lösen. Du könntest auch zwei Seiten machen, eine fürs Persönliche eine fürs Business.

Doch zu allererst ist es wichtig, dass du für dich, in dir drinnen, im Bauch, eine Entscheidung triffst. So ein warmes Kraftpaket, das dir dann ein Kompass ist.

Daniela:

Ja genau. ist noch am Schlüpfen gerade. 🙂

Kannst du mir bitte mal sagen, wo ich genau die Keywords herausfinde bei Google, hab damit lange nicht gearbeitet.

evalaspasEva Laspas:

klar, gerne:

https://adwords.google.com/KeywordPlanner?hl=de


Eva Laspas schließt noch mit einem Tipp ab

Für einen guten Pitch oder deine Kurzbeschreibung auf FB (oder auch für deine Visitenkarte – mal was anderes) hast du 140 Zeichen. Verschenke sie nicht.


PITCH und lange Wortwürmer

Kris:

Hallo Eva, mein Pitch ist folgender:

Mutterglück statt Babyblues!… Als Babybluescoach helfe ich Frauen nach der Geburt, ihre Emotionen zu verstehen und den Fokus neu zu finde.Was meinst du dazu? Herzlichen Gruß, Kris

evalaspasEva Laspas:

Ich verstehe, dass sich Frauen an dich wenden, die nach der Geburt unglücklich sind und ein schlechtes Gewissen haben, dass sie ihr Kind nicht so lieben, wie sie es sich vorgestellt haben… u.s.w. Passt das so?

Kris:

Ja das passt. Es gibt sehr vielfältige Gründe für emotionale Schwierigkeiten im Wochenbett und darüber hinaus. Wer welche Emotionen hat und warum, das kommt dann ja in der Beratung. Schön.

evalaspasEva Laspas:

o.k. dann bitte ich dich, dir deinen Satz einmal laut vorzusagen. Beachte dabei bitte: Rhythmus und deinen Atem. ,-)

Kris:

Hab ich getan. Spricht sich für mich gut. Worauf willst du hinaus? Worauf soll ich achten?

evalaspasEva Laspas:

Ich stolpere über das erste Wort „Babybluescoach“ – ein langes Wort. Eventuell ist dieses Wort für die erste Vorstellung nicht notwendig, um zu verstehen, was du tust?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen dazu tendieren, lange Wörter zwar wahrzunehmen, aber dann geistig „schon weg sind“, weil die Aufmerksamkeitsspanne bei vielen (und sicher bei deiner Zielgruppe) sehr kurz ist.

Jetzt stelle ich mir vor, ich bin nach der Geburt erschöpft und deprimiert… und habe eigentlich zu nichts Lust..nur so ein Gedanke… ,-) Wie siehst du das?


Mach´s einfach EINFACH

Kris:

Ja, verstehe deinen Gedanken. Ich kann das natürlich auch – je nach Vorstellung – weglassen. Dann einfach: Ich helfe Frauen…

evalaspasEva Laspas:

Genau, dann bist du auf den emotionalen Zustand deiner Zielgruppe auch eingegangen. Weil auf deine Aussage „Ich helfe…“ kommt dann eh meist „Wie?“ und vielleicht später „Als was?“ – aber ich persönlich würde eher ganz zum Schluss fragen, ob du Coach bist, weil wenn ich schon vertrauen in dich habe, weil du meine Probleme lösen kannst… da frage ich persönlich nicht nach einem Zeugnis..

Kris:

Also doch bei „als was“ Babybluescoach an das Ende setzen oder auf Nachfrage?

evalaspasEva Laspas:

Nur auf Nachfrage: So kommt es knackig und hat einen anderen Rhythmus: Ich helfe Frauen nach der Geburt, ihre Emotionen zu verstehen und den Fokus neu zu finden. (eventuell noch statt „den“ „ihren Fokus“… aber das ist Feintuning.)

Und wenn ja, dann hätte ich noch ein zwei Gedanken zum Text.. ,-)

Noch einen Gedanken, weil ich sagte ja zwei – das Wort „Fokus“ – damit schränkst du deine Zielgruppe auf einen gewissen Bildungsgrad ein. 😉 Das ist nicht schlecht, weil damit auch deine Preisbildung einhergehen kann. ,-) Nur bewusst sollte es dir sein.

Kris:

Genau. Es ist ein Angebot für Privatzahler. Vielen Dank Eva für dein Feedback. Das gibt meinen blinden Flecken wieder mehr Licht!

Christina Emmer:

Liebe Eva, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast und so hilfreiche und konkrete Antworten gegeben hast.

evalaspasEva Laspas:

Liebe Christina, ja gerne! danke schön!!


Wenn Du gerne auch Evas Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, oder mehr über sie erfahren möchtest, kannst Du Dich bei ihr melden unter:

Texte schreiben lassen – Akademie Schreiben lernen:

www.evalaspas.at

Bücher von Eva findest Du hier:

http://www.laspas.at/bucher-eva-laspas.html

Festival der Sinne – Thema 2016: Kost-Probe

Der Netzwerk-Blog für Ihre Gesundheitsvorsorge

  1. Festival der Sinne Linz: 26.u.27. Nov. 2016

www.festival-der-sinne.at

Festival der Sinne Journal – das Buch

www.festivaldersinne-journal.at

Lebe-frei.info – Mehr Selbstbewusstsein für Frauen – jetzt anmelden.


Diese Expertensprechstunde findet jeden Freitag in der Facebookgruppe „Werde sichtbar als Coach“ statt,  jede Woche mit einem anderen Experten. Und damit dieses wertvolle Wissen nicht einfach wieder in den Untiefen Facebooks verschwindet, habe ich beschlossen, eine Zusammenfassung davon als Gastartikel hier einzustellen. Die Fragen sind natürlich anonymisiert zusammengefasst.

Kannst Du von Deiner Tätigkeit als Coach leben?

Kannst Du Dein komplettes Einkommen bestreiten?

Herzlichen Glückwunsch, dann gehörst Du zu den ca. 600 Coaches in Deutschland, die von ihrem Herzensbusiness ausschließlich leben können.

Das ist nur jeder zwölfte Coach.

Vermutlich hast Du die meisten der folgenden Dinge grundlegend richtig gemacht, um diesen Punkt zu erreichen.

  • Du hast eine gute Ausbildung hinter Dir und bringst entsprechende Erfahrung mit.
  • Du denkst unternehmerisch und hast Dich auf einen Bereich spezialisiert, für den Du eine genügend große Zielgruppe ansprichst. Hast Dich spitz positioniert.
  • Du hast vielleicht sogar ein eigenes digitales Produkt, welches Du mit einem ausgeklügelten Marketing und den richtigen Vertriebsstrukturen verkaufst.
  • Technische Dinge lassen Dich kalt.
  • Du bist in der Lage fokussiert und organisiert zu arbeiten.
  • Du bist bereit, Dich zu zeigen.
  • Du hast ein gutes Netzwerk.

Aber vor allem hast Du eines gehabt, wenn Du zu den wenigen Coaches gehörst, die sich um ihr Einkommen keine Gedanken mehr machen müssen:

Du hattest einen langen Atem.

Bist wieder aufgestanden, wo andere das Handtuch geschmissen haben.

Hast Deine Fehler zu Deinem Freund gemacht und bist an ihnen gewachsen.

Denn als Coach in einem umkämpften Markt online Fuß zu fassen, erfordert Durchhaltevermögen und Entwicklung hin zu einem unternehmerischen Denken.

Da Du diesen Blog von Christina Emmer liest, gehe ich mal davon aus, dass Du nicht zur privilegierten Gruppe der Coaches gehört, die sich um ihre Sichtbarkeit keine Gedanken mehr machen müssen.

Du denkst vielmehr: „Ja, die genannten Punkte treffen auch auf mich zu. Doch leben kann ich trotzdem nicht davon!“

Dann stellt sich die Frage: „Was kannst Du noch tun, um endlich mehr Klienten für Dein Coaching zu finden?“ Klienten, die zu Dir passen und die sich mit Deiner Art wohl fühlen.

  • Noch mehr Inhalte kostenlos in Deinem Blog, Podcast, Youtube-Channel teilen?
  • Dich als großer Speaker probieren, um Deine Sichtbarkeit zu verbessern?
  • Bei jeder Challenge und jeder Blogparade dabei sein?

Im Ernst…

… wenn Du das machst und auf jeder Hochzeit zu tanzen versuchst, dann bleibt Dein tägliches Business langfristig auf der Strecke. Schließlich bist Du Coach und nicht Autor.

Sicher, das Schreiben und Teilen von Wissen macht Spaß und es ist auch inspirierend und motivierend, wenn Du gute Rückmeldungen von Deinen Lesern erhältst.

Doch solange Dein Coaching nicht gebucht wird, bringt Dir das wirklich wenig.

Gibt es einen Ausweg aus dieser Spirale?

Das ist ein bißchen wie in der Schule, wo das Unterrichten der Schüler schon lange nicht mehr zu den Kernaufgaben eines guten Lehrers gehört. Du sollst bitte auch noch Eltern beraten, Dokumente erstellen, technisches Know-How aufbauen, Konferenzen und Gesprächsführung beherrschen und am Ende noch alles dokumentieren.

Ich habe nichts gegen Vielseitigkeit. Solange sie nicht zu Lasten Deiner wundervollen Kompetenz geht, die Dir eigentlich inne wohnt und darauf wartet, dass Du sie lebst. Solange für Deine eigentliche Mission noch ausreichend Zeit bleibt.

Denn stell Dir mal vor, jeder Taxifahrer sollte die Fahrgäste über die Sehenswürdigkeiten der Stadt informieren können, sein Fahrzeug selbstverständlich selbst reparieren und regelmäßig reinigen, alle Straßenzüge und -namen auswendig können und kluge Preisverhandlungen führen. Ich tippe mal, der Taxifahrer würde nur noch selten dazu kommen, überhaupt eine Fahrt von A nach B durchzuführen.

Also musst Du Dich auf einen Punkt stützen, der Dir am meisten Erfolg verspricht. Einen Punkt aus der obigen Liste, der sich noch ausbauen ließe, ohne dass der Preis zu hoch ist. Nach mehr als zwei Jahren nebenberuflicher Online-Erfahrung weiß ich, wovon ich spreche.

Und ich bin sicher, dass ein Punkt Dich massiv voranbringen wird:

Dein Netzwerk.

Natürlich: Du hast bereits eines.

Und klaro: Du baust es stetig aus.

Selbstverständlich kannst Du Gastartikel schreiben, so wie ich jetzt gerade. Aber wenn das zum Alltagsgeschäft wird, dann kommst Du in eine gefährliche Schieflage. Denn:

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

Der Schlüssel für einen schnelleren und leichteren Erfolg als Coach

Mit einem guten Netzwerk erreichst Du viel mehr (potentielle) Kunden als ohne Kooperationspartner. Und vielleicht hast Du die Erfahrung auch schon gemacht. Ein Webinar mit einem anderen Coach gemeinsam geplant und durchgeführt und schon neue Kunden hinzugewonnen.

Stefan Hiene (stefanhiene.de) drückte es in einem Gespräch mit mir einmal so aus: „Wir Menschen sind für die Symbiose gemacht, warum sonst sind wir so verschieden?“.

Bist Du aber in Deiner Nische mit vielen anderen Partnern unterwegs, kann es schonmal schwer werden, durch das Grundrauschen des Content-Marketing das Ohr Deines Kunden zu erreichen ohne zu schreien.

Und Du willst sicher nicht zu den Coaches gehören, die ihre Leistungen für Sauerbier anbieten und die facebook-timeline etlicher Gruppen zuspammen. Deine Integrität kann nicht der Preis für Deinen Erfolg sein.

Du willst ein smartes Marketing und endlich schneller gefunden werden, bist aber nicht der Typ, als Speaker und Marktschreier groß aufzutreten.

Anstatt Dein Business as usual unentwegt fortzusetzen und darauf zu hoffen, irgendwann einmal sichtbar zu werden, solltest Du Dich als allererstes auf eines konzentrieren:

Reichweite.

Und nochmals Reichweite.

Und die erhältst Du durch ein starkes Netzwerk.

Wie Du in 6 Monaten große Reichweite gewinnst

Und genau dieses Prinzip kannst Du nutzen, um schnell und leicht mehr Sichtbarkeit aufzubauen.

Was verstehe ich unter schnell? Ein halbes Jahr Zeit solltest Du Dir schon nehmen.

Und was verstehe ich unter leicht? Du setzt das Win-Win-Prinzip ein.

Du konzentrierst Dich 6 Monate lang darauf, ein großes Online-Event zu Deinem Coaching-Schwerpunkt zu organisieren, bei dem Du andere Trainer, Coaches, Dienstleister oder Solopreneure als Experten einlädst unentgeltlich teilzunehmen.

Du interviewst diese Experten und erstellst aus den Interviews und Zusatzmaterialien ein wertvolles digitales Produkt.

Für ihre Mitwirkung beteiligst Du Deine Experten mit einem Partnerlink, so dass sie am Verkauf dieses Produktes teilhaben, wenn sie Deinen Kongress in ihrer Community bekannt machen.

Das Event sollte für die Teilnehmer vollkommen kostenlos sein. Allerdings nutzt Du als Marketinginstrument die Verknappung und sperrst den Zugriff auf die Interviews nach bspw. 24 Stunden.

Vorteile für alle

Die Vorteile für die Experten:

  1. Sie erhalten durch das Marketing aller Experten und Deine Werbung neue Sichtbarkeit und Abonnenten für ihre Angebote.
  2. Sie bauen Kontakt zu einer sehr spezifischen und schon kaufbereiten Zielgruppe auf, die viel eher bereit ist, Geld für die Lösung ihrer Probleme zu investieren.
  3. Sie verdienen als Partner an allen Verkäufen, die über sie zustande gekommen sind.
  4. Sie erhalten selbst am Ende das wertvolle digitale Paket von Dir geschenkt und können sich durch die Kollegen inspirieren lassen.

Die Vorteile für Deine Teilnehmer:

  1. Sie erhalten sehr umfangreiches Wissen von erfahrenen Experten kostenlos (was gleichzeitig dazu führen sollte, dass sie Dein Event teilen und weitersagen).
  2. Sie haben den Vergleich unterschiedlicher Ansätze in einem großen Rahmen.
  3. Sie haben die Möglichkeit, dauerhaft das ganze Wissen als Produkt zu erwerben.

Die Vorteile für Dich:

  1. Du erhältst ebenfalls sehr viel Wissen von den eingeladenen Experten.
  2. Am Ende hast Du ein digitales Produkt, welches Du immer wieder verkaufen oder in Auszügen auch für weitere Marketing-Aktivitäten nutzen kannst.
  3. Du gibst dem Event als Veranstalter Deine Färbung und kannst Dich als Coach zeigen.
  4. Du vernetzt Dich optimal.
  5. Nebenbei verdienst Du noch Geld mit dieser Marketing-Aktion.

Wie es funktioniert

Wichtig ist, dass Du weißt: Dieses Event-Format funktioniert nur, wenn beide Seiten ihren Beitrag leisten: Du als Veranstalter und die Experten als Deine Kooperationspartner.

Dieses Format ist derzeit unter dem Begriff Online-Kongress oder Online-Konferenz bekannt und wird erfolgreich umgesetzt. Einige Kongresse, wie zum Beispiel die Selbstheilungskonferenz mit dem Schwerpunktthema Krebs (http://selbstheilungskonferenz.com/) erreichten damit über 7000 Menschen und 970 Verkäufe.

Und selbst wenn alle Verkäufe für den vergünstigten Preis in der Konferenzwoche von 49,95 € und nur über Partnerlinks mit 50% Provision gelaufen wären, dann sind das noch immer mehr als 24.000 €.

Vermutlich ein Jahresgehalt für Dich als Coach. Und ja: Es ist ja auch das Gehalt für ein halbes Jahr Arbeit. Doch am Ende bleibt Dir nach dem Kongress noch ein weiters halbes Jahr Zeit, um mehr Klienten für Deine Coachings zu erhalten. 7000 Menschen in Deiner E-Mail-Liste von denen jeder wieder Kontakte in seinem Umfeld hat, die ebenfalls an einer Arbeit mit Dir interessiert sein könnten.

Wenn nur 1 % von diesen Teilnehmern bei Dir nur eine einzige Coaching-Stunde im Anschluss an den Kongress bucht, was wäre das bei Deinem aktuellen Coachingstundensatz für ein Posten?

Hört sich das zu gut an um wahr zu sein?

Wir machen die Probe aufs Exempel. Und starten am 21. Oktober 2016 unseren ersten Online-Kongress mit dem Titel „Dein erster Onlinekongress – Wirksam Reichweite gewinnen“.

Wir, das sind Anneli Eick (www.anneli-eick.com) und ich (swantjegebauer.de).

Da wir beide aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen und uns das Thema Online-Kongresse so neugierig gemacht hat, haben wir dieses als gemeinsame Schnittmenge gewählt sowie einen Blog aufgebaut, auf dem wir Dich mitnehmen auf unserer Reise zu unserem ersten Online-Event dieser Größe.

Eine Erwartung, dass wir unser jeweiliges Coaching-Business (aus dem wir eigentlich kommen) im Anschluss besser verkaufen, haben wir nicht.

Unsere Motivation

Unsere Motivation war es eher, die Versprechungen mit einem Online-Kongress in kürzester Zeit sein Business auf ein neues Level zu heben, auf Herz und Nieren zu testen.

Eines können wir auf jeden Fall jetzt schon sagen: Es hat sich bereits gelohnt! Alleine die Interviews mit den hochkarätigen Experten waren so wertvoll, dass wir die nicht mal mehr ausstrahlen müssten. Denn wir haben eine ganze Menge gelernt!

Dennoch wir sind beide natürlich sehr gespannt, ob wir die angestrebten 8000 Teilnehmer erreichen.

Du bist ebenfalls herzlich eingeladen teilzunehmen und Dich ganz nebenbei sehr tief mit diesem Format Online-Kongress auseinander zu setzen. Natürlich vollkommen kostenlos.

Sehen wir uns?

Für Deine Anmeldung zum Kongress erhältst Du unseren kostenlosen Report: „7 unschlagbare Gründe, warum Du unbedingt einen Online-Kongress machen sollest“.

Klicke jetzt HIER und sei kostenlos dabei!

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Swantje Gebauer ist Intuitive Kinesiologin und Online-Unternehmerin. In ihrem Blog und Podcast zeigt sie herzgetriebenen Solopreneuren wie sie mit einem Online-Kongress ihren Expertenstatus ausbauen und ihre Sichtbarkeit im Internet auf smarte Weise schnell erhöhen.

Gemeinsam mit Anneli Eick hat sie das Portal http://online-kongresse.info gegründet und veranstaltet den Online-Kongress mit dem Titel „Mein erster Onlinekongress“.

Dark evocative portrait of a spiritual young woman praying with her hands clasped and an intent look in her eyes

Expertensprechstunde „Spirituelles Tacheles und dein Business“

Wie entlarve ich meine Glaubenssätze?
Wie löse ich sie?
Wie komme ich an die Ursache meines Problems (Geld, Reichweite, Chef, Konflikte etc.) ?

Sarah Dewi Hadinoto in unserer Expertensprechstunde

Sarah Hadinot ist IITM Trainerin und Coach. Mehr über Sarah auf: www.praxis-hadinoto.com

In unsarahserer Expertensprechstunde am 17.06.2016 hat Sarah Fragen rund um das Thema „Spirituelles Tacheles und dein Business“ beantwortet.

Diese Expertensprechstunde findet jeden Freitag in der Facebookgruppe „Werde sichtbar als Coach“ statt, jede Woche mit einem anderen Experten. Und damit dieses wertvolle Wissen nicht einfach wieder in den Untiefen Facebooks verschwindet, habe ich beschlossen, eine Zusammenfassung davon als Gastartikel hier einzustellen. Die Fragen sind natürlich anonymisiert zusammengefasst.

Viel Spaß und viele neue Erkenntnisse wünscht Euch

Christina

Was bedeutet Spiritualität/Esoterik überhaupt?

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Auf geht’s! Was habt ihr für Fragen? Baustellen? Sorgen? Nöte?

Ich kann durchaus verstehen, wenn Spiritualität und Business eher mit hochgezogenen Augenbrauen oder mit einem Naserümpfen begleitet werden. „Iih, die Eso-Ecke…“

Vielleicht sollte ich hier mal klarstellen, was Esoterik überhaupt bedeutet? Das ist ja eher so eine Neuzeitblüte von toller Vermarktung wirtschaftlich orientierter Geschäftsleute.

Und hat mir der eigentlichen Definition gar nichts mehr am Hut. Hier eine nette Beschreibung von Esoterik:http://www.fremdwort.de/suchen/bedeutung/esoterik#

Steckt ein Glaubenssatz dahinter?

Cathrina:

Ok, dann habe ich eine spirituelle Frage zum Thema Geld: ich habe derzeit das Gefühl, dass es stark von mir wegfließt: Rechnungen, die höher ausfallen als erwartet, viele neue Ausgaben und Dinge, die kaputtgehen und ersetzt werden müssen

Ist das ein Fall, wo ein Glaubenssatz dahintersteckt?

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Sehr gut möglich. Momentan befinden sich sehr viele in diesem „aaaah….ich habe nicht genug Zeit, Geld, Macht, Lust etc.“ Strudel. „Nicht genug zu haben“ setzt voraus, dass wir vorher einen Mangel entdeckt haben, den wir versuchen aufzufüllen. Das kann sehr viele verschiedene Ursachen haben.

Eine Klientin z.B. hat viele Buchungen. Aber macht sie nicht, weil sie denkt, dass danach alle Gespräche weg sind und sie ja dann nichts mehr übrig hat. Anstatt zu sagen: Aber wenn ich die Gespräche abgearbeitet habe, dann kommen ja noch viel mehr!

Sagt sie sich: Wenn ich die fertig habe, dann ist nichts mehr da.

Cathrina Maier:

Das kommt auf jeden Fall hin: es gibt natürlich Bereiche in meinem Leben, in denen „noch etwas fehlt“. Was ist dann der Ansatz: ich konzentriere mich darauf, dass ich bereits alles habe?

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Nein. Das bringt nicht viel bzw. ist nur ein Teilaspekt, auf den du dich konzentrieren kannst nach der eigentlichen Lösung. Affirmationen helfen, aber sind nicht die Lösung des Problems. Auch sich alles toll und wunderbar vorzustellen ist eher eine rosarote Blase als etwas anderes.

Die meisten wandern nur in ihrem Kopf in rosarot herum. Aber der Rest des Körpers hat diese Botschaft nicht verstanden. Und spirituelles Wachstum erfolgt immer nur über den Körper.

Es wäre viel interessanter sich zu fragen, woher dieser Mangelgedanke eigentlich kommt? Wer hat dir beigebracht, dass du zu wenig hast? Wann hast du diese Idee, Mangel zu denken, mit in dein Leben übernommen? Leben deine Eltern ebenfalls nach dem Prinzip? triffst du nur auf Leute, die ebenfalls (versteckt) so denken?

Cathrina:

Erster Gedanke: Eltern und möglicherweise Großeltern und ja, viele in meinem Umkreis haben gefühlt zu wenig von irgendwas. Wobei ich mich dann frage, ob es v.a. nach einer Kriegsgeneration überhaupt viele Ausnahmen geben kann, also Menschen, die von Fülle überzeugt sind.

Gut, sagen wir, eine Person weiß, woher es kommt. Logik ist für viele ja kein Problem – und dann?

sarahSarah Dewi Hadinoto :

Übrigens kam bei der Klientin dann die Situation auf, dass sie sich daran erinnerte, dass ihr Vater ständig Sparmaßnahmen gemacht hat. Demonstrativ die 5 Mark Münzen in eine Rolle getan. Das hat sie damals fasziniert und sie dachte, sich etwas aufsparen ist definitiv sinnvoll.

Der Mangelgedanke hat tiefe Wurzeln. Eigentlich gründen alle Glaubenssätze, die wir haben, aus drei Hauptsätzen:

Ich bin wertlos
Ich habe zu wenig
Ich habe kein Vertrauen

Meistens ist es dann eine explosive Mischung aus allen dreien.

Cathrina:

Ja, kommt mir z.T. bekannt vor und ich merke, dass ich da auf jeden Fall tiefer gehen möchte. Aber natürlich nicht hier.

 

sarahSarah Dewi Hadinoto.

Würde ich mit dir arbeiten, würde ich mit dir auf Reisen gehen und schauen, wo der Mangelgedanke überall vergraben ist. In dir, in deiner Ahnenreihe, auf deiner Timeline – wer weiß, wer dir und was dir alles so eingeredet hast, dass du es nicht Wert bist Fülle zu leben.
Da gibt es bestimmte Trigger, die irgendwann einmal implementiert wurden.

Mangel ist aber tatsächlich ein komplexes Thema. Manchmal reicht es ja auch nur erstmal einen guten Businessplan aufzustellen um mal in Zahlen, Daten und Fakten der Realität ins Auge zu schauen.

Wenn man aber einen Businessplan hat und viele gute tolle Marketingtipps bekommen hat, und manche ja zig Zertifikate in der Schublade liegen haben und es dann immer noch nicht klappt, sollte man sich vielleicht die Frage stellen, ob nicht doch irgendein vorangegangenes Ereignis oder ein Erziehungsmodell uns dazu gebracht haben uns auszubremsen.

Aber meist geht das nur mit einem guten Gegenüber, der das alles etwas sachlicher betrachten kann

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Im Grunde seid ihr alle hochspirituelle Geister und höchst esoterisch 🙂 denn alle möchtet ihr euer Gegenüber dazu bewegen, die Selbstverantwortung zu übernehmen für sein Denken und Handeln. Alle wollen wir mehr Gelassenheit, Effizienz und Wertschätzung für unser Tun.

Das alles gehört bereits in den spirituellen Bereich mit hinein. Wertschätzung am Menschen ist das höchste Gut, das wir mitbringen können in unserem Geschäft. Uns selbst und unseren Klienten gegenüber.

Stephanie:

Hallo Sarah – Ich freue mich, Dich und Deine Energie kennenzulernen! Ich habe am Mittwoch im Coaching festgestellt – es darf mir Spaß machen! Vor nicht allzu langer Zeit war das Thema „ich bin nicht für alles verantwortlich“. Da löst sich gerade eine Menge. Meine Frage jetzt: Bin ich wirklich wertvoll? Also Wert- voll?

 

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Kennst du diese doofen Coaches, die dir sagen: Die Antwort liegt bereits in der Frage. Ich bin manchmal auch so einer.

Wenn ich so drüber nachdenke über das Wort „wertvoll“… Wir sind der Wert. Wir müssen nichts füllen, um voller zu werden. Der Mensch ist der Wert.

Übrigens finde ich das toll, dass du ein Gelassenheitstraining anbietest. Denn weißt du, was die Leute dabei sehen wollen? DEINE Gelassenheit. Wenn du dir das nicht wert bist, was du anbietest, wird jedem deine Methode egal sein. Wenn jemand dich bucht, dann nur, weil sie Stephanie sehen wollen. Wie sie leibt und lebt.

Ein Beispielfall

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Vielleicht dürfen wir alle auch wieder lernen, dass es leicht gehen darf. Dass unser eigener Ursprung Leichtigkeit ist.

Mein Klient, ein Top Vertriebler (der sich auf so eine verrückte Nudel wie mich einlässt) meinte neulich, er würde zwar im dritten Gang fahren und der Tank sei auch voll. Aber jedes Mal wenn er aufs Gas drückt, käme es nur ganz zäh voran.

Er steckt gerade in einer Weiterbildung seines Unternehmens, sie haben viele Vorgaben, neues Wissen, neue Software, neue, sehr große wichtige Kunden. Er fühlt sich hoffnungslos überfordert trotz seiner spitzen Expertise.

Aber die liebe Sarah ist in Bildern und Metaphern sehr gut geschult. Was hat sie also gemacht? Sie fragte: wenn du das Auto mit dem schlechten dritten Gang, in dem du gerade drinsitzt, beschreiben könntest, wie sähe es aus?

Antwort: Eine Rostlaube.

Die Ursache

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Was kam heraus? Der Mann wurde früher von seiner Mutter „negativmotiviert“. In der Hoffnung, dass er sich zur Wehr setzt, sagte sie ihm: „Aus dir wird nie etwas. Alle anderen sind erfolgreicher als du.“ etc. Was bleibt bei einem Kind dann letztendlich hängen? „Ich bin wertlos und kann nicht erfolgreich sein.“

Das hatte er auch am Anfang als Lehrling erlebt mit einem fiesen Chef, Vorgaben, die ihn überforderten und der Einstellung in der Arbeit „du bist klein, du bist nichts wert“.

Klar, dass er sich jetzt überfordert fühlt. Denn es wiederholte sich ja jetzt schon wieder in Form der neuen Vorgaben und Richtlinien! Er soll mega erfolgreichen Geschäftsmännern Ware verkaufen! Da kommt er doch nie ran!

Und da ich so toll mit Bildern kann, haben wir die Rostlaube verwandelt. Natürlich mit der entsprechenden Methode und Zwischenschritten. Der Stress, den er früher aufgrund der Mutter hatte und der Ausbildungszeit haben wir aufgelöst. Nicht, dass die Erinnerungen dadurch gelöscht waren. Wohl aber der Stress.

Das Ergebnis

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Und was passierte dann Unglaubliches? Die olle Rostlaube wurde zu einem schicken, dunkelroten Maserati. Er konnte das Leder riechen, die Sitze spüren und durch die Straßen fahren. Entspannt, ohne Hektik, in seinem Tempo.

Am nächsten Tag, der Tag, an dem er die stressige Präsentation vorbringen sollte, rief er mich morgens an:

„Du, die Sekretärin von meinem Kunden hat grade angerufen. Der Chef hätte einen anderen wichtigeren Termin angenommen. Ich bräuchte die Präsentation nicht halten. Er kaufe die Paletten eh.“

Stephanie:

Das klingt sooo leicht! 🙂

Der Weg zur Leichtigkeit

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Ja. Leichtigkeit tritt dann ein, wenn wir verstehen, dass wir mehr sind als unser Kopf, unsere Gedanken und unsere Gefühle.

Das wahre Wesen des Menschen ist nicht kognitiv greifbar. Daher werden die meisten Wissenschaftler nie an den Kern der Wahrheit herankommen, weil sie innerhalb ihres Materialismus nur das verstehen können, was sie nur innerhalb dessen entdecken können.

Wenn wir aber die Perspektive weiten und wissen, dass unser Wesen mehr als nur Kopf und Gedanken sind, dann fügen sich viele Dinge von selbst. Die emotionale Entlastung dabei – deswegen bin ich hier und mache den Job.

Bilderreisen und die Stressbox

sarahSarah Dewi Hadinoto:

Wer übrigens Lust hat, ein wenig mehr über Bilderreisen zu erfahren, der kann ja mal in meiner Gruppe vorbeischauen:

https://www.facebook.com/groups/1638145606406703/

Nutze die Macht deiner Vorstellungskraft

Und wer Lust hat, mal die Stressbox mitzumachen (Stress entladen von 100 auf 0 in zehn Minuten), kann sich hier eintragen und ihr bekommt das Webinar per email zugeschickt:

iitm-metho.de

Dort erkläre ich auch die IITM Methode und erzähle so einige Fallbeispiele.

 

sarahSarah Dewi Hadinoto:

So, ihr Lieben. Spannend war’s! Euch alles Gute. Solltet ihr Fragen haben oder Interesse an einer Sitzung, kontaktiert mich gerne!

Liebe Grüße, Sarah